Mozilla Maker Party 2013

Diesen Montag war Mozilla im Weißen Haus beim White House Science Fair anwesend und hat hier die Mozilla Maker Party 2013 angekündigt – mehr als tausend über den Sommer verteilte, von der Community geführte Events in der ganzen Welt, mit dem Ziel den Menschen zu zeigen, was im Web möglich ist.

Vom 15. Juni bis zum 15. September werden Mozilla, die McArthur Foundation und das National Writing Project mit mehr als 40 Partnern, darunter unter anderem Amazon und Intel, zahlreiche Events auf der ganzen Welt veranstalten, bei welchen es um die wunderbaren Dinge geht, welche man im Web machen und teilen kann – von Video-Remixes, über Apps und Webseiten bis hin zu Do-it-Yourself-Robotern.

“Mozillians are people who make things. Moving people from consumption to creation is Mozilla’s goal.” – Mitchell Baker

Die Mozilla Maker Party ist der Nachfolger der der letztjährigen Mozilla Summer Code Party, im Rahmen derer über 700 Veranstaltungen mit mehr als 10.000 Teilnehmern in rund 80 Ländern veranstaltet worden sind. In diesem Jahr soll alles noch größer werden, Mozilla spricht von über tausend Events. Diese Events sind Teil der Webmaker-Initiative.

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Mozilla Hatchery – Brutstätte für neue Mozilla-Produkte

Mit Hatchery bieten die Mozilla Labs ein neues Angebot an, welches Mozillians beim Wachstum und Erfolg ihrer Produkte im Anfangsstadium unterstützen soll. Dafür stellt Mozilla Coaching und Ressourcen in unterschiedlichen Bereichen zur Verfügung.

Mozilla sieht Innovation als zentralen Punkt der eigenen Mission, das Web offen zu halten. Ohne Wettbewerb und Vielfalt an Angeboten würde das Web riskieren, von einer einzigen Firma kontrolliert zu werden, und die Entwicklung stagnieren, so Mozilla. Mit dem Hatchery-Programm möchte man daher die Innovation bei Mozilla fördern. Als Beispiel nennt man TowTruck, ein Kollaborations-Tool für die eigene Webseite, welches vom Hatchery-Team beim Pitching und Design unterstützt worden ist.

Hatchery richtet sich an Mozillians, welche dabei helfen wollen, Mozillas zukünftige Produkte und Dienstleistungen zu erfinden. Dabei kann mit ausreichend Unterstützung gerechnet werden, um die Idee oder den Prototypen eines Produktes auf das nächste Level zu bringen. Die Unterstützung von Mozilla kann in Form von Coaching und Ressourcen unter anderem in den Bereichen Nutzerforschung, Tests, Design oder Marketing stattfinden. Mozilla wird die Ideen hingegen nicht in Form von Geld oder der Abstellung von Mitarbeitern unterstützen.

Wer eine Idee hat und das Angebot von Mozilla wahrnehmen möchte, der kann über ein spezielles Formular anfragen. Erfüllt das Projekt gewisse Kriterien und wird als Hatchery-Projekt akzeptiert, wird man innerhalb einer Woche darüber informiert. Anschließend erhält man seinen eigenen Hatchery-Coach, welcher einen durch das Programm führt, und nimmt an regelmäßigen Meetings (persönlich oder virtuell) teil, in welchen Ziele und Deadlines für das Projekt gesetzt werden und wo man angeleitet wird und hilfreiche Unterstützung erhält. Nach regelmäßigen Reviews durch das Senior Management kann das Projekt dann unter Umständen in die nächste Phase gebracht werden. Mozilla nennt konkret drei Phasen: 1. Das Projekt in der Brutstätte (Hatchery), wo man Coaching erhält. 2. Mozilla hilft dem Projekt zu mehr öffentlicher Bekanntheit und frühen Nutzern. 3. Mozilla unterstützt das Projekt in der Bereitstellung von mehr Ressourcen auf dem Weg dahin, ein Mozilla-Produkt zu werden.

Wer sein eigenes Unternehmen gründen will, für den ist stattdessen Mozilla WebFWD (“Web Forward”) die bessere Adresse. Wer nach Investitionen in die eigenen Projekte sucht, sollte einen Blick auf die Mozilla Grants-Seite und die Schwerpunktbereiche werfen, in welche Mozilla investiert.

