Mozilla Firefox Mobile 21.0 für Android veröffentlicht

Mozilla hat Firefox Mobile für Android in der Version 21.0 veröffentlicht. Die neue Version bringt neue Standardschriftarten für Web-Content, ein weiter überarbeitetes Design und weitere Verbesserungen.

Neue Standard-Schriftarten für bessere Lesbarkeit

Ab Version 21 nutzt Firefox als Standardschrift für Web-Content nicht länger die mit Android ausgelieferten Schriftarten, sondern liefert mit Charis (Serif) und Open Sans (Sans Serif) nun selber welche mit. Bei beiden Schriftarten handelt es sich selbstverständlich um Open Source-Schriftarten. Diese sind besonders für das Lesen auf kleinen Bildschirmen optimiert und sollen das Lesen auf dem Smartphone respektive Tablet einfacher machen.

Verbessertes Design

Wie auch schon mit Firefox Mobile 20 wurde auch in Version 21 das Design des Mozilla-Browsers weiter verbessert und dabei Texturen und Icons entfernt, um damit nicht zuletzt auch die Performance weiter zu verbessern. Das zuvor dunkle Kontextmenü sowie Einstellungen kommen nun in einer hellen Farbe daher.

Sonstige Verbesserungen

Durch ein langes Drücken der Zurück-Taste des Gerätes ist es ab sofort möglich, aus der aktuellen Chronik des jeweiligen Tabs, eine zuvor besuchte Seite auszuwählen und so vor- und zurückzunavigieren. Für HTML5-Video und -Audio gibt es einen neuen Menüeintrag durch langes Drücken auf das Video oder den Audio-Titel, was einem erlaubt, die Mediendatei herunterzuladen statt abzuspielen. Das lange Drücken eines Vorschaubildes auf der Startseite ermöglicht es nun, eine einzelne Webseite von der Startseite zu entfernen. Der StageFright-Decoder zum Abspielen von H.264 wurde mit Firefox Mobile 21 für weitere ältere Geräte- und Systemkombinationen freigeschaltet, nämlich für LG-Geräte mit Android 2.2, für HTC-Geräte mit Android 2.3, für einige Samsung-Geräte mit Android 2.3 sowie für Samsung-Geräte mit Android 3. Außerdem ist es nun für andere Anbieter möglich, eigene Versionen von Firefox Mobile mit vordefinierten Einstellungen, Lesezeichen sowie Themes auszuliefern, ähnlich wie man es bereits vom Desktop-Firefox unter anderem mit der MSN-Version kennt.

Dazu kommen wie üblich diverse Fehlerbehebungen, geschlossene Sicherheitslücken und Plattform-Verbesserungen, was auch eine verbesserte Unterstützung von Webstandards wie die des HTML5 -Elements einschließt. Das auf mobilen Webseiten häufiger eingesetzte -moz-user-select:none verhält sich nun außerdem wie das entsprechende Pendant von Webkit, IE und Opera. Zu den nennenswerten Fehlerbehebungen gehört, dass der Download-Manager nach dem Löschen der Privaten Daten nicht mehr neu geladen werden muss, damit die vorhandenen Downloads aus der Liste entfernt werden, und dass In-Content-Bildschirme wie der Add-on Manager auf Geräten mit kleinen Bildschirmen nicht länger abgeschnitten werden.

Australis-Design: Mozilla wird Add-on-Leiste von Firefox NICHT entfernen

Mozilla arbeitet derzeit mit Hochdruck am Australis-Design für Firefox, welches derzeit für Version 24 angestrebt wird. In diesem Zusammenhang wird es Auswirkungen auf die Anpassbarkeit von Firefox geben. Dabei sollte auch die Add-on-Leiste entfernt werden. Mozilla ist nun zum Entschluss gekommen, die Add-on-Leiste doch nicht aus Firefox entfernen zu wollen.

