Unterstütze das Firebug-Projekt / Deine Ideen für Firebug

Firebug ist die populärste Firefox-Erweiterung für Webentwickler. Das Firebug-Projekt möchte auch in Zukunft einen echten Mehrwert für Webentwickler bieten und benötigt dafür Unterstützung. Dazu muss man nicht programmieren können. Dokumentieren, Übersetzen, Testen, es gibt viele Möglichkeiten. Auch anderen Firebug bekannt machen ist eine mögliche Art der Unterstützung. Ebenso werden Wünsche für kommende Versionen gesucht, um welche in den Kommentaren dieses Artikels gebeten wird. Diese werden dann gesammelt an das Firebug-Team übergeben.

Firebug

Firebug ist eine hervorragende Erweiterung sowohl für professionelle als auch für hobbymäßige Webentwickler zur Live-Analyse und -Bearbeitung von HTML, CSS und JavaScript. Wahrscheinlich den allermeisten Webentwicklern hat Firebug schon das Leben erleichtert; insbesondere da Firefox selbst lange Zeit überhaupt keine oder auch nur mittelmäßige Entwickler-Werkzeuge besessen hatte. Über drei Millionen aktive Benutzer laut AMO sprechen eine klare Sprache. Damit ist Firebug die Top-3-Erweiterung überhaupt nach Adblock Plus und dem Video DownloadHelper. Und Firebug kann mittels weiterer Erweiterungen sogar noch umfangreich erweitert werden.

Mozilla liefert Firefox seit einiger Zeit selbst mit integrierten Entwicklerwerkzeugen aus, welche sich stetig verbessern. Die Frage, wozu man dann überhaupt noch Firebug benötigt, ist sicherlich berechtigt. Die Antwort darauf ist, dass sowohl die integrierten Werkzeuge als auch Firebug beide ihre Stärken und Schwächen haben und sich im Entwickler-Alltag gegenseitig ergänzen können. Ich selbst setze je nach Situation häufig sowohl das eine als auch das andere Werkzeug ein. Zudem will sich das Team künftig verstärkt auf Features konzentrieren, die nicht in den integrierten Entwicklerwerkzeugen enthalten sind, und diese ergänzen. Aber gerade weil das Firebug-Team wesentlich kleiner als das bei Mozilla mit den integrierten Entwicklerwerkzeugen vertraute Team ist, benötigt Firebug Unterstützung und hier kommt ihr ins Spiel.

Firebug unterstützen – viele Möglichkeiten, für jeden etwas dabei

Wie bereits angedeutet gibt es viele Möglichkeiten, das Firebug-Projekt zu unterstützen und eine davon ist natürlich das direkte Beitragen zum Programmcode. Im Issue-Tracker finden sich zahlreiche Bugs und Feature-Wünsche, welche auf eine Behebung respektive Umsetzung warten. Patches sind ausdrücklich willkommen. Eine weitere Möglichkeit des direkten Beitragens ist das Schreiben von automatisierten Tests. Offene Bugs, welche einen solchen Testcase benötigen, können ebenfalls über den Issue-Tracker gefunden werden. Natürlich werden auch weitere Add-ons für Firebug begrüßt.

Wer nicht programmieren kann, kann Firebug trotzdem unterstützen. Es ist ebenfalls eine große Hilfe, Probleme, welche im laufenden Einsatz auffallen, in genanntem Issue-Tracker zu melden sowie die automatisierten Tests durchlaufen zu lassen.

Wer gerne schreibt und der englischen Sprache mächtig ist, kann dabei helfen, das Firebug Wiki mit weiteren Inhalten zu versorgen oder die Webseite getfirebug.com zu pflegen. Daran Interessierte melden sich in der Firebug-Newsgroup. Wer gerne schreibt, egal ob auf Englisch, Deutsch oder in einer anderen Sprache, der kann auch einfach auf seiner eigenen Webseite einen Artikel über Firebug veröffentlichen und so helfen, Firebug noch bekannter zu machen. Und wer weniger gerne schreibt: Auch ein Beitrag auf Facebook oder ein 140-Zeichen-Tweet auf Twitter tragen ihren Teil bei.

