Firefox 33 für Android: Chronik kann beim Beenden gelöscht werden

Firefox Mobile 33 für Android bekommt ein Feature, welches Nutzer der Desktop-Version schon lange kennen, nämlich die Möglichkeit, die Chronik sowie andere Daten automatisch beim Beenden löschen zu lassen.

Mozilla spendiert Firefox Mobile 33 für Android ein neues Privatsphäre-Feature: Wie in der Desktop-Version können dann auch die Android-Nutzer die Chronik sowie andere Daten beim Beenden von Firefox automatisch löschen lassen. Welche Daten automatisch gelöscht werden sollen, kann der Nutzer selbst bestimmen. Folgende Kategorien können gewählt werden: Chronik, Downloads, Eingegebene Suchbegriffe & Formulardaten, Cookies & Aktive Logins, Gespeicherte Passwörter, Cache, Offline-Website-Daten sowie Website-Einstellungen. Diese Neuerung ergänzt sinnvoll andere Privatsphäre-Features wie Private Tabs oder den Gastmodus.

Firefox 33 lässt kopierte Texte nach Schließen Privater Fenster nicht mehr vergessen

Bislang hat Firefox nach dem Schließen Privater Fenster das System Texte vergessen lassen, welche in einem Privaten Fenster kopiert worden sind. Dieses Verhalten ändert sich mit Firefox 33.

Private Fenster sind Firefox-Fenster, welche keine Chronik oder sonstige Spuren beim Surfen hinterlassen. Hat man in einem solchen Privaten Fenster Text einer Webseite kopiert und das Private Fenster anschließend geschlossen, dann wurde der kopierte Inhalt von Firefox verworfen. Dabei handelte es sich um keinen Fehler, sondern um eine ganz bewusste Entscheidung. Für einige Firefox-Nutzer war dies eher störend, so dass Mozilla das Verhalten in Firefox 33 nun geändert hat und Firefox den Inhalt der Zwischenablage auch nach dem Schließen Privater Fenster nicht mehr verwirft. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Firefox keine Chronik anlegen lässt – bei dieser Einstellung befindet sich Firefox in einer Art permanentem Privaten Modus, welcher sich genauso verhalten hat und von dieser Änderung betroffen ist.

Mozilla veröffentlicht Firefox 31, Firefox Mobile 31 und Thunderbird 31

Mozilla hat neue Versionen von Firefox und Thunderbird veröffentlicht. Beide neuen Programmversionen sind von besonderer Bedeutung, so stellt Firefox 31 die Basis für die nächsten 54 Wochen Firefox ESR dar, Thunderbird 31 ist das erste Major-Update seit Thunderbird 24 vor einem Jahr.

Neue Basis für Version mit Langzeitunterstützung

Firefox ESR bezeichnet die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung, genauer gesagt geht ein ESR-Zyklus 54 Wochen oder anders gesagt neun Major-Releases lang. Dies schließt zwei Versionen Überlappung ein, welche Unternehmen Zeit zur Umstellung gibt, ohne auf Sicherheits-Updates verzichten zu müssen. So wurde neben Firefox 31, der neuen Basis für Firefox ESR, auch noch eine Version Firefox ESR 24.7 veröffentlicht, mit Firefox 32 und Firefox ESR 31.1 wird in sechs Wochen auch noch Firefox ESR 24.8 erscheinen. Spätestens mit dem Erscheinen von Firefox 32 weitere sechs Wochen später sollten alle Nutzer von Firefox ESR 24.x dann auf Firefox ESR 31.2 umsteigen.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Das Wichtigste wieder zuerst: Firefox 31 schließt gegenüber der Vorversion elf Sicherheitslücken, davon drei von Mozilla als besonders kritisch eingestuft. Alleine dies macht Firefox 31 bereits zum Pflicht-Update für alle Firefox-Nutzer. Aber auch darüber hinaus verbessert Firefox 31 die Sicherheit: So bringt die neue Firefox-Version einen Malware-Schutz für Downloads sowie eine neue Zertifikatsverifizierung, welche robuster und besser wartbar als die bisherige Bibliothek sein soll.

Weitere Neuerungen der Desktop-Version von Firefox

Die Verbesserungen von Firefox 31 für Windows, OS X und Linux beschränken sich nicht auf Verbesserungen der Sicherheit. So gibt es auf der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, nun ein Suchfeld, Firefox 31 unterstützt die Kindersicherung Prefer:Safe und bringt viele neue Funktionen für Entwickler, wie unter anderem einen Add-on-Debugger und einen Canvas-Debugger, eine Pipette zum Herauspicken von Farben auf Webseiten oder ein editierbares Box-Modell. Einen kompletteren Überblick bietet hacks.mozilla.org. Auf Webstandard-Front ist vor allem die Aktivierung von WebVTT, navigator.sendBeacon() sowie CSS-Variablen erwähnenswert. Firefox 31 unterstützt außerdem (standardmäßig noch deaktiviert) genügend vom Media Source Extensions Standard für das Video-Portal YouTube und bietet ein neues Design für about:preferences (noch nicht abgeschlossen).

