Australis: Feedback durch Telemetrie (Tipp: Aktivieren!)

Mozilla plant mit Firefox 29 die Einführung von Australis, einem moderneren Erscheinungsbild für Firefox mit diversen Auswirkungen auf die Anpassbarkeit des Browsers. Ganz gleich ob man nun ein Befürworter von Australis ist oder dem mehr skeptisch gegenübersteht, so empfiehlt es sich, das Telemetrie-Feature jetzt schon zu aktivieren und Mozilla auf diese Weise Feedback zu geben.

Firefox besitzt mit dem Telemetrie-Feature eine Mess-Infrastruktur, um diverse Leistungsdaten während des Browserbetriebs anonym an die Mozilla-Server zu übertragen. Dieses Feature ist standardmäßig für Nutzer der Nightly- und Aurora-Versionen aktiviert und für Nutzer der Beta- sowie finalen Versionen deaktiviert. Telemetrie liefert Mozilla wichtige Erkenntnisse zur Nutzung des Browsers und möglichst jeder Nutzer sollte das Telemetrie-Feature aktivieren – denn nur wer seine Daten übermittelt, für den kann gezielt optimiert werden. Wer hingegen keine Daten sendet, kann sich letzten Endes zumindest meiner Meinung nach auch nicht beschweren, wenn der Browser weniger auf seinen Nutzertyp zugeschnitten wird.

Speziell in Bezug auf Australis wird Telemetrie besonders spannend. Selbstverständlich ist Mozilla auch daran interessiert, wie Australis genutzt wird, auch hierfür kommt Telemetrie zum Einsatz. Natürlich braucht es für eine Bewertung Vergleichswerte und so sind nun für die nächste Beta-Version von Firefox 27 zahlreiche neue Telemetrie-Messungen in Firefox gelandet. Diese geben Mozilla unter anderem Aufschluss darüber, wie viele Symbole in der Add-on-Leiste sind, wieviele Toolbars vorhanden sind, ob große oder kleine Symbole genutzt werden, wieviel Zeit im Anpassen-Dialog verbracht wird, die Anzahl geöffneter Tabs, Daten zur Nutzung des Lesezeichen-Sterns, des Lesezeichen-Buttons sowie der Lesezeichen-Leiste, wie häufig der Menü-Button geklickt wird und noch mehr.

Abbildung 1: Neue Telemetrie-Messungen ab Firefox 27

Auch wenn es für grundlegende Kursänderungen zu spät ist, so sind das trotzdem wichtige Erkenntnisse, denn fest steht: Mozilla wird Firefox auch in Zukunft verändern. Über Telemetrie kann jeder seinen Teil dazu beitragen und Mozilla die richtigen Hinweise geben, in welche Richtung das Ganze steuern soll. Telemetrie ist also keine sinnlose Datensammelei, Telemetrie ist viel mehr eine Chance, die man nutzen kann oder nicht. Und da bei Mozilla alles transparent ist, sei an dieser Stelle noch der Hinweis gegeben, dass man nur about:telemetry in seine Adressleiste einzugeben braucht, um die lokalen Messdaten anzusehen, Mozilla wird keine Daten erhalten, welche nicht auch auf dieser Seite stehen. Und die aggregierten Daten aller Nutzer werden online auf telemetry.mozilla.org visualisiert.

Telemetrie aktivieren

Telemetrie kann im Einstellungsdialog von Firefox aktiviert werden. Die entsprechende Einstellung findet sich unter Erweitert → Datenübermittlung.

Abbildung 2: Telemetrie in den Firefox-Einstellungen aktivieren

Update 26.12.2013: Weiterer Tipp um Feedback zu geben: An Australis-Umfrage teilnehmen

Erstes kommerzielles 3D-Spiel im Browser mit Mozillas asm.js-Technologie

Monster Madness ist der Name des ersten kommerziellen 3D-Spiels für den Browser, welches asm.js von Mozilla zur schnellen Ausführung von JavaScript einsetzt. Das Spiel setzt die Unreal Engine 3 ein, welche mittels Emscripten von Alon Zakai, welcher ebenfalls für Mozilla arbeitet, nach JavaScript portiert worden ist.

