Firefox 32: Mozilla führt neue Form der Kontextmenüs ein

Mozilla beschreitet mit Firefox 32 neue Wege, was die Darstellung von Kontextmenüs betrifft. Zumindest das Kontextmenü, welches bei Rechtsklick auf eine freie Fläche einer Webseite angezeigt wird, erscheint dann in einer Art, wie man sie von Desktop-Browsern bislang nicht kennt und dabei in gewisser Weise an den Android-Browser von Mozilla erinnert.

Kürzlich noch in der Artikel-Serie Neues aus der Mozilla Design-Schmiede vorgestellt, nun umgesetzt: Ein Kontextmenü, welches anders als man es kennt, nicht nur aus einer einfachen Auflistung einzelner Menüpunkte untereinander besteht, sondern wichtige Funktionen in Form von Symbolen in einer Reihe zeigt. Das Ganze erinnert dabei stark an das Menü von Firefox für Android.

Dieses Kontextmenü erscheint, wenn man mit der rechten Maustaste auf eine freie Fläche einer Webseite klickt. Durch die neue Darstellung ist das Kontextmenü kürzer, zudem können Symbole schneller vom Auge erfasst werden als Text. Beides dürfte dazu beitragen, dass man schneller findet, was man sucht.

Bei den vier Symbolen im Kontextmenü handelt es sich um Symbole für die Funktionen um eine Seite zurück zu blättern, eine Seite vorwärts zu blättern, die Seite neu zu laden sowie die Seite als Lesezeichen abzulegen. In der heutigen Nightly-Ausgabe von Firefox wird eine erste Version dieser Neuerung landen, welche noch einigen Feinschliff benötigen wird, bevor man sie an alle Nutzer ausliefern kann. So ist der Lesezeichen-Stern beispielsweise anders als der Lesezeichen-Stern in der Navigationssymbolleiste noch nicht blau gefüllt, wenn die Seite bereits als Lesezeichen abgelegt ist. Den noch notwendigen Feinschliff wird diese Neuerung in den nächsten Wochen erhalten.

Mit dieser optischen Änderung ist es für Mozilla übrigens noch nicht getan. Mittelfristig plant man, dass Nutzer Symbole nicht nur in den Symbolleisten oder wie seit Firefox 29 möglich im Hauptmenü ablegen können, sondern auch in eben solchen Kontextmenüs.

Firefox 32: Mozilla erweitert Passwort-Manager um weitere Informationen

Wie jeder Browser bietet auch Firefox einen Passwort-Manager an, welcher einem das Merken und Ausfüllen von Passwörtern auf Webseiten abnehmen kann. Mit Firefox 32 erweitert Mozilla den Passwort-Manager um zusätzliche Informationen über die gespeicherten Passwörter.

Wer Wert auf die Sicherheit seiner Passwörter legt, für den kann der im Browser integrierte Passwort-Manager eine überaus praktische Sache sein. Im Idealfall sollten unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Webseiten genutzt werden und die Passwörter sollten selbstverständlich ein wenig komplizierter als 12345 sein. Natürlich wird es mit zunehmender Komplexität hinter der Vergabe seiner Passwörter auch immer schwieriger, sich alle Passwörter zu merken. Gut also, wenn man auf technische Hilfsmittel zurückgreifen kann, welche einen bei der Umsetzung eines gewissen Sicherheits-Standards unterstützen. Gut natürlich auch für alle, denen das egal ist und die einfach nur Tipparbeit sparen wollen. ;)

