Mozilla veröffentlicht Firefox 38 für Android

Nicht nur die Desktop-Version von Firefox hat Mozilla auf Version 38 aktualisiert, sondern auch Firefox für Android. Dieser Artikel fasst die nennenswertesten Neuerungen zusammen.

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Verbesserungen der Benutzeroberfläche, u.a. Android “L” 5.0 Anpassungen

Mozilla hat verschiedene Verbesserungen der Benutzeroberfläche vorgenommen, worunter unter anderem die Vererbung des in Android “L” 5.0 eingeführten Material Designs fällt. Optisch verändert wurden auch die Steuerelemente des Lesemodus und für Tabletnutzer das Layout des Startseiten-Panels mit den synchronisierten Tabs. Der Willkommen-Bildschirm, welcher beim allerersten Start von Firefox erscheint, wurde auch erneuert, ebenso wie das Feature zum Teilen von Inhalten über Firefox, wenn man sich in einer anderen Anwendung befindet.

Seitenzoom immer erlauben

Webseiten können das Zoomen durch den Benutzer auf dem Smartphone / Tablet deaktivieren. In Firefox 38 hat Mozilla eine neue Einstellung in den Browser eingebaut, welche die Webseiteneinstellung überschreibt und immer das Zoomen erlaubt.

Sonstige Neuerungen

Das Teilen-Menü hat direkt an erster Stelle einen neuen Eintrag zum Senden eines Tabs an ein anderes Gerät erhalten und das Menü wurde um eine Schaltfläche zum Hinzufügen zur Leseliste erweitert. Damit macht Mozilla zwei bereits vorhandene Features leichter zugänglich.

Dazu kommen all die Plattform-Verbesserungen, welche auch in der Desktop-Version neu dazu gekommen sind. Dies schließt ein, dass der Passwort-Manager autocomplete=”off” in Passwortfeldern nun ignoriert, um diese vorauszufällen, genauso wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards. Dazu kommen wie immer Bugfixes sowie geschlossene Sicherheitslücken.

ZTE Open C mit Firefox OS für 29 Euro und versandkostenfrei

Schnäppchenjäger aufgepasst: Das ZTE Open C mit Firefox OS gibt es derzeit versandkostenfrei für gerade mal 29 Euro. Wer ein kostengünstiges Smartphone sucht oder mal in Firefox OS reinschnuppern will, sollte zuschlagen.

Das vor einem Jahr eingeführte ZTE Open C mit Firefox OS 1.3 ist kein besonderes High End Smartphone, es besitzt beispielsweise gerade einmal 512 MiB RAM und eine 3-Megapixel-Kamera. Aber doch könnte das Gerät derzeit für einige interessant sein: Der Händer comebuy.com bietet das ZTE Open C derzeit für gerade einmal 29 Euro an, dazu versandkostenfrei. Bei diesem Preis dürfte die Ausstattung nur eine untergeordnete Rolle spielen, denn viel verkehrt kann man da nicht machen. Dazu muss bei der Bestellung der Gutscheincode „ZTEOPENC“ eingegeben werden, wodurch sich der reguläre Preise von aktuell 72 Euro auf 29 Euro reduziert.

via mobiflip.de

Mozilla veröffentlicht Firefox ESR 38 – Unterschiede zu Firefox 38

Mit Firefox ESR bietet Mozilla eine Version von Firefox mit Langzeitunterstützung an. Mit Firefox ESR 38 gibt es einen neuer Major-Release auf dem ESR-Kanal. Die Mainstream- und die ESR-Version von Firefox 38 sind zwar weitestgehend identisch, aber zwei Unterschiede gibt es doch.

Mozilla hat Firefox 38 und Firefox ESR 38 veröffentlicht. Nutzer von Firefox ESR 31 sollten im Laufe der kommenden zwölf Wochen auf Firefox ESR 38 aktualisieren. Mit dem Erscheinen von Firefox 40 und Firefox ESR 38.2 am 11. August erreicht Firefox ESR 31 sein endgültiges Ende und entsprechende Nutzer erhalten das Update auf Firefox ESR 38.2.