Der ursprüngliche Plan von Mozilla sah vor, die Add-on-Leiste von Firefox zu entfernen. Add-ons sollten ihre Symbole dann in der Navigationssymbolleiste platzieren. Nachdem einige Nutzer diesbezüglich große Bedenken geäußert haben, hat man auch bei Mozilla erkannt, dass dieses Vorhaben nicht funktionieren kann, da Erweiterungen ohne Probleme ziemlich viel Platz für sich beanspruchen können. Statt die Add-on-Leiste zu entfernen wird sie nun also auch in Zukunft ein Ort sein, an welchem Erweiterungen Platz finden und als Fläche für das Anpassen der Symbolleisten dienen kann. Diskutiert wird allerdings noch, ob die Add-on-Leiste nach oben wandern wird, wie das folgende Mockup zeigt, oder nicht.

Bildquelle: people.mozilla.com/~mferretti

Plugins werden seit Firefox 21 nicht mehr gefunden? Lösung!

Mozilla hat gestern Firefox 21 veröffentlicht. Seit dem Update kann es vorkommen, dass Firefox bestimmte Plugins nicht mehr findet. Hierfür gibt es eine einfache Abhilfe.

Nutzer von Firefox 21 auf Windows wundern sich möglicherweise darüber, dass Firefox eines oder mehrere der auf dem System vorhandenen Plugins nicht mehr findet. Der Grund hierfür ist, dass Mozilla in Zusammenhang mit der Einführung der kommenden Modern UI-Variante (“Metro”) für Firefox eine Aufteilung innerhalb des Programmverzeichnisses in /browser/ und /metro/ vorgenommen hat. Unter Windows ließen sich Plugins unter anderem einbinden, indem sie innerhalb des Programmverzeichnisses von Firefox in das Verzeichnis /plugins/ abgelegt worden sind. Liegen dort Plugins drin, welche nun nicht mehr erkannt werden, genügt es, das komplette Verzeichnis /plugins/ nach /browser/plugins/ zu verschieben.

Alternativ dazu kann auch about:config aufgerufen und der Schalter plugins.load_appdir_plugins auf true gesetzt werden. Dann wird auch das Installationsverzeichnis von Firefox wieder gescannt. Sicherlich empfehlenswerter ist allerdings das Platzieren der Plugins im (neuen) korrekten Verzeichnis.

Mozilla veröffentlicht Firefox 21 mit Firefox Health Report

Firefox 21 ist da! Nachdem es mit Firefox 20 ein regelrechtes Feature-Feuerwerk gab, liegen mit Firefox 21 die Verbesserungen vor allem im Detail, was die neue Version aber nicht minder interessant macht.

Leistungsdatenerhebung zur Verbesserung von Firefox

Mit dem Firefox Health Report (FHR) integriert Mozilla neben dem schon bestehenden Telemetrie-Feature ein weiteres Feature zur Erhebung von Leistungsdaten in Firefox. Dabei werden Daten zur Computer-Konfiguration, individuellen Anpassung durch Erweiterungen, Performance sowie zum Firefox-Profil und zur Firefox-Nutzung erfasst, wie das Alter des Benutzerprofils, die Länge der Browsersitzung, die Anzahl der Abstürze oder auch die Anzahl der Seiten in der Chronik. Das Senden der Daten an Mozilla ist optional und standardmäßig aktiviert. Diese Daten sollen Mozilla helfen, auftretende Probleme besser zu verstehen und schneller zu beheben und letzten Endes einen besseren sowie schnelleren Browser zu entwickeln. Die in diesem Zusammenhang ermittelten Daten können jederzeit über about:healthreport oder über Hilfe > Firefox Statusbericht eingesehen und über Einstellungen > Erweitert > Datenübermittlung die Übermittlung der Daten an Mozilla deaktiviert werden.

