Add-on: Bestimmte Lesezeichen-Ordner durchsuchen und Suchen speichern

Mit Firefox 19 hat Mozilla die Möglichkeit aus der Bibliothek entfernt, Suchen auf einen bestimmten Ordner zu beschränken und ebenso die Möglichkeit, Suchen zu speichern. Ein Add-on bringt diese Funktionalität wieder zurück.

Mozilla hat mit Firefox 19 die Möglichkeit aus der Bibliothek entfernt, Suchen auf bestimmte Ordner zu beschränken oder zu speichern. Als Begründung wurde eine Vereinfachung des Designs genannt, um die Bibliothek künftig in einem Tab anzuzeigen. Man plane laut Entwickler Marco Bonardo eine bessere Suchfunktion für die Zukunft, diese Zukunft sei aber weit weg, wenn der Wartungsaufwand des Codes zu groß ist. Darum wurde die Funktionalität zunächst entfernt. Sobald die Bibliothek den Plänen entsprechend umgebaut worden ist, sei auch Raum für die Neugestaltung der Suche.

Wer auf diese Funktionen nicht länger verzichten möchte, kann sich die Erweiterung SavedSearchButton herunterladen. Diese bringt die verloren gegangene Funktionalität wieder zurück in den Mozilla-Browser.

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #8

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können. Und manches wird zur Spekulation anregen.

Berechtigungen im Identitäts-Panel

Für die Verwaltung seitenspezifischer Berechtigungen gibt es mit dem Seiteninformationsdialog und teilweise about:permissions zwei Oberflächen, welche beide nicht unbedingt optimal zugänglich sind. Nachdem in der Adressleiste bereits Berechtigungen gegeben oder verweigert werden (Click-to-Play, Geolocation u.a.), ist es relativ naheliegend, diese hier auch zu verwalten. Und so wird dies ab Firefox 25 tatsächlich über das Identitäts-Panel möglich sein, wenn es auch noch nicht besonders ansprechend aussieht. Ein Mockup zeigt ein mögliches Design für die Zukunft.

Willkommens-Seite nach erfolgreichem Zurücksetzen des Profils

Firefox erlaubt bereits seit Version 13 das Zurücksetzen des Firefox-Profils mit anschließender Daten-Migration. Ab Firefox 25 werden dabei auch die vor dem Zurücksetzen geöffneten Fenster und Tabs wiederhergestellt. Mockups zeigen, wie eine Willkommens-Seite nach erfolgreichem Zurücksetzen des Profils aussehen könnte.

Übersicht über Tastatur-Kurzbefehle

Firefox besitzt zahlreiche Tastatur-Kurzbefehle, welche man wahrscheinlich nur selten alle parat hat. Abhilfe soll hier eine Übersicht über alle vorhandenen Tastatur-Kurzbefehle schaffen.

Pocket (Read It Later)-Integration in Neuer Tab-Seite

In den letzten Teilen dieser Artikel-Serie wurde die Seite, welche beim Öffnen eines neuen leeren Tabs erscheint, schon öfter thematisiert. Ein weiteres Mockup zeigt, wie die Erweiterung Pocket, ehemals bekannt unter dem Namen Read It Later, in diese integriert werden könnte.

Firefox Flicks 2013: Gewinner der 3. Early Entry Awards-Runde

Seit Februar läuft zum dritten Mal Mozillas internationaler Kurzvideo-Wettbewerb Firefox Flicks, welcher Firefox-Fans und Filmemacher dazu einlädt, einen kurzen Videospot zu erstellen. In diesem Jahr steht Firefox Flicks unter dem Motto “Mobilisieren Sie sich”. Die Gewinner der 3. Early Entry Awards-Runde stehen nun fest.

Mozillas Film-Wettbewerb geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Am 31. Juli 2013 ist bereits die finale Deadline zur Einreichung eigener Videos, um tolle Preise zu gewinnen. In diesem Jahr gibt es außerdem drei Chancen, durch eine frühe Teilnahme abzuräumen und dadurch 1.000 $ zu erhalten. Die Gewinner der ersten und der zweiten Runde sind bereits seit einiger Zeit bekannt, nun stehen auch die Gewinner der dritten Runde fest.

