SARS-CoV-2 (CoViD-19) & Veranstaltungen

Du benötigst Hilfe bezüglich Firefox? Bitte stelle deine Frage im öffentlichen Bereich des Forums und nicht per Konversation an wahllos ausgesuchte Benutzer. Wähle dazu einen passenden Forenbereich, zum Beispiel „Probleme auf Websites“ oder „Erweiterungen und Themes“ und klicke dann rechts oben auf die Schaltfläche „Neues Thema“.
  • Die nächste Generation der Covid-19-Kontaktverfolgung ist in der Entwicklung und wird die nationalen App's bald ablösen: Apple und Google implementieren die Kontaktverfolgung in ihre Betriebssysteme. Vorteil soll sein, daß diese Art der Kontaktverfolgung länderübergreifend wirken soll; dies scheint sinnvoll, da meines Erachtens der internationale Reiseverkehr von Touristen und Geschäftsleuten auch dann wieder aufleben wird, wenn das Virus noch nicht ausgerottet ist. Gelesen bei Heise.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Nein, auch das könnte beim angesprochenen Personenkreis einen Anfall auslösen... prinzipiell sollte in solch kleinteiligen Avataren keine Bewegung stattfinden, wenn du die Betroffenen schützen möchtest.. :)

  • Das Avatar-Thema ist offtopic, animierte Avatare waren öfter Gegenstand der Diskussion, zuerst hier: 2005

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • 100 Tage Corona Warn App. Zwei Meinungen:

    Heise

    WDR

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Für mich ist es aber auch zum Heulen. Erst den Griechenland-Urlaub abgesagt, dann die Zehn-Jahres-Feier der Firma Anfang der Woche, nun ist mein Wellness-Wochenende für Freitag bis Sonntag wegen Corona abgesagt. Die neue Normalität… ;( Aber bitte nicht falsch verstehen: Ich bin kein Gegner der Maßnahmen. Wenn die Zahlen steigen, muss darauf reagiert werden. Es ist nur für mich persönlich bedauerlich, weil man sich halt auf Dinge freut…

  • Für mich ist es aber auch zum Heulen.

    Kann ich gut verstehen.

    Wir wollten in den Herbstferien in ein Deutsches Weinbaugebiet fahren; können wir jetzt vergessen, da Teile der Niederlande (darunter Amsterdam) vom Auswärtigen Amt zum Risikogebiet erklärt wurden. Das heißt dann nicht nur, daß Deutsche Urlauber bei der Rückkehr aus dem Urlaub in diesen Gebieten in die 14-Tage-Quarantäne müssen, sondern dies gilt für jeden, unabhängig von der Nationalität, der aus diesen Gebieten nach Deutschland einreist.

    Wenn ich mir dann in diese Tabelle der ECDC den Parameter 14-day cumulative number of COVID-19 cases per 100 000 anschaue frage ich mich, wieso so unterschiedliche Länder wie Deutschland, Italien, Schweden, Polen usw. ziemlich gut dastehen, wogegen ebenso unterschiedlich Länder wie Spanien, Frankreich, Tschechien, Benelux, Österreich usw. im Augenblick in besorgniserregenden Umständen verkehren.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Wir haben beim 1. Mal einfach früher reagiert, als andere Länder... nun aber macht man meiner Meinung nach den Fehler und lockert die Vorschriften, die bis dato gut waren.

    Wir werden uns auf weiter steigende Infektionszahlen und auch schwerere Verläufe einstellen müssen, wenn die Öffnungen (Fußballstadien mit Besuchern etc.etc.) weiter vorangetrieben werden. Hier im Umkreis sind diverse Schuljahrgänge verschiedener Schulen betroffen, in denen sich Schülerinnen und Schüler nachweislich beim Fußballtraining infiziert haben. Ergo wurden dabei die Vorschriften nicht eingehalten... Nochmal, wir haben es gut aber nicht besser gemacht als andere Länder nur früher. Dies gilt es beizubehalten. Das sehe ich aber nicht... wenn ich aus dem Urlaub Mitte Oktober zurückkehre, rechne ich damit, das die Infektionszahlen weider angestiegen sind und sich die Schwere der Krankheitsverläufe wieder zum Schlechten verändert hat.

    Auf dem Darß bin ich hoffentlich von dem Mist vorerst bewahrt...

  • Auf dem Darß bin ich hoffentlich von dem Mist vorerst bewahrt...

