Fragen zur Produktentwicklung

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  • Version
    80.1.3

    Hallo zusammen,


    ich bin Firefox- (und Thunderbird- :-) ) Nutzer vielleicht nicht der ersten, aber doch der zweiten Stunde. Allen Updates der Vergangenheit konnte ich Gutes abgewinnen, auch wenn AddOns unbrauchbar wurden oder manches zunächst mal kaputt gepatched worden war. Es gab ja häufiger mal Kritik an größeren Umwälzungen, aber ich fand die Beweggründe stets recht nachvollziehbar und habe Firefox demensprechend nicht nur weiter die Treue gehalten, sondern auch eine größere Anzahl an Menschen davon überzeugt und Firefox auf sehr vielen Systemen zum Standard gemacht.


    "Fenix" lässt mich nun aber doch recht stark zweifeln. Auch hier kann ich zwar viele Design-Entscheidungen verstehen, aber den Umgang mit AddOns tatsächlich nicht. Nur noch kuratiert? In Ordnung, aber dann doch bitte irgendwo eine Option "alles erlauben, ich weiß, was ich tue".

    Wenn ich die Meldungen hier und auf Sörens Blog richtig deute, soll freie Wahl der AddOns mit der Nightly-Version möglich werden. Nun ja, ganz ehrlich, wer möchte denn auf einem Produktiv-System mit Alpha/Beta-Software arbeiten, geschweige denn, dies Kunden oder Freunden empfehlen? Über F-Droid zurück zu "Fennec" zu gehen, ist nach meinem Empfinden keine wirklich sinnvolle und schon gar nicht dauerhafte Lösung.


    Ich frage mich also, ob Firefox ganz bewusst in eine Richtung entwickelt wird, wo Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit nur noch sehr beschränkt möglich sein werden?

    Also quasi im Stile vieler Apple-Produkte?


    Ich wäre dankbar über Eure Einschätzung, wenn Ihr hier vielleicht etwas tieferen Einblick habt als ich.

  • Danke, .DeJaVu, allerdings habe ich ja nicht unbedingt "etliche Fragen", sondern wollte hier einmal die Meinung anderer zur aktuellen Entwicklung von Firefox hören.

    Hast Du eine Meinung zu diesem Thema?


    Natürlich bin ich auch an Lösungen für meine unmittelbaren Probleme mit dem Andoid-FF interessiert, aber außer darauf zu warten, dass die Nightly-Builds AddOns irgendwann wieder "freischalten", gibt es hierzu wohl derzeit nicht zu sagen.


    Was mich indes konkret interessiert: Ist das alles vielleicht nur ein vorübergehender Zustand? So etwas kann man ja aushalten und geduldig abwarten (bzw. quengelnde Support-Anfragen abwehren ;-) ).

    Wenn es dies aber nicht ist, wäre es eben an der Zeit, sich nach Alternativen umzusehen - was ich eigentlich nicht möchte.

  • Naja, wirklich hilfreich ist das nicht.

    Ich würde ehr erwarten, dass hier die Neuerungen für jede Version gelistet werden.

    Ich habe parallel die Nightly installiert und bekomme somit fast täglich ein Update.

    Herauszufinden was neu ist, ist aber ehr schwierig.

    Wenn du denkst, dass du denkst, dann denkst du nur, dass du denkst.

  • Mir würde eine allgemeine Roadmap - auch ohne konkrete Datumszusagen - schon helfen, insofern danke an 2002Andreas für den Link. Zur Politik im Umgang mit Updates steht dort allerdings nichts - und bei Github ebensowenig (oder ich suche dort falsch).

  • Ich frage mich also, ob Firefox ganz bewusst in eine Richtung entwickelt wird, wo Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit nur noch sehr beschränkt möglich sein werden?


    Ganz sicher nicht. Firefox hat bereits Anpassungsmöglichkeiten, die der alte Firefox nicht hatte, und noch einige weitere Anpassungsmöglichkeiten werden in den nächsten Monaten dazu kommen. Bereits die Nightly-Version hat schon wieder neue Anpassungsmöglichkeiten gegenüber Firefox 80. Halte heute noch die Augen nach einem neuen Artikel hier auf der Website offen. Von einer Beschränkung der Anpassbarkeit als Produkt-Strategie kann definitiv nicht die Rede sein.