Die drei Gewinner der 3. Early Entry Awards-Runde in aufsteigender Reihenfolge:

Platz 3: The Anniversary (Singapur):

Auf firefoxflicks.mozilla.org ansehen

Platz 2: Beyond the Limit (Mexiko):

Auf firefoxflicks.mozilla.org ansehen

Platz 1: Tortillas on-the-go! (Mexiko):

Auf firefoxflicks.mozilla.org ansehen

Firefox OS: Neue Versionen alle 3 Monate, Sicherheits-Upates alle 6 Wochen

Firefox OS hat in diesem Monat den offiziellen Marktstart in den ersten Ländern gefeiert. Eine bislang noch zu klärende Frage war die Frage nach neuen Versionen von Mozillas Betriebssystem für mobile Geräte. Auch diese Frage ist nun beantwortet.

Mozilla veröffentlicht alle sechs Wochen einen neuen Feature-Release von Firefox für Desktop-Geräte und Firefox Mobile für Android. In diesem Tempo wird Mozilla keine neuen Versionen von Firefox OS bringen, aber immerhin alle drei Monate plus alle sechs Wochen Sicherheits-Updates für die zwei vorherigen Versionen.

Die ersten Geräte wurden mit Firefox OS 1.0.1 ausgeliefert. Diese Version basiert ebenso wie die kommende Version 1.1 auf Version 18 der Mozilla-Plattform Gecko. Firefox OS 1.2 wird dann auf Gecko 26 basieren, Firefox OS 1.3 auf Gecko 28 usw.

Im Vergleich zu Android von Google oder iOS von Apple sind das also relativ viele Updates. Natürlich hängt es letzten Endes von den Netzbetreibern und Herstellern der Geräte ab, ob / wie schnell neue Versionen wirklich beim Endkunden landen. Zumindest gibt es seitens Mozilla aber derzeit keine Pläne, die Hardwareanforderungen nach oben zu schrauben. Bei Firefox Mobile für Android wurden die Hardwareanforderungen in den letzten Monaten sogar immer weiter gesenkt. Dies macht es sehr wahrscheinlich, dass Nutzer von Geräten mit Firefox OS überdurchschnittlich lange mit Neuerungen versorgt werden, in jedem Fall regelmäßiger und zeitnäher als bei iOS und vor allem Android, wo neue Versionen seltener erscheinen, die meisten Geräte erst mit einigen Monaten Verspätung neue Versionen des Betriebssystems erhalten und nach wenigen Updates bereits Schluss ist.

Mehr Anpassbarkeit für Mozilla Persona Login-Fenster

Persona ist der Name eines Anmelde-Systems von Mozilla, welches Webseitenbetreiber ganz einfach in ihre bestehende Webseite integrieren können. Das Anmeldefenster kann ab sofort optisch besser an die eigene Webseite angepasst werden.

Das Anmeldefenster von Mozilla Persona erlaubt dem Webseitenbetreiber bereits das Konfigurieren des Seiten-Namens und des Logos. In der Kopfzeile des Fensters befindet sich zudem neben dem Hinweis in der Fußleiste nochmal relativ auffällig das Logo von Mozilla Persona.

Diese Kopfleiste gehört nun der Vergangenheit an. Mozilla hat in Reaktion auf das von Nutzern erhaltene Feedback die Prominenz der Mozilla-Marke reduziert und zeigt nun nur noch in der Fußzeile einen Hinweis auf Mozilla Persona. Des Weiteren kann jetzt auch eine eigene Hintergrundfarbe eingestellt und so das Anmeldefenster mehr an das Design der jeweiligen Webseite angepasst werden.

Bildquelle: Hacker News

navigator.id.request({
siteName: 'soeren-hentzschel.at',
siteLogo: '/logo.png'
backgroundColor: '#24ccff'
});

Auch wenn die Möglichkeit der Konfiguration des Seitennamens und des Logos nicht neu ist, sei an dieser Stelle noch einmal auf die Restriktionen hingewiesen. Der Seitenname darf lediglich aus Text bestehen, HTML kann hier nicht benutzt werden. Die URL des Logos muss ein absoluter Pfad relativ zur Seite sein und daher mit einem „/“ beginnen. Außerdem muss das Logo über eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS) ausgeliefert werden.

Mozilla Talkilla: Informationen zum Zeitplan und zu Partnern

Vergangenen Monat hatte ich erstmals über Talkilla berichtet – unter diesem Codenamen arbeitet Mozilla an einem neuen Projekt, um Echtzeit-Kommunikation mittels WebRTC in den Browser zu bringen. Nun gibt es weitere Informationen zum Zeitplan und zu den Partnern.