Und wo bereits verschiedene Sprachen angesprochen werden, so werden natürlich auch Übersetzer gesucht. Wer eine Sprache vermisst oder eine bestehende Sprache verbessern möchte, kann sich hierfür auf BabelZilla registrieren und anfragen, ein offizieller Übersetzer zu werden.

Und schließlich gibt es noch die ganz klassische Form der Unterstützung: Die Spende. Wer täglich Firebug nutzt und am Ende des Tages sogar Geld mit Webentwicklung verdient und dabei regelmäßig Firebug einsetzt, sollte sich überlegen, ob es das nicht ein paar Euro wert ist. Aber auch sonst ist jeder willkommen zu spenden, denn auch ein Projekt wie Firebug muss finanziert werden.

Und nun der interaktive Part – eure Wünsche

Was wünscht ihr euch von Firebug? Wie stellt ihr euch das Add-on in der Zukunft vor, welche Features vermisst ihr, was stört euch? Bitte schreibt in den Kommentaren zu diesem Artikel alles, was euch einfällt. Sei es eine noch so große Idee oder nur eine winzige Kleinigkeit. Alle diese Dinge werden dann nach einiger Zeit gesammelt an das Firebug-Team weitergeleitet, welches bereits auf eure Ideen und Anregungen wartet.

Talkilla: Neue Mockups zeigen AT&T-Integration in Firefox

Mozilla arbeitet unter dem Codenamen Talkilla an einem Projekt, um Echtzeitkommunikation mittels WebRTC in den Browser zu bringen. Neue Mockups zeigen die Integration von Diensten des US-Telekommunikationsdienstleisters AT&T.

Seit Juni berichte ich in regelmäßigen Abständen über den Stand des Talkilla-Projektes von Mozilla (das wird nicht der finale Name sein!). Es gibt wieder einmal neue Mockups, welche einem ein besseres Gefühl darüber geben, was Talkilla ist. Diese zeigen eine Integration von AT&T, einem Telekommunikationsdienstleister aus den USA.

Zu sehen ist hier, dass Webseiten ähnlich wie bei SocialAPI oder Add-ons eine Benachrichtigung auslösen können, welche eine Integration in Firefox erlaubt. Speziell in diesem Fall wird gefragt, ob man sein AT&T-Benutzerkonto hinzufügen möchte, um Telefonanrufe in Firefox starten und empfangen zu können.

In den weiteren Mockups ist zu sehen, dass sich in der Symbolleiste ein weiteres Symbol befindet. Per Klick darauf lässt sich ein Videochat-Link an andere Nutzer senden, Einstellungen treffen wie Kontaktlisten hinzufügen oder einen “Bitte nicht stören”-Modus zu aktivieren. Man sieht ebenfalls eine Kontaktliste mit den Möglichkeiten pro Kontakt, diesen zu bearbeiten, zu löschen oder zu blockieren. Darüber kann außerdem ein Chat, ein Videochat, eine E-Mail oder ein Telefonanruf gestartet werden. Ein weiteres Mockup zeigt schließlich ein Nummernfeld zur Eingabe von Telefonnummern.

Zwei weitere Mockups zeigen schließlich einen Chat sowie einen Video-Chat und ein nicht ganz so hochwertiger Entwurf wie die anderen zeigt außerdem die Möglichkeit, Spiele direkt mit anderen über das Chatfenster zu spielen.

Weitere Informationen

Talkilla: Mozilla will Echtzeitkommunikation in den Browser bringen
Mozilla Talkilla: Informationen zum Zeitplan und zu Partnern
Mozilla Talkilla: Neue Informationen zum Funktionsumfang

Erste Spezifikationen und Bilder zum Firefox OS-Smartphone von Huawei

Bislang ist das Smartphone-Angebot mit Firefox OS als Betriebssystem noch recht überschaubar. Wie auch die Telekommunikationsgesellschaften und Länder zunehmen, in denen Firefox OS vertrieben wird, so wächst aber auch der Hersteller-Markt und Huawei wird bald sein erstes Gerät mit Firefox OS auf den Markt bringen.

