The Monday Meeting

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The Monday Project Meeting

Social Media-Projekt: Neues aus der Welt von Mozilla

Neues aus der Welt von Mozilla – unter diesem Motto könnte man diesen Blog sehen, welcher umfassend über alle Neuigkeiten berichtet, welche sich rund um Mozilla ereignen. Doch gibt es noch einige lesenswerte Artikel mehr im deutschsprachigen Raum, welche es sich zu lesen lohnt. Hier soll ein neues Projekt ansetzen.

In der Welt rund um Mozilla passieren viele spannende Dinge; es vergeht praktisch kaum ein Tag, ohne dass nicht auf irgendeiner Webseite ein lesenswerter Artikel zu einem aktuellen Mozilla-Thema erscheint. Ein Großteil der Themen wird durch diesen Blog abgedeckt, doch bieten auch andere Webseiten nicht minder spannende Artikel, zu nennen seien hier unter anderem die großen Portale Golem, Heise, Winfuture, Pro-Linux, Computer Bild oder Computerbase – um nur eine Auswahl zu nennen.

Auf der anderen Seite gibt es mit Social Media heute eine tolle Möglichkeit, Inhalte mit möglichst vielen Menschen in der Welt zu teilen. Ich habe ein neues Projekt ins Leben gerufen, welches diese Möglichkeit mit den Neuigkeiten rund um Mozilla verbinden möchte. Mit dem Ziel, den Leser bestmöglich zu informieren, auch abseits dieses Blogs.

Mit diesem Artikel kündige ich offiziell die Facebook-Seite, die Google Plus-Seite sowie die Twitter-Seite zu mozilla.de an. Wer diesen drei oder zumindest einem dieser drei Sozialen Kanäle folgt, sollte in Zukunft keine wichtige Meldung mehr verpassen, welche sich um Mozilla dreht.

HINWEIS: Bei diesem Service handelt es sich um kein offizielles Angebot von Mozilla, der Inhalt wird von mir alleine gepflegt. Natürlich findet sich hier nicht jeder im Internet existierende Artikel, dafür ist jeder einzelne der dort verlinkten Artikel von mir überprüft, ob er seriös ist und keine groben inhaltlichen Fehler beinhaltet.

Im Übrigen freue ich mich auch über Zuwachs auf den Sozialen Kanälen zu diesem Blog (Facebook, Google Plus, Twitter). Beide Angebote ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht gegenseitig. Während die neuen mozilla.de-Kanäle auf spannende Artikel auf allen möglichen Webseiten in deutscher Sprache verlinken, beziehen sich die Sozialen Kanäle dieses Blogs zwar, was Artikel betrifft, ausschließlich auf diesen Blog, werden dafür immer wieder mit spannenden Zusatz-Informationen versorgt, welche es weder in diesen Blog schaffen noch auf andere Webseiten zu finden sind. Es lohnt sich also beiden zu folgen.

Hier noch einmal alle Kanäle in der Übersicht:

mozilla.de auf Facebook
mozilla.de auf Google Plus
mozilla.de auf Twitter

soeren-hentzschel.at auf Facebook
soeren-hentzschel.at auf Google Plus
soeren-hentzschel.at auf Twitter

Vollständigen Plugin-Pfad in Firefox 21+ auslesen

Einige Firefox-Nutzer nutzen einen about:config-Schalter, um über die Seite about:plugins zum vollen Pfad der installierten Plugins zu gelangen. Doch in Firefox 21 funktioniert dies nicht. Mit Firefox 22 wird der vollständige Plugin-Pfad wieder angezeigt werden können, der Schalter plugin.expose_full_path sollte zukünftig allerdings grundsätzlich deaktiviert bleiben, da die Verwendung dieses Schalters nicht länger notwendig ist.

Wer den vollen Installationspfad seiner installierten Plugins erfahren möchte, stellt üblicherweise über about:config den Schalter plugin.expose_full_path auf true. Anschließend kann der Installationspfad der Plugins über die Seite about:plugins abgelesen werden. Dies kann vor allem dann nützlich sein, wenn man unerwünschte Plugins loswerden möchte, welche sich beinahe überall auf dem System verstecken können.