Nomnom hat Monster Madness für das Web in einer ersten Alpha-Version veröffentlicht und bringt damit ein Spiel mit Unreal Engine 3 in den Browser, welches komplett auf Webtechnologien setzt und kein Plugin zum Spielen benötigt. Die Engine wurde von Mozilla und Epic Games mit Hilfe von Emscripten in nur vier Tagen für das Web portiert. Auch die Portierung von Monster Madness soll das Entwicklerstudio nur eine Woche gekostet haben und es soll nur wenig Unterstützung seitens Mozilla und Epic dazu notwendig gewesen sein. Dank von Mozilla entwickelter asm.js-Technologie ist Monster Madness in Firefox besonders performant. Da es sich bei asm.js um eine Teilmenge von JavaScript handelt, funktioniert das Spiel nicht nur in Firefox, sondern auch in anderen modernen Browsern wie Google Chrome oder Opera. Nomnom hatte sich im Vorfeld auch andere Technologien wie FlasCC und Googles NaCI angesehen, aber die besten Argumente in der Mozilla-Technologie gesehen.

Hier kann Monster Madness getestet werden.

Firefox 28 unterstützt VP9-Codec von Google

VP9 ist der Nachfolger von Googles Video-Codec VP8. Firefox wird diesen voraussichtlich ab Version 28 unterstützen.

Mozilla hat die Unterstützung für VP9 fertiggestellt. Vorausgesetzt, dass nichts schief geht, wird Firefox damit ab Version 28 den lizenzgebührenfreien Codec für die Wiedergabe von Videos in HTML5 unterstützen. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Googles Video-Dienst YouTube seine Videos auf VP9 umstellt, ist dies eine wichtige Verbesserung. VP9 verspricht dieselbe Videoqualität bei halber Bitrate im Vergleich zu VP8.

Firefox 28 wird am 18. März erscheinen; bekanntermaßen werden Firefox 27 sowie alle darauffolgenden Versionen um zwei Wochen nach hinten verschoben. Google Chrome unterstützt den VP9-Codec seit Version 25.

Das sind nicht Mozillas einzige Aktivitäten an der Video-Codec-Front: Mit Daala arbeiten Mozilla und die Xiph.org-Foundation an einem neuen Video-Codec, welcher h.265 und VP9 übertreffen soll, außerdem wird man im kommenden Jahr auch den von Cisco frei zur Verfügung gestellten h.264-Codec unterstützen.

Firefox 26+: Altes Download-Fenster / Download Manager-Erweiterung funktioniert nicht mehr?

Das alte Download-Fenster von Firefox wird bereits seit Version 20 offiziell nicht mehr unterstützt, konnte über eine versteckte Einstellung allerdings weiterhin aktiviert werden. Ab Firefox 26 ist das nicht mehr möglich, zudem funktionieren einige Add-ons, welche den Download Manager erweitern, nicht mehr.

Lange Zeit hat Firefox Downloads in einem Download-Fenster angezeigt. Mit Firefox 20 wurde dieses durch ein neues Download-Panel sowie verbesserte Download-Ansicht in der Bibliothek ersetzt. Bis einschließlich Firefox 25 konnte weiterhin das alte Fenster genutzt werden, dazu musste per about:config der Schalter browser.download.useToolkitUI auf true geschaltet werden. Dabei war von Anfang an klar, dass dies keine dauerhafte Lösung sein wird, diese Komponente wurde von Mozilla nicht mehr gewartet, darum hat dieses Download-Fenster auch nicht mehr mit dem ebenfalls in Firefox 20 eingeführten neuen Privaten Modus auf Fensterbasis funktioniert.

