10 Jahre Firefox – Event in Berlin

Letzten Montag, zum zehnten Geburtstag von Firefox, trafen wir uns im Berliner Büro um 9 Uhr. Danach stiegen wir in einen Firefox-Bus, um an beliebten Sehenswürdigkeiten in Berlin Fotos mit Fremden zu machen und mit diesen über Firefox zu sprechen.

Nach einer halben Stunde Packen fuhren wir los in Richtung Hauptbahnhof. Konstantina zog sofort das Firefox-Kostüm an, nachdem wir ankamen. Mit dem Firefox-Bus haben wir auf der Straße viel Aufmerksamkeit erhalten. Ein herzliches Dankeschön an Francisco, der zusammen mit Wolff Productions den Bus und die großen Poster organisiert hat. Ohne ihn hätten wir wahrscheinlich keinen solch schönen Bus gehabt. Unser Fahrer war auch eine große Hilfe durch seine Kenntnisse der Straßen in Berlin. So verloren wir nicht unnötig Zeit bei der Fahrt zu anderen Sehenswürdigkeiten.

Fx10 Berlin

Am Hauptbahnhof wurde uns nach einigen Gesprächen und Fotos schnell bewusst, dass wir am Brandenburger Tor weitere Unterstützung gebrauchen können. Daher hat Rosana die Berliner Angestellten aufgefordert uns zu begleiten, sofern die Zeit es erlaubt. Danke an Madalina, John, Romain und Freddy, welche uns am Brandenburger Tor getroffen haben. Diese Unterstützung der Angestellten wissen wir zu schätzen! Am Brandenburger Tor traffen wir viele Kinder und Touristen, welche sofort durch das Kostüm angezogen wurden. Die Fotos und Sticker kamen gut an.

Fx10 Berlin

An unserem Stopp an der Siegessäule haben wir uns mit Michelle und Mario getroffen. Mario hat sofort gemerkt, dass wir Interviews mit Passanten machen könnten. Aufgrund Marios exzellenter Sprachkenntnisse konnte unser super Videograph viele Interviews in Deutsch und Englisch aufnehmen. Die Gespräche über Firefox und Mozilla und Fotos mit Passanten haben uns sehr erfreut.

Da wir länger als erwartet geblieben sind, haben wir uns entschieden, zwei Stationen auszulassen und direkt zum Alexanderplatz zu fahren. Dies hat den Grund, dass viele nach einem Tag Stadtbesichtigung oder Arbeit am Alexanderplatz vorbeikommen. Madalina hat eine super Arbeit geleistet im Firefox-Kostüm und konnte alle Passanten begeistern.

Fx10 Berlin

Am Abend haben wir uns im Office wieder mit Martyna getroffen. Sie hat die Party am Abend organisiert und hat es geschafft, die schönste Firefox-Torte in ganz Deutschland zu finden.

Fx10 Berlin

Um 20:00 Uhr haben wir am “Project Call” teilgenommen, das Video dazu kann man sich hier ansehen. Unser Auftritt startet nach einigen Startschwierigkeiten bei 48:30.

Während des gesamten Tages haben wir mit ungefähr 1.500 Personen gesprochen. Viele von ihnen kannten Firefox, einige jedoch nicht. Außerdem konnten wir alle Interessierten über die Mozilla-Mission aufklären. Wir hätten dies nicht ohne Hilfe von allen Beteiligten machen können, Danke an alle! Auch einen großen Dank an Hagen, der mich bei den letzten Planungen am Abend vorher tatkräftig unterstützt hat. Außerdem hat er viele Fotos gemacht und diese noch während der Fahrt auf Twitter gepostet.

Fx10 Berlin

Mehr Bilder auf Flickr!

Mozilla verschiebt Firefox 34

Firefox 33 war die Versionsreihe von Firefox mit den meisten Updates seit Einführung des Rapid Release Modells und nächste Woche sollte bereits Firefox 34 erscheinen. Mozilla hat nun die Verschiebung von Firefox 34 bekannt gegeben.

