Firefox Umzug

  • Firefox-Version
    105.0.2 (64 bit)
    Betriebssystem
    Windows Home 10, Version 10.0.19044 Build 19044

    Hallo zusammen,


    ich bekomme nächste Woche ein neues Notebook. Das Betriebssystem wird Windows 11 Pro.


    1. Wenn ich den Firefox-Ordner rüberkopiere, klappt das, wenn die Betriebssysteme unterschiedlich sind?

    2. Wäre es vielleicht sogar sinnvoller, nur die Lesezeichen zu übernehmen? Irgendwas an meinen Einstellungen scheint auf einigen Seiten eine reibungslose Funktion zu verhindern. Ich hatte das Ganze schon mal auf Standardeinstellungen zurückgesetzt, das hat aber nichts gebracht. Wenn ich den kompletten Ordner kopiere, werden die Einstellungen doch auch übernommen? Oder habe ich das falsch verstanden?


    Viele Grüße von Paula

  • nächste Woche ein neues Notebook.

    Glückwunsch :)


    Wenn ich den Firefox-Ordner rüberkopiere

    Wenn, dann brauchst du den Profilordner vom Firefox.


    Wo finde ich meinen Profilordner

    oder auch unter: Hilfe..Informationen zur Fehlerbehebung..Profilordner.. Ordner öffnen

    Oder oben in die Adressleiste eingeben:

    about:profiles....dann Enter...

    Und da gehst du zu dem Profil mit der Bezeichnung:

    "Dieses Profil wird derzeit verwendet und kann daher nicht gelöscht werden."

    Dann bei "Wurzelordner" rechts auf den Button: Ordner öffnen klicken

    Den Ordner dann sichern.


    Das sollte dir dabei helfen:

    Mit Firefox umziehen


    Oder auch hier mal nachlesen:

    Daten in Firefox-Profilen sichern und wiederherstellen

  • Glückwunsch :)

    Danke! Noch viel besser: Ich bekomme ihn geschenkt! :)


    Wenn, dann brauchst du den Profilordner vom Firefox.

    Das weiß ich. Und auch, wie man das macht. Das mit dem Wechsel des Betriebssystems macht dann nichts aus? Ich frage, weil man das immer vor einer Frage angeben muss.


    Viele Grüße von Paula

  • Ich bekomme ihn geschenkt!

    Hallo :)


    ich schließe mich den Glückwünschen an :)

    Das mit dem Wechsel des Betriebssystems macht dann nichts aus?

    Die Frage ist durchaus berechtigt. Grundsätzlich nein, aber bei einem Plattformwechsel (also z.B. von Windows zu Linux) könnte das passieren. Du bleibst ja bei Windows. Außerdem ist Windows 11 technisch eigentlich nur ein aufgebohrtes Windows 10, das aus Marketinggründen umbenannt wurde und sich intern trotzdem noch als Version 10 meldet. Hier läuft z.B.

    Code
    Microsoft Windows [Version 10.0.22000.978]

    Das ist das aktuelle Windows 11 21H2. Dass es Windows 11 ist, erkennst Du an der Major Version 22000. Trotzdem schadet (nicht nur) bei solchen Aktionen ein Backup mehr natürlich nie.


    Gruß Ingo

  • Hallo Ingo :) Wir kennen uns doch schon aus einem anderen Forum! :S Je nachdem, welcher Nutzername noch frei ist, variiert die Schreibweise meines Namens nur etwas.


    Ich dachte mir, ich frage jetzt lieber vorher, ehe ich nachher wieder endlos rumwurschtel.


    Viele Grüße von Paula

  • Außerdem ist Windows 11 technisch eigentlich nur ein aufgebohrtes Windows 10, das aus Marketinggründen umbenannt wurde und sich intern trotzdem noch als Version 10 meldet. Hier läuft z.B


    Microsoft Windows [Version 10.0.22000.978]


    Du bringst da was durcheinander: Die 10 von Windows 10 ist nicht die Versionsnummer und hat dementsprechend nicht mit dieser langen Zahlenkette zu tun. Das ist der Name dieses Systems. Ansonsten wäre die Versionsnummer von Windows 8 ja auch 8.x gewesen. Die Versionsnummer von Windows 8 war aber 6.2 und später 6.3. Und wir waren ja schon bei Windows 98 und gar Windows 2000, was natürlich auch nicht die internen Versionsnummern waren. Windows 2000 war die Version 5.0. Klar ist Windows 11 ein „aufgebohrtes Windows 10“. Genau wie Windows 10 auf Windows 8 basiert, dieses auf Windows 7 usw. Das sind ja alles keine kompletten Neuentwicklungen. Das hat also nichts miteinander zu tun. ;)


    Abgesehen davon wäre es auch nicht richtig, die Bezeichnung als Windows 11 auf Marketinggründe zu reduzieren. Viel mehr ist es ganz im Sinne einer semantischen Versionierung, die Major-Version zu inkrementieren, wenn es abwärtsinkompatible Änderungen gibt. Und Windows 11 stellt im Vergleich zu Windows 10 neue Anforderungen an die Hardware, sprich: Nicht auf jedem Computer, auf dem Windows 10 installiert werden kann, kann Windows 11 installiert werden. Liefe das weiter als Windows 10, wäre es schwierig zu kommunizieren, auf welchen Geräten Windows 10 lauffähig ist.

  • Du bringst da was durcheinander

    Hallo Sören :)


    ähm nein.

    Die 10 von Windows 10 ist nicht die Versionsnummer und hat dementsprechend nicht mit dieser langen Zahlenkette zu tun. Das ist der Name dieses Systems.