    "Fenix" lässt mich nun aber doch recht stark zweifeln. Auch hier kann ich zwar viele Design-Entscheidungen verstehen, aber den Umgang mit AddOns tatsächlich nicht. Nur noch kuratiert? In Ordnung, aber dann doch bitte irgendwo eine Option "alles erlauben, ich weiß, was ich tue".

    Wenn ich die Meldungen hier und auf Sörens Blog richtig deute, soll freie Wahl der AddOns mit der Nightly-Version möglich werden. Nun ja, ganz ehrlich, wer möchte denn auf einem Produktiv-System mit Alpha/Beta-Software arbeiten, geschweige denn, dies Kunden oder Freunden empfehlen?


    Glaubst du allen Ernstes, Mozilla würde da jetzt viel Arbeit investieren, um das dann dauerhaft nur in Nightly-Versionen zu erlauben? Es ist absolut üblich, dass Dinge zunächst in Nightly-Versionen verfügbar gemacht werden. Es gibt zu diesem Zeitpunkt lediglich noch keine Informationen, wann die Unterstützung über Nightly-Versionen hinaus erfolgen wird - was logisch ist, da die Unterstützung ja noch nicht einmal in der Nightly-Version angekommen ist. Mozilla ist bekannt dafür, Dinge erst dann anzukündigen, wenn sie einen Plan haben, und nicht voreilige Versprechungen zu machen, die sie dann nicht halten können.


    oder manches zunächst mal kaputt gepatched worden war


    Solche Aussagen find ich echt unverschämt.


    Mir würde eine allgemeine Roadmap - auch ohne konkrete Datumszusagen - schon helfen


    Projekt-Boards:


    https://github.com/orgs/mozilla-mobile/projects

    https://github.com/mozilla-mobile/fenix/projects


    Ich habe parallel die Nightly installiert und bekomme somit fast täglich ein Update.

    Herauszufinden was neu ist, ist aber ehr schwierig.


    Das ist ziemlich einfach:

    https://github.com/mozilla-mobile/fenix/commits/master


    Die Änderungen sind in den Commit-Nachrichten alle auf Englisch beschrieben und die Verknüpfungen mit sogenannten Issues führen einen in der Regel direkt zu weiteren Informationen.

  • Sören Hentzschel

    Hat den Titel des Themas von „Trübe Aussichten?“ zu „Fragen zur Produktentwicklung“ geändert.
  • Glaubst du allen Ernstes, Mozilla würde da jetzt viel Arbeit investieren, um das dann dauerhaft nur in Nightly-Versionen zu erlauben?

    Warum diese Schärfe mit so einer Suggestiv-Frage?

    Ich weiß nicht, was ich glauben soll, daher ja auch dieser Thread mit der Hoffnung, dass sich jemand äußert, der tieferen Einblick in die Pläne bei Mozilla hat.


    Ich arbeite seit vielen Jahren in der IT und eines ist in den letzten Jahren sehr deutlich geworden: US-Amerikanische Vorstellungen von IT-Nutzung weicht teilweise recht dramatisch von dem ab, was "wir in Deutschland" für gut und richtig halten. In sofern würde es mich nicht sonderlich überraschen, wenn Mozilla nun den "Apple-Weg" gehen würde, weil sie sich davon mehr Sicherheit und/oder mehr Kontrolle über ihr Produkt versprechen.


    Es wäre ja auch ihr gutes Recht - nur wäre Firefox dann eben kein Produkt mehr für mich und meine Zwecke.


    Solche Aussagen find ich echt unverschämt.

    Bitte? Dass neue Versionen von Firefox und Thunderbird hin und wieder mal irgendeine Funktionalität zeitweise lahm gelegt haben, ist ganz einfach Fakt!