Tipps bei langsamen Firefox-Starts

Firefox merkt sich die fünf letzten Startzeiten. Ist die durchschnittliche Startzeit größer als ein vordefinierter Wert, zeigt Firefox am unteren Fensterrand eine Hinweisleiste an, welche darauf aufmerksam macht, dass der Start überdurchschnittlich lange gedauert hat. Hierüber gelangt man auf einen Hilfeartikel von Mozilla, welcher Tipps zur Verbesserung der Startzeit von Firefox gibt. Über die about:config-Schalter browser.slowStartup.* kann dieses Feature konfiguriert werden.

Genauere Do-not-Track-Einstellung

Bei Do-not-Track (DNT) handelt es sich um ein HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken verfolgt werden möchte oder nicht. Neben den Einstellungen möchte verfolgt werden und möchte nicht verfolgt werden gibt es gemäß Standard nun auch noch die Einstellung Keine Präferenz.

Verbesserte Entwicklerwerkzeuge mit neuem JavaScript-Profiler

Mit dem JavaScript-Profiler hat Mozilla dem Browser ein weiteres Entwicklerwerkzeug spendiert, welches bei der Performance-Optimierung von JavaScript-Applikationen helfen soll. Auch der Inspektor hat einige kleinere Verbesserungen erhalten.

Mozilla integriert Add-on SDK APIs

Die APIs des Add-on SDKs wurden in Firefox integriert. Dies bietet verschiedene Vorteile. So können auf dem SDK basierende Erweiterungen in Zukunft schneller heruntergeladen und installiert werden, da sich dadurch ihre Dateigröße reduziert. Vor allem für die Entwicklung ergeben sich heraus weitere Vorteile, wie ein einfacheres Prototyping neuer Features.

Sonstige Verbesserungen

Es gibt auch noch eine Reihe weiterer Verbesserungen in Firefox 21. So gibt es einen verbesserten Mixed Content Blocker (standardmäßig deaktiviert, voraussichtlich ab Firefox 23 standardmäßig aktiviert), die Unterstützung von H.264, MP3 sowie AAC ohne Plugin ist für Nutzer von Windows 7 und höher standardmäßig aktiviert und mehr. Übrigens funktionieren ab dieser Version auch wieder sogenannte Lightweight-Themes (früher bekannt als Personas) im permanenten Privaten Modus. Einen detaillierten Überblick über alle relevanten Neuerungen bietet der Aurora-Artikel zu Firefox 21.

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Firefox 23 besteht als erster Browser MathML ACID2-Test

MathML steht für Mathematical Markup Language und ist ein Dokumentenformat zur Darstellung mathematischer Formeln. Die aktuelle Version 3.0 besitzt den Status einer W3C-Empfehlung. Mit der Unterstützung durch Browser sieht es allerdings schlecht aus. Zumindest in Firefox wurde diesem Standard immer wieder die verdiente Aufmerksamkeit geschenkt, so dass Firefox nun der erste Browser ist, welcher den MathML ACID2-Test besteht.

Die ACID-Tests 1 bis 3 kennt man als Tests zur Überprüfung der Browser auf Konformität mit den Standards des W3C. Bei den MathML ACID-Tests handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um entsprechende Tests, welche die Browser in Hinblick auf die MathML-Fähigkeiten testen, und nicht mit den originalen ACID-Tests verwechselt werden sollten.

Firefox unterstützt MathML bereits seit Version 2.0, ansonsten wird MathML nur noch teilweise von Safari ab Version 5.1 unterstützt. Google hatte MathML vorrübergehend in Chrome 24 unterstützt und die Unterstützung mit der darauffolgenden Version 25 wieder entfernt. Durch Operas Wechsel zu Googles Blink-Engine wird auch Opera seine MathML-Fähigkeiten verlieren. Der Internet Explorer hat zu keinem Zeitpunkt MathML unterstützt.