Firefox ESR 38 unterscheidet sich in zwei Punkten vom Mainstream-Release 38, zweimal in Form eines deaktivierten Features. Zum einen ist Firefox Hello in der ESR-Version standardmäßig deaktiviert. Grund hierfür ist, dass abwärtsinkompatible Änderungen in den kommenden Monaten erwartet werden. Ebenfalls standardmäßig deaktiviert sind die mit Firefox 38 neu eingeführten Encrypted Media Extensions zur Umsetzung von Digital Rights Management in HTML5.

Download Mozilla Firefox 38.0
Download Mozilla Firefox ESR 38.0

Firefox 38: vier Wege zum DRM-freien Firefox

Mozilla hat Firefox 38 veröffentlicht. Eine der Neuerungen: Die Unterstützung von Encrypted Media Extensions, welche Digital Rights Management (DRM) im Web ermöglichen. Dies ist unter anderem Voraussetzung, um Inhalte auf Netflix ohne Silverlight-Plugin ansehen zu können. Da sich nicht jeder mit dem Gedanken von DRM im Web anfreunden kann, hat Mozilla gleich für mehrere Optionen eines DRM-freien Firefox gesorgt.

Digital Rights Management ist ein kompliziertes Thema. Während sich die einen darüber freuen werden, Firefox in Zukunft auch ohne Silverlight-Plugin nutzen zu können (NPAPI-Plugins sind generell ein auslaufendes Konzept), werden sich andere mit dem Gedanken überhaupt nicht anfreunden können, dass Firefox DRM in HTML5 unterstützt, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass das zur Entschlüsselung der Inhalte notwendige Content Decryption Module (CDM) anders als Firefox nicht Open Source ist. Auch deswegen wird das CDM abgeschottet von Firefox in einer Sandbox ausgeführt. Auch Mozilla war nie ein Befürworter von DRM, ganz nüchtern betrachtet hatte Mozilla aber kaum eine andere Wahl, wenn man nicht der einzige Browserhersteller sein will, welcher nicht das Bedürfnis seiner Nutzer nach Premium-Content erfüllt: in den USA soll Netflix bereits von beinahe jedem zweiten Haushalt genutzt werden und Netflix ist nicht der einzige Dienst, der Gebrauch von DRM macht. Bisher kamen zu diesem Zweck üblicherweise Microsoft Silverlight oder Adobe Flash zum Einsatz, der Trend im Bereich Medienwiedergabe geht aber ganz klar weg von Plugins in Richtung HTML5.

Nach der Installation lädt Firefox ab Version 38 das Primetime CDM von Adobe automatisch herunter. Wer kein DRM in Firefox möchte, hat nun folgende Optionen:

1. Das CDM kann ganz einfach über den Add-on Manager im Reiter Plugins deaktiviert werden. Das CDM bleibt weiter installiert, wird aber nicht ausgeführt und erhält auch keine Updates mehr.

2. In den Einstellungen unter Inhalt kann der Haken bei “Inhalte mit DRM-Kopierschutz wiedergeben” entfernt werden. Das bereits heruntergeladene CDM wird in der Folge vom System gelöscht und wird auch nicht neu heruntergeladen (solange der Haken nicht wieder aktiviert wird).

3. Mozilla stellt spezielle Firefox-Builds zur Verfügung, welche sich nur dadurch von der Mainstream-Version von Firefox unterscheiden, dass EME standardmäßig deaktiviert ist und das CDM nicht automatisch heruntergeladen wird.