    Der (Marketing) Name ist also Windows 11, und die Version 10.0.22000. Die Version findet sich so übrigens auch im UA, z.B. im TB



    oder auch im Fx:


    Ansonsten wäre die Versionsnummer von Windows 8 ja auch 8.x gewesen. Die Versionsnummer von Windows 8 war aber 6.2 und später 6.3.

    Du bringst da was durcheinander. Windows 8 bzw. 8.1 sind die Markennamen, 6.2 und 6.3 sind die Versionsnummern. Das ist genau analog zu Vista (Version 6.0), Windows 7 (Version 6.1) oder Windows 11. Siehe z.B. die Windows Version Numbers.

    Liefe das weiter als Windows 10, wäre es schwierig zu kommunizieren, auf welchen Geräten Windows 10 lauffähig ist.

    Dazu dient ja der Markenname. Wie ich oben schrieb, ist das bei Windows 11 nur die interne Versionsnummer.


    Gruß Ingo

  • ähm nein

    Der (Marketing) Name ist also Windows 11, und die Version 10.0.22000.


    Ich verstehe das „ähm nein“ nicht. Dein Screenshot zeigt doch genau das, was ich erklärt hatte: Ich sagte, dass die 10 von Windows 10 keine Versionsnummer ist, sondern Windows 10 der Betriebssystemname ist, genauso Windows 11. Und dass das nichts mit der Versionsnummer zu tun hat. Dass die Versionsnummer von Windows 11 immer noch 10.0 ist, hatte ich überhaupt nicht verneint.


    Die Version findet sich so übrigens auch im UA, z.B. im TB


    Das hat damit allerdings nichts zu tun. Mozilla hat den User-Agent bereits zu einem Zeitpunkt, als noch gar nicht bekannt war, dass es Windows 11 geben wird, auf Windows 10 eingefroren. Das heißt, selbst wenn die Versionsnummer von Windows 11 nicht 10.0, sondern 11.0 wäre, würde der User-Agent von Firefox und Thunderbird sagen, dass Windows 10 genutzt wird. Aus Sicht des User-Agents wird es auch in Zukunft nie ein neueres Windows als Windows 10 geben. Damit wird einerseits das User-Agent-Sniffing nutzloser gemacht, was ohnehin eine schlechte Idee ist, und andererseits der digitale Fingerabdruck reduziert. Das waren die zwei Beweggründe, nachdem Mozilla das Gleiche zuvor schon mit macOS gemacht hatte, nach Vorbild von Apple.


    Du bringst da was durcheinander. Windows 8 bzw. 8.1 sind die Markennamen, 6.2 und 6.3 sind die Versionsnummern. Das ist genau analog zu Vista (Version 6.0), Windows 7 (Version 6.1) oder Windows 11. Siehe z.B. die Windows Version Numbers.


    Auch da habe ich nichts durcheinander gebracht - das entspricht exakt meiner Erklärung.


    Dazu dient ja der Markenname. Wie ich oben schrieb, ist das bei Windows 11 nur die interne Versionsnummer.


    Das war ja gar nicht mein Punkt. Der Punkt war, dass deine Aussage nicht zutreffend war, Microsoft hätte alleine aus Marketinggründen sein neues Betriebssystem Windows 11 genannt. Natürlich ist es aus Marketing-Sicht vorteilhaft, aber das war nicht alleine ausschlaggebend. Es war aus Gründen der Hardware-Kompatibilität schlicht notwendig, sofern man eine extrem chaotische Situation vermeiden wollte.


    Ich weiß nicht, ob meine Nennung des Begriffes der sogenannten semantischen Versionierung der Grund dafür ist, dass du meinen Beitrag falsch verstanden hast. Denn wie gesagt ist die 11 in Windows 11 ja nicht die Versionsnummer und das würde so gesehen meiner eigenen Erklärung widersprechen. Daher lass mich meine Aussage erklären:


    Die semantische Versionierung ist ein fest definierter Begriff, der beschreibt, wann man welche Stelle der Versionsnummer zu erhöhen hat - wenn man sich an dieses Schema hält. Windows folgt dieser Definition nicht, für die Versionsnummer nicht, für den Betriebssystemnamen schon gar nicht. Vor allem bezieht sich das eigentlich auf Software-Kompatibilität, ich schrieb aber von Hardware-Kompatibilität. Hier ist das entscheidende Detail: Ich schrieb, die Änderung des Namens sei ganz im Sinne der semantischen Versionierung. Was ich jetzt unterstrichen habe, ist das, worauf es ankommt. Die semantische Versionierung verlangt die Erhöhung der Versionsnummer an erster Stelle, wenn ein Update abwärtsinkompatible Änderungen bei den Schnittstellen bringt. Die Idee auf Geräte und Windows und vor allem für den Endkonsumenten transportiert ist: Wenn es neue Hardware-Anforderungen gibt (der alte Computer ist oder ist nicht kompatibel mit der neuen Version der Software), sollte sich der Verkaufsname auch ändern. Der Endkonsument kommt selten bis überhaupt nicht mit der internen Versionsnummer in Kontakt. Was für den Entwickler einer Software die Versionsnummer ist, ist für den Endkonsumenten am Ende also viel mehr das, was auf der Verpackung steht. Das hat nichts direkt mit semantischer Versionierung zu tun, folgt aber genau dieser Idee: Update mit abwärtsinkompatiblen Änderungen führt zu einem eindeutigen Unterschied in der Benennung. Das ist viel wichtiger als jeder Marketing-Grund.