Mozilla gibt WebFWD IV Projekte bekannt

WebFWD (Web Forward) ist der Name von Mozillas Inkubator für Open Web-Projekte. Mozilla fördert mit diesem Programm Unternehmensgründer und Startups. Die neun von Mozilla unterstützten Projekte für die vierte Runde wurden nun vorgestellt.

Mozilla WebFWD gibt es nun schon seit zwei Jahren und geht in die vierte Runde. Im Rahmen einer dreimonatigen Förderung werden Unternehmensgründer und Startups unterstützt – und das vollkommen kostenlos, Mozilla beziehungsweise das WebFWD-Projekt verlangt dafür nichts. Dies funktioniert von der ganzen Welt aus, da die Unterstützung größtenteils über das Web erfolgt. Lediglich zu Beginn und am Ende des Programms muss mindestens ein Mitglied des Projektes zu Mozilla nach Kalifornien. Diese Unterstützung erfolgt unter anderem durch Workshops und Coaching durch Experten. Das Ziel ist die Erschaffung eines innovativen Produkts oder Dienstleistung. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass mindestens ein Teil des Projektes Open Source ist. Außerdem muss bei der Bewerbung bereits ein funktionierender Prototyp vorhanden sein. Die Projekte müssen außerdem über den Anspruch einer reinen Machbarkeitsstudie hinausgehen, es sollen Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Über 100 Projekte haben sich für die vierte Runde beworben. Die neun unterstützten Projekte für WebFWD IV wurden nun bekannt gegeben.

  • Clay.io – eine Plattform für HTML5-Spiele, welche Entwicklern dabei helfen soll, ihre Spiele mit Features wie Benutzerkonten, In-Game-Zahlungen, Bestenlisten und mehr zu verbessern. Für Endnutzer wird eine Plattform angeboten, um Spiele zu entdecken und zu spielen, welche auf jedem Gerät funktionieren.
  • CozyCloud – ein persönlicher Cloud-Server für jeden. In der eigenen Cloud können Daten gespeichert und Web Apps installiert werden.
  • Hyperaudio – verspricht Audio- und Videobearbeitung so einfach wie Textverarbeitung.
  • Multiplay.io – soll es besonders einfach machen, Multiplayer-3D-Spiele für das Web, Android, iOS und Windows Phone 8 zu erstellen.
  • Navvid – eine Autorensoftware zum Erstellen interaktiver Lehrvideos, Dokumentarfilme und mehr.
  • PLOM.IO – möchte intelligente Diskussionen und Entscheidungen ermöglichen. Dazu werden unter anderem eine Data-Streaming-API und eine Bibliothek an Daten, mathematischen Modellen und Ergebnissen entwickelt.
  • PredictionIO – ein Server für maschinelles Lernen für Software-Entwickler, um vorausschauende Anwendungen durch beispielsweise Personalisierung und Empfehlungen zu bauen.
  • Vizicities – bringt reale Städte in 3D samt Daten wie unter anderem zur Umweltverschmutzung, Kriminalität oder anderen sozialen Daten in den Browser.
  • Webshell.io – ein Framework, welches Entwicklern Zeit sparen soll, indem externe APIs von Drittanbietern in einem konsistenten JavaScript-Interface vereint werden.

Mozilla implementiert TLS 1.2 in NSS: In Zukunft bessere Verschlüsselung für Firefox und Chrome

Mozilla hat in die neuste Version seiner NSS-Bibliotheken Unterstützung für TLS 1.2 implementiert. Dies erlaubt Firefox und Chrome in Zukunft eine bessere Verschlüsselung bei der Datenübertragung im Internet.

Bei den Network Security Services (NSS) handelt es sich um eine von Mozilla entwickelte Sammlung von Programmbibliotheken mit Netzwerksicherheitsfunktionen zum Entwickeln plattformübergreifender Client- und Server-Anwendungen. NSS unterstützt unter anderem Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), als Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Neben Firefox setzt auch der Google-Browser Chrome NSS ein.

