Firefox Mobile 19.0 für Android mit Themes und für mehr Geräte

Mozilla hat Firefox Mobile für Android in Version 19.0 veröffentlicht. Die neue Version unterstützt erstmals Hintergrund-Themes und ist für mehr Geräte verfügbar.

Systemanforderungen gesenkt – mehr Geräte unterstützt

Mozilla hat den Ressourcenumgang von Firefox Mobile insbesondere auf Low-End-Geräten verbessert. In Folge dessen wurden die Mindest-Systemanforderungen von einer 800 MHz-CPU auf 600 MHz gesenkt, womit Firefox Mobile auf einer ganzen Reihe weiterer Geräte verfügbar wird.

Firefox Mobile kann angepasst werden – Unterstützung für Hintergrund-Themes

Ab Version 19 kann Firefox Mobile für Android durch die Installation eines Hintergrund-Themes eine ganz persönliche Note verliehen werden. Damit kann zum einen der oberen Programmzeile als auch der Startseite von Firefox Mobile ein bisschen Farbe gegeben werden.

Weitere Neuerungen

Ab sofort ist es möglich, bei nur einer geöffneten Seite auch diese per Klick auf das Schließen-Icon oder per Swipe-Geste zu schließen. In diesem Fall gelangt man zur Startseite von Firefox. Zwischen den verschiedenen Reitern Meistbesucht, Lesezeichen und Chronik bei geöffnetem Awesomescreen (so nennt sich die Adressleiste inklusive aufpoppender Auswahl) kann nun ebenso per Swipe-Geste gewechselt werden und nicht mehr nur per Klick auf den kleinen Reiter mit der Beschriftung.

Außerdem wird mit Firefox Mobile 19 der Multi-App-Modus einiger neuer Samsung-Geräte wie dem Galxy Note II und dem Galaxy SIII unterstützt, welcher es erlaubt, zwei Apps zur selben Zeit auf dem Bildschirm anzuzeigen.

Behoben wurde ein Problem beim Löschen von Text in Eingabefeldern durch Gedrückthalten der Backspace-Taste, wo auch Text gelöscht werden konnte, welcher sich hinter dem Cursor befindet. Dazu kommen wie üblich diverse Plattform-Verbesserungen, worunter unter anderem eine verbesserte Unterstützung von Webstandards fällt. So wird beispielsweise die CSS @page-Regel, full-width für die CSS-Eigenschaft text-transform oder die Längeneinheiten vw, vh, vmin, vmax für CSS unterstützt. Dabei handelt es sich um Prozenteinheiten in Abhängigkeit des Viewports. Bei einer Viewport-Breite von 200mm entsprechen 8vw beispielsweise (8x200mm)/100 = 16mm.

Mozilla veröffentlicht Firefox 19 mit integriertem PDF-Betrachter

Firefox 19 ist da! Nachdem Mozillas integrierte Lösung zum Betrachten von PDF-Dateien in den letzten Monaten viele Verbesserungen erhalten hat, wird dieser mit Firefox 19 standardmäßig aktiviert sein. Damit können PDF-Dateien ohne installiertes Browser-Plugin direkt in Firefox betrachtet werden. Gesammelte Telemetrie-Daten können ab sofort direkt im Browser über about:telemetry angesehen werden.

Weitere Neuerungen & Download

Diese und noch einige weitere Neuerungen bietet Firefox 19. Einen kompletten und detaillierten Überblick bietet der dazugehörige Aurora-Artikel. Firefox 19 kann hier heruntergeladen werden.