Normalerweise erscheint alle sechs Wochen eine neue Firefox-Version. In den letzten Wochen gab es ein paar Updates mehr: ein zusätzliches geplantes Update mit neuen Funktionen zum zehnten Geburtstag von Firefox sowie vier außerplanmäßige Updates um auf fehlerhafte Grafikkartentreiber zu reagieren. Mit Firefox 33 hatte Mozilla Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert, was auf einigen Systemen zu Probleme führte.

Den für den 25. November geplanten Release von Firefox 34 verschiebt Mozilla nun um eine Woche auf den 2. Dezember, um mehr Zeit zur Stabilisierung von Firefox 34 zu haben. Firefox für Android sowie Firefox ESR sind von der Verschiebung ebenfalls betroffen. Für die Desktop-Version bedeutet dies zwei zusätzliche Betaversionen, für Android gibt es eine Beta mehr.

Keinen weiteren Einfluss hat dies auf die Veröffentlichung von Firefox 35, welcher bereits aufgrund der Weihnachtsfeiertage um eine Woche verschoben werden sollte. Statt einer zusätzlichen Beta-Woche für Firefox 35 erhält Firefox 35 damit eine zusätzliche Aurora-Woche und es bleibt auch für Firefox 35 und darüber hinaus bei insgesamt einer Woche Verschiebung.

Firefox 33.1.1 behebt möglichen Absturz bei Programmstart

Mozilla hat vor dem Wochenende ein weiteres außerplanmäßiges Update für Firefox 33 veröffentlicht. Dieses behebt eine mögliche Absturzursache bei Programmstart.
Mozilla hat das vierte außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht. Wie bereits die ersten drei steht auch dieses Update wieder in Zusamenhang mit dem in Firefox 33 eingeführten Off Main Thread Compositing (OMTC) und fehlerhaften Grafikkartentreibern. Konkret behebt Mozilla mit Firefox 33.1.1 eine durch eine fehlerhafte Treiberblockierung ausgelöste mögliche Absturzursache bei Programmstart.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.soeren-hentzschel.at - Nachrichten aus der Welt von und um Mozilla.

Cherry Mobile Ace: Neues Smartphone für die Philippinen

Mit dem Cherry Mobile Ace hat es das erste Smartphone mit Firefox OS auf die Philippinen geschafft. Das Gerät wird in den nächsten Tagen in den Verkauf gehen.

Firefox OS startet in einem weiteren Land mit einem weiteren Smartphone. Cherry Mobile wird in diesem Monat den Verkauf des Cherry Mobile Ace mit Firefox OS 1.3T starten. Dabei handelt es sich wie bei den vier in Indien erhältlichen Smartphones Intex Cloud FX, Spice Fire One Mi-FX 1, Alacatel One Touch Fire C 2G sowie Zen 105 Fire um ein Smartphone mit Spreadtrum SC6821 SoC, 1,0 GHz Single Core CPU, ARM Mali-400MP1 GPU, 128 MiB RAM, 256 MiB internem Speicher, 3,5 Zoll Bildschirmdiagnonale, HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel), Bluetooth sowie Dual Sim-Fähigkeit. Das Cherry Mobile Ace besitzt darüber hinaus eine mit 2,0 Megapixeln auflösende Kamera und ein Akku mit 1 100 mAh Kapazität. Der Preis wird 1 499 Peso betragen, was nach aktuellem Wechselkurs umgerechnet weniger als 27 Euro sind.

Cherry Mobile Ace

Mozilla veröffentlicht Firefox Interest Dashboard zur Visualierung der Nutzer-Interessen

Mozilla hat das Firefox Interest Dashboard als Add-on für Firefox veröffentlicht. Dieses visualisiert die Nutzer-Interessen basierend auf der Chronik des Anwenders.

Erstmals im August vorgestellt, hat Mozilla eine erste Version des Firefox Interest Dashboards nun als Add-on für Firefox veröffentlicht. Dieses analyisiert die Chronik der letzten 30 Tage des Benutzers und kategorisiert die besuchten Seiten, woraus sich Interessen des Benutzers wie Technologie oder Sport ergeben. Mozilla spricht selbst noch von einer frühen Version und bittet um Feedback für das experimentelle Beta Add-on.