Ein Fehler in der aktuellen Firefox 21-Version sorgt allerdings dafür, dass dies nicht funktioniert – Firefox zeigt unter keinen Umständen mehr den Plugin-Pfad an. Dabei handelt es sich um keine gewünschte Änderung, ab Firefox 22 (als Beta-Version erhältlich) wird der vollständige Plugin-Pfad wieder auf dieser Seite angezeigt.

Eine bewusste Änderung gibt es mit Firefox 22 dann aber neben der Behebung dieses Problems doch: Die Seite about:plugins zeigt dann nämlich unabhängig vom Wert des Schalters plugin.expose_full_path immer den vollen Plugin-Pfad an und wird von dieser Einstellung losgelöst.

Was bedeutet dies für den Endanwender? Dieser sollte plugin.expose_full_path grundsätzlich auf false stehen haben, da der Plugin-Pfad bei aktiviertem Schalter über navigator.plugins durch JavaScript für alle Webseiten auslesbar ist, was als Sicherheits-Risiko einzustufen ist! Zum Ablesen des vollständigen Plugin-Pfades ist das Umkippen dieses Schalters nicht länger notwendig.

Firefox Marketplace erstrahlt in vollkommen neuer Optik

Mit dem Firefox Marketplace hat Mozilla einen Marktplatz für kostenfreie sowie kostenpflichtige Apps geschaffen, welche auf Web-Technologien wie HTML5, JavaScript und CSS setzen und damit prinzipiell für den Desktop-Computer, das Smartphone und das Tablet gleichermaßen geeignet sind. Der Firefox Marketplace befindet sich derzeit noch in einer Pre-Betaphase, hat nun aber einen komplett neuen optischen Anstrich erhalten.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich einen Rundgang durch den Firefox Marketplace, welcher damals noch nicht öffentlich zugänglich war, durchgeführt. Im September mit dem Start der Testphase für Android und Firefox OS habe ich den Firefox Marketplace dann für Mobilgeräte gezeigt. Nun erstrahlt der Firefox Marketplace in ganz neuem Glanz. Da Bilder mehr als 1000 Worte sagen, lasse ich die folgende Bildergalerie für sich sprechen.

Und so sieht der Firefox Marketplace auf dem Smartphone aus:

Firefox wird Drittanbieter-Cookies erst in späterer Version blockieren

Eine der Neuerungen von Firefox 22 sollte es sein, Cookies von Drittanbietern standardmäßig weitestgehend zu blockieren. Diese Änderung wird sich allerdings verschieben, in der Beta-Version von Firefox werden Drittanbieter-Cookies wie gehabt standardmäßig zugelassen.

Wie Mozillas CTO Brendan Eich in seinem Blog schreibt, wird sich das geänderte standardmäßige Verhalten in Bezug auf Drittanbieter-Cookies verschieben. Ursprünglich war es geplant, Cookies von Drittanbietern standardmäßig zu blockieren, sofern es sich dabei um keine Seite handelt, welche vom Benutzer zuvor besucht worden ist. Während diese Änderung ganz im Sinne der Nutzer sein dürfte, handelte sich Mozilla im Vorfeld viel Kritik seitens der Werbetreibenden dafür ein. Nichstdestominder möchte Mozilla weiter an diesem Plan festhalten und die Änderung später bringen. Derzeit gebe es aber noch Probleme mit der aktuellen Umsetzung zu lösen, welche eine längere Testphase erforderlich machen.

Die überarbeitete Einstellung im Datenschutz-Panel des Einstellungs-Dialogs wird wie gehabt mit Firefox 22 ausgeliefert werden und kann somit von den Nutzern angewendet werden, nur für eine standardmäßige Aktivierung der neuen Einstellung in Firefox 22 ist es für die breite Masse noch zu früh. So kann es in seltenen Fällen derzeit noch dazu kommen, dass Drittanbieter-Cookies blockiert werden, welche nicht blockiert werden sollen, beispielsweise bei der Nutzung von Content-Delivery-Networks (CNDs). Umgekehrt könnten Drittanbieter-Cookies nicht blockiert werden, welche blockiert werden sollen. Mozilla will die Funktionsweise weiter verfeinern, ehe die neue Einstellung standardmäßig aktiv wird. In den Aurora- und Nightly-Versionen bleibt die Einstellung wie bislang auch standardmäßig aktiviert.