Nach Geeksphone, TCL Alcatel, ZTE und LG ist Huawei der wahrscheinlich nächste Hersteller eines Smartphones mit Firefox OS, welches wir auf dem Markt sehen werden. Huawei ist auf preisgünstige Geräte spezialisiert und steht weltweit auf Platz 3 bei den Smartphone-Verkäufen hinter Samsung und Apple. Das neue Gerät wird auf den Namen Huawei Ascend Y300 II hören, was bereits suggeriert, dass es sich dabei um einen Nachfolger des Huawei Ascend Y300, einem Android-Gerät, handelt. Das ist auch der größte Unterschied zwischen beiden Geräten, sowohl optisch als auch technisch unterscheiden sich beide Geräte von den bekannten Eckdaten her nicht erkennbar voneinander, mit Ausnahme der Tatsache, dass das Ascend Y300 II nur eine Hardware-Taste besitzt, wie bei Geräten mit Firefox OS nicht anders vorgesehen.

Bekannt sind die folgenden Spezifikationen: Das Gerät wird eine 1 GHz-Dualcore-CPU und 512 MB RAM besitzen. Interner Speicher stehen 4 GB zur Verfügung, via SD-Karte kann der zur Verfügung stehende Platz um bis zu weitere 32 GB erweitert werden. Das Display besitzt eine Größe von 4.0 Zoll, eine 5 Megapixel-Kamera findet sich auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 0.3 Megapixel auf der Vorderseite. Das Smartphone wird mit Firefox OS 1.2 in den Verkauf gehen und soll im ersten Quartal 2014 erscheinen. In welchen Ländern ist noch nicht bekannt, das movistar-Branding auf den Fotos lässt aber bereits erkennen, dass es auf jeden Fall mindestens einmal mehr ein Land sein wird, in welchem Telefónica aktiv ist.

Firefox OS: Vierte Telekommunikationsgesellschaft, nächstes Land: Italien

Die Serie von Markteinführungen geht weiter. Ab morgen können Smartphones mit Mozillas Betriebssystem Firefox OS über die Telecom Italia auch in Italien erworben werden.

Nach Telefónica, der Deutschen Telekom und Telenor feiert nun die vierte Telekommunikationsgesellschaft Firefox OS-Premiere. Konkret handelt es sich dabei um die Telecom Italia, welche pünktlich zu Nikolaus das Alcatel One Touch Fire – naheliegenderweise – in Italien zu einem Preis von 79,70 € einführt.

Firefox: Neues Feature macht Browser-Anpassungen deutlich einfacher

Firefox wird voraussichtlich mit Version 29 mit Australis eine neue Oberfläche bekommen, welche größere Auswirkungen auf die Anpassbarkeit haben wird. Vorher wird Firefox aber ein neues Feature erhalten, welches das Anpassen des Browsers spürbar erleichtert.

Wenn Mozilla voraussichtlich mit Firefox 29 die neue Australis-Oberfläche einführen wird, dann darf man nicht nur darüber reden, dass besonders anpassungsfreudige Nutzer vermutlich einige Dinge neu anpassen werden müssen, um dasselbe Aussehen wie vorher zu erreichen. Auch muss man dann erwähnen, dass Mozilla seinen Browser vorher mit einem neuen Feature ausstattet, welches Anpassungen wesentlich einfacher macht.

Ob Theme-Ersteller, Erweiterungs-Entwickler oder Hobby-Bastler, welche ihren Browser mittels userChrome.css-Datei anpassen, dieses Feature dürfte sie alle erfreuen. Mittels sogenannter Browser Toolbox stehen die normalerweise für Webseiten gedachten Entwickler-Werkzeuge für die Firefox-Oberfläche zur Verfügung. Eine Browserkonsole hat Firefox bereits geboten, auch der Debugger war bislang als Browser-Werkzeug verfügbar, besonders interessant wird das Feature aber durch den Inspektor und den Stil-Editor. War man bislang auf ein Add-on wie den DOM Inspector angewiesen, um die IDs und Klassen von Elementen der Browseroberfläche zu finden und Änderungen live zu testen, so bietet Firefox diese Möglichkeit ab sofort von Haus aus.