Firefox und Safari unterstützen derzeit ausschließlich TLS 1.0, während Chrome auch TLS 1.1 unterstützt. Der Internet Explorer bietet zwar Unterstützung für TLS 1.1 und TLS 1.2, allerdings standardmäßig nicht aktiviert. Grund für die Zurückhaltung der Browserhersteller ist die Tatsache, dass manche Server die Verbindung abbrechen, wenn der Browser sich mit einer neueren Version zu verbinden versucht.

Mozilla hat in der neusten Version von NSS nun Unterstützung für den mittlerweile auch schon fünf Jahre alten TLS 1.2-Standard implementiert. Dies erlaubt Firefox und Chrome in zukünftigen Versionen die Unterstützung von TLS 1.2. Mozilla arbeitet derzeit aktiv an der Implementierung von TLS 1.1 und TLS 1.2 in Firefox. Die authentifizierte Verschlüsselung im GCM-Modus von AES als Schutz vor Angriffen wie BEAST oder Lucky13 wird derzeit allerdings noch nicht unterstützt, aber auch daran arbeitet Mozilla.

via heise security

Firefox OS: Geeksphone kündigt Peak+ und Cloud-Speicher an

Das spanische Startup Geeksphone hat nach dem Erfolg der beiden Firefox OS Entwickler-Vorschaugeräte Keon und Peak das Geeksphone Peak+ angekündigt. Außerdem sollen neuen Nutzern 25 GB Speicher in der Cloud angeboten werden.

Die beiden Smartphones Keon und Peak waren ein voller Erfolg für Geeksphone. Die ersten Geräte waren bereits innerhalb weniger Stunden ausverkauft, auch später war es nicht unbedingt immer einfach, eines der Geräte zu erhalten. Beim Keon und Peak handelt es sich um Vorschaugeräte für Entwickler und keine offiziellen Endkunden-Geräte, das Interesse war aber nicht zuletzt deswegen so groß, weil es sich um die ersten für jeden bestellbaren Smartphones mit Firefox OS, frei von jeder Vertragsbindung handelt. Geeksphone teilt in einem aktuellen Newsletter mit, dass 93% der Geräte außerhalb von Spanien ausgeliefert worden sind, die meisten davon in Deutschland, Frankreich, Japan sowie anderen Ländern in Asien und Lateinamerika.

Geeksphone kündigt mit dem Peak+ ein neues Modell an. Dabei handelt es sich um eine verbesserte Variante des Peak. Nähere Spezifikationen sowie der Preis wurden noch nicht bekanntgegeben, sollen aber in den nächsten Tagen zusammen mit der Möglichkeit einer Vor-Reservierung folgen. Bisherige Kunden werden priorisiert behandelt und können das Peak+ zu einem vergünstigten Preis erhalten.

Außerdem wird neuen Nutzern 25 GB Cloud-Speicher versprochen, welcher über das Web zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert werden kann.

Update 25.07.2013: Das Geeksphone Peak+ kann ab sofort vorbestellt werden.

Tracking-Visualisierung: Das neue Collusion-Design

Mozilla bietet mit Collusion ein Add-on für Firefox an, welches das Tracking der Nutzer durch Webseiten visualisert. Derzeit arbeitet man intensiv an der Version 1.0, deren neues Design hier gezeigt werden soll.

Mozilla zeigte sich schon immer sehr bemüht, wenn es um den Datenschutz und die Privatsphäre der Nutzer ging. In diese Bemühungen passt auch das Firefox Add-on Collusion, welches das Tracking der Nutzer durch Webseiten visualisiert. Mozilla arbeitet derzeit an der Fertigstellung der Version 1.0, über deren Neuerungen ich kürzlich berichtete (inkl. Video). Unter anderem wird Collusion damit zu einem Werkzeug, um Tracking kontrolliert zu beschränken und zu erlauben, womit Collusion über ein reines Visualisierungs-Werkzeug hinausgeht und zu einer Alternative zu Add-ons wie Ghostery & Co. wird. Das neue Design wird an dieser Stelle präsentiert.

Bilderquelle: GitHub

Das neue Design ist bereits teilweise implementiert. Der aktuelle Stand kann auf GitHub heruntergeladen und mittels cfx zu einem Add-on gepackt werden.