4. Auch die ESR-Version von Firefox 38 kommt mit standardmäßig deaktiviertem EME. Achtung: die Tatsache, dass EME in Firefox ESR 38 deaktiviert ist, bedeutet nicht, dass dies eine grundsätzliche Entscheidung für Firefox ESR ist. Mit dem nächsten großen Versionssprung kann das grundsätzlich anders aussehen, das kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Mozilla veröffentlicht Firefox 38

Mozilla hat Firefox 38 veröffentlicht. Die neue Version bringt wieder einige Neuerungen, ist aber auch für Nutzer der Firefox-Version mit Langzeitunterstützung relevant, denn Firefox ESR 38 beerbt Firefox ESR 31. Dieser Artikel fasst die nennenswertesten Neuerungen von Firefox 38 zusammen.

Download Mozilla Firefox 38.0 für Windows, OS X und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Insgesamt 13 Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 38 geschlossen, von denen Mozilla fünf als besonders kritisch einstuft.

Das Netzwerk-Panel der Entwicklerwerkzeuge hat in Firefox 37 einen Sicherheitsreiter erhalten, über welchen sich Informationen über die Verbindung jeder einzelnen Ressource ablesen lassen. In Firefox 38 wurde dieses um Warnungen ergänzt für den Fall, dass SSLv3 statt TLS oder RC4 als Chiffrierungsverfahren verwendet wird. Für WebRTC setzt Firefox ab sofort Perfect Forward Secrecy (PFS) voraus.

Einstellungen in neuer Optik und im Tab

Was lange währt, wird endlich gut. So muss man das sagen, bereits Firefox 15 hat eine allererste Implementierung der Einstellungen im Tab angeboten, vorausgesetzt man wusste, welchen Schalter man über about:config zu aktivieren hat. Seit dem hat sich sehr viel getan, optisch hat das mit den Einstellungen von damals nicht mehr viel zu tun. Mit Firefox 38 wurde die neue Einstellungsoberfläche nun standardmäßig aktiviert. Wem die neuen Einstellungen nicht gefallen, kann über about:config den alten Einstellungsdialog reaktivieren, indem der Schalter browser.preferences.inContent per Doppelklick auf false gesetzt wird.

Passend dazu hat auch die erweiterte Konfiguration about:config ein neues Design erhalten:

Passwortmanager ignoriert autocomplete=off

Bereits seit Firefox 30 bietet der Passwortmanager von Firefox auch das Speichern der Logindaten an, wenn auf der Webseite das autocomplete-Attribut genutzt wird, um die Autovervollständigung zu deaktivieren. Vorausgefüllt wurden gemerkte Felder aber nicht. Mit Firefox 38 wird diese Einschränkung aufgehoben.

Netflix ohne Silverlight-Plugin

Netflix ist aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. In den USA noch mehr als in Europa – dort soll Netflix in beinahe jedem zweiten Haushalt genutzt werden -, in Deutschland ist Netflix vor einem halben Jahr gestartet. Natürlich haben Content-Anbieter ein starkes Interesse daran, ihre Inhalte zu schützen. War dies bislang nur durch Plugins wie Microsoft Silverlight möglich, steht einer NPAPI-pluginfreien Zukunft dank HTML5 und Encrypted Media Extensions (EME) nichts mehr im Wege. Um das Bildmaterial entschlüsseln zu können, benötigt es allerdings noch etwas: ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM). Mozilla setzt hierfür auf Adobe Primetime. Das CDM wird nach dem Start von Firefox automatisch heruntergeladen. Natürlich kann Primetime auch deaktiviert werden. Außerdem stellt Mozilla separate Builds zur Verfügung, welche sich nur dadurch von der regulären Firefox-Version unterscheiden, dass EME hier standardmäßig deaktiviert ist und das CDM entsprechend nicht automatisch heruntergeladen wird. Weitere Informationen dazu gibt es in einem gesonderten Artikel. EME steht bislang nur für Nutzer von Windows Vista und höher zur Verfügung. Die Unterstützung für OS X und Linux folgt in einer späteren Version. Das ist CDM ist außerdem bislang nur mit 32-Bit-Versionen von Firefox kompatibel.

