SARS-CoV-2 (CoViD-19) & Veranstaltungen

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  • Rechtsanwalt Dr. Fuellmich hat zum zweiten Schlag ausgeholt.
    Er mahnt Prof. Dr. Drosten ab und fordert zu 50.000 Euro Schadenersatz auf. klick   klick

    Ich hoffe, die Regierung oder sein Arbeitgeber bezahlen seine Anwälte, damit er das nicht durchlesen muss. Mit Verlaub, es gibt genug ernstzunehmende Kritik an Einschätzungen von Virologen, sie haben untereinander auch of ziemliche Meinungsverschiedenheiten, aber dies ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben wurde.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Zu deinem Kommentar und zur juristischen Einschätzung des Sachverhalts hier ein interessantes Video.

    "Wir fahren diesen Planeten gerade an die Wand."

    Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber

  • Obwohl die nationalen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie von Skandinavien bis zum Atlantik, Mittelmeer und Schwarzem Meer so unterschiedlich streng sind wie die Länder selbst, hat dies kaum zu unterschiedlichen Erfolgen geführt; die Zweite Welle hat alle zu unterschiedlichen Zeiten erwischt und überall die Gesundheitssysteme überfordert.


    Ca. 300 Wissenschaftler aus Europa, unter ihnen Christian Droste und Lothar Wieler, fordern jetzt in The Lancet eine länderübergreifende Regelung. (Orginalquelle).


    Finde ich sinnvoll; im Augenblick haben wir im Grenzgebiet von Nordrhein-Westfalen, Belgien, Niederlande eine ziemlich schiefe Situation: währen in NL der Lockdown an 15.12. und in D am 16.12. in Kraft trat, ist er diese Woche in Belgien gelockert worden (Geschäfte offen). Dies führt in diesen Tagen zu verstärktem Reiseverkehr von Deutschen und Niederländern Richtung Belgien. Rechtlich ist das möglich, da zahlreiche Bundesländer mit ihren Nachbarländern Ausnahmeregelungen von der Quarantäneverpflichtung für Bewohner links und rechts der Grenze vereinbart haben, wenn man am gleichen Tag zurückkommt (z.B. Saarland/Frankreich oder auch NRW/Benelux). Was ursprünglich zur sinnvollen Aufrechterhaltung des kleinen Grenzverkehrs eingeführt wurde, da die Variationen von Inzidenzen in Grenzgebieten nie größer waren als innerhalb der Länder selbst, entsteht jetzt eine unerwünschte Häufung von Tagesreisen.

    Eine Europäische Lösung könnte hier vorbeugen.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

    Einmal editiert, zuletzt von Amsterdammer ()

  • Grenzüberschreitende Bestimmungen wären wünschenswert, sind aber eher unrealistisch.



    Im Zusammnenhang mit diesem Beitrag vielleicht noch dieser Clip.

    "Wir fahren diesen Planeten gerade an die Wand."

    Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber

    Einmal editiert, zuletzt von StandingBill ()

  • Die Niederlande verbieten Flugzeugen, die aus England kommen, bis zum 2.1.21 die Landung, nachdem dort eine Mutation des Virus massiv auftritt. Dieses zeichnet sich durch eine 70 %ige höhere Ansteckungswahrscheinlichkeit aus.

    Die englische Regierung hat unterdessen eine Ausgangsbeschränkung für London und Südengland erlassen.

    Auch in den Niederlanden ist diese Form in Einzelfällen nachgewiesen und wird untersucht. Erstaunlich: Via Fähre oder Tunnel Einreisenden wird der Zutritt nicht untersagt...

  • Die Niederlande verbieten Flugzeugen, die aus England kommen, bis zum 2.1.21 die Landung, nachdem dort eine Mutation des Virus massiv auftritt.

    Das Orginal zum Downloaden 

    Dieses zeichnet sich durch eine 70 %ige höhere Ansteckungswahrscheinlichkeit aus.

    Das soll Johnson gesagt haben, und das lese ich nur in der Boulevardpresse. Die Niederländischen Autoritäten nennen diese Zahl nicht. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung zu 70% ansteckender als... habe ich auch noch nicht entdeckt,. Ich weiß auch nicht, wie man das messen soll, um eine Prozentzahl auszurechnen.

    Erstaunlich: Via Fähre oder Tunnel Einreisenden wird der Zutritt nicht untersagt...

    Der Frachtverkehr ist ausgenommen von Grenzschließungen, das war bislang immer so. Und in diesen Zeiten des erhöhten Frachtverkehrs zwischen Europa und GB (wegen drohendem Brexit) will man davon nicht abweichen.


    Edit: Veröffentlichung des NL-Außenministeriums

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

    Einmal editiert, zuletzt von Amsterdammer ()

  • Stellungnahme Christian Drosten

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    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Danke für den Tweet!

    Die 70 % hatte ich, leider ungeprüft, von diversen Presseveröffentlichungen übernommen, die aber anscheinend alle ihrerseits die Argumentation vom ausgewiesenen Virologen Premier Johnson ungeprüft übernommen hatten. Sorry also für die Ungenauigkeit! X/

    Hier noch neuere Infos:

    https://www.msn.com/de-at/nach…tation-wissen/ar-BB1c4WV0

  • WeiN nachten 2020 ... :/


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    Motto: Lösungen anbieten - Frohsinn pflegen. ;o)

  • Wer sich für Primärquellen interessiert, Christian Droste hat heute eine verlinkt, die die Herkunft der "70%-ansteckender-These" aufzeigt:


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    durch weiterklicken kommt man zu


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    Darin liest man von "Growth rate... that is 71%...higher than...", was zu deutsch heisst "Die Wachsumsrate...".