Der Passwort-Manager ist daher in jedem Fall eine wichtige Komponente von Firefox, welche in den letzten Monaten einige Verbesserungen erhalten hat. So funktioniert die Speicherung von Passwörtern seit Firefox 26 auf einigen Webseiten mit dynamisch hinzugefügten Passwortfeldern, auf welchen die Passwort-Speicherung bislang nicht funktioniert hatte. Ebenfalls seit Version 26 zeigt Firefox auf Nicht-HTTPS-Webseiten mit Passwortfeld in der Webkonsole eine Warnung mit Link auf eine Hilfeseite von Mozilla an. Wörtlich heißt es in dieser Meldung: Dies ist ein Sicherheitsrisiko, durch das Zugangsdaten gestohlen werden können. Seit Firefox 29 erlaubt der Mozilla-Browser optional die Speicherung von Passwörtern auf Webseiten, welche autocomplete=’off’ verwenden, seit Version 30 ermöglicht Firefox die Speicherung dieser Passwörter standardmäßig, ohne dass der Nutzer dies erst aktivieren muss. Das alte Verhalten kann jederzeit wiederhergestellt werden, indem über about:config der Schalter signon.storeWhenAutocompleteOff per Doppelklick auf false geschaltet wird.

In den Sicherheits-Einstellungen zeigt Firefox alle gespeicherten Passwörter an, dabei werden die Webseiten sowie die dazugehörigen Benutzernamen und Kennwörter angezeigt. Mit Firefox 32 kommen an dieser Stelle zu den bisherigen drei Spalten noch weitere vier Spalten dazu: Davon standardmäßig angezeigt werden jeweils eine neue Spalte für den Zeitpunkt inklusive Uhrzeit der letzten Benutzung des gespeicherten Passwortes sowie für das Datum der letzten Änderung des Passwortes. Optional kann der Nutzer zwei weitere Spalten anzeigen: Eine zeigt das Datum der ersten Verwendung an, die andere die Anzahl der Anmeldungen mit dem gespeicherten Passwort.

Die Neuerung funktioniert rückwirkend, da Firefox diese Daten bereits längst erfasst; sie wurden bislang lediglich nicht angezeigt. Auch wenn das Hinzufügen vier neuer Spalten nicht nach einer extrem großen Neuerung klingt, so stellt dies doch einen nicht zu verachtenden Mehrwert des Passwort-Managers dar. Auf diese Weise lässt sich leicht feststellen, welches Passwort schon lange nicht mehr geändert worden ist und mal wieder geändert werden sollte, auch lassen sich so schnell sowieso nicht genutzte Passwörter erkennen, um welche man den Passwort-Speicher erleichtern kann.

Download von Mozillas Open Source Schriftarten Fira Sans und Fira Mono

Open Source ist ein Begriff, der nicht unbedingt nur für Software Anwendung finden kann, sondern im übertragenen Sinn unter anderem auch für Schriftarten. 2013 hatte Mozilla den bekannten Typografen Erik Spikermann mit der Erschaffung einer Schriftart für Firefox OS beauftragt, welche unter einer freien Lizenz steht und kostenlos heruntergeladen werden kann.

Fira Sans, ursprünglich unter dem Namen Feura Sans entwickelt, ist eine Schriftart, welche für eine gute Lesbarkeit auf Bildschirmen optimiert worden ist. Sie steht unter der SIL Open Font Lizenz und kann damit sowohl für private als auch für kommerzielle Projekte kostenlos genutzt werden. Mozilla hatte im vergangenen Jahr den Typografen Erik Spikermann mit der Erstellung beauftragt, welcher für seine Schriften schon ein paar Auszeichnungen erhalten hat. Eine seiner Schriften ist FF Meta, welche unter anderem Verwendung im Mozilla- sowie Firefox-Schriftzug findet.

Mozilla verwendet Fira Sans in seinem Betriebssystem für Mobilgeräte, Firefox OS. Fira Sans wird aber auch den Weg in den Desktop-Browser finden, so werden die neuen Einstellungen im Tab bald Fire Sans nutzen und auch der Add-on Manager, wenn dieser im Design an die neuen Einstellungen angeglichen worden ist.

Die neu veröffentlichte Version 3.1 von Fira kommt in ganzen 16 Schriftstärken, alle jeweils sowohl in normaler als auch in kursiver Variante. Dazu gibt es mit Fira Mono auch eine Monospace-Variante der Schrift, einmal in normaler, einmal in dicker Schriftstärke. Monospace-Schriftarten besitzen für alle Zeichen dieselbe Breite, was sie weniger geeignet für Fließtext, dafür umso geeigneter für die Darstellung von Quellcode macht.