Per Klick auf eine der Kategorien werden alle Webseiten-Zugriffe inklusive Zeitpunkt des Besuches chronologisch aufgelistet. Außerdem können Einträge markiert werden, um Feedback per E-Mail an Mozilla zu mailen, sofern eine Webseite falsch eingeordnet wurde.

Die Analyse geschieht vollständig im Browser des Benutzers, es werden keine Daten an die Server von Mozilla oder einen der Partner von Mozilla gesendet. Wenn Sync mit aktivierter Chronik- und Add-on-Synchronisierung aktiviert ist, dann werden auch die Dashboard-Daten geräteübergreifend synchronisiert. Die Analyse funktioniert derzeit nur für englischsprachigen Content, die Unterstützung für weitere Sprachen soll folgen.

10 Jahre Firefox

10 Jahre Firefox, 25 Jahre Berliner Mauerfall. Was für eine Zeit. Das Erscheinen von Firefox 1.0 war auf seine Art ein Teil des digitalen Mauerfalls zu Zeiten der absoluten Herrschaft von Microsoft über die Zugangswege ins weltweite Netz. Zumindest war es ein markanter und werbewirksamer Meilenstein. Der Weg dorthin war lang beginnend mit der Open-Source-Werdung von Netscape und der Weg seither war auch kein Zuckerschlecken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Es war ein gemeinsames Werk von Tausenden gegen multinationale Großkonzerne. Leider war ich damals noch nicht aktiv dabei. Wenn man davon absieht, dass ich mein gesamtes Umfeld mit dem neuen Browser beglückte, ob sie es nun wollten oder nicht.

Heute sind die Ziele von Mozilla und Firefox viel diffiziler, vielschichtiger, komplexer. Der Wert der Arbeit daran wird von Außenstehenden nicht mehr so geschätzt wie noch vor ein paar Jahren. Der Ruf leidet, die Marktanteile sinken, die Freiwilligen-Gemeinde wird unterstützt/überdeckt durch ein Heer von Angestellten. Die Zeiten ändern sich. Nichtsdestotrotz ist die Basis von Mozilla und Firefox immer noch die selbe. Die Wahrung eines wahrhaft offenen Internets. Allein dafür sind Mozilla und Firefox wichtig, dafür brauchen wir alle sie. Egal welchen Browser man gerade verwendet.

Auf die nächsten 10 Jahre!

www.firefox10.org

Mozilla veröffentlicht Datenschutzhelfer für Firefox für Android

Mit dem Datenschutzhelfer hat Mozilla ein Add-on für seinen Android-Browser veröffentlicht, welches die datenschutztechnisch relevanten Features von Firefox für Android erklärt und einfach zu ändern erlaubt.

Der Datenschutzhelfer ist ein Add-on von Mozilla für seinen Firefox auf Android, welches sich primär an unerfahrene Anwender richten dürfte. Dieses listet auf einer im Menü verlinkten Seite alle datenschutztechnisch relevanten Einstellungen auf, erklärt diese ausführlich, zeigt die aktuelle Einstellung an und stellt darüber hinaus einen Button bereit, um zur entsprechenden Einstellung zu gelangen und diese zu ändern.

Dabei werden die folgenden Einstellungen aufgeführt: Aktivitätenverfolgung (“Do not Track”), Cookies, Firefox Statusbericht (“FHR”), Telemetrie und Absturzmelder. Von jedem Punkt folgt ein Link zu einer Hilfeseite mit einer noch detaillierteren Beschreibung des jeweiligen Features. Danach folgt eine Erklärung der Privatsphäre-Funktionen Privater Modus, Gastmodus sowie dem Löschen der Chronik und anderen persönlichen Daten.

Der nächste Punkt betrifft die Suche: Der Datenschutzhelfer empfiehlt, nur Suchmaschinen zu verwenden, deren Kommunikation über HTTPS abgewickelt wird. Das Add-on prüft, ob dies bei der eingestellten Standard-Suchmaschine der Fall ist und bietet hier ebenfalls einen Button zum Ändern an. Führt der Nutzer eine Suche über eine HTTP-Verbindung aus, dann fragt der Datenschutzhelfer nach, ob man trotzdem fortfahren möchte.