Abbildung 1: Altes Download-Fenster

Abbildung 2: Neues Download-Panel

Im normalen Betrieb nutzbar war das alte Download-Fenster allerdings. Mit Firefox 26 gab es nun eine große Änderung unter der Haube. Die alte Download Manager-API wurde durch eine neue JavaScript-basierte Downloads-API ersetzt, welche Performance-Probleme der alten API lösen soll und zu welcher das alte Downloadfenster nicht mehr kompatibel ist. Aus diesem Grund war das alte Download-Fenster gar nicht mehr funktionsfähig und darum hat Mozilla die Unterstützung hierfür in Firefox 26 nun auch komplett deaktiviert; den Schalter browser.download.useToolkitUI und das alte Download-Fenster gibt es also nicht mehr.

Update: Das Add-on Downloads Window bringt das alte Download-Fenster zurück in Firefox.

Eben jene Änderung der Download-API ist auch dafür verantwortlich, dass manche Erweiterung wie Download Statusbar nicht mehr funktioniert. Hier hilft es nur, auf Updates der entsprechenden Add-ons zu warten. Mit Download Status Bar gibt es eine fast identisch heißende Erweiterung eines anderen Entwicklers ohne diese zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, welche dafür aber bereits in Firefox 26 funktioniert.

Übrigens: Das neue Download-Panel kann mittels Add-on um nützliche Details erweitert werden.

Mozilla und Partner aus der Mobilfunkbranche gründen Open Web Device CRB

Mozilla gründet mit dem Open Web Device Compliance Review Board (CRB) gemeinsam mit zehn weiteren Partnern aus der Mobilfunkbranche eine unabhängige Organisation, um den Erfolg eines offenen Web-Ökosystems voranzutreiben.

Mitglieder des Open Web CRB sind neben Mozilla die Gerätehersteller LG, TCL Alcatel, ZTE und Sony, die Chipsatzhersteller Qualcomm und Spreadtrum sowie die Telekommunikationsgesellschaften Deutsche Telekom, Telefónica, Telenor und KDDI.

Ziel des Open Web CRB ist es vor allem, API-Kompatibilität sowie wettbewerbsfähige Performance für Geräte zu gewährleisten, auf welchen das Boot to Gecko (B2G)-Betriebssystem läuft; die Webseite des Open Web Device CRB spricht durchgehend von B2G und nicht von Firefox OS. Die Arbeit des Open Web Device CRB bildet die künftige Grundlage für die Zertifizierung, damit Hersteller das Firefox OS-Branding verwenden dürfen.

Das Open Web CRB wirbt mit Vorteilen der Zertifizierung sowohl für Mobilfunkanbieter als auch OEMs sowie Nutzer und Entwickler. Die wesentlichen Aspekte sind dabei verringerter Zeitaufwand und Kosten für Anbieter, eine geringere OS-Fragmentierung, ein konsistentes Nutzungserlebnis auf verschiedenen Geräten sowie eine garantierte Mindest-Performance. Die Webseite verfügt auch über eine Seite für zertifizierte Geräte, derzeit zeigt diese Seite allerdings noch keine Geräte.

Trivia

Manchem Leser dieses Blogs wird die Domain des Open Web Device CRB, openwebdevice.org, bekannt vorkommen. Tatsächlich war diese Domain bis vor kurzem im Besitz von soeren-hentzschel.at. Die Domain wurde vor etwa einem Monat an Mozilla übergeben.

Mozilla veröffentlicht Firefox 26, Firefox Mobile 26, Firefox ESR 24.2 und Thunderbird 24.2 – Firefox und Thunderbird ESR 17 sind eingestellt

Sechs Dienstage sind wieder rum, Zeit für neue Firefox- und Thunderbird-Versionen. Mozilla veröffentlicht Firefox 26, Firefox Mobile 26, Firefox ESR 24.2 sowie Thunderbird 24.2. Nutzer der ESR 17-Zweige beider Programme erhalten das Update auf Version 24.2.