Zum Vergleich: DOM Inspector

Und das mit allen Vorzügen der integrierten Werkzeuge wie einer übersichtlichen Repräsentation des DOMs als HTML-Quelltext inklusive Möglichkeit diesen zu bearbeiten, der Darstellung des Box-Modells, Bild-Vorschau, Farbpicker, Syntax-Highlighting und mehr. Auch zwischen zwei Themes hat man hier wie gewohnt die Wahl. Da es sich dabei um die bekannten Entwickler-Werkzeuge von Firefox handelt, wird die Browser Toolbox auch von weiteren Verbesserungen dieser Werkzeuge profitieren, von denen noch eine Menge geplant sind. Bonuspunkt: Die Browser Toolbox läuft in einem eigenen Prozess und ist damit auch in Hinblick auf e10s bereits gerüstet.

Das Feature wird ab heute in den Nightly-Builds von Firefox 28 verfügbar sein. Über die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge muss hierfür zunächst sowohl das Chrome- als auch das Remote-Debugging aktiviert werden. Ab dann steht die Browser Toolbox im Webentwickler-Menü zur Nutzung bereit. Das Feature läuft noch nicht perfekt, so können Browser-Fenster aktuell noch nicht gewechselt werden und ironischerweise sind ausgerechnet die Entwickler-Werkzeuge derzeit nicht über die Browser Toolbox zugänglich. Mozilla arbeitet aber auch daran noch.

net-m zeigt spezielles Firefox OS für TV-Tablet und Senioren-Smartphone

Firefox OS für Tablets wird es offiziell frühestens mit Version 1.3 geben, welche im Sommer 2014 erscheinen wird. Das deutsche Unternehmen net-m zeigt aber jetzt schon eine stark modifizierte Version von Firefox OS für Tablets, welche Anfang 2014 offiziell vorgestellt werden soll – und eine modifizierte Version für Senioren-Smartphones.

Dass sich Firefox OS besonders gut für spezielle Anwendungsfälle optimieren lässt, das zeigt die deutsche net mobile AG auf Golem.de. In einem Video präsentiert man Nanooq, ein auf Firefox OS basierendes System, welches speziell für den Einsatz als TV-Tablet konzipiert ist. Direkt auf dem Lock-Screen befindet sich eine Senderauswahl, welche es erlaubt, Sendungen direkt vom Lock-Screen aus wiederzugeben. Die Oberfläche ist komplett neu gestaltet, Dienste wie das Mobile TV oder auch ein Feed-Reader wurden so integriert, dass sie einfach zugänglich sind, aber auch die klassischen Firefox OS-Apps wie der Kalender lassen sich nutzen – denn Nanooq ist im Grunde genommen ja Firefox OS. Ein paar Anpassungen der Oberfläche vorinstallierter Firefox OS-Anwendungen wurden auch vorgenommen, so nutzen die Einstellungen den zur Verfügung stehenden Platz des Tablets aus, indem die Einstellungen zweispaltig gemacht wurden. Ebenfalls wurde Firefox OS um ein Seitenmenü ergänzt, welches auf Knopfdruck öffnet.

Ein weiteres Beispiel, wie mit Firefox OS Nischen mit speziellen Systemen ausgestattet werden können, zeigt net-mobile anhand eines speziell für Senioren-Smartphones angepassten Systems. Der Home-Screen zeigt hier alle Menü-Einträge untereinander mit relativ großen Flächen zum Berühren. Man sieht auch die Kontakte-App, deren Kontakte-Auflistung ganz ähnlich aussieht. Bei aufeinanderfolgenden Buttons gibt es Kontraste, die es besonders leicht machen, diese optisch auseinanderzuhalten.