Achtung: Mit der Unterstützung von EME und dem Download des CDM erfüllt Firefox die technische Voraussetzung, um Netflix-Inhalte ohne Silverlight-Plugin wiederzugeben. Dies bedeutet nicht, dass Firefox-Nutzer auf Netflix bereits den HTML5-Player erhalten, dies kann ggfs. noch dauern. Tatsächlich befindet sich HTML5 + EME für Firefox-Nutzer auf Netflix derzeit im Test, die Wiedergabe ohne Silverlight ist also nur eine Frage der Zeit.

YouTube-Videos ohne Flash-Plugin in allen Auflösungen – jetzt auch für OS X-Nutzer

In Firefox 37 wurden die Media Source Extensions (MSE) standardmäßig für Nutzer von Windows Vista und höher aktiviert. Mit Firefox 38 folgt die Unterstützung für Apple OS X, nach wie vor beschränkt auf YouTube.  Für YouTube bedeutet dies, dass auch im HTML5-Player alle Auflösungen zur Verfügung stehen, die einem angeboten werden, wenn man den Flash Player anstelle des HTML5 Players auf YouTube verwendet. Ebenfalls sind die Media Source Extensions auf Googles Videoportal Voraussetzung für 60fps-Videos. Die Beschränkung auf YouTube kann aufgehoben werden, indem über about:config der Schalter media.mediasource.youtubeonly per Doppelklick auf false gesetzt wird. Da die Media Source Extensions für andere Video-Plattformen standardmäßig noch deaktiviert sind, muss man allerdings noch damit rechnen, dass es Probleme geben kann. Die Unterstützung für Linux folgt in einer späteren Version.

Weitere Verbesserung der Unterstützung von Webstandards

Auch darüber hinaus wurde die Unterstützung von Webstandards verbessert. So werden nun Multistream und Renegotiation in WebRTC unterstützt. Die BroadcastChannel API ermöglicht es Webseiten tabübergreifend zu kommunizieren, d.h. dass eine Webseite, die in verschiedenen Tabs geöffnet ist, abhängig von einer Änderung in einem Tab auch in den anderen Tabs aktualisiert werden kann. Auch CSS Ruby wird seit Firefox 38 unterstützt, was vor allem für Nutzer des asiatischen Sprachraums interessant sein dürfte. Mit der Unterstützung des picture-Elements und des srcset-Attribut erhalten Webentwickler eine neue flexible Möglichkeit zur Einbindung von Bildern auf Webseiten. So können nun beispielsweise abhängig von der Pixeldichte oder Auflösung unterschiedliche Bilder direkt im HTML definiert werden. Zahlreiche Praxisbeispiele findet man im Entwicklerblog von Opera. WebSockets sind nun auch in Web Workern verfügbar und DOM3 Events KeyboardEvent.code wurde implementiert.

Verbesserungen für Webentwickler

Nicht nur die Unterstützung von Webstandards wurde verbesssert, sondern auch die Werkzeuge für Webentwickler, welche die Webstandards schließlich umsetzen. So werden nun unter anderem XMLHttpRequests in der Webkonsole visuell gekennzeichnet und können separat von regulären Netzerkanfragen gefiltert werden. Neu ist auch die Unterstützung des Konsolenkommandos copy(). Die Variablenansicht des Debuggers zeigt nun auch Variablen an, welche von der JavaScript-Engine wegoptimiert worden sind. Das Netzwerkpanel hat eine neue Spalte für die übertragene Dateigröße erhalten. Handelt es sich um eine komprimierte Ressource, dann ist hier ein niedrigerer Wert zu erwarten als in der Spalte für die Größe. Das Animationspanel im Inspektor hat eine Schaltfläche erhalten, um alle CSS Animationen abzuspielen respektive zu pausieren. Beim Bearbeiten von Attributen in der Markup-Ansicht des Inspektors kann mittels Tabulator-Taste jetzt zwischen Attributen gewechselt werden. Können Ressourcen aufgrund der Same Origin Policy nicht geladen werden, zeigt die Webkonsole nun genauere Fehlermeldungen an.