Mozilla hat heute planmäßig neue Versionen von Firefox und Thunderbird veröffentlicht. Die Updates werden wie immer allen Nutzern insbesondere aufgrund der geschlossenen Sicherheitslücken nahegelegt. Konkret veröffentlicht Mozilla Firefox 26.0 für Windows, OS X und Linux sowie Firefox Mobile 26.0 für Android, parallel dazu Firefox ESR 24.2 für die Desktop-Systeme. Nutzer von Firefox ESR 17.0.x erhalten ab sofort ein Update auf Firefox ESR 24.2, der Versionszweig ESR 17.0.x ist ab heute geschlossen und erhält keine weiteren Sicherheitsaktualisierungen mehr. Selbes gilt für Thunderbird ESR 17.0.x, Nutzer dieser Version erhalten ab sofort das Update auf Thunderbird 24.2. Einen separaten ESR-Zweig gibt es hier nicht mehr, der reguläre Release-Zweig von Thunderbird entspricht de facto einem ESR-Zweig.

Die Artikel zu den Neuerungen von Firefox, Firefox Mobile und Thunderbird werden spätestens zum großen Fest unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Unterstütze das Firebug-Projekt / Deine Ideen für Firebug

Firebug ist die populärste Firefox-Erweiterung für Webentwickler. Das Firebug-Projekt möchte auch in Zukunft einen echten Mehrwert für Webentwickler bieten und benötigt dafür Unterstützung. Dazu muss man nicht programmieren können. Dokumentieren, Übersetzen, Testen, es gibt viele Möglichkeiten. Auch anderen Firebug bekannt machen ist eine mögliche Art der Unterstützung. Ebenso werden Wünsche für kommende Versionen gesucht, um welche in den Kommentaren dieses Artikels gebeten wird. Diese werden dann gesammelt an das Firebug-Team übergeben.

Firebug

Firebug ist eine hervorragende Erweiterung sowohl für professionelle als auch für hobbymäßige Webentwickler zur Live-Analyse und -Bearbeitung von HTML, CSS und JavaScript. Wahrscheinlich den allermeisten Webentwicklern hat Firebug schon das Leben erleichtert; insbesondere da Firefox selbst lange Zeit überhaupt keine oder auch nur mittelmäßige Entwickler-Werkzeuge besessen hatte. Über drei Millionen aktive Benutzer laut AMO sprechen eine klare Sprache. Damit ist Firebug die Top-3-Erweiterung überhaupt nach Adblock Plus und dem Video DownloadHelper. Und Firebug kann mittels weiterer Erweiterungen sogar noch umfangreich erweitert werden.

Mozilla liefert Firefox seit einiger Zeit selbst mit integrierten Entwicklerwerkzeugen aus, welche sich stetig verbessern. Die Frage, wozu man dann überhaupt noch Firebug benötigt, ist sicherlich berechtigt. Die Antwort darauf ist, dass sowohl die integrierten Werkzeuge als auch Firebug beide ihre Stärken und Schwächen haben und sich im Entwickler-Alltag gegenseitig ergänzen können. Ich selbst setze je nach Situation häufig sowohl das eine als auch das andere Werkzeug ein. Zudem will sich das Team künftig verstärkt auf Features konzentrieren, die nicht in den integrierten Entwicklerwerkzeugen enthalten sind, und diese ergänzen. Aber gerade weil das Firebug-Team wesentlich kleiner als das bei Mozilla mit den integrierten Entwicklerwerkzeugen vertraute Team ist, benötigt Firebug Unterstützung und hier kommt ihr ins Spiel.

Firebug unterstützen – viele Möglichkeiten, für jeden etwas dabei

Wie bereits angedeutet gibt es viele Möglichkeiten, das Firebug-Projekt zu unterstützen und eine davon ist natürlich das direkte Beitragen zum Programmcode. Im Issue-Tracker finden sich zahlreiche Bugs und Feature-Wünsche, welche auf eine Behebung respektive Umsetzung warten. Patches sind ausdrücklich willkommen. Eine weitere Möglichkeit des direkten Beitragens ist das Schreiben von automatisierten Tests. Offene Bugs, welche einen solchen Testcase benötigen, können ebenfalls über den Issue-Tracker gefunden werden. Natürlich werden auch weitere Add-ons für Firebug begrüßt.