Download Mozilla Firefox 31 für Microsoft Windows, Apple Mac OS X und Linux

Firefox Mobile 31 für Android

Auch die Android-Version von Firefox erhält die Plattform-Verbesserungen der Desktop-Version sowie Bugfixes und Sicherheitsupdates. Das mit Firefox 30 eingeführte Hub (die Panels auf der Startseite) wurde weiter verbessert, auch ein Ändern der Reihenfolge der Panels ist nun möglich. Die Ansicht der synchronisierten Tabs kann nun per Wischgeste aktualisiert werden. Firefox Mobile 31 ist die letzte Firefox-Version für Android 2.2, neue Systemvoraussetzung ist Android 2.3 oder höher.

Download Mozilla Firefox Mobile 31 für Android

Thunderbird 31

Thunderbird-Nutzer freuen sich über den ersten Major-Release seit Thunderbird 24. Eine ausführliche Vorstellung der Neuerungen gegenüber Thunderbird 24 wird in den nächsten Wochen folgen.

Download Mozilla Thunderbird 31

First Commercial Web Games Launch Leveraging Mozilla-Pioneered Technology

Mozilla is proving the Web is a powerful gaming platform by creating new technologies and developer tools that enable game creators to port their popular titles to the Web. One of the trailblazers using these technologies is Trendy Entertainment, which … Continue reading

Firefox Mobile 31 letzter Release für Android 2.2 und ARMv6

Information für Nutzer von Firefox Mobile auf Android 2.2 und von ARMv6-Geräten: Mozilla stellt die Unterstützung ein, Firefox Mobile 31 wird die letzte Firefox-Version sein, welche Android 2.2 und ARMv6 noch unterstützt.

Android 2.2 aka Froyo ist schon mehr als vier Jahre alt. Mozilla wird diese Android-Version in Zukunft nicht mehr unterstützen. Genauer gesagt wird Firefox Mobile 31 die letzte Firefox-Version sein, welche noch auf Android 2.2 läuft. Neue Systemvoraussetzung dann wird Android 2.3 aka Gingerbread oder höher sein. Mit Firefox Mobile 31 endet nicht nur die offizielle Unterstützung, Firefox Mobile wird lange darüber hinaus auch nicht mehr lauffähig sein, da Mozilla aktiv die Unterstützung für Android 2.2 ab Firefox Mobile 33 aus dem Produkt entfernt. Für Nutzer, welche tatsächlich noch eine solch alte Android-Version im Einsatz haben, plant Mozilla die Einführung einer auf Firefox Mobile 31 basierenden ESR-Version. Dies verlängert die Lebenszeit von Firefox auf Android 2.2 noch mal um ein weiteres Jahr, aber eben ohne weitere Neuerungen zu erhalten.

Update 23.07.: Sicherheitsupdates für Android 2.2-Nutzer wird es nur für ein halbes und nicht für ein volles Jahr geben, im Januar 2015 endet die Unterstützung endgültig. Darüber hinaus bedeutet dies auch das Ende der Unterstützung der ARMv6-Architektur. Beides zusammen würde lediglich einen Prozent der Nutzer von Firefox Mobile für Android ausmachen und auch davon nutze nur ein Bruchteil den Mozilla-Browser regelmäßig.

Mozilla liefert Update-Hotfix für Nutzer alter Firefox-Versionen aus

Mozilla hat damit begonnen, Update-Hotfixes für Firefox-Nutzer auszuliefern, welche auf alten Firefox-Versionen festsitzen, um diese auf aktuelle Firefox-Versionen zu bekommen.

Wie bereits vor zwei Monaten angekündigt, hat Mozilla nun damit begonnen, per Hotfix Add-on Firefox-Nutzer auf aktuelle Versionen zu bekommen, bei denen das automatische Update nicht ordnungsgemäß funktioniert. Rund zwei Prozent der Firefox-Nutzer sollen auf alten Versionen festhängen, was vor allem ein großes Sicherheits-Problem ist.