Bild: donotlick.com

Download von Mozillas Open Source Schriftarten Fira Sans und Fira Mono

Open Source ist ein Begriff, der nicht unbedingt nur für Software Anwendung finden kann, sondern im übertragenen Sinn unter anderem auch für Schriftarten. 2013 hatte Mozilla den bekannten Typografen Erik Spikermann mit der Erschaffung einer Schriftart für Firefox OS beauftragt, welche unter einer freien Lizenz steht und kostenlos heruntergeladen werden kann.

Fira Sans, ursprünglich unter dem Namen Feura Sans entwickelt, ist eine Schriftart, welche für eine gute Lesbarkeit auf Bildschirmen optimiert worden ist. Sie steht unter der SIL Open Font Lizenz und kann damit sowohl für private als auch für kommerzielle Projekte kostenlos genutzt werden. Mozilla hatte im vergangenen Jahr den Typografen Erik Spikermann mit der Erstellung beauftragt, welcher für seine Schriften schon ein paar Auszeichnungen erhalten hat. Eine seiner Schriften ist FF Meta, welche unter anderem Verwendung im Mozilla- sowie Firefox-Schriftzug findet.

Mozilla verwendet Fira Sans in seinem Betriebssystem für Mobilgeräte, Firefox OS. Fira Sans wird aber auch den Weg in den Desktop-Browser finden, so werden die neuen Einstellungen im Tab bald Fire Sans nutzen und auch der Add-on Manager, wenn dieser im Design an die neuen Einstellungen angeglichen worden ist.

Die neu veröffentlichte Version 3.1 von Fira kommt in ganzen 16 Schriftstärken, alle jeweils sowohl in normaler als auch in kursiver Variante. Dazu gibt es mit Fira Mono auch eine Monospace-Variante der Schrift, einmal in normaler, einmal in dicker Schriftstärke. Monospace-Schriftarten besitzen für alle Zeichen dieselbe Breite, was sie weniger geeignet für Fließtext, dafür umso geeigneter für die Darstellung von Quellcode macht.

Bild: donotlick.com

Firefox Accounts (Sync) bekommen Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mit Firefox 29 hat Mozilla die Firefox Accounts eingeführt und ein neues Sync, welches auf eben jene Firefox Accounts zur Authentifizierung setzt. Zwar gilt auch das neue Sync als sehr sicher, doch ist die Sicherheit nun stärker von der Sicherheit des gewählten Passwortes abhängig. Zur Verbesserung der Sicherheit sollen optional eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie möglicherweise auch das aus dem alten Sync bekannte Pairing wiederkommen.

Als Mozilla mit Firefox 29 die Firefox Accounts und damit verbunden ein neues Sync eingeführt hat, hat Mozilla damit vor allem zwei große Schwachpunkte des alten Sync adressiert: Zum einen war das alte Sync schlicht zu kompliziert, was in einer nur geringen Nutzung der Synchronisationsfunktion resultiert hat. Erste Nutzungszahlen deuten bereits einen Erfolg des neuen Sync an. Zum anderen hat die Funktionsweise des alten Sync, sicher auch damit verbunden, dass Mozilla diese neuen Nutzern nur unzureichend bei der Einrichtung erklärt hat, nicht selten zu Datenverlust geführt, wenn beispielsweise das System neu formatiert worden ist und Nutzer dann zum ersten Mal etwas von einem Wiederherstellungsschlüssel gelesen haben, ohne welchen in dem Fall keine Chance bestand, auf die eigenen Daten zuzugreifen. Zwar ist auch das neue Sync ein Synchronisations- und kein Backupwerkzeug, doch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Großteil dieser Datenverluste, wenn Sync als Backup-Werkzeug zweckentfremdet wird, wesentlich geringer, reichen doch jetzt die E-Mail-Adresse und das Passwort, um an seine Daten zu gelangen.