Am Ende dieser Seite werden schließlich noch die drei Datenschutz-Add-ons Ghostery, HTTPS Everywhere sowie Self Destructing Cookies vorgestellt. Ein weiterer Link führt zu weiteren Empfehlungen der Kategorie Datenschutz.

Übrigens: Für das Beispiel im Screenshot wurde Wikipedia als Suche über HTTP verwendet. Ab Firefox 34, welcher in zwei Wochen erscheinen wird, findet auch die Wikipedia-Suche über HTTPS statt.

Polaris: Neue Privatsphäre-Initiative – Tracking-Schutz und Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Mit Polaris startet Mozilla zum zehnjährigen Jahrestag von Firefox 1.0 eine neue Privatsphäre-Initiative. Die zwei ersten Polaris-Projekte sind ein Tracking-Schutz für Firefox sowie die Zusammenarbeit mit dem Tor-Projekt.

Mozilla hat heute die Privatsphäre-Initiative Polaris angekündigt. Das Ziel von Polaris lässt sich vereinfacht damit zusammenfassen, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre zu geben und damit letztlich deren Vertrauen in das Web zu stärken.

Im Rahmen der Polaris-Initiative steckt Mozilla seine Köpfe mit denen anderer Organisationen, die im Bereich Privatsphäre führend sind, zusammen, um die Privatsphäre in den eigenen Produkten zu verbessern. So hat man direkt zum Start der Polaris-Initiative die Zusammenarbeit mit dem Center for Democracy & Technology (CDT) sowie mit dem Tor-Projekt angekündigt.

Tracking-Schutz in Firefox

Als erstes Produkt-Experiment hat Mozilla einen Tracking-Schutz in Firefox implementiert. Polaris-Experimente stehen in Nightly-Versionen von Firefox zur Verfügung, nachdem der Schalter polaris.enabled über about:config auf true geschaltet wurde. Bis dieses Feature möglicherweise in eine finale Version von Firefox integriert werden wird, wird noch einiges an Zeit verstreichen, aber im Rahmen von Polaris haben Nutzer die Möglichkeit, neue eventuelle Privatsphäre-Features wie dieses vorab zu testen. Das betrifft aktuell erst einmal den Tracking-Schutz, kann in Zukunft aber auch noch weitere Features meinen.

Auf diesem Bild erkennbar ist auch, dass Mozilla die Do-not-Track-Einstellung (unabhängig von Polaris!) vereinfacht hat und wieder zu einer zweifstufigen Einstellung zurückgekehrt ist wie es bereits früher implementiert war.

Werden Inhalte auf Webseiten blockiert, dann wird dies in Form eines Schutzschild-Symbols in der Adressleiste dargestellt (bekannt vom Mixed Content-Blocker). Ein Klick darauf erlaubt die Deaktivierung des Tracking-Schutzes für die jeweilige Seite. Die Webkonsole zeigt zudem alle Elemente an, welche blockiert worden sind. Die aktuelle Blockliste kommt von Disconnect.

Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Darüber hinaus hat man angekündigt, vom Tor-Projekt vorgeschlagene Änderungen zu evaluieren und ggfs. in Firefox zu integrieren, welche die Entwicklung von Tor vereinfachen. Mozilla wird außerdem bald damit beginnen, ein eigenes Tor Middle Relay zu hosten um damit die Tor-Kapazitäten zu erhöhen.

Im Mozilla Wiki hat Mozilla eine vorläufige Roadmap für beide Projekte veröffentlicht.

Mozilla verteilt Firefox OS 2.0 (FOTA-Update) für T2Mobile Flame

Mozilla verteilt heute Geschenke anlässlich des gestrigen zehnten Geburtstages von Firefox, aber nicht nur für den Browser, sondern auch für Firefox OS: Besitzer eines T2Mobile Flame dürften sich über ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.0 freuen.

Ende Oktober hat Mozilla ein Image mit einer aktuellen Version von Firefox OS 2.0 zum manuellen Download zur Verfügung gestellt, nun wird die Vorabversion von Firefox OS 2.0 auch per FOTA-Update (Firmware over the air) an die Nutzer verteilt. Es handelt sich dabei um das erste große Update für das T2Mobile Flame, nachdem das Gerät mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert und Firefox OS 1.4 übersprungen wurde.