    Das sagen alle, die dort Urlaub machen wollen ;).

    Scherz beiseite, ich gönne Dir Deinen verdienten Urlaub.


    Denk dran, daß die Coronaeinreiseverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (im Gegensatz zu anderen Bundesländern) keinen Unterschied macht zwischen Risikogebieten im Ausland oder Inland (Paragraph 1, Absatz 5). Wer aus einem Risikogebiet nach MV kommt, muss in die Quarantäne. Z.Zt. sind es zwei Gegenden in Deutschland, die rot sind und für die das gilt, aber die gelben Flecken auf der Landkarte (Vorwanstufe) werden immer mehr.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

    Einmal editiert, zuletzt von Amsterdammer ()

  • Danke für die guten Wünsche, meine Heimatstadt Braunschweig ist kein Risikogebiet, was sich aber bis zum Urlaubsbeginn noch ändern könnte, den niemand ist davor gefeit.... ich gehe aber mal nicht davon aus..:)

  • Danke für die guten Wünsche, meine Heimatstadt Braunschweig ist kein Risikogebiet, was sich aber bis zum Urlaubsbeginn noch ändern könnte, den niemand ist davor gefeit.... ich gehe aber mal nicht davon aus..:)

    Nach der ersten Welle sagten die Politiker, nationale Maßnahmen innerhalb und gegenüber anderen Ländern der EU will man vermeiden. Jetzt entsteht hieraus europaweit ein riesen Flickenteppich, und schon rudern die ersten Politiker wieder zurück. Drei Beispiele für den Flickenteppich:

    1) Bürger aus der kreisfreien Stad Hamm (meine alte Heimat) mit all den eingemeindeten Dörfchen in der Umgebung dürfen nicht nach MV, während Bürger von den von der Eingemeindung verschonten Dörfern in der Umgebung wohl dürfen . Die Landesregierung MV veröffentlicht täglich Risikogebiete nach PLZ, siehe : Direktlink *.pdf. Alsob das Virus sich an eine andere, ähniche PLZ aus der Umgebung hält. Wie kleinkariert kann man sein!

    2) Deutschland hat die Landesteile Nord-Holland und Süd-Holland zu Risikogebieten erklärt, die Niederlande nur Teile hiervon. Dies heißt, daß die bei Deutschen Urlaubern beliebten Nordseeinseln Texel und Terschelling im Gegensatz zu den holländischen Maßnahmen unterschiedlich behandelt werden (D: Texel: Rot, Terschelling: gelb), obwohl sie beide ca. gleiche niedrige Infektionsraten haben. Der Unterschied ist also nicht virologisch, sondern verwaltungstechnisch begründet: Texel gehört zur roten Provinz Nord-Holland, Terschelling zur gelben Provinz Friesland.

    3.) Freunde von mir aus Bremen sind seit Anfang Juli mit dem Wohnwagen unterwegs, bis nach Spanien sind sie gefahren. Sie sagen mir, daß die umliegenden Länder von Frankreich (Spanien, Schweiz, Deutschland, Luxemburg, Belgien alle unterschiedliche Reisewarnungen für die verschiedenen Departements von Frankreich haben, die sich nicht mit den durch die französische Regierung ausgewiesenen Risikozonen decken. Mit einer raffinierten Routenplanung sind sie nun innerhalb von 15 Tagen im Zickzack durch Campingplätze von Spanien über Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande und Niedersachsen zurück nach Bremen gefahren, ohne sich einen einzigen Tag in Quarantäne begeben zu müssen, da sie sich strikt an die jeweiligen Verordnungen der einzelnen Länder beim jeweiligen Grenzübertritt gehalten haben. So kann man sich völlig legal durch die fünf am stärksten betroffenen Länder Europas bewegen und quarantänefrei nach Deutschland zurückkehren.


    Ich finde, daß es Zeit wird für Europäische einheitliche Standards.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

    2 Mal editiert, zuletzt von Amsterdammer ()

  • ... und bis dahin ist das Virus Geschichte... aber für die Zukunft hätte man dann was. Ich bin auch eher der Meinung, die Leute sollen nicht soviel rumlamentieren sondern einfach Maske tragen, Abstand halten und die entsprechenden Richtlinien befolgen. Das in Frankreich heute 16000 Neuinfektionen gemeldet werden und in Marseille alle Gaststätten und Kneipen schließen müssen, kommt ja nicht von ungefähr. Und natürlich gehen die betroffenen Wirte auf die Straße und demonstrieren. Verständlich! Der Staat muß hier helfen... die Bevölkerung muß aber begreifen, das es anders nicht geht.