    Boris Johnson hat in seiner Fernsehansprache hiervon "up to 70% more transmissible" gemacht. Das wiederum heisst tatsächlich in Deutsch "ansteckender". Von den Britischen Wissenschaftler hat das aber bislang keiner gesagt.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • die Herkunft der "70%-ansteckender-These"

    Hallo :)


    darf's noch ein bisschen mehr sein?

    Der britische Premierminister Boris Johnson erklärte, dass die neu entdeckte Virus-Variante VUI-2020/12/01 in Großbritannien 70 mal so ansteckend sei, wie die bisher bekannte Virusvariante

    Dieselbe Formulierung habe ich gestern auch in den TV-Nachrichten gehört. Ich erinnere mich jetzt leider nicht mehr, wo und von wem.


    Edit: ah, siehe hier.


    Gruß Ingo

  • Siehe auch Beitrag 405 ff :)

    .... nachdem dort eine Mutation des Virus massiv auftritt. Dieses zeichnet sich durch eine 70 %ige höhere Ansteckungswahrscheinlichkeit aus.

  • "70 Mal ansteckender" hat er nun auch wieder nicht gesagt. Da sieht man mal wieder, wie vorsichtig man mit der Presse sein muss, wenn sie zitiert/übersetzt:!:


    Hört selbst, was er wirklich gesagt hat .


    Aber wie gesagt, seine Wissenschaftler sprechen von einer 70%-igen Erhöhung der Wachstumsraten (innerhalb der positiven Test) dieser Variante gegenüber allen anderen Varianten, die aber auch wachsen. Das macht zusammen die zweite Welle in GB aus.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

    4 Mal editiert, zuletzt von Amsterdammer ()

  • Also es geht ja nun nicht gerade um eine kleine Ungenauigkeit, daher ist es schon von entscheidender Bedeutung, "was er genau gesagt" hat. Zwischen 70 Prozent höher und 70 Mal höher liegt ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht, das hat beides eine völlig andere Bedeutung. Nicht nur von der reinen Zahl her, sondern auch für mögliche Konsequenzen daraus.

  • .. liegt doch daran, das Medien von anderen Medien Zahlen ungeprüft übernehmen, das nun ARDaktuell dies twittert, ist sehr bedauerlich..

    Es scheint, das die Mutation deutlich ansteckender ist, wobei die Erkrankung wohl nicht so schwer verläuft... das bleibt aber noch abzuwarten

  • .. liegt doch daran, das Medien von anderen Medien Zahlen ungeprüft übernehmen, das nun ARDaktuell dies twittert, ist sehr bedauerlich..

    Wie eine Zahl zum Selbstläufer wird: Christian Drosten hat am 22.12. auf seinem Twitter-Account den Mitschnitt eines Interviews vom 21.12. veröffentlicht. Damit dürfte das Thema um die "70% ansteckender" erledigt sein. Hörenswert! Und ja, er spricht nicht von höherer Ansteckung, sondern von verstärkter Verbreitung, was m.E. eine treffende Interpretation von "higher growth rate" in diesem Zusammenhang ist.


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    Was ich jenseits aller Zahlen und Ansteckungen beängstigend finde sind die kopflosen Reaktionen der uns regierenden Politiker. Vor einem halben Jahr, nach der ersten Welle, haben die Staats-und Regierungschefs der EU vereinbart, daß es keine einseitigen Grenzschließungen innerhalb der EU mehr geben soll und einschneidende Maßnahmen zur Grenzproblematik einheitlich geregelt werden sollen.

    Und dann kommt Boris Johnson und zitiert die Wissenschaftler falsch, und schon bricht Panik unter den Regierenden aus und erinnert sich keiner mehr an die Vereinbarung. Als erste ist noch in der gleichen Nacht die Niederländische Regierung eingeknickt und hat einseitig ein nahezu sofortiges Flugverbot aus GB angeordnet und einen Domino-Effekt ausgelöst, der in einer einseitigen französischen Anordnung der Grenzschließung für den Frachtverkehr zwischen GB und F endete. Die Unterbrechung des Frachtverkehrs hat es bei totaler Grenzschließung in ganz Europa noch nicht mal in der ersten Welle gegeben!

    Nun rudern Franzosen und Niederländer zurück und suchen eine Lösung, um ihr Gesicht zu wahren. Inzwischen warten tausende LKW-Fahrer vor den Grenzen in kilometerlangen Staus auf Standstreifen der Autobahnen und Landebahnen stillgelegter Flughäfen, unter erbärmlichen hygienischen Verhältnissen, ohne Zugang zu Toiletten und fließend Wasser, auf die Weiterfahrt und hören im Radio, daß sie sich regelmäßig die Hände waschen sollen.

    Das sind die Fakten; meine persönliche, emotionale Meinung hierzu schreibe ich besser nicht auf, da sonst dieser bislang sachliche Thread kippen könnte.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Tja... erst unterschätzt dann hektisch, schließlich keine Einheitlichkeit und nun zunehmend kopflos... die Zahlen von heute in Deutschland sind alles andere als rückläufig.... ich bin ja die ganze Zeit beruflich damit befasst und wage nicht mir auszudenken, was in der 1. Januarwoche auf uns im Rettungsdienst und den nachgelagerten medizinischen Einheiten zu kommt... 8|

    Quelle