Firebug 3 Alpha: Neues Firebug baut auf Firefox-Werkzeugen auf

Mozilla hat mit der Firefox Developer Edition eine Variante von Firefox speziell für Webentwickler veröffentlicht und auch das Team der populären Firebug-Erweiterung war fleißig: Diese haben eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht – einem neu entwickelten Firebug, welches die bestehenden Entwickler-Werkzeuge erweitert statt in Konkurrenz zu treten.

Mozilla hat speziell für Webentwickler die Firefox Developer Edition veröffentlicht. Relativ naheliegend ist die Installation des Add-ons Firebug in diese neue Firefox-Variante, stellt Firebug doch die wohl beliebteste Erweiterung für Webentwickler dar. Wer dies tut und nach erfolgreicher Installation den Firebug-Button klickt, der wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine erste Alpha-Version von Firebug 3 verfügbar ist. Per Knopfdruck kann auf diese aktualisiert werden.

Bisherige Firebug-Nutzer dürften nach dem Update auf die Alpha-Version von Firebug 3 vermutlich überrascht sein, denn den Großteil der bekannten Funktionen sucht man vergebens, stattdessen öffnen sich die Entwickler-Werkzeuge von Firefox, die allerdings anders aussehen. Dies hat einen ganz einfachen Grund: Firebug 3 wird von Grund auf neu entwickelt. Und statt wie bisher zahlreiche Features anzubieten, welche die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge ebenfalls in gleicher oder ähnlicher Form besitzen, geht Firebug 3 einen anderen Weg: man erweitert die Entwickler-Werkzeuge statt ein Konkurrenzprodukt zu erschaffen.

Das Firebug-Team nennt auf seiner Webseite verschiedene Gründe für diese Entscheidung, so soll Firebug hinsichtlich Performance, Stabilität und Sicherheits davon profitieren, die bestehende Infrastruktur zu nutzen und zu erweitern. Die Update-Benachrichtigung hat in diesem Zusammenhang auch konkret die kommende Multiprozess-Architektur (Electrolysis, e10s) von Firefox genannt. Es kann davon ausgegangen werden, dass es einen enormen Aufwand benötigt hätte, um die Kompatibilität von Firebug 2 mit e10s zu gewährleisten, was durch die Erweiterung der bestehenden Werkzeuge erheblich vereinfacht wird. Nutzer wollen nach Meinung des Firebug-Teams außerdem keine zwei separaten Werkzeuge in Firefox, sondern ein großartiges und mächtiges Werkzeug.

Nun hat man also eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht. Die auffälligste Veränderung ist optischer Natur: Nach Installation von Firebug 3 erscheinen die Entwickler-Werkzeuge in neuem Glanz und erinnern visuell an Firebug 2.

Leider hat dies noch ein paar negative Effekte auf das Theme der Firefox Developer Edition, beispielsweise kann der aktive Tab nur noch schwer erkannt werden. Mit dem regulären Firefox-Design tritt das Problem nicht auf. In Anbetracht dessen, dass die Firefox Developer Edition heute erst erschienen ist und es sich auch noch um eine ganz frühe Version von Firebug 3 handelt, sind solche Fehler natürlich erwartungsgemäß und verzeihbar. Wer möchte, kann die Entwickler-Werkzeuge über deren Einstellungen auch wieder auf das reguläre helle oder dunkle Theme umschalten.

Die einzige weitere Neuerung ist das bereits aus Firebug 2 bekannte DOM-Panel.

Natürlich stellt Firebug 3 in dieser Form erst bedingt einen Mehrwert dar. Allerdings steht die Entwicklung auch noch ganz am Anfang und die wirklich interessanten Features werden erst noch kommen. Mehr dazu natürlich auf diesem Blog, wenn es nennenswerte Neuigkeiten zu vermelden gibt. Trotz des frühen Entwicklungsstadiums oder vielleicht sogar gerade deswegen ist es sinnvoll, Firebug 3 bereits jetzt zu testen und Fehler im Issues-Tracker auf GitHub zu melden, so dass die finale Version von Firebug 3 – Veröffentlichungsdatum noch unbekannt – eine runde Sache wird.

Download Firebug 3.0 Alpha

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