  • Das in Frankreich heute 16000 Neuinfektionen gemeldet werden und in Marseille alle Gaststätten und Kneipen schließen müssen, kommt ja nicht von ungefähr...

    Den Niederlanden steht ähnliches bevor. Die Niederländische Regierung zieht dieses Wochenende die Notbremse, da inzwischen der Anstieg der Aufnahmen in Krankenhäusern- und IC-Abteilungen ebenfalls e steigt und außerdem wieder mehr 60+ - Ansteckungen verzeichnet werden. Die Städte de Amsterdam, Rotterdam und Den-Haag gehen in die höchste Risikostufe mit lokalen Lockdon-Anordnungen. So werden in diesen Regionen ab Montag wahrscheinlich alle Festsäle der Gastronomie geschlossen, private Feiern über 25 Personen werden genehmigungspflichtig, touristisch beliebte Einrichtungen sowie Parkhäuser in der Innenstadt werden wohl geschlossen und noch mehr. Das Beratungsgremium der Regierung, das überwiegend aus Medizinern aller Fachrichtungen besteht, wurde schon vor zwei Wochen um Fachleute aus anderen Disziplinen erweitert. Man hat nämlich festgestellt, daß der höchste Anstieg unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Stadtteilen (der drei großen Städte) mit vornehmlich Einwohnern der 2./3./4. Generation der Gastarbeiter stattfindet, die selber weder Niederländische Publikationen lesen noch Niederländische Nachrichtensendungen sehen und hören. In diesem Sinne könnte man in meiner Signatur das Wort "Krieg" durch "Corona" und "Generäle" durch "Virologen" ersetzten.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Einige geschäftstüchtige Rechtsanwälte sind (erstaunlicherweise erst jetzt) auf die Idee gekommen, mit Corona Geld zu machen.

    Sie wollen in den USA im Rahmen einer Sammelklage Schadensersatzforderungen deutscher Bürger gegen die
    Coronamaßnahmen geltend machen. Gegen eine kleine Gebühr von 800 Euro plus Umsatzsteuer ist man dabei.


    Dazu unter anderem hier und hier und hier


  • ..dann müsste man erstmal nachweisen, das der Test, der beklagt werden soll, auch tatsächlich Fehlerhaft ist und das alle Kläger diesen Test ausgesetzt waren. Die Bezeichnung "Drosten-Test" lässt spätestens an dieser Stelle das Anliegen offenbaren, das es sich um eine Geldschneiderei und Verharmlosung der Pandemie als solche geht. Aber sicher werden einige drauf reinfallen. Und das ist dann auch gut so!

  • sondern einfach Maske tragen, Abstand halten und die entsprechenden Richtlinien befolgen.

    Einige deutsche Michel sind halt zu blöd, wie man an den aktuellen Zahlen von 2500 sehen kann.

    Zitat

    und in Marseille alle Gaststätten und Kneipen schließen müssen

    Und die sind kurz davor, wieder auf die Barrikaden zu gehen, wie das enden kann, hat man ja bei den Gelbwesten sehen können

    Man hat nämlich festgestellt, daß der höchste Anstieg unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Stadtteilen (der drei großen Städte) mit vornehmlich Einwohnern der 2./3./4. Generation der Gastarbeiter stattfindet

    Das ist natürlich eine recht eindeutige Festlegung. Sagt aber auch aus, dass auch diese Altersgruppe infiziert werden kann entgegen früherer Annahmen, was auch hier im Werk mit einem Azubi in der Schule passiert ist, hat einer von seiner Schwester eingeschleppt "Lehrer, was soll ich tun?". Bestätigen würde ich diese Gruppen Einwohner nicht, aber auch nicht ausschliessen, vor allem, wenn gehochzeitet wird - 400 Personen auf 40qm :D Aber man sieht es ja auch hier in D, in welchen Städten die Restriktionen verschärft werden - es ist halt leicht, die "Schuld" auf jene Minderheiten zu schieben. Du hast aber auch die Sprachbarriere erwähnt und da allerdings sehe ich (so wie hier) extremen Nachholbedarf auf allen Seiten! Das "wollen", aber auch das "anbieten". ** auf "digital", sowas muss Vorrang haben.