Viele konkrete Informationen geschweige denn eine offizielle Ankündigung zum Talkilla-Projekt von Mozilla gibt es bislang nicht. Talkilla soll es Nutzern erlauben, mittels WebRTC in Echtzeit zu kommunizieren und Inhalte zu versenden während sie im Web surfen. Den bisherigen Informationen war außerdem zu entnehmen, dass man mit verschiedenen Anbietern zusammenarbeiten möchte, um weitere Dienste bereitzustellen, als Beispiel wurde genannt, Anrufe aus dem Telefonnetz entgegen nehmen zu können. Präsentations-Slides der Firefox User Experience Designerin Jennifer Morrow verraten Details zur weiteren Planung.

So wird auf der ersten Folie noch einmal deutlich, dass Chat, Video, Dateiaustausch, Telefonieren und Kurznachrichten Komponenten von Talkilla sind. Außerdem, dass Talkilla zunächst für den Desktop-Firefox verfügbar sein wird und später auch für Firefox Mobile und weitere WebRTC-fähige Browser wie Google Chrome.

Die interessanten Informationen stecken in der zweiten Folie, hier kann ein grober Zeitplan abgelesen werden. So soll es noch im dritten Quartal dieses Jahres einen ersten Testlauf mit 500 Mozillians und jeweils 1:1 Audio-/Video-/Chat-Unterhaltungen geben. Für das vierte Quartal wird schließlich ein erster Testlauf mit ein bis zwei Netzbetreibern erwartet. Schließlich soll im ersten Quartal 2014 dann der kommerzielle Launch von Talkilla mit Netzbetreibern sein.

Auch zu den Netzbetreibern können Informationen herausgelesen werden. So soll eine Partnerschaft mit Ericsson bereits fixiert sein und Gespräche mit AT&T, Vodafone und der Deutschen Telekom für einen Testdurchlauf im Herbst laufen. Und auch zur Spekulation laden die Folien ein. So sind in der Smartphone-Skizze auf der ersten Folie vier Logos zu sehen – drei davon gehören den genannten AT&T, Vodafone und der Deutschen Telekom. Das vierte Logo zeigt Skype. Inwiefern das Logo nur anschaulichen Zwecken dient oder eine tiefere Bedeutung hat, wird sich im Laufe der kommenden Monate zeigen.

PRISM: Mozilla & 62 weitere Organisationen fordern mehr Transparenz

Gemeinsam haben 63 Internet-Konzerne, darunter auch Mozilla, einen offenen Brief an den US-Kongress verfasst. In diesem fordern sie mehr Transparenz in Bezug auf Behördenanfragen.

Während die von Mozilla initiierte Kampagne Stop Watching Us bereits 560.000 Stimmen gesammelt hat, haben sich Mozilla und 62 weitere Internet-Konzerne zusammengetan, um einen offenen Brief an den US-Kongress zu verfassen. In diesem fordern die Unternehmen, Informationen über die Anzahl der Behördenanfragen, die Anzahl der betroffenen Personen, Konten oder Geräte, über welche Informationen angefordert wurden, bekanntgeben zu dürfen, um so regelmäßige Transparenzberichte mit konkreten Zahlen veröffentlichen zu können. Bislang sind den Unternehmen keine genauen Angaben hierüber erlaubt, bis vor kurzem durften diese nicht einmal die Existenz solcher Anfragen bestätigen. Außerdem wird die Regierung dazu aufgefordert, selbst auch einen jährlichen Transparenzbericht mit den selben Informationen zu veröffentlichen.

Bei den 63 Internet-Konzernen und Organisationen, welche hinter dem offenen Brief stehen, handelt es sich um AOL, Apple Inc., CloudFlare, CREDO Mobile, Digg, Dropbox, Evoca, Facebook, Google, Heyzap, LinkedIn, Meetup, Microsoft, Mozilla, Reddit, salesforce.com, Sonic.net, Stripe, Tumblr, Twitter, Yahoo!, YouNow, Boston Common Asset Management, Domini Social Investments, F&C Asset Management Plc, New Atlantic Ventures, Union Square Ventures, Y Combinator, Access, American Booksellers Foundation for Free Expression, American Civil Liberties Union, American Library Association, American Society of News Editors, Americans for Tax Reform, Brennan Center for Justice at NYU Law School, Center for Democracy & Technology, Center for Effective Government, Committee to Protect Journalists, Competitive Enterprise Institute, Computer & Communications Industry Association, The Constitution Project, Demand Progress, Electronic Frontier Foundation, First Amendment Coalition, Foundation for Innovation and Internet Freedom, Freedom to Read Foundation, FreedomWorks, Global Network Initiative, GP-Digital, Human Rights Watch, Internet Association, Liberty Coalition, National Association of Criminal Defense Lawyers, National Coalition Against Censorship, New America Foundation’s Open Technology Institute, OpenTheGovernment.org, Project On Government , Oversight, Public Knowledge, Reporters Committee for Freedom of The Press, aReporters Without Borders, TechFreedom, Wikimedia Foundation und World Press Freedom Committee.