Die net-mobile AG erzählt in dem Video, dass es besonders kostengünstig und in kurzer Zeit zu realisieren ist, die Oberfläche zu verändern, da die Oberfläche von Firefox OS auf HTML5, CSS und JavaScript basiert, weswegen Firefox OS und natürlich speziell die White-Label-Lösung von net-m für Unternehmen interessant sei. Man könne mit Firefox OS spezielle Gerätetypen bauen, was mit Android nicht so einfach und vor allem teurer umzusetzen wäre.

Als weiterer Anwendungsfall wird ein Katalog genannt, bei welchem der Lock-Screen direkt mit den Inhalten versehen wird und alle anderen Funktionen entfernt werden. Diesen Katalog in Form eines Tablets könnte man an Kunden geben, die diesen dann durchstöbern können. Der Kreativität seien hier keine Grenzen gesetzt, was alles damit möglich ist.

Video auf YouTube ansehen

Tizen & Firefox OS: Kooperation zwischen Samsung und Mozilla?

Mit Tizen wollen Samsung und Intel ein neues mobiles Betriebssystem auf den Markt bringen, welches ähnlich wie Firefox OS auf HTML5-Apps setzt. Einem aktuellen Bericht nach könnten die Apps sogar kompatibel zueinander sein.

In einem aktuellen Bericht von ZDNet Korea heißt es, dass sich der Chief Secretary of Samsung Electronics Wonsuk Lee beim HTML5 Fusion Technique Forum in Seoul dahingehend bezüglich Tizen geäußert habe, dass man mit der Firefox OS-Community zusammenarbeiten müsse, um gegen Android und iOS konkurrieren zu können. Sowohl Tizen als auch Firefox OS setzen auf HTML5-basierte Apps, weshalb man sich gegenseitig beim Wachstum in diesem OS-Ökosystem unterstützen könne. So könnte eine HTML5-App, die für Tizen entwickelt wurde, in Firefox OS benutzt werden und vice versa.

Inwiefern diese Zielsetzung am Ende auch so umgesetzt werden wird, das wird sich erst noch zeigen müssen. Samsung peilt einen Marktstart von Tizen in der ersten Jahreshälfte 2014 an. Sowohl für Tizen als auch für Firefox OS könnte dies in jedem Fall ein strategisch sehr kluger Schachzug sein, wenn man im Bereich der Apps zusammenarbeitet und sich gegenseitig unterstützt. Mozilla und Samsung arbeiten bereits gemeinsam an einer Browserengine für Mobilgeräte, so dass eine Kooperation auf diesem Gebiet auch nicht komplett abwegig erscheint.

via: inside-handy.de

BBC und Mozilla unterstützen gemeinsam offene Internet-Technologien

Die britische Rundfunkanstalt BBC und Mozilla Foundation haben ihre Partnerschaft mit dem Ziel, freie und offene Internet-Technologien zu unterstützen, formalisiert.

Die Mozilla Foundation und BBC arbeiten schon länger zusammen, so finden Workshops von BBC in Mozillas Community Space in London statt und gemeinsam arbeitet man an Initiativen, welche das digitale Lernen fördern. Mit einer nun unterzeichneten Absichtserklärung wird diese Partnerschaft nun zur Formsache gemacht. Solche Erklärungen wurden außerdem mit dem Open Data Institute, der Open Knowledge Foundation sowie der Europeana Foundation geschlossen.

Telenor bringt Firefox OS in weitere Länder

Vor genau einer Woche hat Telenor den Verkauf von Smartphones mit Firefox OS in Ungarn begonnen. Nun bringt Telenor Firefox OS in zwei weitere Länder und kündigt weitere Aktivitäten auf dem asiatischen Markt an.