Das neue Sync ist ebenso wie sein Vorgänger sehr sicher, es gibt aber natürlich auch einige, welche beklagen, dass es keinen zusätzlichen Schlüssel mehr gibt, sondern die E-Mail-Adresse und das Passwort ausreichend sind, um an die synchronisierten Daten zu kommen. Es gibt mit dem neuen Sync genauso wie im alten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit dem Unterschied, dass vorher eben die Sicherheit durch den Pairing-Schlüssel gegeben war und nun ein Schlüssel aus dem Passwort abgeleitet wird. Man muss allerdings das Passwort kennen, um diesen Schlüssel lesen zu können, nicht einmal die Mozilla-Server, denen nur die Schlüssel bekannt sind, sind also im Besitz der Passwörter. Dennoch bleibt natürlich der Punkt, dass wenn man das Passwort weiß, von überall aus auf den Account zugreifen kann, ohne eben einen generierten Pairing-Key oder den Wiederherstellungsschlüssel zu kennen.

Um auch dem Sicherheitsanspruch derer gerecht zu werden, denen das zu unsicher ist, wird Mozilla eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Firefox Accounts und damit Sync einführen. Brian Warner arbeitet für das Identity-Team von Mozilla und hat in zwei Blog-Beiträgen detailliert zunächst die Probleme des Pairings erklärt und dann über das neue Sync-Protokoll gesprochen. Beide Artikel seien allen als weiterführender Lesestoff empfohlen, welche der englischen Sprache mächtig sind. In dem zweiten Artikel verliert Warner auch ein paar Worte über die Zukunft. In diesem Abschnitt kann man lesen, dass Mozilla an einer Zwei-Faktor-Authentifizierung für Firefox Accounts arbeitet. Wird dieses Feature aktiviert, dann muss beim Login ein zusätzlicher Code eingegeben werden, welcher durch das Smartphone bereitgestellt wird. Dem Artikel nach gibt es zwei Optionen, die man sich derzeit genauer anschaut, zum einen zeitbasierte Einmalpasswörter (TOTP), zum anderen SMS Codes.

Ebenfalls schaue man nach Wegen um das Pairing als optionales Feature wieder einzuführen. Wird dieses Feature aktiviert, dann benötigt man nach dem Login die Erlaubnis eines bereits verbundenen Gerätes, um mit dem neuen Gerät eine Verbindung mit dem Sync-Konto herstellen zu können. Warner ist optimistisch, dass man dies besser umsetzen könne als im alten Sync, da man mit dem neuen Sync mehr Informationen hätte, mit denen man arbeiten könne. So sei man beispielsweise in diesem Fall bereits eingeloggt, so dass bekannt ist, welche anderen Geräte für das Pairing verfügbar sind.

Firefox Accounts (Sync) bekommen Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mit Firefox 29 hat Mozilla die Firefox Accounts eingeführt und ein neues Sync, welches auf eben jene Firefox Accounts zur Authentifizierung setzt. Zwar gilt auch das neue Sync als sehr sicher, doch ist die Sicherheit nun stärker von der Sicherheit des gewählten Passwortes abhängig. Zur Verbesserung der Sicherheit sollen optional eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie möglicherweise auch das aus dem alten Sync bekannte Pairing wiederkommen.