    Ich kreide das ja niemandem an und habe das doch oben auch gar nicht wertend geschrieben. Jede aktiv entwickelte, komplexe Software mal von so etwas betroffen. Entwickler sind Menschen, machen Fehler. Als Nutzer eines OpenSource Projektes warte ich dann eben geduldig auf einen Patch und spende ggf. mal wieder ein paar Euro, um die Beteiligten zu unterstützen.


    Man braucht sich da doch jetzt aber nicht hinstellen und so tun, als hätte eine Weiterentwicklung bei Mozilla niemals irgendwelche technischen Probleme mitgebracht...



    Trotzdem danke, dass Du Dich an diesem Thread beteiligst.

  • Warum diese Schärfe mit so einer Suggestiv-Frage?


    Wie hätte ich die Frage sonst formulieren sollen, wenn ich wissen wollte, ob du das wirklich glaubst? :/ Immerhin hast du die Theorie ja in den Raum gestellt. Darauf muss eine solche Frage erlaubt sein. Die vermeintliche "Schärfe" relativiert sich ja ziemlich schnell, wenn du meinen Beitrag weiterliest, denn es folgte eine sachliche Erklärung.


    Ich arbeite seit vielen Jahren in der IT und eines ist in den letzten Jahren sehr deutlich geworden: US-Amerikanische Vorstellungen von IT-Nutzung weicht teilweise recht dramatisch von dem ab, was "wir in Deutschland" für gut und richtig halten. In sofern würde es mich nicht sonderlich überraschen, wenn Mozilla nun den "Apple-Weg" gehen würde, weil sie sich davon mehr Sicherheit und/oder mehr Kontrolle über ihr Produkt versprechen.


    Das hat mit dem Standort des Hersteller-Hauptquartiers ja nun überhaupt nichts zu tun. Übrigens habe ich auch noch nie davon gehört, dass Menschen in den USA weniger Wert auf Anpassung legen würden als überall sonst in der Welt.


    Bitte? Dass neue Versionen von Firefox und Thunderbird hin und wieder mal irgendeine Funktionalität zeitweise lahm gelegt haben, ist ganz einfach Fakt!


    So wie von dir dargestellt, halte ich das aber mal für ein Gerücht. Und ich möchte betonen, dass es nicht alleine um den Inhalt geht, sondern vor allem auch um deine Formulierung "manches zunächst mal kaputt gepatched worden war". Das ist unsachlich und in der Form sicher kein Fakt.


    Über Thunderbird brauchen wir hier nicht zu sprechen, Thunderbird wird seit vielen Jahren schon nicht mehr von Mozilla, sondern einer unabhängigen Organisation entwickelt.


    Man braucht sich da doch jetzt aber nicht hinstellen und so tun, als hätte eine Weiterentwicklung bei Mozilla niemals irgendwelche technischen Probleme mitgebracht...


    Das hat niemand behauptet, aber um technsiche Probleme ging es auch in keinem deiner Beiträge. Daher verstehe ich die Aussage nicht.

  • Also ich bin Nutzer von Fenix und somit dem neuen Firefox seit ziemlich früher Stunde (über ein Jahr inzwischen) und vermissen tue ich nicht wirklich viel. Höchstens die Möglichkeit bzw. die Option, dass alle externen Links auch in einem neuen Tab geöffnet werden, ein Tablet-Modus und dann als Bonus die Möglichkeit eigene/andere Themes zu nutzen. Aber schon jetzt ist Firefox für Android mein meist verwendeter Browser mit ca. 99% vor 0,5% Chrome unter Android und 0,5% Firefox Desktop (Windows).

  • Nun gut, auf Formulierungen müssen wir hier nicht herumreiten. Bei Updates ist in der Vergangenheit schon mal etwas kaputt gegangen und fertig (hier ein Beleg). Ist nicht schlimm, passiert jedem und ist ja auch gar nicht das Thema, was ich eigentlich diskutieren will.