Vergangenen Freitag hat Telenor seine Firefox OS-Premiere gefeiert und den Verkauf des Alcatel One Touch Fire in Ungarn gestartet, womit Ungarn das erste Land ist, in welchem zwei Mobilfunkbetreiber Geräte mit Firefox OS verkaufen. Nun legt Telenor nach und startet den Verkauf dieses Gerätes in Serbien und Montenegro. Außerdem kündigt Telenor an, dass man auch in Asien aktiv werde, was den Verkauf von Geräten mit Firefox OS betrifft.

Geeksphone: Kein Peak+, dafür Multi-OS-Smartphone (Firefox OS und Android)

Vorbesteller des Geeksphone Peak+ warten jetzt schon eine ganze Weile auf ihr neues Smartphone und werden nun enttäuscht: Das Peak+ wird nie erscheinen. Doch dafür arbeitet man im Hause Geeksphone an etwas neuem: Einem Smartphone, auf dem sowohl Firefox OS als auch Android laufen wird.

Geeksphone hat eine E-Mail an alle Vorbesteller des Peak+ gesendet, in welcher es heißt, dass das Peak+ nicht erscheinen wird. Grund hierfür ist, dass der Auftragsfertiger nicht liefern kann und die Geräte auch bei Beauftragung eines alternativen Fertigers erst im kommenden Jahr geliefert werden könnten. Vorbesteller haben nun mehrere Optionen: Diese können ihre Bestellung stornieren, sich stattdessen für das Peak entscheiden und 15 Euro zurückbekommen oder das kommende Geeksphone Revolution ohne Aufpreis erhalten – was sich als besonders attraktive Option zeigt.

Geeksphone arbeitet nämlich an einem neuen Smartphone, dem Revolution. Dessen Preis wird bei etwa 300 Euro und damit etwa doppelt so hoch wie der Preis des Peak+ liegen und Anfang 2014 erscheinen. Die finalen Spezifikationen sind noch nicht bekannt, ein paar Eckdaten können über das Forum allerdings bereits herausgelesen werden: So wird das Geeksphone Revolution das erste Smartphone mit Firefox OS sein, welches auf keine CPU von Qualcomm, sondern von Intel setzen wird. Ob dies zwangsläufig auf eine x86-CPU hindeutet oder es bereits eine Intel-CPU mit ARM-Architektur sein wird, darüber lässt sich zu diesem Zeitpunkt nur spekulieren.

Die größte Besonderheit stellt allerdings das Betriebssystem dar: So wird das Geeksphone Revolution wahlweise mit Firefox OS oder mit Android laufen. Dual-Boot fähig wird es allerdings nicht sein. Fest steht außerdem, dass das Gerät 2 GB RAM sowie ein Display mit 4,7” und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln besitzen soll. Das Aussehen des Gerätes wird auf einem ersten Foto der Oberseite angedeutet:

Update 10.12.2013: Die Kapazität des Lithium-Polymer-Akku wird 2.000 mAh betragen. Der Akku wird austauschbar sein, Geeksphone wird Akkus als Zubehör verkaufen. Die erste Einheit an Geräten soll Ende Januar verkauft werden.

Update 16.12.2013: Die Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full HD) wurde aus den bisher bekannten Spezifikationen entfernt. Geeksphone hat über das Forum mitgeteilt, dass es nun HD oder gar nur qHD wird.

Update 16.12.2013: Das Geeksphone Revolution wird ein IPS-Display mit qHD-Auflösung erhalten. Das Gerät selbst wird 135 x 68.4 x 9.8 mm messen und Videos können in 1080p-Auflösung bei einer Framerate von 30 FPS aufgenommen werden.

Update 19.12.2013: Als Simkarten-Format hat sich Geeksphone für Mini-SIM (2FF) entschieden.

Update 20.12.2013: Als CPU kommt der Intel Atom Z2560 mit zwei Kernen und 1.6 GHz zum Einsatz. Damit ist es das erste Firefox OS-Smartphone mit x86-Befehlssatz, alle anderen bislang auf dem Markt erhältlichen Geräte mit Firefox OS besitzen eine ARM-CPU.

Update 21.12.2013: Die eingebaute Kamera wird mit acht Megapixeln auflösen.

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