Als Mozilla mit Firefox 29 die Firefox Accounts und damit verbunden ein neues Sync eingeführt hat, hat Mozilla damit vor allem zwei große Schwachpunkte des alten Sync adressiert: Zum einen war das alte Sync schlicht zu kompliziert, was in einer nur geringen Nutzung der Synchronisationsfunktion resultiert hat. Erste Nutzungszahlen deuten bereits einen Erfolg des neuen Sync an. Zum anderen hat die Funktionsweise des alten Sync, sicher auch damit verbunden, dass Mozilla diese neuen Nutzern nur unzureichend bei der Einrichtung erklärt hat, nicht selten zu Datenverlust geführt, wenn beispielsweise das System neu formatiert worden ist und Nutzer dann zum ersten Mal etwas von einem Wiederherstellungsschlüssel gelesen haben, ohne welchen in dem Fall keine Chance bestand, auf die eigenen Daten zuzugreifen. Zwar ist auch das neue Sync ein Synchronisations- und kein Backupwerkzeug, doch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Großteil dieser Datenverluste, wenn Sync als Backup-Werkzeug zweckentfremdet wird, wesentlich geringer, reichen doch jetzt die E-Mail-Adresse und das Passwort, um an seine Daten zu gelangen.

Das neue Sync ist ebenso wie sein Vorgänger sehr sicher, es gibt aber natürlich auch einige, welche beklagen, dass es keinen zusätzlichen Schlüssel mehr gibt, sondern die E-Mail-Adresse und das Passwort ausreichend sind, um an die synchronisierten Daten zu kommen. Es gibt mit dem neuen Sync genauso wie im alten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit dem Unterschied, dass vorher eben die Sicherheit durch den Pairing-Schlüssel gegeben war und nun ein Schlüssel aus dem Passwort abgeleitet wird. Man muss allerdings das Passwort kennen, um diesen Schlüssel lesen zu können, nicht einmal die Mozilla-Server, denen nur die Schlüssel bekannt sind, sind also im Besitz der Passwörter. Dennoch bleibt natürlich der Punkt, dass wenn man das Passwort weiß, von überall aus auf den Account zugreifen kann, ohne eben einen generierten Pairing-Key oder den Wiederherstellungsschlüssel zu kennen.

Um auch dem Sicherheitsanspruch derer gerecht zu werden, denen das zu unsicher ist, wird Mozilla eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Firefox Accounts und damit Sync einführen. Brian Warner arbeitet für das Identity-Team von Mozilla und hat in zwei Blog-Beiträgen detailliert zunächst die Probleme des Pairings erklärt und dann über das neue Sync-Protokoll gesprochen. Beide Artikel seien allen als weiterführender Lesestoff empfohlen, welche der englischen Sprache mächtig sind. In dem zweiten Artikel verliert Warner auch ein paar Worte über die Zukunft. In diesem Abschnitt kann man lesen, dass Mozilla an einer Zwei-Faktor-Authentifizierung für Firefox Accounts arbeitet. Wird dieses Feature aktiviert, dann muss beim Login ein zusätzlicher Code eingegeben werden, welcher durch das Smartphone bereitgestellt wird. Dem Artikel nach gibt es zwei Optionen, die man sich derzeit genauer anschaut, zum einen zeitbasierte Einmalpasswörter (TOTP), zum anderen SMS Codes.

Ebenfalls schaue man nach Wegen um das Pairing als optionales Feature wieder einzuführen. Wird dieses Feature aktiviert, dann benötigt man nach dem Login die Erlaubnis eines bereits verbundenen Gerätes, um mit dem neuen Gerät eine Verbindung mit dem Sync-Konto herstellen zu können. Warner ist optimistisch, dass man dies besser umsetzen könne als im alten Sync, da man mit dem neuen Sync mehr Informationen hätte, mit denen man arbeiten könne. So sei man beispielsweise in diesem Fall bereits eingeloggt, so dass bekannt ist, welche anderen Geräte für das Pairing verfügbar sind.

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #12 – mehr Australis für Firefox

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können.

Mozillas Designer sind auch nach der Veröffentlichung von Firefox 29 mit erneuertem Erscheinungsbild fleißig und arbeiten an neuen Ideen, um Firefox weiter zu verbessern. Siehe dazu auch die erst vor kurzem veröffentlichten Teil 10 und Teil 11 dieser offenen Artikel-Serie.

