Camp Firefox

Die Firefox-Community

Firefox 60: HTTP-Webseiten im Privaten Modus werden als unsicher markiert

Im Privaten Modus merkt sich Firefox keine Surf-Spuren wie Chronik oder Cookies. Außerdem werden standardmäßig Tracking-Scripts blockiert. Webseiten, welche nicht über HTTPS aufgerufen werden, werden ab Firefox 60 in diesem Modus als unsicher markiert.

Besuchte Webseiten, Eingaben in das Suchfeld und Logins sind Dinge, die sich Firefox, neben anderen Dingen, merkt. Was häufig praktisch ist, ist nicht immer erwünscht. Daher gibt es mit dem sogenannten Privaten Modus eine Betriebsart, bei der sich Firefox all dies nicht merkt. Auch liefert der Private Modus standardmäßig mehr Privatsphäre. Bekannte Tracking-Scripts von Drittanbietern werden nämlich blockiert. Neben einer Verbesserung der Privatsphäre sorgt dies ganz nebenbei für deutlich weniger Werbung auf den Webseiten und für eine spürbar bessere Webseiten-Performance. Ab Firefox 59 wird außerdem der sogenannte Referrer im Privaten Modus erheblich gekürzt, um die Privatsphäre weiter zu verbessern.

Mit Firefox 60 kommt eine weitere Abweichung vom regulären Browsing dazu. Ab dann nämlich werden Webseiten, die über HTTP und nicht über HTTPS aufgerufen werden, mit einem durchgestrichenen Schloss in der Adressleiste und damit als unsicher markiert.

HTTP-Webseiten im Privaten Modus

Diese Änderung ist Teil der Bestrebungen aller großen Browserhersteller, Verschlüsselung im Web voranzutreiben. Erst vor kurzem hat Mozilla angekündigt, neue Web-Features nur noch über HTTPS verfügbar zu machen. Basierend auf den Telemetrie-Daten von Firefox erfolgen mittlerweile beinahe 70 Prozent aller Webseiten-Aufrufe über HTTPS. In Deutschland sind es sogar fast 75 Prozent, in den USA über 78 Prozent.

HTTPS-Statistik Februar 2018

Der Beitrag Firefox 60: HTTP-Webseiten im Privaten Modus werden als unsicher markiert erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.