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Mozilla schließt Connected Devices-Abteilung

Mozilla hat die Schließung seiner Abteilung für Connected Devices bekannt gegeben. Die Bestrebungen im Bereich der Internet of Things (IoT) legt Mozilla in Zukunft statt auf die Veröffentlichung kommerzieller Produkte auf Forschung und neue Technologien.

Nach dem Ende von Firefox OS für Smartphones hat sich Mozilla verstärkt mit dem Internet of Things (IoT) und sogenannten Connected Devices befasst. In diesem Rahmen sind einige interessante Ideen entstanden, unter anderem das Projekt Sensor Web, Maget oder Vaani. Produkte im Bereich der Connected Devices sind von Mozilla auf absehbare Zeit allerdings erst einmal nicht zu erwarten, denn Mozilla hat seine Abteilung für Connected Devices geschlossen.

Mozilla hat sich dazu entschieden, im aufstrebenden Bereich der Internet of Things, der noch in den Kinderschuhen steckt, einen Schritt zurück zu gehen und nicht länger nach Möglichkeiten zu suchen, kommerzielle Produkte auf den Markt zu bringen und zu etablieren, stattdessen richtet Mozilla seinen Fokus neu auf Forschung und künftige Technologien aus. Mozilla bleibt also weiterhin dem Bereich des Internet of Things verbunden. So wurde beispielsweise das Vaani-Projekt unter anderem in das DeepSpeech-Projekt überführt, in dessen Rahmen Mozilla eine Sprache-zu-Text-Engine entwickelt, welche durch Techniken des Maschinen-Lernens dazu lernen kann, basierend auf Baidus Forschung zu diesem Thema.

Von der Auflösung des Connected Devices-Teams sind etwa 50 Mitarbeiter betroffen. Ein Teil dieser Mitarbeiter wird woanders innerhalb von Mozilla unterkommen, den anderen werden diverse Vorteile seitens Mozilla zugesichert. Die Entlassung von Mitarbeitern ist keineswegs als Anzeichen dafür zu sehen, dass es Mozilla schlecht gehen würde. Finanziell geht es Mozilla so gut wie noch nie und Mozilla als Organisation ist weiterhin am Wachsen. Alleine letzten Monat wurden wieder elf neue Mitarbeiter vorgestellt – neue Mitarbeiter werden jede Woche im Mozilla Wiki bekannt gegeben -, 24 weitere Vollzeit-Positionen sind derzeit ausgeschrieben. In einem Statement zum Thema ließ Mozilla wissen, dass man weiterhin die Mitarbeiterzahl erhöhen und in neue Bereiche wie Internet of Things, Virtuelle Realität, Augmented Reality und ein dezentralisiertes Web investieren wird.

Berichterstattung zum Thema Firefox OS

Auf vielen anderen Webseiten wurde dieser Schritt als endgültiges Aus für Firefox OS betitelt, dabei ist das Ende der Entwicklung von Firefox OS schon seit vielen Monaten besiegelt und keineswegs eine Neuigkeit. Zwar bedeutete das Ende von Firefox OS für Smartphones den Anfang für das neue Connected Devices-Team, sehr schnell hatte sich damals aber schon herausgestellt, dass Firefox OS nicht als Basis für Mozillas Bestrebungen im Bereich von IoT und Connected Devices dienen wird. Sämtliche Projekte, die Mozillas Connected Devices-Team in den letzten Monaten erforscht und entwickelt hatte, hatten mit Firefox OS überhaupt nichts zu tun. Der Zusammenhang zu Firefox OS, den viele andere Medien sehen, basiert damit ausschließlich auf mangelnder Recherche.

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