#teachtheweb planning call

#teachtheweb planning call
A collaborative planning session for #teachtheweb, an online course to help people better teach and make the web. http://hivenyc.org/teachtheweb/

Tracking-Visualisierung: Mozilla zeigt Vorschau auf Collusion 1.0

Mit Collusion existiert ein Add-on von Mozilla für Firefox, welches das Tracking der Nutzer durch Webseiten visualisiert und ein wenig Transparenz in die Datenerhebung bringt. Mozilla zeigt nun eine Vorschau auf die Version 1.0 der Erweiterung, welche im Juni veröffentlicht werden soll und eine ernstzunehmende Alternative zu Erweiterungen wie Ghostery oder DoNoTrackMe sein könnte.

Mozilla zeigt derzeit intensive Bemühungen, den Datenschutz seiner Nutzer weiter zu verbessern. So wurde mit dem vorgestern veröffentlichten Firefox 21 die Einstellung für Do-not-Track verbessert – einem HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken getrackt werden möchte oder nicht. Mit einer der nächsten Firefox-Versionen werden standardmäßig alle Drittanbieter-Cookies von Webseiten blockiert, welche der Benutzer zuvor nicht besucht hat. Und im Juni wird Mozilla die Version 1.0 des Add-ons Collusion veröffentlichen, eine Erweiterung, welche das Tracking durch Webseiten visualisiert. Die neue Version zeigt sich gegenüber der vor über einem Jahr vorgestellten Version deutlich verbessert.

Collusion 1.0 soll es deutlich einfacher machen, die Kontrolle zu behalten. Die neue Version wird nicht mehr nur zu sehen erlauben, welche Seite einen verfolgt, sondern zeigt auch Informationen zum Standort dieser Seite an und lässt einen Schritte unternehmen, das Tracking durch diese Seite zu deaktivieren. Collusion 1.0 erlaubt sowohl das Blockieren als auch das Whitelisten von Trackern. Außerdem erstrahlt Collusion 1.0 in vollkommen neuem Glanz und kommt mit einer weiteren Visualisierung daher, nämlich der Darstellung der Verbindungen nach Uhrzeiten, wobei zwischen Seiten unterschieden wird, welche aktiv besucht worden sind und Drittanbieter-Seiten. Eine Listen-Ansicht zeigt alle von Collusion gesammelten Daten. Die Daten können außerdem anonym mit einer öffentlichen Datenbank geteilt werden, über die Collusion-Webseite können die öffentlichen Visualisierungen dann von anderen angesehen werden.

Video auf popcorn.webmadecontent.org ansehen

Mozilla plant Änderung der Versionierung von ESR-Versionen

Mozilla bietet mit den ESR-Versionen von Firefox und Thunderbird Versionen mit Langzeitunterstützung an, womit man insbesondere auf Unternehmen abzielt. Für diese plant Mozilla nun eine Änderung der Versionierung.

Bislang ändert Mozilla die Versionsnummern von Firefox und Thunderbird ausschließlich an der ersten und der dritten Stelle. Für die ESR-Versionen möchte man in Zukunft den Vorteil der zweiten Versionsstelle nutzen. Konkret soll parallel zu beispielsweise Firefox respektive Thunderbird 25 die dann veröffentlichte ESR-Version anstelle der Versionsnummer 24.0.1 die Versionsnummer 24.1 tragen. Dadurch sollen sich die ESR-Veröffentlichungen leichter mit den dazugehörigen Mainstream-Veröffentlichungen in Verbindungen bringen lassen. Außerplanmäßige Updates verändern in diesem Modell wie bislang auch die dritte Versionsstelle.

Für Erweiterungs-Entwickler bedeutet dies, dass sie die maximale Kompatibilität ihrer Add-ons immer beispielsweise im Format 24.* anstelle von 24.0.* angeben sollten, was besonders bei Erweiterungen mit Binärkomponenten relevant ist, welche keine standardmäßige Kompatibilität besitzen.

Mozilla Firefox Mobile 21.0 für Android veröffentlicht

Mozilla hat Firefox Mobile für Android in der Version 21.0 veröffentlicht. Die neue Version bringt neue Standardschriftarten für Web-Content, ein weiter überarbeitetes Design und weitere Verbesserungen.