 

Firefox OS: Erste Smartphones nach wenigen Stunden ausverkauft, Bestellung ab heute wieder möglich

Gestern war der offizielle Verkaufsstart der beiden Geeksphone-Smartphones Keon und Peak, den ersten beiden Smartphones mit Firefox OS, mit welchen man sich ausdrücklich an Entwickler richtet, damit diese ihre Apps auf realen Geräten testen können, bevor im Sommer dann Firefox OS offiziell in den ersten Ländern starten wird.

Doch nicht jeder hatte das Glück, eines der Geeksphone-Geräte zu erhalten. So war der Online-Shop zu jedem Zeitpunkt mit dem Benutzeraufkommen überfordert, was eine Bestellung erschwert hat. Nachdem das günstigere Keon extrem schnell ausverkauft war, war auch das Peak nach wenigen Stunden nicht mehr zu haben. Mittlerweile wurde der Online-Shop sogar offline geschaltet.

Die gute Nachricht für alle Interessierten: Ab 15.00 Uhr soll der Online-Shop wieder öffnen und weitere Geräte bestellt werden können. Wie The Next Web berichtet, möchte Geeksphone nach eigenen Angaben Bestellungen für bis zu 5.000 Geräten pro Tag nachkommen können.

Das Keon kommt mit einer 1 GHz getakteten Snapdragon S1 CPU von Qualcomm, 512 MB RAM und 4 GB internem Speicher. Via MicroSD kann der verfügbare Speicherplatz erweitert werden. Der Bildschirm ist 3.5” groß und bietet eine HVGA-Auflösung (480 × 320 Pixel). Die integrierte Kamera löst Bilder mit 3 Megapixeln auf, zur weiteren Ausstattung gehören WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung. Der Akku hat eine Kapazität von 1580 mAh. Das Gerät unterstützt die UMTS-Frequenzen 2100/1900/900 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE). Der Preis beträgt 110,11 €.

Das Peak kommt ebenfalls mit einer Qualcomm-CPU. Hier kommt allerdings ein Dualcore Snapdragon S4 mit 2x 1.2 GHz Taktung zum Einsatz. Auch hier sind 512 MB RAM sowie 4 GB interner Speicher verbaut, welcher via MicroSD erweitert werden kann. Die Diagonale des IPS-Displays beträgt 4.3”, die Bildschirmauflösung 960 x 540 Pixel (qHD). Die Kamera des Peak hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und bietet einen Blitz, zusätzlich gibt es noch eine Front-Kamera mit 2 Megapixeln. Die unterstützten Frequenzen sind mit denen des Keon identisch und auch WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung gehören hier zur Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 1800 mAh. Das Peak kostet 180,29 €.

Beide Geräte werden mit Firefox OS 1.0.1 ausgeliefert und erhalten über Geeksphone regelmäßige OTA-Updates des Betriebssystems Firefox OS. Die Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer, aber zuzüglich Versand. Der Versand nach Österreich kostet 18,70 €.

Effective Race Detection for Event-Driven Programs

Effective Race Detection for Event-Driven Programs
Abstract: Like shared-memory multi-threaded programs, event-driven programs are susceptible to data races that are hard to reproduce and debug. However, the pervasive use of ad ...

The Monday Meeting

The Monday Meeting
The Monday Project Meeting

Chrome mit neuer Blink-Engine – und Mozilla entfernt Blink-Unterstützung aus Firefox

In Version 28 wird erstmals Googles neue Blink-Engine anstelle von Webkit im Chrome-Browser zum Einsatz kommen. Fast gleichzeitig mit der Ankündigung von Blink hat Mozilla die Unterstützung für Blink aus Firefox entfernt. Natürlich handelt es sich hierbei um etwas vollkommen anderes, nämlich das HTML-Tag .

Mit diesem HTML-Tag konnte man Texte auf Webseiten - wie der Name es schon andeutet – zum Blinken veranlassen. Ein Effekt, der früher sehr beliebt war, heute aber sehr verpönt ist und als Zeichen für schlechtes Webdesign gilt. Während früher noch von nahezu allen Browsern unterstützt worden war, ist Firefox heute der letzte Browser, in welchem dieser Tag noch Wirkung zeigt, nachdem sich Opera von seiner Presto-Engine verabschiedet hat. Mit Firefox 23 wird das -Element, welches nie Teil des HTML-Standards war, auch nicht länger in Firefox unterstützt. Der gleiche Effekt lässt sich übrigens ganz standardgemäß per CSS erreichen.

