Mozilla veröffentlicht Firefox OS Simulator 3.0

Wer Apps für Mozillas kommendes mobiles Betriebssystem Firefox OS erstellen möchte, benötigt kein Smartphone, um diese zu testen. Mit dem Firefox OS Simulator gibt es eine Firefox OS-Umgebung als Add-on für den Firefox-Browser. Mozilla hat nun die Version 3.0 mit vielen Verbesserungen veröffentlicht.

Mit dem Firefox OS Simulator stellt Mozilla eine Test-Umgebung für Firefox OS als Add-on für Firefox bereit. Über ein Dashboard lassen sich ganz einfach Web-Apps oder auch als App verpackte Webseiten in den Simulator übertragen und dort ausführen. Dazu muss einfach die URL zu einer Webseite oder zur Manifest-Datei einer App eingetragen werden. Eine Autovervollständigung macht Vorschläge anhand der aktuell geöffneten Tabs. Aber auch lokale Manifest-Dateien auf dem Computer lassen sich hier auswählen. Außerdem lässt sich über das Dashboard der Simulator starten sowie stoppen und die JavaScript-Konsole aktivieren respektive deaktivieren.

Gegenüber der letzten Version bietet die neue Version 3.0 zahlreiche Neuerungen. So können im Firefox OS Simulator installierte Apps jetzt direkt auf das Smartphone übertragen werden, wenn ein Gerät mit Firefox OS per USB an den Computer angeschlossen wird. Ein Rotieren des virtuellen Smartphones auf dem Desktop ist nun möglich. Die App-Manifests werden ab sofort validiert und gegebenenfalls Fehler beziehungsweise Warnungen ausgegeben. Auch APIs, welche der Simulator noch nicht simulieren kann, sowie für den Firefox Marketplace fehlende Eigenschaften werden überprüft. Außerdem kann jetzt auch das Geolocation API getestet werden. Zu diesem Zweck lassen sich neben den aktuellen Koordinaten auch beliebige Koordinaten eingeben.

Nachdem diese Neuerungen bereits alle Teil der vor sechs Wochen veröffentlichten Vorschauversion des Firefox OS Simulators waren, kommt die finale Version mit einer deutlich aktuelleren Version von Firefox OS und diversen Fehlerbehebungen. Auch die Startzeit des Simulators soll verbessert worden sein, insbesondere dadurch, dass der Simulator eine signifikante Reduzierung der Installationsgröße erfahren hat. Dazu kommen noch diverse Tastatur-Shortcuts sowie die Möglichkeit Betriebssystem-konform über das Menü den Simulator zu beenden.

 

Zusammen mit der Veröffentlichung der neuen Version hat Mozilla auch die Dokumentation sowie das Simulator Walkthrough für den Firefox OS Simulator überarbeitet.

The Monday Meeting

The Monday Meeting
The Monday Project Meeting

Mozilla veröffentlicht erste Beta-Version von Server-Monitoring-Tool Heka

Heka ist der Name eines Server-Monitoring-Tools von Mozilla, dessen erste Beta-Version nun veröffentlicht wurde. Der Beta-Release trägt die Versionsnummer 0.2.

Mozilla Heka ist ein Werkzeug zur High-Performance-Datenerfassung, Analyse, Monitoring sowie Reporting. Mozilla hat nun die Beta-Version 0.2 veröffentlicht. Heka sammelt Daten durch das Lesen von Log-Dateien, überwacht den Serverstatus und wandelt die gesammelten Daten in ein standardisiertes Format um. Die Software ist in der von Google entwickelten Programmiersprache Go geschrieben und wie alle Mozilla-Produkte Open Source. Weitere Informationen zu Heka können der Ankündigung entnommen werden.

Bildquelle: Mozilla Services Blog

ORBX.js: Mozilla und OTOY entwickeln Codec für Video- und Anwendungs-Streaming

ORBX.js ist das neuste Projekt, welches mit Browserhersteller und Innovationsschmiede Mozilla in Verbindung gebracht wird. Gemeinsam mit OTOY, einer Firma für cloud-basiertes Rendering, entwickelt man einen Codec, welcher imstande sein soll, HD-Videos sowie Anwendungen für Windows, Mac OS X oder Linux in jeden Browser zu streamen, welcher HTML5 unterstützt.