Sonstige Neuerungen

Ursprünglich bereits in Firefox 29 wurde ein DNS Prefetching und TCP Preconnecting eingeführt, welches die Zeit verkürzen sollte, die ein Nutzer auf die angeforderte Webseite warten muss. Allerdings führte dies bei einigen Nutzern dazu, dass Firefox nur noch langsam oder gar nicht mehr beendete. Darum wurde dieses Feature mit Firefox 29.0.1 wieder deaktiviert. Für Firefox 38 wurde dieses Feature nun umgeschrieben und neu eingeführt. Über about:config kann die Neuerung deaktiviert werden (network.predictor.enabled).

In der Bibliothek können Webseiten per Kontextmenüeintrag jetzt in einem neuen privaten Fenster geöffnet werden, in welchem keine Chronik gespeichert wird. Firefox auf Linux/Gtk3 unterstützt ab sofort auch HiDPI-Grafiken. Die Seite about:support besitzt nun eine Schaltfläche, um Firefox im abgesicherten Modus zu starten.

Windows-Nutzer können im Problemfall nun direkt im Addon Manager von Firefox den Protected Mode vom Adobe Flash Player deaktivieren. Der Protected Mode soll die Sicherheit verbessern, ist aber leider auch für seinen teilweise negativen Einfluss auf die Stabilität von Firefox bekannt.

Dazu kommen wie immer diverse Verbesserungen am Plattform-Verbesserungen sowie Bugfixes.

Neue Basis für Firefox ESR (Firefox mit Langzeitunterstützung)

Ein Jahr oder anders gesagt sieben Major Releases sind seit dem Erscheinen von Firefox ESR 31 vergangen, damit löst Firefox 38 die Version 31.x auf dem ESR-Zweig (“Extended Support Release”) ab. Wer Firefox ESR 31 nutzt, sollte bis in spätestens zwölf Wochen auf Firefox ESR 38 gewechselt haben – wie immer gibt es zwei Releases Überlappung. Mit der Veröffentlichung von Firefox 40 und Firefox ESR 38.2 erhalten die Nutzer von Firefox ESR 31.x das automatische Update auf Firefox ESR 38.x. Erwähnt seien an dieser Stelle auch die Unterschiede zwischen Firefox 38 und Firefox ESR 38.

Firefox Tipp: Verlinkten Text markieren

Heute gibt es auf diesem Blog einen Tipp zur Benutzung von Firefox. Wer schon einmal versucht hat, einen verlinkten Text zu markieren, und damit Probleme hatte, wird eben jene Aufgabe mit diesem kleinen Trick bewältigen können.

Dieser Tipp ist nicht neu, sondern funktioniert bereits seit vielen Jahren. Da ich dies beinahe täglich anwende, aber immer wieder feststelle, dass kaum jemand die hier vorgestellte Methode kennt, möchte ich diesen Tipp in Form eines Artikels teilen.

Das Markieren von Text auf Webseiten stellt normalerweise kein Problem dar. Außer, bei dem Text handelt es sich um einen verlinkten Text. Dann ist es nämlich nicht möglich, mitten im Text eine Markierung zu beginnen, nur vom Anfang oder vom Ende des Textes aus.

Abhilfe schafft das Gedrückthalten der Alt-Taste: Bei gedrückter Alt-Taste kann auch mitten im verlinkten Text die Markierung begonnen werden.

Firefox 39+ mit Webkit-Emulation für bestimmte Webseiten

Firefox 39 besitzt ein neues Feature, um CSS-Eigenschaften mit dem -webkit-Präfix zu emulieren und somit korrekt darzustellen. Dies gilt allerdings nicht für jede beliebige Webseite, sondern nur für eine kleine Auswahl an Webseiten, welche fix in Firefox hinterlegt ist und auch nicht verändert werden kann. Webentwickler müssen also auch weiterhin darauf achten, nicht nur für Webkit-Browser Code zu schreiben.