Das Hotfix Add-on umgeht den integrierten Update-Mechanismus von Firefox und lädt im Hintergrund das komplette Installationspaket herunter und führt dieses aus. Anwendung findet der Update-Hotfix dabei nur unter bestimmten Bedingungen: Es muss mindestens Firefox 10 installiert sein und das Add-on wird auch nur bis einschließlich Firefox 28 installiert, es müssen x86-Installationen von Firefox sein, welche auf Windows XP SP2 oder höher laufen und den Release-Updatekanal nutzen. Bei Partner-Versionen findet der Hotfix ebenfalls keine Anwendung. Und selbstverständlich findet dieses automatische Update lediglich dann statt, wenn der Nutzer automatische Updates nicht über die Einstellungen deaktiviert hat (was aber sowieso keinem Nutzer empfohlen werden kann), Mozilla führt also auch in Zukunft keine Zwangs-Updates durch, sondern respektiert den Wunsch des Nutzers. Wenn Nutzer mit aktiviertem automatischen Update allerdings eine alte Firefox-Version nutzen, dann ist es naheliegend davon auszugehen, dass diese die neuste Version nutzen wollen und ein technisches Problem haben, welches das Update verhindert.

Mozilla integriert OpenH264 Video Codec von Cisco in Firefox 33

Mozilla integriert Ciscos OpenH264-Codec für WebRTC-Kommunikation in Firefox 33, genauer gesagt in Form eines automatischen Downloads eines sogenanntes Gecko Media Plugins, einer neuen Form von Plugins in Firefox.

Als Cisco vor einigen Monaten bekannt gegeben hat, dass man seine Implementierung des H.264-Codecs unter einer Open Source-Lizenz veröffentlichen wird, hatte Mozilla angekündigt, den OpenH264 Codec in Firefox für WebRTC bereitzustellen. Dem folgen nun Taten, kurz nach dem Start der aktuellen Nightly-Version von Firefox 33 lädt Firefox automatisch ein Plugin mit dem Namen OpenH264 Video Codec provided by Cisco Systems, Inc. 1.0 herunter, welches als Video-Codec für WebRTC-Kommunikation zur Verfügung steht. Bei diesem Plugin handelt es sich um ein sogenanntes Gecko Media Plugin (GMP). Ein GMP ist eine neue Art von Plugins in Firefox für autorisierte Drittanbieter-Codecs wie eben OpenH264 sowie Encrypted Media Extensions Content Decryption Modules (EME CDMs) wie das von Adobe, für welches sich Mozilla entschieden hat. Das OpenH264 Plugin kann über den Add-on Manager aktiviert respektive deaktiviert werden und erhält automatische Updates über die Server von Cisco Systems. Für Cisco ist die kostenlose Bereitstellung des Codecs nicht ohne Kosten, die Kosten dafür liegen aktuell bei um die 6,5 Millionen Dollar pro Jahr.

Firefox OS: Marktstart in weiteren Ländern angekündigt

Congstar hat gestern den Verkauf des Alcatel One Touch Fire begonnen, zeitgleich hat mit O2 der zweite deutsche Mobilfunkanbieter Firefox OS mit ins Portfolio aufgenommen. Mozilla hat nun den Marktstart von Firefox OS in weiteren Ländern angekündigt.

Firefox OS wird weiter expandieren. Nachdem Telefónica über die Marke O2 und die Deutsche Telekom über die Marke Congstar nun das Alcatel One Touch Fire E in Deutschland anbieten, wird die Deutsche Telekom in den kommenden Monaten Geräte mit Firefox OS in Kroatien, Tschechien, Mazedonien sowie Montenegro einführen. In diesem Monat noch soll Firefox OS in Frankreich mit dem ZTE Open C Premiere feiern.

Aber nicht nur der Markt in Europa wächst. Bis zum Ende des Jahres möchte Telefónica Smartphones mit Firefox in ganz Lateinamerika anbieten. Seit kurzen sind in dieser Region außerdem das ZTE Open C sowie das ZTE Open II verfügbar. Auch América Movil möchte bis zum Ende des Jahres sein Angebot in Lateinamerika erweitert haben.

Mit Spice und Intex gibt es zwei Hersteller, welche bereits in Kürze ganz besonders günstige Geräte in Indien anbieten werden. Bis Ende des Jahres möchte auch Telenor in Asien Smartphones mit Firefox OS einführen. Auch Chunghwa Telecom, der größte Betreiber in Taiwan, hat bereits seine Unterstützung zugesichert.

Mozilla erwähnt in seinem Blog-Artikel noch einmal die Zusammenarbeit mit Panasonic, mit denen man an SmartTVs mit Firefox OS arbeitet, außerdem werde Abitcool ein HDMI-Streaming-Gerät mit Firefox OS vorstellen.