Einstellungen im Tab

Beginnen wir mit etwas Bekanntem: Die Einstellungen von Firefox werden bald nicht mehr in einem Dialogfenster, sondern stattdessen in einem Tab geöffnet. Hierüber wurde bereits in aller Ausführlichkeit berichtet. Angepeilt als Version der Veröffentlichung ist Firefox 32, die Neuerung ist auch schon in den Nightly-Versionen von Firefox standardmäßig aktiviert und hat bereits sein neues Design abzüglich des noch offenen Feinschliffs erhalten. Insofern ist das geplante Aussehen keine große Überraschung mehr, aktuelle Mockups zeigen zumindest weitere Detailverbesserungen.

Neues Sidebar-Design

Die dort gezeigte dunkle Farbe der Seitenleiste soll auch an anderer Stelle Einzug halten, nämlich in den Sidebars, wie der Lesezeichen- und der Chronik-Sidebar. Der Entwurf zeigt nicht nur einen neuen Farbanstrich, sondern auch neue Funktionen: So soll innerhalb der Sidebar über ein Dropdown-Menü zwischen verschiedenen Sidebars gewechselt werden können. Am unteren Ende führt ein Klick zu den Einstellungen und es gibt bei viel Inhalt in der Sidebar unten eine schnelle Möglichkeit, nach oben in der Sidebar zu springen. Außerdem werden die Zeitpunkte in der Chronik-Sidebar dem Entwurf nach anders gruppiert und es findet sich dort dann auch eine Gruppe mit den kürzlich geschlossenen Tabs, eine Funktion, welche bislang nur über das Menü zugänglich war.

Lightweight Themes werden in Anpassen-Fenster integriert

Mit Australis hat sich die Art der Browseranpassung geändert. Nicht geändert hat sich, dass Anpassbarkeit eine zentrale Eigenschaft von Firefox ist. Eine Möglichkeit der Anpassung sind dabei die sogenannten Lightweight Themes, ehemals unter dem Namen Personas bekannt. Die Auswahl verschiedener Lightweight Themes soll in das Fenster zur Anpassung der Browseroberfläche integriert werden. Bei Herüberfahren mit der Maus über eines der installierten Lightweight Themes soll dann direkt eine Vorschau in Firefox erfolgen.

Dies bedeutet auch, dass Lightweight Themes im Anpassen-Modus überhaupt erst einmal angezeigt werden müssen. Auch wie das aussehen kann, zeigt ein Mockup.

Neues Theme für den Privaten Modus

Dass Firefox ein schwarzes Theme für Private Fenster erhalten soll, das wurde bereits in Teil 10 dieser Artikel-Serie gezeigt. Ein neues Mockup zeigt weiteren Fortschritt an diesem Design und außerdem nicht nur OS X, sondern auch das neue Theme für den Privaten Modus auf Systemen mit Windows 7, Windows 8 sowie Linux.

Ebenfalls in Teil 10 dieser Artikel-Serie gezeigt habe ich ein neues Design für die Netzwerk-Fehlerseiten, wie sie voraussichtlich ab Firefox 32 aussehen werden. Die geplante neue Startseite für Private Fenster schließt sich dieser Design-Linie an.

Überarbeitung des Lesezeichen bearbeiten-Panels

Eine Modernisierung soll auch das Panel zum Bearbeiten von Lesezeichen erhalten, welches erscheint, wenn man auf den Lesezeichen-Stern von Firefox klickt. Die neue Vorgabe sieht ein flacheres und um einen Button reduziertes Design vor. Der entfallende Button ist sowieso redundant.

Übersetzungsfunktion für Webseiten

Treue Leser dieses Blogs wissen, dass Firefox eine Übersetzungsfunktion für Webseiten erhalten wird. Die Implementierung ist bereits in vollem Gange und so gibt es natürlich auch hiervon bereits Mockups.

Firefox: Multi-Prozess-Architektur: Mehr Ressourcen für Electrolysis (e10s)

Electrolysis, kurz: e10s, ist der Name des Mozilla-Projektes, welches Firefox um eine Multi-Prozess-Architektur erweitern soll. Dieses Projekt hat für Mozilla derzeit eine hohe Priorität und weitere Ressourcen in Form von Mitarbeitern erhalten.