In eigener Sache: Browsersuche für soeren-hentzschel.at

In eigener Sache: Wer in den bislang 722 auf diesem Blog veröffentlichten Artikeln (und täglich werden es mehr) nach etwas sucht, kann dies ab sofort tun, auch wenn er sich gerade nicht auf dem Blog befindet. Dazu muss der Blog lediglich einmalig als Suchmaschine zum Browser hinzugefügt werden.

Dieser Blog bietet zahlreiche Artikel zu Mozilla und anderen Themen. Bei mittlerweile über 700 Artikeln, von welchen es jeden Tag mehr werden, kann eine Suchfunktion mitunter hilfreich sein, wenn man nach Artikeln zu einem bestimmten Thema sucht. Um den Komfort zu steigern, kann dieser Blog ab sofort als Suchmaschine zum Browser hinzugefügt werden.

Firefox-Nutzer klicken bei Besuch des Blogs soeren-hentzschel.at einfach auf das Symbol im Suchmaschinenfeld und wählen aus dem dann aufpoppenden Menü den Eintrag “soeren-hentzschel.at” hinzufügen aus. Und schon kann dieser Blog als Suchmaschine ausgewählt und durchsucht werden, ohne sich gerade auf dem Blog zu befinden. Firefox erlaubt dabei jederzeit bequem den Wechsel zwischen den verschiedenen Suchmaschinen über das Menü im Suchfeld.

Google macht es den Nutzern von Chrome leider unnötig schwerer. Hier muss zunächst der Blog soeren-hentzschel.at aufgerufen und anschließend in die Einstellungen von Chrome navigiert werden. Hier geht es unter dem Abschnitt Suche zum Button Suchmaschinen verwalten, wo schließlich in der Zeile mit soeren-hentzschel.at der Button Als Standard festlegen geklickt werden muss. Der Wechsel der Suchmaschine führt jedes Mal über den Einstellungs-Dialog.

Firefox für Windows wird ab sofort per Netz-Installer bereitgestellt

Wer Firefox über die offizielle Webseite von Mozilla herunterlädt, lädt standardmäßig ab sofort einen Netz-Installer herunter. Dieses nur knapp unter 300 KB kleine Installationspaket übernimmt bei Ausführung Download, Installation und Programmstart von Firefox in einem Schritt.

Bereits seit Oktober des vergangenen Jahres testet Mozilla die sogenannten Stub Installer. Nun werden die neuen Installationspakete an alle Windows-Nutzer ausgeliefert, welche Firefox über den Download-Button auf der Mozilla-Webseite herunterladen wollen. Vollständige Installationspakete können weiterhin heruntergeladen werden, dazu bedarf es eines Klicks auf Systeme und Sprachen.

Die neuen Installationspakete beinhalten selbst keinen Firefox mehr. Stattdessen wird bei Ausführung die aktuelle Firefox-Version erst aus dem Internet heruntergeladen und anschließend direkt installiert und gestartet. Für den Endanwender verspricht dies einen einfacheren Installationsprozess, welcher weniger Interaktionsschritte erfordert.

Denkt man weiter, dürfte dies vor allem in einer Reduzierung des sogenannten Funnel Factors resultieren. Nicht jeder Firefox-Download führt überhaupt zu einer Firefox-Installation und eine Firefox-Installation ist noch nicht gleichbedeutend damit, dass Firefox anschließend auch gestartet wird. So sagt beispielsweise eine Zahl aus dem Jahr 2007, dass damals lediglich 57% der Firefox-Downloads zu Installationen geführt haben. Auch wenn diese Zahl heute sehr wahrscheinlich höher liegt, existiert die Grundproblematik auch heute noch. Das vollständige Installationspaket von Firefox 22 ist 21 MB groß. Die sind nicht für jeden Anwender in drei Sekunden heruntergeladen. Bis der Download abgeschlossen ist, kann der Benutzer bereits die Lust auf die Installation verloren haben oder der Download bricht ab. Dann hat der Benutzer eventuell keine Motivation mehr, es erneut zu versuchen. Ist Firefox dann heruntergeladen, muss der Benutzer Firefox immer noch installieren wollen. Und hinterher muss der Benutzer noch einmal bestätigen, dass er Firefox öffnen möchte. Das Risiko wird mit dem nur knapp 300 KB kleinen Netz-Installer stark minimiert. Dieser ist schnell heruntergeladen und nach Ausführung des Installers sind der Download von Firefox, dessen Installation und der Start ein einziger Schritt, welcher keine weitere Interaktion des Nutzers erfordert. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Benutzer hier aussteigt, ist wesentlich geringer.