Sogenannte CSS Vendor-Präfixe sind, auch wenn die Idee dahinter gut sein mag, oftmals ein Problem. Nämlich dann, wenn Webentwickler die Browser, welche logischerweise die herstellerspezifischen Präfixe der anderen Browser nicht kennen, vergessen oder gar bewusst ignorieren. Die Folge sind Webseiten, welche in den einen Browsern gut aussehen, in anderen Browser aber nicht, obwohl es überhaupt keinen technischen Grund dafür gibt und diese Browser sehr wohl in der Lage wären, die entsprechende Webseite korrekt darzustellen.

Mozilla hat sich diesem Problem angenommen und so kann Firefox ab Version 39 einige Webkit-Eigenschaften emulieren, als wären sie für das Web geschrieben worden. Allerdings dürfen Webentwickler nun nicht auf die Idee kommen, jetzt erst Recht nur noch für Webkit zu entwickeln, denn nun kommt das Aber: es handelt sich dabei um keine grundsätzliche Fähigkeit von Firefox, was für das Web auch eher schlecht als recht wäre. Stattdessen hat Firefox eine Liste von Webseiten fest implementiert bekommen, welche auch nicht durch den Nutzer verändert werden kann, und diese Liste beinhaltet auch nur wenige Webseiten, vor allem aus China und Japan. Die Idee dahinter dürfte sein, ein paar relevante Webseiten mit großen Darstellungsproblemen für Firefox-Nutzer benutzbar zu machen, wenn es nur an herstellerspezifischem CSS scheitert. In erster Linie geht es dabei um Firefox für Android, weil es besonders auf den mobilen Sektor zutrifft, dass häufig nur für Webkit entwickelt wird. Da dieses Feature allerdings auf Gecko-Ebene implementiert worden ist, ist dies auch uneingeschränkt für die Desktop-Version wirksam, was auch Sinn ergibt, da Gecko auf dem Desktop möglichst das Gleiche darstellen sollte wie Gecko auf dem Smartphone. Das Ziel ist außerdem eine Liste, die so klein, nicht so groß wie möglich ist, denn die beste Lösung für das Web ist ohne jede Frage das Entwickeln von Webseiten, die in jedem Browser funktionieren. Die Emulation für jede beliebige Webseite wäre kontraproduktiv und würde ein vollkommen falsches Signal an die Webentwickler-Community senden. Die Einstellung in about:config, um die Emulation zu deaktivieren, heißt layout.css.unprefixing-service.enabled.

Das nächste Land: Orange bringt Firefox OS nach Senegal

Nachdem gestern der Start in Madagaskar angekündigt worden ist, erreicht Firefox OS bereits das nächste Land in Afrika: ab sofort ist das Orange Klif in Senegal zu erwerben.

Nach Südafrika (MTN) und Madagaskar (Orange) erreicht Firefox OS das dritte Land in Südafrika: Orange verkauft ab sofort das von Alcatel One Touch gefertigte Orange Klif in Senegal. Beim Orange Klif handelt es sich um ein 3G-Smartphone mit Dual-SIM-Fähigkeit und 2-Megapixel-Kamera. Es handelt sich dabei außerdem um das erste Firefox OS-Smartphone mit einer MediaTek-CPU.

Firefox OS kommt nach Madagaskar – Orange bietet das Klif an

Nach Südafrika ist Madagaskar das zweite Land in Afrika, in welchem Smartphones mit Firefox OS zu haben sind. Ab sofort bietet dort Orange das von Alcatel One Touch exklusiv für Orange gefertigte Smartphone Klif an.