Electrolysis (e10s) bringt eine Multi-Prozess-Architektur in Firefox, um die Browseroberfläche, Plugins sowie Tabs in jeweils eigenen Prozessen auszuführen. In aller Kürze zusammengefasst soll Firefox damit in erster Linie reaktionsfreudiger, in zweiter Linie stabiler sowie durch Sandboxing sicherer werden. Seit Anfang 2013 arbeitet Mozilla wieder an e10s, nachdem das Thema erstmals 2009 aufkam und das Projekt dann 2011 wieder zurückgestellt worden war.

In einem aktuellen Newsgroup-Beitrag wurde nun verkündet, dass man das Projektteam vergrößert habe, unter anderem durch Entwickler, welche zuvor an der Modern UI-Version von Firefox gearbeitet haben, deren Entwicklung bekanntermaßen eingestellt worden ist. Darum sei nun noch mehr Fortschritt bei diesem Projekt zu erwarten.

Seit Februar besitzt die Nightly-Version von Firefox einen speziellen Fenster-Modus, bei welchem einzelne Fenster in einem gesonderten Modus laufen, ähnlich wie man es mit den Privaten Fenstern kennt. In diesem Modus nutzt Firefox bereits eigene Prozesse für unterschiedliche Tabs. Bis zu einer Fertigstellung des e10s-Projektes wird aber noch einige Zeit verstreichen. Einen geplanten Termin oder offiziell angepeilte Firefox-Version für die Auslieferung dieser Neuerung gibt es noch nicht. An der Entwicklung Interessierte werden sich vor allem für die beiden Tracking Bugs e10s milestone 1: e10s browser is usable by average Nightly users sowie e10s milestone 2: e10s browser can be enabled by default in Nightly interessieren.

Firefox OS Flame: Bilder & Informationen zum Vorverkauf und Updates

Flame, das ist der Name des kommenden Firefox OS Referenz-Smartphones, welches sich an Entwickler richtet. Informationen zum Kontingent und Start des Vorverkaufs sind nun bekannt. Außerdem zeigt sich das Flame auf neuen Bildern.

Nachdem die Spezifikationen schon länger bekannt sind, gab es Ende April erste Informationen zum Hersteller und zur Verfügbarkeit des Flame. Nun ist es mir gelungen, an weitere Details zu gelangen.

Informationen zur Verfügbarkeit

Mozilla besitzt ein Kontingent von etwa 2.000 Exemplaren, welche kostenlos verteilt werden, unter anderem an das Team, Partner oder Mitwirkende, beispielsweise in Form von Programmen wie Phones for Apps, in deren Rahmen man ein Smartphone für die Entwicklung von Apps erhält. In den Verkauf sollen zunächst 5.000 Geräte gehen. Ob und in welcher Größenordnung es eine Nachproduktion geben wird, hängt von der Nachfrage ab. Das Flame wird 170 Dollar inklusive Steuern und Versand durch die DHL kosten und richtet sich ausdrücklich an Entwickler und nicht an Endkunden. Der ausgesuchte Online-Shop nennt aktuell den 27. Mai als Start des internationalen Vorverkaufs (ausgenommen Japan, aufgrund von Zertifizierungsschwierigkeiten). Die Zustellung der Geräte kann bis zu acht Wochen dauern.