Mozillas asm.js soll JavaScript deutlich schneller machen können

David Herman, Luke Wagner und Alon Zakai (Entwickler von Emscripten) von Mozilla haben mit asm.js ein JavaScript-Subset entwickelt, welches nahezu die Performance von nativ geschriebenen Code erreichen soll. Mit OdinMonkey arbeitet man außerdem daran, einen entsprechenden Compiler in Firefox zu integrieren.

asm.js ist für Code ausgelegt, welcher über Compiler wie Emscripten oder Mandreel in JavaScript übersetzt worden ist, und soll die Ausführung von JavaScript spürbar beschleunigen können. Es handelt sich dabei um ein Subset von JavaScript, womit ein asm.js geschriebener Code auch von JavaScript-Engines ausgeführt werden kann, welche asm.js nicht unterstützen. Dafür optimierte Engines sollen allerdings JavaScript deutlich schneller ausführen und entsprechender Code ungefähr halb so schnell wie in C oder C++ geschriebener Code sein, womit die JavaScript-Performance vergleichbar mit C# respektive Java sein soll.  Bei Mozillas BananaBread-Demo konnte bereits jetzt eine Performance-Verbesserung von zwei- bis viermal gegenüber Mozillas SpiderMonkey ohne asm.js-Unterstützung beziehungsweise Googles V8-Engine erreicht werden.

Benchmark-Quelle: kripken.github.com

Unter dem Namen OdinMonkey läuft die Entwicklung und Integration eines entsprechenden Compilers in Firefox. Technisch Interessierten sei dieser Artikel empfohlen, welcher technische Details erklärt.

Firefox Nightly Builds nun mit Windows 8 Modern UI (“Metro”)

Mozilla arbeitet an einer speziellen Modern UI-Oberfläche, auch bekannt als Metro, für Firefox auf Windows 8. Diese ist nun erstmals in den regulären Nightly-Builds von Firefox gelandet und könnte mit Firefox 22 ausgeliefert werden.

Bereits seit Oktober 2012 gibt es experimentelle Builds, welche eine speziell für die Modern UI-Oberfläche von Windows 8 zugeschnittene Version von Mozillas Browser beinhalten. Nun hat es der Modern UI-Part auch in die regulären Nightly-Builds von Firefox 21 geschafft. Allerdings wird dieser nicht in der voraussichtlich am Freitag erscheinenden Aurora-Version von Firefox 21 vorhanden sein, so dass mit einer offiziellen Auslieferung wohl nicht vor Firefox 22 zu rechnen ist, welcher am 25.06.2013 erscheinen soll.

Um Mozillas Modern UI-Oberfläche jetzt schon testen zu können, wird ein aktueller Nightly Build benötigt. Außerdem muss diese Firefox-Version als Standard-Browser festgelegt werden, ansonsten wird die normale Desktop-Version gestartet.

Die Entwicklung befindet sich noch in einem relativ frühen Entwiklungsstadium, so dass Firefox für Windows 8 Modern UI bislang nur die grundlegendensten Funktionalitäten beherrscht. Im Laufe der kommenden Monate wird der Funktionsumfang der “Metro”-Version, unter anderem mit einer Synchronisationsmöglichkeit, weiter zunehmen.

Firefox Flicks 2013: Mozillas Film-Wettbewerb geht in eine neue Runde

In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Dann geht Mozillas internationaler Kurzvideo-Wettbewerb Firefox Flicks, welcher Firefox-Fans und Filmemacher dazu einlädt, einen kurzen Videospot zu erstellen, in eine neue Runde. In diesem Jahr steht Firefox Flicks unter dem Motto “Mobilisieren Sie sich”.

Nach 2006 und 2012 startet in wenigen Tagen zum dritten mal Firefox Flicks, ein internationaler Wettbewerb, bei welchem es darum geht, ein kurzes Video zu einem vorgegebenen Thema zu erstellen. Und natürlich gibt es dabei auch etwas zu gewinnen. Im letzten Jahr wurden über 400 Videos von Teilnehmern aus rund 50 Länder eingereicht. In diesem Jahr gibt es nur eine Kategorie und dabei dreht sich alles um das Thema Internet auf Mobilgeräten, speziell Firefox OS findet auf der Firefox Flicks-Webseite einige Erwähnungen.

Bedingungen

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Real- oder einen Trickfilm handelt. Die Dauer des Kurzvideos ist auf maximal 60 Sekunden beschränkt. Eingereicht können die Videos ab Mittwoch, den 13. Februar 2013 werden, Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2013. Jeder Teilnehmer kann beliebig viele Videos einreichen, auch Team-Videos bis zu einer Teamstärke von maximal zehn Leuten sind erlaubt. Das Video muss unter einer  Creative Commons – NonCommercial-ShareAlike-Lizenz veröffentlicht werden und nicht englischsprachigen Videos muss zumindest eine schriftliche englische Übersetzung beiliegen. Auch in diesem Jahr sollen die Videos wieder von einer prominenten Jury bewertet werden, welche allerdings noch nicht bekannt gegeben wurde.