Auf dem Mobile World Congress Anfang März hatte Mozilla bereits Orange als weiteren Partner angekündigt, welcher Firefox OS in 13 weitere Länder bringen möchte. Den Anfang macht Orange nun in Madagaskar, wo man das unter dem Namen Orange Klif vermarktete Smartphone von Alcatel One Touch vertreiben wird. Beim Orange Klif handelt es sich um ein 3G-Smartphone mit Dual-SIM-Fähigkeit und 2-Megapixel-Kamera. Es handelt sich dabei außerdem um das erste Firefox OS-Smartphone mit einer MediaTek-CPU.

Vor einem Monat hat Firefox OS Premiere in Afrika gefeiert, genauer in Südafrika. Dort verkauft MTN das Alcatel One Touch Fire E.

Mozilla will verschlüsseltes Web vorantreiben

Mozilla möchte dem unverschlüsselten Web ein Ende setzen und hat entsprechende – langfristige – Pläne angekündigt, neue Webfeatures nur Webseiten mit verschlüsselter Datenübertragung zugänglich zu machen, insbesondere wenn diese Features die Privatsphäre oder Sicherheit tangieren.

Im offiziellen Security Blog hat Mozilla in Person von Firefox Security Lead Richard Barnes angekündigt, die Verbreitung von HTTPS durch Maßnahmen aktiv voranzutreiben zu wollen. Konkret schwebt Mozilla ein Zwei-Phasen-Plan vor, der erstens daraus besteht, einen Zeitpunkt festzulegen, ab welchem neue Webfeatures nur für HTTPS nutzende Webseiten zur Verfügung stehen, und zweitens schrittweise den Zugriff auf bestimmte Browserfunktionen, welche für die Sicherheit oder Privatsphäre der Nutzer relevant sind, für nicht-sichere Webseiten nicht länger zu ermöglichen.

Natürlich sind diese Pläne als langfristige Pläne zu verstehen und nicht als etwas, was sich bereits in den nächsten Wochen bemerkbar machen wird. Mit der Ankündigung sendet Mozilla zumindest ein klares Signal an Webseitenbetreiber und gibt diesen durch die frühe Information Zeit, sich mit dem Thema HTTPS zu befassen. Wahrscheinlich wird es Jahre dauern, ehe bestimmte Dinge, welche heute für HTTP nutzende Webseiten funktionieren, nur noch für HTTPS nutzende Webseiten funktionieren werden. Vor allem geht es in der ersten Phase erst einmal darum, neue Funktionen einzuschränken. Auch ist überhaupt erst noch zu definieren, was neu in diesem Kontext überhaupt bedeutet. So dürfte das Einschränken neuer CSS-Features in der Regel wohl eher wenig Sinn ergeben, anders als die Einschränkung des Zugriffs auf die Hardware, ähnlich wie Webseiten heute bereits beispielsweise auf die Kamera zugreifen können.

Wenn es um die Einschränkung bereits bestehender Features geht, dann wird man vor allem neben dem Sicherheitsgewinn auf der einen Seite die Kompatibilität auf der anderen Seite sehen müssen, so dass sich ein konkreter Zeitplan noch nicht absehen lässt.

Neben dem kompletten Verbieten bestimmter Funktionen für HTTP-Webseiten sind auch kleinere Einschränkungen möglich und werden sogar bereits praktiziert: So erlaubt Firefox auch jetzt schon für nicht-sichere Webseiten keine dauerhafte Erlaubnis für Kamera und Mikrofon.

In einer FAQ-PDF beantwortet Mozilla einige Fragen zu diesem Thema.

Anmerkung: In diesem Artikel wurde der Einfachheit halber HTTPS teilweise stellvertretend für verschlüsselte Verbindungen verwendet. Genau genommen wird es durch HSTS und upgrade-insecure-requests auch bei Umsetzung der Pläne noch möglich sein, das HTTP-URI-Schema zu verwenden und damit Zugriff auf alle Funktionen zu erhalten. In den allermeisten Fällen dürften verschlüsselte Verbindungen allerdings HTTPS bedeuten.

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