Neue Standard-Schriftarten für bessere Lesbarkeit

Ab Version 21 nutzt Firefox als Standardschrift für Web-Content nicht länger die mit Android ausgelieferten Schriftarten, sondern liefert mit Charis (Serif) und Open Sans (Sans Serif) nun selber welche mit. Bei beiden Schriftarten handelt es sich selbstverständlich um Open Source-Schriftarten. Diese sind besonders für das Lesen auf kleinen Bildschirmen optimiert und sollen das Lesen auf dem Smartphone respektive Tablet einfacher machen.

Verbessertes Design

Wie auch schon mit Firefox Mobile 20 wurde auch in Version 21 das Design des Mozilla-Browsers weiter verbessert und dabei Texturen und Icons entfernt, um damit nicht zuletzt auch die Performance weiter zu verbessern. Das zuvor dunkle Kontextmenü sowie Einstellungen kommen nun in einer hellen Farbe daher.

Sonstige Verbesserungen

Durch ein langes Drücken der Zurück-Taste des Gerätes ist es ab sofort möglich, aus der aktuellen Chronik des jeweiligen Tabs, eine zuvor besuchte Seite auszuwählen und so vor- und zurückzunavigieren. Für HTML5-Video und -Audio gibt es einen neuen Menüeintrag durch langes Drücken auf das Video oder den Audio-Titel, was einem erlaubt, die Mediendatei herunterzuladen statt abzuspielen. Das lange Drücken eines Vorschaubildes auf der Startseite ermöglicht es nun, eine einzelne Webseite von der Startseite zu entfernen. Der StageFright-Decoder zum Abspielen von H.264 wurde mit Firefox Mobile 21 für weitere ältere Geräte- und Systemkombinationen freigeschaltet, nämlich für LG-Geräte mit Android 2.2, für HTC-Geräte mit Android 2.3, für einige Samsung-Geräte mit Android 2.3 sowie für Samsung-Geräte mit Android 3. Außerdem ist es nun für andere Anbieter möglich, eigene Versionen von Firefox Mobile mit vordefinierten Einstellungen, Lesezeichen sowie Themes auszuliefern, ähnlich wie man es bereits vom Desktop-Firefox unter anderem mit der MSN-Version kennt.

Dazu kommen wie üblich diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken und Plattform-Verbesserungen, was auch eine verbesserte Unterstützung von Webstandards wie die des HTML5 -Elements einschließt. Das auf mobilen Webseiten häufiger eingesetzte -moz-user-select:none verhält sich nun außerdem wie das entsprechende Pendant von Webkit, IE und Opera. Zu den nennenswerten Fehlerbehebungen gehört, dass der Download-Manager nach dem Löschen der Privaten Daten nicht mehr neu geladen werden muss, damit die vorhandenen Downloads aus der Liste entfernt werden, und dass In-Content-Bildschirme wie der Add-on Manager auf Geräten mit kleinen Bildschirmen nicht länger abgeschnitten werden.

Australis-Design: Mozilla wird Add-on-Leiste von Firefox NICHT entfernen

Mozilla arbeitet derzeit mit Hochdruck am Australis-Design für Firefox, welches derzeit für Version 24 angestrebt wird. In diesem Zusammenhang wird es Auswirkungen auf die Anpassbarkeit von Firefox geben. Dabei sollte auch die Add-on-Leiste entfernt werden. Mozilla ist nun zum Entschluss gekommen, die Add-on-Leiste doch nicht aus Firefox entfernen zu wollen.

Der ursprüngliche Plan von Mozilla sah vor, die Add-on-Leiste von Firefox zu entfernen. Add-ons sollten ihre Symbole dann in der Navigationssymbolleiste platzieren. Nachdem einige Nutzer diesbezüglich große Bedenken geäußert haben, hat man auch bei Mozilla erkannt, dass dieses Vorhaben nicht funktionieren kann, da Erweiterungen ohne Probleme ziemlich viel Platz für sich beanspruchen können. Statt die Add-on-Leiste zu entfernen wird sie nun also auch in Zukunft ein Ort sein, an welchem Erweiterungen Platz finden und als Fläche für das Anpassen der Symbolleisten dienen kann. Diskutiert wird allerdings noch, ob die Add-on-Leiste nach oben wandern wird, wie das folgende Mockup zeigt, oder nicht.

Bildquelle: people.mozilla.com/~mferretti

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