In Firefox 23 ist nun ein Patch gelandet, welcher Firefox zum ersten Browser macht, welcher den MathML ACID2-Test besteht. Aufgrund der zuvor beschriebenen Situation um die Browser-Kompatibilität ist nicht davon auszugehen, dass andere Browser mittelfristig an Firefox herankommen werden, wenn es um MathML geht; was sehr schade ist, da es sich bei MathML um ein überaus nützliches Dokumentenformat handelt.

Auch interessant: Thunderbird Add-on: MathML in E-Mails leicht gemacht

Metro-Version von Firefox für Windows 8 kommt nicht vor Ende des Jahres

Mozilla arbeitet an einer speziellen Modern UI-Oberfläche, auch bekannt als Metro, für Firefox auf Windows 8. Während der derzeitige Entwicklungsstand bereits in den Nightly Builds von Firefox verfügbar ist, wird Mozilla die Metro-Version nicht vor Ende des Jahres in einer finalen Version von Firefox veröffentlichen.

Mit Hochdruck arbeitet Mozilla an der Entwicklung einer ersten Version der Metro-Variante von Firefox für Windows 8. Auch wenn Mozilla gute Fortschritte erzielt, ist diese Version doch noch sehr unvollständig. Interessierte können sich einen Nightly Build von Firefox herunterladen und sich selbst ein Bild vom aktuellen Stand machen. Da Mozilla allerdings kein unfertiges Produkt auf den Markt bringen möchte, nur um der Unterstützung willen, wird es noch einige Zeit dauern, bis Nutzer der finalen Versionen von Firefox in den Genuss dieser speziellen Modern UI-Variante von Firefox kommen.

Mozilla nennt im Mozilla Wiki den 02. Oktober 2013 als optimistisches Release-Szenario, als realistischer Termin wird der 19. November 2013 genannt. Aber auch ein pessimistischer Termin findet mit dem 20. März 2014 Erwähnung.

via: computerworld.com

Firefox 23 mit hardwarebeschleunigter Wiedergabe von H.264

Mozilla wird kommenden Dienstag Firefox 21 veröffentlichen. Eine der Neuerungen für Nutzer von Windows 7 und höher: Die Möglichkeit, H.264, MP3 und AAC ohne Plugin abspielen zu können. Die H.264-Wiedergabe erfolgt ab Firefox 23 hardwarebeschleunigt.

Bei der Wiedergabe von H.264-Videos kann Firefox ab Version 23 unter Windows 7+ via DirectX Video Acceleration 2 (DXVA2) auf die Unterstützung der Grafikkarte zählen und damit die CPU-Auslastung spürbar senken.

Firefox unterstützt ab Firefox 21 die Wiedergabe von H.264, MP3 und AAC ohne Plugin bei Verwendung von Windows 7 oder höher, mit Firefox 22 folgt die Unterstützung auf Systemen mit Windows Vista. Die MP3-Wiedergabe für Nutzer von Windows XP via DirectShow ist derzeit in Arbeit und wird aktuell für Firefox 24 angestrebt. Auch die Unterstützung für H.264, MP3 und AAC für Mac OS X und Linux ist in Arbeit.

Sony möchte High End-Smartphone mit Firefox OS auf den Markt bringen

Firefox OS gilt bislang als Betriebssystem für Smartphones im Einsteiger-Segment. Doch dabei soll es nicht bleiben. Mozilla soll sich in Gesprächen mit Sony über die Einführung eines High End-Smartphones mit Firefox OS befinden.

Sony hatte bereits im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt, 2014 ein Smartphone mit Firefox OS als Betriebssystem auf den Markt bringen zu wollen. Wie PCWorld berichtet, soll sich Mozillas Senior Vice President for Mobile Devices Li Gong dahingehend geäußert haben, dass man in Gesprächen mit Sony über ein High End-Produkt sei und wie ein solches aussehen könnte.

“Sony is known for quality and user experience. So they are targeting for very very high (end). We are in joint discussions on the kind of device and what’s the product”

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