Wer nicht programmieren kann, kann Firebug trotzdem unterstützen. Es ist ebenfalls eine große Hilfe, Probleme, welche im laufenden Einsatz auffallen, in genanntem Issue-Tracker zu melden sowie die automatisierten Tests durchlaufen zu lassen.

Wer gerne schreibt und der englischen Sprache mächtig ist, kann dabei helfen, das Firebug Wiki mit weiteren Inhalten zu versorgen oder die Webseite getfirebug.com zu pflegen. Daran Interessierte melden sich in der Firebug-Newsgroup. Wer gerne schreibt, egal ob auf Englisch, Deutsch oder in einer anderen Sprache, der kann auch einfach auf seiner eigenen Webseite einen Artikel über Firebug veröffentlichen und so helfen, Firebug noch bekannter zu machen. Und wer weniger gerne schreibt: Auch ein Beitrag auf Facebook oder ein 140-Zeichen-Tweet auf Twitter tragen ihren Teil bei.

Und wo bereits verschiedene Sprachen angesprochen werden, so werden natürlich auch Übersetzer gesucht. Wer eine Sprache vermisst oder eine bestehende Sprache verbessern möchte, kann sich hierfür auf BabelZilla registrieren und anfragen, ein offizieller Übersetzer zu werden.

Und schließlich gibt es noch die ganz klassische Form der Unterstützung: Die Spende. Wer täglich Firebug nutzt und am Ende des Tages sogar Geld mit Webentwicklung verdient und dabei regelmäßig Firebug einsetzt, sollte sich überlegen, ob es das nicht ein paar Euro wert ist. Aber auch sonst ist jeder willkommen zu spenden, denn auch ein Projekt wie Firebug muss finanziert werden.

Und nun der interaktive Part – eure Wünsche

Was wünscht ihr euch von Firebug? Wie stellt ihr euch das Add-on in der Zukunft vor, welche Features vermisst ihr, was stört euch? Bitte schreibt in den Kommentaren zu diesem Artikel alles, was euch einfällt. Sei es eine noch so große Idee oder nur eine winzige Kleinigkeit. Alle diese Dinge werden dann nach einiger Zeit gesammelt an das Firebug-Team weitergeleitet, welches bereits auf eure Ideen und Anregungen wartet.

Talkilla: Neue Mockups zeigen AT&T-Integration in Firefox

Mozilla arbeitet unter dem Codenamen Talkilla an einem Projekt, um Echtzeitkommunikation mittels WebRTC in den Browser zu bringen. Neue Mockups zeigen die Integration von Diensten des US-Telekommunikationsdienstleisters AT&T.

Seit Juni berichte ich in regelmäßigen Abständen über den Stand des Talkilla-Projektes von Mozilla (das wird nicht der finale Name sein!). Es gibt wieder einmal neue Mockups, welche einem ein besseres Gefühl darüber geben, was Talkilla ist. Diese zeigen eine Integration von AT&T, einem Telekommunikationsdienstleister aus den USA.

Zu sehen ist hier, dass Webseiten ähnlich wie bei SocialAPI oder Add-ons eine Benachrichtigung auslösen können, welche eine Integration in Firefox erlaubt. Speziell in diesem Fall wird gefragt, ob man sein AT&T-Benutzerkonto hinzufügen möchte, um Telefonanrufe in Firefox starten und empfangen zu können.