Ein weiterer Vorteil: Erscheint eine neue Firefox-Version, dann kann der Benutzer denselben Installer wieder verwenden und muss keinen neuen aus dem Internet herunterladen. Der Netz-Installer lädt automatisch die aktuellste Version herunter.

Mozilla veröffentlicht Firefox OS Simulator 4.0

Wer Apps für Mozillas kommendes mobiles Betriebssystem Firefox OS erstellen möchte, benötigt kein Smartphone, um diese zu testen. Mit dem Firefox OS Simulator gibt es eine Firefox OS-Umgebung als Add-on für den Firefox-Browser. Mozilla hat nun die Version 4.0 mit vielen Verbesserungen veröffentlicht.

Mit dem Firefox OS Simulator stellt Mozilla eine Test-Umgebung für Firefox OS als Add-on für Firefox bereit. Über ein Dashboard lassen sich ganz einfach Web-Apps oder auch als App verpackte Webseiten in den Simulator übertragen und dort ausführen. Dazu muss einfach die URL zu einer Webseite oder zur Manifest-Datei einer App eingetragen werden. Eine Autovervollständigung macht Vorschläge anhand der aktuell geöffneten Tabs. Aber auch lokale Manifest-Dateien auf dem Computer lassen sich hier auswählen. Außerdem lässt sich über das Dashboard der Simulator starten sowie stoppen.

Gegenüber der letzten Version bietet die neue Version 4.0 zahlreiche Neuerungen. So gibt es im Simulator Dashboard einen neuen “Connect”-Button für jede App, welcher die jeweilige App im Simulator öffnet und im Browser eine entsprechende Instanz der Entwickler-Werkzeuge öffnet. Dadurch können die Webkonsole, der Debugger, die Laufzeitanalyse und ab Firefox 23 außerdem der Netzwerk-Monitor und der Stil-Editor von Firefox zum Manipulieren des CSS benutzt werden.

Zu den weiteren Neuerungen gehören das Testen von Bezahlvorgängen und deren Verifizierung und simulierte Touch-Events; Interaktionen mit der Maus im Simulator generieren nun reale Touch-Events. Schließlich gibt es noch eine neue Tasten-Kombination. Bei Drücken der Kombination Strg + Shift + R respektive Cmd + Shift + R auf einem Mac wird nicht nur die App aktualisiert, der Simulator löscht außerdem persistente Daten wie den AppCache und Daten aus dem localStorage, sessionStorage sowie IndexedDB.

Zusammen mit der Veröffentlichung der neuen Version hat Mozilla auch die Dokumentation sowie das Simulator Walkthrough für den Firefox OS Simulator überarbeitet.

Firefox OS: Smartphone-Verkauf startet morgen in Polen. Deutschland, Griechenland und Ungarn im Herbst

Die Deutsche Telekom hat heute wie erwartet den Marktstart von Firefox OS für Polen bekannt gegeben, bereits morgen startet der Verkauf des Alcatel One Touch Fire mit Mozillas Betriebssystem. Außerdem wurde der Start in Deutschland, Griechenland sowie Ungarn für Herbst angekündigt.

Die Deutsche Telekom hat heute erwartungsgemäß auf einer Pressekonferenz in Polen bekannt gegeben, dass morgen der Online-Verkauf des Alcatel One Touch Fire mit Firefox OS als Betriebssystem startet. Ab Montag sollen die Geräte dann landesweit in den 850 Fillialen von T-Mobile Polen verfügbar sein.

Des Weiteren hat die Deutsche Telekom angekündigt, im Herbst in weiteren Ländern zu starten. So wird die Deutsche Telekom das Alcatel One Touch Fire in Deutschland wie berichtet unter der Marke Congstar vertreiben, in Griechenland unter der Marke Cosmote und in Ungarn unter der Marke Magyar Telekom.