 

Shumway: Videos zeigen Fortschritt an Mozillas Flash Player-Alternative

Im letzten November hat Mozilla erstmals Shumway gezeigt, eine plattformunabhängige Open Source Laufzeit-Umgebung für Flash-Inhalte, welche komplett auf Webtechnologien basiert. Zwei neue Videos geben Einblick in den aktuellen Stand von Shumway.

Seit Mozilla im November 2012 erstmals Shumway gezeigt hat, ist es hinsichtlich Ankündigungen ruhig um das Projekt geworden, was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass Shumway seit dem sehr aktiv weiterentwickelt worden ist.

Shumway ist der Name eines Projektes von Mozilla Research, welches HTML5 und JavaScript zur Interpretation von SWF-Dateien nutzt. Mozilla verfolgt mit dem Projekt zwei Ziele: Zum einen soll die Open Web-Plattform in der Form weiterentwickelt werden, dass auch Medienformate verwendet werden können, für welche bislang die Installation eines proprietären Browser-Plugins wie des Adobe Flash Players notwendig war. Zudem macht Shumway Flash-Inhalte auf Plattformen zugänglich, für welche Adobe keine neuen Flash-Versionen mehr bereitstellt, wie Linux oder Android.

Zwei Entwickler des Projektes haben kürzlich auf YouTube jeweils ein Video hochgeladen, welche zeigen, wozu Shumway bereits imstande ist.

Das erste Video startet mit Mozillas Racing-Demo, einem simplen ActionScript 3-Rennspiel mit Kollisionserkennung. Als nächstes wird die Box2D-Demo gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Portierung der Box2D Physik-Engine in ActionScript 3. Dabei nutzt Shumway einen JIT-Compiler, welcher den ActionScript 3-Code in JavaScript übersetzt, welcher auch für die noch kleine Verzögerung vor dem Landen der ersten Box verantwortlich ist. Weitere Box2D-Demos zeigen etwas komplexere Szenen, wo es zu Beginn jeweils eine kleine Verzögerung gibt, dann aber flüssig läuft. Schließlich wird in dem Video noch das Spiel Mining Truck gezeigt, welches intern Box2D nutzt und eine Menge Grafiken besitzt. Nach einem kurzen Ladebildschirm zeigt sich das Spiel in spielbarer Performance.

Video auf YouTube ansehen

Das zweite Video zeigt schließlich den Versuch, ein Video auf YouTube mit Shumway anzusehen. Hier zeigen sich noch kleinere Probleme beim Video-Player, das Video selbst kann aber zumindest abgespielt werden. In Anbetracht dessen, dass auch YouTubes HTML5-Player in den ersten Tagen noch nicht ohne Probleme funktioniert hatte, kann sich dieses Ergebnis schon sehr sehen lassen.

Video auf YouTube ansehen

Mit Shumway beweist Mozilla auf eindrucksvolle Weise, wozu Webtechnologien heute in der Lage sind. Aus den Videos wird ebenso deutlich, dass noch ein weiter Weg vor Mozilla liegt, um Shumway zu einer marktreifen Alternative zum Flash Player zu machen, aber die Fortschritte sind sichtbar. Irgendwann kann der Adobe Flash Player dann vielleicht aus dem Browser verbannt werden. Bereits zum Betrachten von PDF-Dateien hat Mozilla eine sehr brauchbare Alternative zu herkömmlichen Plugins auf Basis von Webtechnologien geschaffen. Und genauso wie Mozillas PDF-Betrachter Open Source und mittlerweile als Erweiterung für Opera und Chrome verfügbar ist, ist auch Shumway als offenes Projekt konzipiert, welches den Weg in andere Browser als Firefox finden kann.

Mozilla gibt WebFWD IV Projekte bekannt

WebFWD (Web Forward) ist der Name von Mozillas Inkubator für Open Web-Projekte. Mozilla fördert mit diesem Programm Unternehmensgründer und Startups. Die neun von Mozilla unterstützten Projekte für die vierte Runde wurden nun vorgestellt.