In den weiteren Mockups ist zu sehen, dass sich in der Symbolleiste ein weiteres Symbol befindet. Per Klick darauf lässt sich ein Videochat-Link an andere Nutzer senden, Einstellungen treffen wie Kontaktlisten hinzufügen oder einen “Bitte nicht stören”-Modus zu aktivieren. Man sieht ebenfalls eine Kontaktliste mit den Möglichkeiten pro Kontakt, diesen zu bearbeiten, zu löschen oder zu blockieren. Darüber kann außerdem ein Chat, ein Videochat, eine E-Mail oder ein Telefonanruf gestartet werden. Ein weiteres Mockup zeigt schließlich ein Nummernfeld zur Eingabe von Telefonnummern.

Zwei weitere Mockups zeigen schließlich einen Chat sowie einen Video-Chat und ein nicht ganz so hochwertiger Entwurf wie die anderen zeigt außerdem die Möglichkeit, Spiele direkt mit anderen über das Chatfenster zu spielen.

Weitere Informationen

Talkilla: Mozilla will Echtzeitkommunikation in den Browser bringen
Mozilla Talkilla: Informationen zum Zeitplan und zu Partnern
Mozilla Talkilla: Neue Informationen zum Funktionsumfang

Erste Spezifikationen und Bilder zum Firefox OS-Smartphone von Huawei

Bislang ist das Smartphone-Angebot mit Firefox OS als Betriebssystem noch recht überschaubar. Wie auch die Telekommunikationsgesellschaften und Länder zunehmen, in denen Firefox OS vertrieben wird, so wächst aber auch der Hersteller-Markt und Huawei wird bald sein erstes Gerät mit Firefox OS auf den Markt bringen.

Nach Geeksphone, TCL Alcatel, ZTE und LG ist Huawei der wahrscheinlich nächste Hersteller eines Smartphones mit Firefox OS, welches wir auf dem Markt sehen werden. Huawei ist auf preisgünstige Geräte spezialisiert und steht weltweit auf Platz 3 bei den Smartphone-Verkäufen hinter Samsung und Apple. Das neue Gerät wird auf den Namen Huawei Ascend Y300 II hören, was bereits suggeriert, dass es sich dabei um einen Nachfolger des Huawei Ascend Y300, einem Android-Gerät, handelt. Das ist auch der größte Unterschied zwischen beiden Geräten, sowohl optisch als auch technisch unterscheiden sich beide Geräte von den bekannten Eckdaten her nicht erkennbar voneinander, mit Ausnahme der Tatsache, dass das Ascend Y300 II nur eine Hardware-Taste besitzt, wie bei Geräten mit Firefox OS nicht anders vorgesehen.

Bekannt sind die folgenden Spezifikationen: Das Gerät wird eine 1 GHz-Dualcore-CPU und 512 MB RAM besitzen. Interner Speicher stehen 4 GB zur Verfügung, via SD-Karte kann der zur Verfügung stehende Platz um bis zu weitere 32 GB erweitert werden. Das Display besitzt eine Größe von 4.0 Zoll, eine 5 Megapixel-Kamera findet sich auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 0.3 Megapixel auf der Vorderseite. Das Smartphone wird mit Firefox OS 1.2 in den Verkauf gehen und soll im ersten Quartal 2014 erscheinen. In welchen Ländern ist noch nicht bekannt, das movistar-Branding auf den Fotos lässt aber bereits erkennen, dass es auf jeden Fall mindestens einmal mehr ein Land sein wird, in welchem Telefónica aktiv ist.

Firefox OS: Vierte Telekommunikationsgesellschaft, nächstes Land: Italien

Die Serie von Markteinführungen geht weiter. Ab morgen können Smartphones mit Mozillas Betriebssystem Firefox OS über die Telecom Italia auch in Italien erworben werden.

Nach Telefónica, der Deutschen Telekom und Telenor feiert nun die vierte Telekommunikationsgesellschaft Firefox OS-Premiere. Konkret handelt es sich dabei um die Telecom Italia, welche pünktlich zu Nikolaus das Alcatel One Touch Fire – naheliegenderweise – in Italien zu einem Preis von 79,70 € einführt.

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