Mozilla könnte TeliaSonera wegen möglicher Unterstützung totalitärer Staaten Root-Zertifikat entziehen

Ende des vergangenen Jahres hatte TeliaSonera bei Mozilla angefragt, das TeliaSonea Root CA v1-Zertifikat in die Liste der Root-Zertifikate von Firefox aufzunehmen. Wie bei Mozilla üblich, wurde diese Anfrage öffentlich zur Diskussion gestellt, um Feedback dafür zu erhalten. Eine Folge dieser Diskussion könnte nun sein, dass Mozilla in Zukunft TeliaSonera aus der Liste der sicheren Anbieter von SSL-Zertifikaten entfernt.

Bei TeliaSonera handelt es sich um den führenden Telekommunikationskonzern in Finnland und Schweden, welcher über Tochterfirmen und Beteiligungen allerdings auch in diktatorisch geführten Staaten wie Usbekistan, Aserbaidschan, Georgien und Kasachstan aktiv ist, wo eine Überwachung der Bürger durch die Provider stattfindet. In der Diskussion wurde unter anderem auf eine schwedische Dokumentation hingewiesen, in welcher es darum geht, dass TeliaSonera Überwachungstechnik zur Spionage der Bevölkerung an diese Staaten geliefert haben soll.

Wie die britische Webseite The Register berichtet, sei man bei Mozilla darüber besorgt, ob TeliaSonera nicht auch an Regimes SSL-Zertifikate ausgestellt habe, welche Behörden Man-in-the-Middle-Angriffe und die Überwachung der Kommunikation der Nutzer ermöglichen würden. TeliaSonera hingegen betont, dass das neue Zertifikat lediglich innerhalb Finnlands und Schwedens ausgestellt würde und man sich überall an die gesetzlichen Regelungen halte, was sich auch überprüfen ließe.

Der Ausgang dieser Diskussion ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Eine Konsequenz daraus könnte sein, dass man das beantragte Root-Zertifikat ablehnt, aber auch der Entzug der bereits in Firefox integrierten Root-Zertifikate von TeliaSonera (Sonera Class1 CA sowie Sonera Class2 CA). Die Folge für Nutzer daraus wäre, dass sie beim Besuch einer Webseite, welche ein von TeliaSonera ausgestelltes Zertifikat nutzt, eine deutliche Warnung erhalten.

Touch Events in Marionette

Touch Events in Marionette
Yiming Yang, and intern from the Automation and Tools team presents "Touch Events in Marionette."

Testing on B2G

Testing on B2G
Luqman Aden, an intern on the Mobile QA team presents "Testing on B2G."

Firefox OS: Geeksphone Keon & Peak ab nächster Woche verfügbar

Diesen Sommer ist der offizielle Marktstart von Firefox OS in ausgewählten Ländern. Interessierte aus aller Welt können sich aber bereits in der kommenden Woche eines von zwei Smartphone-Modellen von Geeksphone bestellen.

Bei den beiden Smartphones von Geeksphone, welche im Januar offiziell vorgestellt worden sind, handelt es sich ausdrücklich um Entwickler-Geräte, welche auf der Rückseite den Schriftzug “Firefox OS Developer Preview” tragen. Interessierte können sich diese ab kommender Woche im Geeksphone-Shop bestellen.

Das Keon kommt mit einer 1 GHz getakteten Snapdragon S1 CPU von Qualcomm, 512 MB RAM und 4GB internem Speicher. Via MicroSD kann der verfügbare Speicherplatz erweitert werden. Der Bildschirm ist 3.5” groß und bietet eine HVGA-Auflösung (480 × 320 Pixel). Die integrierte Kamera löst Bilder mit 3 Megapixeln auf, zur weiteren Ausstattung gehören WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung. Der Akku hat eine Kapazität von 1580 mAh. Das Gerät unterstützt die UMTS-Frequenzen 2100/1900/900 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE). Der Preis beträgt 91€ zzgl. MwSt.

Das Peak kommt ebenfalls mit einer Qualcomm-CPU. Hier kommt allerdings ein Dualcore Snapdragon S4 mit 2x 1.2 GHz Taktung zum Einsatz. Auch hier sind 512 MB RAM sowie 4 GB interner Speicher verbaut, welcher via MicroSD erweitert werden kann. Die Diagonale des IPS-Displays beträgt 4.3”, die Bildschirmauflösung 960 x 540 Pixel (qHD). Die Kamera des Peak hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und bietet einen Blitz, zusätzlich gibt es noch eine Front-Kamera mit 2 Megapixeln. Die unterstützten Frequenzen sind denen des Keons identisch und auch WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung gehören hier zur Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 1800 mAh. Das Peak wird 149€ zzgl. MwSt. kosten.

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