    Meine Erfahrung ist indes schon, dass der Standort einer Firma etwas mit der Kultur der Produktentwicklung zu tun hat. Natürlich heißt es nicht, dass man alles über einen Kamm scheren könnte, aber es lässt sich nun mal mit sehr einfachen Beispielen (Microsoft, Adobe, Apple) zeigen, dass in den USA z.B. der Gedanke von software as a service stark im Kommen ist - was im deutschsprachigen Raum noch nicht so stark ausgeprägt ist. In den Branchen, in denen ich unterwegs bin, wird dieses Konzept bislang auch eher argwöhnisch betrachtet.

    Als weiteres Beispiel erlebe ich die USA in Sachen Clouddienste als deutlich unkritischer im Vergleich zu Deutschland und bin mir recht sicher, dass sich dies auch an Umsatzzahlen ablesen ließe.


    Um konkret zum Firefox auf Android zurückzukommen frage ich mich einfach, ob es irgendwann wieder möglich sein wird, in der ganz offiziellen stable beliebige, nicht kuratierte AddOns zu nutzen.

    Wenn ich Dich richtig verstehe, Sören, gehst Du ja davon aus, dass es so kommen wird?


    Also ich bin Nutzer von Fenix und somit dem neuen Firefox seit ziemlich früher Stunde (über ein Jahr inzwischen) und vermissen tue ich nicht wirklich viel.

    Ich auch nicht, aber eben doch Wichtiges. Um auch hier mal konkret zu werden vermisse ich z.B. dieses AddOn. Ist eine Nische und für fast niemanden interessant, aber für mich quasi unverzichtbar.


    Neben anderen AddOns vermisse ich ansonsten z.B. die Möglichkeit, nicht nur die Adressleiste wieder von unten nach oben zu konfigurieren, sondern auch das "Plus"-Symbol für einen neuen Tab. Ohne dies ist nämlich ersteres sehr unschön.

    Einmal editiert, zuletzt von Supporter () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Supporter mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Meine Erfahrung ist indes schon, dass der Standort einer Firma etwas mit der Kultur der Produktentwicklung zu tun hat. Natürlich heißt es nicht, dass man alles über einen Kamm scheren könnte, aber es lässt sich nun mal mit sehr einfachen Beispielen (Microsoft, Adobe, Apple) zeigen, dass in den USA z.B. der Gedanke von software as a service stark im Kommen ist - was im deutschsprachigen Raum noch nicht so stark ausgeprägt ist.


    Die von dir genannten Firmen kommen halt zufällig aus den USA. Der Hersteller der hier genutzten Forensoftware kommt aus Deutschland und bietet seine Software ebenfalls as a service an. GitLab kommt aus den Niederlanden und ist mit seinem SaaS-Modell ebenfalls extrem erfolgreich. Und das sind nur zwei Beispiele, für die ich nicht einmal überlegen musste.


    Aber ich verstehe den Zusammenhang zum Thema nicht. Wie die Software angeboten wird, hat zum einen nichts damit zu tun, ob die Software anpassbar ist oder nicht, zum anderen ergibt es auch überhaupt keinen Sinn, über SaaS zu sprechen, wenn es um einen Browser geht - der in dieser Form gar nicht angeboten werden kann.


    Um konkret zum Firefox auf Android zurückzukommen frage ich mich einfach, ob es irgendwann wieder möglich sein wird, in der ganz offiziellen stable beliebige, nicht kuratierte AddOns zu nutzen.

    Wenn ich Dich richtig verstehe, Sören, gehst Du ja davon aus, dass es so kommen wird?


    Ich halte es wie Mozilla und mach keine "Ankündigungen" zu Dingen, zu denen es noch nichts Genaueres zu kommunizieren gibt. Daher verweise ich auf die offizielle Ankündigung von Mozilla:


    Our plans for add-on support on release have not been solidified beyond what is outlined above. However, we are continuously working on increasing support, taking into account usage and feedback to ensure we are making the most of our available resources. We will post updates to this blog as plans solidify each quarter.


    https://blog.mozilla.org/addon…-new-firefox-for-android/

  • Die Adressleiste kann man positionieren. Einfach über das Drei-Punkte-Menü/Einstellungen/Anpassen - Symbolleiste oben/unten. Auch das Plus-Symbol gibt es. Nur eben auf der Tab-Seite oder den Tab-Button länger drücken. Dann kommt ein Kontextmenü mit drei Auswahlmöglichkeiten zu Tabs.