Wie The Next Web berichtet, arbeiten Mozilla und der Cloud-Rendering-Spezialist OTOY gemeinsam an einem Codec zum Streaming von Anwendungen und Videos. Der seltsame Fall des Benjamin Button, Spider Man 3 und The Social Network sind eine Auswahl an Hollywood-Filmen, welche mit OTOY-Technologie produziert worden sind. Mit ORBX.js soll es theoretisch möglich sein, High-End-Desktop-Anwendungen wie Adobe Photoshop oder Autodesk 3DS Max per Virtualisierung in der Cloud auf einem Kindle oder dem iPad auszuführen, ohne dass eine weitere Software oder ein Plugin dafür notwendig ist. ORBX.js soll Full HD-Videos (1080p) mit 60 Frames pro Sekunde im Browser ausliefern können und das nur mit Web-Technologien. ORBX.js erlaubt Inhaltseigentümern außerdem das Einbetten eines eindeutigen Wasserzeichens in jeden Videostream und eliminiert damit die Notwendigkeit, den Inhalt mittels umstrittenem Digital Rights Management (DRM) zu schützen. ORBX.js soll in jedem modernen Browser, auch auf mobilen Geräten, funktionieren, welcher schnelles JavaScript und Unterstützung für WebGL anbietet.

Die folgenden Videos zeigen das Streamen eines Videos, eines Spieles über Steam sowie Autodesk 3DS Max via ORBX.js.

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Mozilla DNT-Dashboard zeigt Verbreitung von Do-not-Track in Firefox

Mozilla hat eine neue Webseite online gebracht, über welche sich die Verbreitung der Do-not-Track-Einstellung sowohl der Desktop- als auch der Mobil-Variante von Firefox in Monatsschritten verfolgen lässt.

Bei Do-not-Track (DNT) handelt es sich um ein HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken getrackt werden möchte oder nicht. Auch wenn es sich bei DNT nur um einen Wunsch und damit um eine nicht verbindliche Empfehlung für Webseitenbetreiber handelt, gibt dies dem Benutzer doch zumindest für manche Webseiten ein wenig Kontrolle über die eigene Privatsphäre.

Mit dem DNT-Dashboard lässt sich nun die Entwicklung der Nutzerzahlen mit aktivierter Do-not-Tracking-Einstellung in Firefox über die Monate verfolgen. Im März 2013 war Do-not-Track bei 11,4 % aller Firefox Desktop-Nutzer aktiviert, Deutschland liegt hier mit 13,45 % über dem Durchschnitt. Bei Firefox Mobile für Android ergibt sich ein ähnliches Bild. Hier liegt der globale Wert bei 14,11 %, in Deutschland sind es 15,28 %.

Mozilla erklärt, dass die Nutzer zur Erhebung dieser Zahlen nicht getrackt werden. Firefox sowie auch Firefox Mobile laden sich alle 24 Stunden eine Liste unsicherer Erweiterungen herunter, um diese als Teil von Mozillas Blocklist-Service automatisch zu deaktivieren. Dadurch, dass alle vom Browser gesendeten Anfragen ein DNT-Signal beinhalten, sofern DNT aktiviert ist, lässt sich daraus die Zahl der Nutzer mit aktiviertem DNT-Header ablesen. Es werden diesbezüglich keine weiteren Informationen von Mozillas Servern geloggt.

Epic Games veröffentlichen Epic Citadel-Demo (Unreal Engine 3 in HTML5)

Vor etwas mehr als einem Monat haben Epic Games und Mozilla angekündigt, die Unreal Engine 3 für das Web portiert zu haben. Nun kann man sich selber einen Eindruck verschaffen – Epic Games haben die Epic Citadel-Demo veröffentlicht.

Ende März haben Epic Games und Mozilla auf der Games Developsers Conference eine für das Web portierte Version der Unreal Engine 3 gezeigt. Dabei hat man auf Emscripten und asm.js gesetzt. Letzteres soll JavaScript deutlich schneller machen; so soll in etwa die halbe Geschwindigkeit nativ entwickelter Anwendungen erreicht werden – was für JavaScript beeindruckend ist. Das Projekt beweist: Flüssige 3D-Spiele im Browser sind möglich. Browser-Plugins werden hierfür nicht benötigt.

Mit der nun veröffentlichen Epic Citadel-Demo kann sich jeder selbst ein Bild davon machen. Zwar läuft die Demo auch in Firefox 20, doch wird mindestens Firefox 23 (als Nightly-Version verfügbar) empfohlen, da mit Firefox 22 Mozillas asm.js-Compiler OdinMonkey und mit Firefox 23 das Web Audio API implementiert worden sind, wovon diese Demo profitiert. Die Demo kann auch in anderen Browsern getestet werden, welche WebGL unterstützen (also nicht im Internet Explorer), dort allerdings mangels asm.js-Compiler derzeit noch spürbar langsamer als in Firefox. Auf Google-Seite wurde bereits Interesse geäußert, Chrome um eine Unterstützung für asm.js zu erweitern.

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