Informationen zu den Updates

Für das Flame sollen drei Update-Kanäle zur Verfügung stehen: Stable, Foxtrot und Nightly. Bei den Stable Releases handelt es sich um offizielle Veröffentlichungen von Firefox OS, wie sie alle drei Monate erscheinen. Sowohl die kompletten Images als auch die FOTA-Updates werden über Thundersoft verteilt (Thundersoft und TCL bilden gemeinsam T2Mobile). Foxtrot Builds sind monatliche Updates, welche auf einer funktionierenden Nightly-Version basieren. Diese werden ebenso via Thundersoft als komplette Images sowie FOTA-Updates angeboten werden. Schließlich gibt es noch die Nightly Builds, dabei handelt es sich um tägliche Snapshots aus dem Master-Branch, welche keine besondere Qualitätssicherung durchlaufen haben. Hierfür wird Thundersoft das Basis Image bereitstellen, Gecko- und Gaia-Updates kommen von Mozilla. Gelegentlich kann es vorkommen, dass die Installation eines neues Basis Image notwendig ist. Für die Downloads der Images wird Thundersoft eine Downloadseite bereitstellen, ähnlich wie man sie von Geeksphone kennt. Thundersoft hat sich zu mindestens einem Jahr Updates auf allen drei Kanälen verpflichtet. Ausgeliefert wird das Gerät mit Firefox OS 1.3.

Bilder vom Flame

Spezifikationen des Gerätes

Die Ausstattung des Gerätes ist bereits bekannt. Angetrieben wird das Flame von einer Qualcomm Snapdragon 200 (MSM8210) CPU. Dabei handelt es sich um einen ARM Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz und Adreno 302 GPU. Das Gerät besitzt 1 GB RAM, wird außerdem aber eine Einstellung besitzen, um den verfügbaren Arbeitsspeicher bis runter auf 256 MB zu reduzieren, um sowohl Geräte mit viel als auch mit wenig RAM testen zu können.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein 4,5 Zoll-Display mit FWVGA-Auflösung (480 × 854 Pixel), eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 2 Megapixel Auflösung. Als interner Speicher sind 8 GB verbaut. Eine weitere Besonderheit des Flame ist, dass dieses NFC unterstützt sowie Dual-SIM-Unterstützung bietet. Die Kapazität des Akkus beträgt 1.800 mAh, der Akku ist austauschbar. Dazu kommen WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth, MicroUSB und A-GPS. Unterstützt werden die UMTS-Frequenzen 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz.

Firefox Mobile für Android ermöglicht schnelles Wechseln der Sprache

Firefox Mobile ist genauso wie Firefox für den Desktop in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auf Android-Geräten erscheint Firefox dabei in der Sprache, welche als Systemsprache von Android eingestellt ist. Ab Firefox Mobile 32 kann bequem über die Einstellungen von Firefox die Sprache geändert werden und das ohne dass dazu ein Neustart von Firefox notwendig wäre.

Mozilla liefert Firefox Mobile für Android mit vielen Sprachen inklusive aus. Die Sprache war bislang allerdings an die Systemsprache von Android gekoppelt: Mit anderen Worten: Damit Mozillas Browser eine deutschsprachige Oberfläche anzeigt, muss dazu Android auf Deutsch eingestellt sein. Dies betrifft sowohl die Sprache des Browsers selbst als auch die Sprache, in welcher Webinhalte bevorzugt angezeigt werden sollen.

Ab Firefox Mobile 32 für Android kann die Sprache der Browseroberfläche ganz bequem über die Einstellungen von Firefox geändert werden. Die Änderung der Sprache wird sofort ohne Browserneustart übernommen. Die Sprache der Browseroberfläche werden wahrscheinlich die wenigsten regelmäßig ändern wollen. Der größte Vorteil ergibt sich daraus für diejenigen, welche Firefox in einer Sprache nutzen wollen, in welche Firefox übersetzt, aber nicht auf dem jeweiligen Android-Gerät verfügbar ist. Aber auch für weitere Übersetzungen, die es bislang noch nicht gibt, öffnet das die Türen. Derzeit wird Firefox Mobile für Android in 49 Sprachen ausgeliefert.

In Zukunft soll man nicht nur die Sprache der Browseroberfläche ändern können, sondern wie schon seit Jahren in der Desktop-Version möglich die bevorzugten Sprachen für Webinhalte. Entsprechendes befindet sich allerdings noch in der Entwicklung und ist wahrscheinlich noch nicht Teil von Firefox Mobile 32 für Android.

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