  • Aber ich verstehe den Zusammenhang zum Thema nicht. Wie die Software angeboten wird, hat zum einen nichts damit zu tun, ob die Software anpassbar ist oder nicht, zum anderen ergibt es auch überhaupt keinen Sinn, über SaaS zu sprechen, wenn es um einen Browser geht - der in dieser Form gar nicht angeboten werden kann.

    Es gibt ja auch keinen Zusammenhang, ich habe SaS und Clouddienste lediglich als Beispiel für meine These genommen, dass in anderen Erdteilen eine andere Kultur im Umgang mit IT herrscht - was Du ja offenbar anders siehst.

    Das ist doch jetzt wiederum eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen, oder? ;-)


    Danke für den Link, genau um solche Informationsgewinnung geht es mir hier (auch wenn da nun speziell wenig Handfestes von Mozilla gesagt wird).

    Ich kann auch verstehen, dass man keine Lust auf Gerüchte und Spekulationen hat. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass Mozilla in Sachen AddOns eigentlich gar nicht wirklich weiß, wohin die Reise gehen soll. Ein bisschen so wirken die bisherigen Infos aber leider - hoffentlich gibt es da bald Konkreteres.


    Die Adressleiste kann man positionieren. Einfach über das Drei-Punkte-Menü/Einstellungen/Anpassen - Symbolleiste oben/unten. Auch das Plus-Symbol gibt es. Nur eben auf der Tab-Seite oder den Tab-Button länger drücken. Dann kommt ein Kontextmenü mit drei Auswahlmöglichkeiten zu Tabs.

    Danke schön, aber ich glaube, Du hast nicht ganz verstanden, was ich meinte. Ich habe die Adressleiste ja bereits wieder oben, aber der Knopf für neue Tabs bleibt trotzdem unten - und dann hat man im Zusammenspiel leider unnötig lange Wege bei der Bedienung (Tipp oben in die Leiste, Tipp unten auf das "Plus", Tipp wieder oben in die Leiste, Tipp unten auf die Tastatur).

    Mein Punkt hier ist also, dass es zwar schön ist, dass man die Wahl zwischen "Leiste oben" oder "Leiste unten" hat, diese Wahl aber mit einem ziemlichen Pferdefuß kommt, wenn sich der Knopf nicht mit bewegt.

  • Ich kann auch verstehen, dass man keine Lust auf Gerüchte und Spekulationen hat. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass Mozilla in Sachen AddOns eigentlich gar nicht wirklich weiß, wohin die Reise gehen soll. Ein bisschen so wirken die bisherigen Infos aber leider - hoffentlich gibt es da bald Konkreteres.


    Das ist eine Strategie, mit der Mozilla bereits seit sehr vielen Jahren fährt. Natürlich wird man intern Pläne haben. Aber Mozilla gehört nicht zu den Unternehmen, die irgendwelche Pläne in der Welt verbreiten und am Ende kommt es dann ganz anders. Erfahrungsgemäß kommen Dinge fast immer anders als ursprünglich geplant und viele Unternehmen schaffen es nicht, ihre voreilig gegebenen Versprechungen einzuhalten. Mozilla kündigt Dinge aus Prinzip erst dann an, wenn die darin getroffenen Aussagen auch zuverlässig sind. Ja, für den Nutzer bedeutet das, dass er länger auf Informationen warten muss. Es bedeutet aber auch, dass der Nutzer darauf vertrauen kann, dass es stimmt, was Mozilla ankündigt.

  • Ja, soweit klar und auch nachvollziehbar.


    Ich denke mir nur, dass insbesondere die Frage, ob man AddOns künftig nur noch kuratiert zulässt, doch eher eine grundsätzliche strategische Entscheidung sein müsste. Unabhängig davon, was man entwicklungstechnisch leisten kann oder wie sich die Umstände entwickeln. Für mich hat es an dieser Stelle nichts mit einem "Versprechen" an Benutzer/Kunden zu tun, sondern mit der Idee, die ein Hersteller von seinem Produkt hat.