Update 28.02.2013: Die Jury besteht aus Bob Harvey (stellvertretender Vorsitzender Global Sales und Marketing bei Panavision), Franklin Leonard (Gründer Black List), Edward Norton (Schauspieler, Regisseur, Produzent), Shauna Robertson (Produzentin), Couper Samuelson (Produzent) und Catherine Ogilvie (EMEA Marketing bei Dolby).

Preise

Eine frühe Teilnahme kann sich lohnen, denn in diesem Jahr gibt es spezielle Preise für eine frühe Teilnahme. Dabei soll es mehrere Chancen für ein frühes Einreichen und eine dafür mögliche Prämie von 1.000 Dollar geben. Genauere Daten hierzu werden am 13. Februar folgen. Die drei Videos mit den meisten Stimmen im August gewinnen eine Tasche mit Firefox Flicks Fanartikeln. Aus den Regionen Lateinamerika, Nordamerika, Europa, Naher Osten, Afrika und asiatisch-pazifische Region erhalten der jeweils Erstplatzierte 5.000 Dollar und der jeweils Zweitplatzierte 2.500 Dollar. Bereits für die Teilnahme am Wettbewerb verspricht Mozilla eine Kleinigkeit als Dankeschön.

Update 28.02.2013: Der erste Einsendeschluss für eine frühe Teilnahme ist der 03. April 2013, der zweite Einsendeschluss im Juni. Außerdem wird es noch einen Hauptpreis geben. Der Gewinner dieses Hauptpreises wird die Chance erhalten, in Los Angeles mit Hollywood-Produzent Couper Samuelson, Drehbuch-Autor Franklin Leonard und mit Panavision einen 60-Sekunden-Spot zu produzieren.

Update 03.03.2013: Trailer hinzugefügt.

Firefox Mobile 18.0.2 für Android veröffentlicht

Kurz nach dem Update für die Desktop-Version legt Mozilla auch für Android nach und veröffentlicht Firefox Mobile 18.0.2 für Googles Smartphone- und Tablet-Betriebssystem.

Wie auch das Update für die Desktop-Version behebt Firefox Mobile 18.0.2 ein Stabilitätsproblem der JavaScript-Engine, welches zu Abstürzen auf der Facebook-Webseite führen konnte. Desweiteren wird mit diesem Update eine mögliche Absturz-Ursache bei Programmstart behoben, welche dann auftreten konnte, wenn von Version 16 oder niedriger auf eine aktuelle Version von Firefox Mobile aktualisiert wurde.

Download Mozilla Firefox Mobile 18.0.2 für Android

WebRTC: Mozilla und Google demonstrieren Interoperabilität zwischen Firefox und Chrome

Mozilla und Google haben einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung von WebRTC erreicht: Video-Telefonate auf Basis von WebRTC können nun ganz ohne Plugin zwischen Firefox und Chrome durchgeführt werden.

WebRTC steht für Web Real-Time Communication und hat das Potential, zukünftig eine wichtige Rolle im Web zu spielen. WebRTC soll Voice over IP, Chat und auch Videotelefonie über den Browser ermöglichen und das ganz ohne Plugin. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg wurde nun erreicht. Mozilla und Google zeigen in einem Video, dass Firefox und Chrome mittlerweile dazu in der Lage sind, miteinander ohne Plugin Video-Telefonate zu führen.

Voraussetzung hierfür ist derzeit eine aktuelle Beta-Version von Chrome 25 sowie eine aktuelle Nightly-Version von Firefox 21, bei welcher über about:config der Schalter media.peerconnection.enabled zunächst noch auf true gesetzt werden muss. Webentwickler müssen bei der Umsetzung momentan außerdem noch mit den verschiedenen Vendor-Präfixen (mozRTCPeerConnection respektive webkitRTCPeerConnection) umgehen, bis die Standardisierung von WebRTC durch das W3C und die IETF abgeschlossen ist.