Ausgewählte Zitate (mehr im Blog-Artikel von Mozilla):

„ Als einzige wirkliche Open-Source-Plattform hat Firefox OS Anwender, Entwickler und Branchenvertreter von den Fesseln der Gatekeeper des geschlossenen mobilen Systems befreit. Jetzt weiten wir unser Vorhaben auf neue Regionen, Geräte und weitere Lebensbereiche der Nutzer aus. Neue Formfaktoren werden entstehen.“

Andreas Gal, CTO bei Mozilla

,,Telefónica ist entschlossen, den Nutzern die Kontrolle und Freiheit über Inhalte und Privatsphäre zurückzugeben. Für dieses Ziel ist Firefox OS ist das beste Ökosystem.“

Francisco Montalvo, Group Director of Devices bei Telefónica

„ZTE hat längst das Potenzial von Firefox OS erkannt, eine der wichtigsten Plattformen weltweit zu werden, die den Nutzern ein einzigartiges Mobilfunkerlebnis bietet.“

Adam Zeng, CEO Mobile Devices bei ZTE

„Mit den großen Betreibern und Hardware-Herstellern im Rücken hat Firefox OS die Stärke erlangt, sich als Plattform in den Schlüsselregionen zu etablieren und auch den großen Spielern im Softwarebereich die Stirn zu bieten.“

Neil Mawston, Executive Director Global Wireless Practice bei Strategy Analytics

Firefox OS: Marktstart in weiteren Ländern angekündigt

Congstar hat gestern den Verkauf des Alcatel One Touch Fire begonnen, zeitgleich hat mit O2 der zweite deutsche Mobilfunkanbieter Firefox OS mit ins Portfolio aufgenommen. Mozilla hat nun den Marktstart von Firefox OS in weiteren Ländern angekündigt.

Firefox OS wird weiter expandieren. Nachdem Telefónica über die Marke O2 und die Deutsche Telekom über die Marke Congstar nun das Alcatel One Touch Fire E in Deutschland anbieten, wird die Deutsche Telekom in den kommenden Monaten Geräte mit Firefox OS in Kroatien, Tschechien, Mazedonien sowie Montenegro einführen. In diesem Monat noch soll Firefox OS in Frankreich mit dem ZTE Open C Premiere feiern.

Aber nicht nur der Markt in Europa wächst. Bis zum Ende des Jahres möchte Telefónica Smartphones mit Firefox in ganz Lateinamerika anbieten. Seit kurzen sind in dieser Region außerdem das ZTE Open C sowie das ZTE Open II verfügbar. Auch América Movil möchte bis zum Ende des Jahres sein Angebot in Lateinamerika erweitert haben.

Mit Spice und Intex gibt es zwei Hersteller, welche bereits in Kürze ganz besonders günstige Geräte in Indien anbieten werden. Bis Ende des Jahres möchte auch Telenor in Asien Smartphones mit Firefox OS einführen. Auch Chunghwa Telecom, der größte Betreiber in Taiwan, hat bereits seine Unterstützung zugesichert.

Mozilla erwähnt in seinem Blog-Artikel noch einmal die Zusammenarbeit mit Panasonic, mit denen man an SmartTVs mit Firefox OS arbeitet, außerdem werde Abitcool ein HDMI-Streaming-Gerät mit Firefox OS vorstellen.

Ausgewählte Zitate (mehr im Blog-Artikel von Mozilla):

„ Als einzige wirkliche Open-Source-Plattform hat Firefox OS Anwender, Entwickler und Branchenvertreter von den Fesseln der Gatekeeper des geschlossenen mobilen Systems befreit. Jetzt weiten wir unser Vorhaben auf neue Regionen, Geräte und weitere Lebensbereiche der Nutzer aus. Neue Formfaktoren werden entstehen.“

Andreas Gal, CTO bei Mozilla

,,Telefónica ist entschlossen, den Nutzern die Kontrolle und Freiheit über Inhalte und Privatsphäre zurückzugeben. Für dieses Ziel ist Firefox OS ist das beste Ökosystem.“

Francisco Montalvo, Group Director of Devices bei Telefónica

„ZTE hat längst das Potenzial von Firefox OS erkannt, eine der wichtigsten Plattformen weltweit zu werden, die den Nutzern ein einzigartiges Mobilfunkerlebnis bietet.“

Adam Zeng, CEO Mobile Devices bei ZTE

„Mit den großen Betreibern und Hardware-Herstellern im Rücken hat Firefox OS die Stärke erlangt, sich als Plattform in den Schlüsselregionen zu etablieren und auch den großen Spielern im Softwarebereich die Stirn zu bieten.“

Neil Mawston, Executive Director Global Wireless Practice bei Strategy Analytics

Firefox OS Ecosystem Shows Strong Momentum and Expands Across New Devices, Markets and Categories

Firefox OS has unlocked the mobile ecosystem and is quickly expanding across a broad range of devices and product categories in Europe, Latin America and Asia Pacific. Just one year after the first devices were launched, Firefox OS is now … Continue reading

Inhalt abgleichen