    Aber vielleicht ist Mozillas Herangehensweise ja auch da anders.

  • Ich weiß schon, warum ich mich nach meiner ersten Antwort ausgeklinkt hatte, mein Bauchgefühl hat mir so eine sinnlose Debatte schon angekündigt.


    Nichts genaues weiß man nicht. Wenn einem Firefox so nicht mehr gefällt und man keinen Einfluss auf die Entwicklung nehmen will (genau so kamen die Aussagen hier rüber), nimmt man eben einen anderen Browser. Es ist immer ganz leicht mit Meckern.

  • Sorry, solltest Du mit deinen Äußerungen mich meinen, so kann ich dir nur dringend ans Herz legen, an Deiner Lesekompetenz zu arbeiten.


    Wo war jetzt diese "Debatte" sinnlos? Wo habe ich gemeckert?


    Ich glaube, ich habe deutlich geschrieben, dass ich Firefox seit Urzeiten benutze, außerdem habe ich Firefox auf vielen Hundert Systemen für andere Leute eingerichtet und supporte sie täglich damit.

    Dass ich im Zweifel zu einem anderen Browser wechseln würde, habe ich selbst geschrieben, brauchst du also nicht ein zweites Mal. Ich habe im Übrigen auch dazu geschrieben, dass ich grundsätzlich nicht von Firefox wegwechseln möchte - ansonsten hätte ich wohl auch kaum diesen Thread eröffnet.


    Einziger halbrichtiger Satz von dir: Ich will keinen Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Also will schon, aber kann nicht, da ich kein Entwickler bin. Dafür spende ich an Mozilla und immer mal wieder auch an Entwickler von AddOns oder Support-Foren-Betreiber...



    META: Ich finde es vollkommen in Ordnung, sich von Produkten begeistern zu lassen, das tue ich auch. Was aber gar nicht geht ist, die Schwelle zum Fanboytum zu überschreiten, ab wo dann jegliche Kritik (oder auch nur besorgte Nachfrage) am Lieblingsprodukt als Blasphemie empfunden und entsprechend beantwortet wird.

    Leider lese ich an mancher Stelle hier im Forum Kommentare, die genau auf solches Fanboytum schließen lassen.


    Ich weiß selber, dass es Miesmacher und Stänkerer gibt, die gar keine Hilfe, sondern nur schlechte Stimmung verbreiten wollen. Dass man diese mit "dann benutze es halt nicht" abkanzelt, ist schon in Ordnung, eine sinnvolle Diskussion kommt hier eh nicht zustande.


    Allen anderen sollte man doch aber zugestehen, dass sie mitunter andere Prioritäten setzen, andere Anforderungen haben, als man selbst. Leuten mit ernsthaftem Interesse am Produkt arrogant oder oberlehrerhaft zu begegnen, macht irgendwann auch das Produkt selbst unsymphatisch, weil schließlich auch Support und Community mit ins Nutzererlebnis einfließen.

  • Ich will keinen Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Also will schon, aber kann nicht, da ich kein Entwickler bin


    Du musst kein Entwickler sein, um Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen. Jeder kann Einfluss dadurch nehmen, dass er Vorschläge macht und sich an Diskussionen beteiligt.


    Ich finde es vollkommen in Ordnung, sich von Produkten begeistern zu lassen, das tue ich auch. Was aber gar nicht geht ist, die Schwelle zum Fanboytum zu überschreiten, ab wo dann jegliche Kritik (oder auch nur besorgte Nachfrage) am Lieblingsprodukt als Blasphemie empfunden und entsprechend beantwortet wird.

    Leider lese ich an mancher Stelle hier im Forum Kommentare, die genau auf solches Fanboytum schließen lassen.


    Wenn du so einen Blödsinn schreibst, kann es leicht passieren, dass man dir in Zukunft auf deine Fragen nicht mehr antwortet. Ich empfinde eine solche Äußerung als beleidigend.