Mozilla behebt mit Firefox 18.0.2 Facebook-Absturz

Mozilla hat mit Firefox 18.0.2 die zweite außerplanmäßige Aktualisierung für Firefox 18 veröffentlicht. Das Update behebt eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit der Facebook-Webseite.

In den Veröffentlichungsnotizen zu Version 18.0.2 nennt Mozilla einen Fix, welcher Stabilitätsprobleme in Zusammenhang mit JavaScript behebt. Wie bereits berichtet trat in Firefox 18 insbesondere für Nutzer des Sozialen Netzwerkes Facebook ein Absturz-Problem auf. So soll dieses Problem ursächlich für rund 20% aller Abstürze von Firefox 18 gewesen sein.

Download Mozilla Firefox 18.0.2

Frühjahrsputz II: Mozilla möchte Möglichkeit entfernen, Text in Symbolleisten zu verwenden

Frühjahrsputz bei Mozilla: Bei Mozilla plant man im Zuge des Australis-Redesigns von Firefox, die beiden Darstellungsmöglichkeiten für Nur Text und Text + Icons zu entfernen. Auch die mögliche Verwendung kleiner Icons könnte bald der Vergangenheit angehören.

Mozilla arbeitet derzeit an der Umsetzung eines neuen visuellen Erscheinungsbildes von Firefox, was unter der Bezeichnung Australis läuft. In diesem Zusammenhang plant man die Entfernung der Möglichkeit, die Symbole in der Symbolleiste des Browsers durch Text zu ersetzen respektive mit Text zu ergänzen.

Die Symbole selber können bislang auch in einer kleineren Version angezeigt werden. Die Abschaffung dieser Möglichkeit wird dabei ebenso diskutiert. Auch an anderer Stelle plant man eine Reduzierung. So soll Firefox bald ohne das ohnehin von nur wenigen genutzte Tab-Gruppen-Feature auskommen.

Frühjahrsputz I: Mozillla möchte Firefox Tab-Gruppen als Add-on auslagern

Frühjahrsputz bei Mozilla: Mozilla möchte seinen Browser schlanker machen und das Tab-Gruppen-Feature aus Firefox entfernen und als Add-on auslagern.

Mit den Tab-Gruppen, auch bekannt als Panorama, bietet Firefox ein interessantes Feature, um die eigenen Tabs zu organisieren. Das Feature erlaubt es, beliebige Tabs in Gruppen abzulegen und schnell zwischen den verschiedenen Gruppen zu wechseln, so dass Firefox immer nur die Tabs der jeweiligen Gruppe in der primären Oberfläche zeigt. Damit sind die Tab-Gruppen für diejenigen eine gute Lösung, welche viele Seiten gleichzeitig offen haben und dabei nicht den Überblick verlieren möchten. Allerdings werden Tab-Gruppen von nur relativ wenigen Firefox-Nutzern überhaupt genutzt.

Firefox besitzt dieses Feature seit Firefox 4 nach Integration der damals noch Tab Candy heißenden Erweiterung. Nachdem sich seit dem nicht mehr viel an diesem Feature getan hat und man auch keine weiteren Verbesserungen daran plant, möchte Mozilla nun den umgekehrten Weg gehen und die Tab-Gruppen wieder aus Firefox entfernen. Stattdessen soll das Feature wieder als Erweiterung verfügbar gemacht werden. Dabei soll die Erweiterung im Idealfall automatisch für alle Nutzer installiert werden, welche Tab-Gruppen nutzen. Inwiefern dieses Vorhaben realisierbar ist, wird sich zeigen, zumindest plant man diese Änderung erst durchzuführen, wenn eine Strategie für den Umgang mit aktuellen Nutzern dieser Funktionalität klar ist.

Auch an anderen Stellen plant man eine Reduzierung. So soll es in Zukunft nur noch eine Möglichkeit für die Darstellung der Symbolleisten geben, die Unterstützung für Text anstelle oder zusätzlich zu den Symbolen soll entfernt werden (via).

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