Die folgenden Bilder zeigen Werbung von Firefox OS und der Deutschen Telekom in Polen (Alle Rechte liegen bei mozillaeu@flickr, CC BY 2.0):

Weitere Informationen:

Presse-Mitteilung der Deutschen Telekom (deutsch)
Presse-Mitteilung von Mozilla (deutsch)

dpa: Firefox OS kommt über Congstar nach Deutschland

Die Deutsche Telekom wird heute eine Pressekonferenz zum Marktstart von Firefox OS in Polen abhalten. Wie die dpa im Vorfeld erfahren haben möchte, plant die Deutsche Telekom außerdem, Firefox OS über die Zweitmarke Congstar nach Deutschland zu bringen.

Die Deutsche Telekom hat für heute eine Pressekonferenz angesetzt, in welcher das Alcatel One Touch Fire mit Firefox OS offiziell für den polnischen Markt angekündigt werden soll. Die Pressekonferenz wird ab 16.00h per Livestream im Internet übertragen.

Die dpa meldet, dass man aus Branchenkreisen erfahren haben möchte, dass Firefox OS auch nach Deutschland kommen wird. So plane die Deutsche Telekom den Vertrieb über die Zweitmarke Congstar.

Firefox: Neues Cache-Backend soll HTTP-Cache robuster machen

Mozilla arbeitet derzeit an einem neuen Cache-Backend, welches den HTTP-Cache von Firefox robust gegen Abstürze machen und die Programmoberfläche nicht zum Einfrieren bringen soll.

Nachdem sich ein größeres Entwickler-Team von Mozilla mit einem neuen API-Design für den HTTP-Cache von Firefox beschäftigt hat, haben Jan Bambas und Michal Novotný die letzten beiden Monate mit der Implementierung des neuen Backends verbracht und erste Test-Builds fertiggestellt, welche getestet werden können. Mit dem neuen Cache-Backend verfolgt Mozilla vor allem zwei Ziele: Zum einen soll der Cache robust gegen Abstürze werden. Bislang kann ein Absturz von Firefox oder das Killen des Firefox-Prozesses zum Verlust der Inhalte aus dem Cache führen. Zum anderen soll mit dem Cache in Verbindung stehendes Einfrieren der Benutzeroberfläche der Vergangenheit angehören. Erste Messergebnisse zeigen, dass man außerdem mit einer verbesserten Performance rechnen darf.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Code in dieser Phase der Entwicklung noch sehr, sehr experimentell ist, weshalb diese Builds wirklich nur zum Testen sind. Auf seinem Blog hat Jan Bambas erste Messergebnisse veröffentlicht, welche genau das auch widerspiegeln; Tests mit einer MicroSD-Karte zeigen, dass spürbare Geschwindigkeitsvorteile erzielt werden können. Allerdings gibt es auch noch Situationen, in welchen das alte Backend schneller ist. Insbesondere im Test mit einer SSD sind derzeit noch keine Verbesserungen der Performance feststellbar. In den nächsten Wochen soll das neue Backend weiter optimiert werden, so dass das neue Cache-Backend dem bisherigen in allen Belangen überlegen ist.

Testing with a microSD card:

First-visit load

 

Full load

First paint

mozilla-central

16s

7s

new back-end

12s

4.5s

new back-end and separate threads for open/read/write

10.5s

3.5s

Reload, already cached and warmed

 

Full load

First paint

mozilla-central

7s

700ms

new back-end

5.5s

500ms

new back-end and separate thread for open/read/write

5.5s

500ms

Type URL and go, cached and warmed

 

Full load

First paint

mozilla-central

900ms

900ms

new back-end

400ms

400ms

Type URL and go, cached but not warmed

 

Full load

First paint

mozilla-central

5s

4.5s

new back-end

~28s

5-28s

new back-end and separate threads for open/read/write

~26s

5-26s

Testing on an SSD disk:

Type URL and go, cached and warmed

 

Full load

First paint

mozilla-central

220ms

230ms

new back-end

310ms

320ms

Type URL and go, cached but not warmed

 

Full load

First paint

mozilla-central

600ms

600ms

new back-end

1100ms

1100ms

Inhalt abgleichen