Mozilla WebFWD gibt es nun schon seit zwei Jahren und geht in die vierte Runde. Im Rahmen einer dreimonatigen Förderung werden Unternehmensgründer und Startups unterstützt – und das vollkommen kostenlos, Mozilla beziehungsweise das WebFWD-Projekt verlangt dafür nichts. Dies funktioniert von der ganzen Welt aus, da die Unterstützung größtenteils über das Web erfolgt. Lediglich zu Beginn und am Ende des Programms muss mindestens ein Mitglied des Projektes zu Mozilla nach Kalifornien. Diese Unterstützung erfolgt unter anderem durch Workshops und Coaching durch Experten. Das Ziel ist die Erschaffung eines innovativen Produkts oder Dienstleistung. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass mindestens ein Teil des Projektes Open Source ist. Außerdem muss bei der Bewerbung bereits ein funktionierender Prototyp vorhanden sein. Die Projekte müssen außerdem über den Anspruch einer reinen Machbarkeitsstudie hinausgehen, es sollen Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Über 100 Projekte haben sich für die vierte Runde beworben. Die neun unterstützten Projekte für WebFWD IV wurden nun bekannt gegeben.

  • Clay.io – eine Plattform für HTML5-Spiele, welche Entwicklern dabei helfen soll, ihre Spiele mit Features wie Benutzerkonten, In-Game-Zahlungen, Bestenlisten und mehr zu verbessern. Für Endnutzer wird eine Plattform angeboten, um Spiele zu entdecken und zu spielen, welche auf jedem Gerät funktionieren.
  • CozyCloud – ein persönlicher Cloud-Server für jeden. In der eigenen Cloud können Daten gespeichert und Web Apps installiert werden.
  • Hyperaudio – verspricht Audio- und Videobearbeitung so einfach wie Textverarbeitung.
  • Multiplay.io – soll es besonders einfach machen, Multiplayer-3D-Spiele für das Web, Android, iOS und Windows Phone 8 zu erstellen.
  • Navvid – eine Autorensoftware zum Erstellen interaktiver Lehrvideos, Dokumentarfilme und mehr.
  • PLOM.IO – möchte intelligente Diskussionen und Entscheidungen ermöglichen. Dazu werden unter anderem eine Data-Streaming-API und eine Bibliothek an Daten, mathematischen Modellen und Ergebnissen entwickelt.
  • PredictionIO – ein Server für maschinelles Lernen für Software-Entwickler, um vorausschauende Anwendungen durch beispielsweise Personalisierung und Empfehlungen zu bauen.
  • Vizicities – bringt reale Städte in 3D samt Daten wie unter anderem zur Umweltverschmutzung, Kriminalität oder anderen sozialen Daten in den Browser.
  • Webshell.io – ein Framework, welches Entwicklern Zeit sparen soll, indem externe APIs von Drittanbietern in einem konsistenten JavaScript-Interface vereint werden.

Mozilla implementiert TLS 1.2 in NSS: In Zukunft bessere Verschlüsselung für Firefox und Chrome

Mozilla hat in die neuste Version seiner NSS-Bibliotheken Unterstützung für TLS 1.2 implementiert. Dies erlaubt Firefox und Chrome in Zukunft eine bessere Verschlüsselung bei der Datenübertragung im Internet.

Bei den Network Security Services (NSS) handelt es sich um eine von Mozilla entwickelte Sammlung von Programmbibliotheken mit Netzwerksicherheitsfunktionen zum Entwickeln plattformübergreifender Client- und Server-Anwendungen. NSS unterstützt unter anderem Transport Layer Security (TLS), vielen besser bekannt unter dem alten Namen Secure Sockets Layer (SSL), als Verschlüsselungsprotokoll für sichere Datenübertragung im Internet. Neben Firefox setzt auch der Google-Browser Chrome NSS ein.

Firefox und Safari unterstützen derzeit ausschließlich TLS 1.0, während Chrome auch TLS 1.1 unterstützt. Der Internet Explorer bietet zwar Unterstützung für TLS 1.1 und TLS 1.2, allerdings standardmäßig nicht aktiviert. Grund für die Zurückhaltung der Browserhersteller ist die Tatsache, dass manche Server die Verbindung abbrechen, wenn der Browser sich mit einer neueren Version zu verbinden versucht.

Mozilla hat in der neusten Version von NSS nun Unterstützung für den mittlerweile auch schon fünf Jahre alten TLS 1.2-Standard implementiert. Dies erlaubt Firefox und Chrome in zukünftigen Versionen die Unterstützung von TLS 1.2. Mozilla arbeitet derzeit aktiv an der Implementierung von TLS 1.1 und TLS 1.2 in Firefox. Die authentifizierte Verschlüsselung im GCM-Modus von AES als Schutz vor Angriffen wie BEAST oder Lucky13 wird derzeit allerdings noch nicht unterstützt, aber auch daran arbeitet Mozilla.

via heise security

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