Firefox Marketplace: Apps benötigen Altersbewertung bis 15. April, ansonsten Entfernung

Erinnerung für App-Entwickler: Alle Apps im Firefox Marketplace benötigen bis spätestens 15. April eine Altersbewertung, ansonsten werden sie aus dem Firefox Marketplace gelöscht.

Mozilla hat mit der International Age Rating Coalition (IARC) zusammengearbeitet, um Altersbewertungen für Apps in den Firefox Marketplace einzuführen. Nach Ansicht von Mozilla sollten Nutzer die Möglichkeit haben zu erkennen, welche Inhalte für sie angemessen sind und welche nicht. Aus diesem Grund benötigen alle Apps im Firefox Marketplace ab dem 15. April 2014 eine IARC-Bewertung. Apps ohne solche Bewertung werden nach diesem Datum aus dem Firefox Marketplace gelöscht.

Diese Bewertung zu erhalten ist eine Sache weniger Minuten. App-Entwickler melden sich dafür auf der Entwicklerseite des Firefox Marketplace an und können dann das IARC Rating-Tool für ihre Apps erreichen. Hierüber müssen lediglich ein paar Fragen durch Auswahl vordefinierter Antworten beantwortet werden, woraus schließlich die entsprechenden PEGI-, USK- in Deutschland oder andere Bewertungen je nach Region generiert werden. Derzeit unterstützt werden neben PEGI und USK außerdem ESRB und CLASSIND, weitere internationale Bewertungssysteme sollen folgen. Damit ist der Firefox Marketplace der erste Appstore, welcher IARC-Ratings implementiert.

In Deutschland und Brasilien gibt es sehr strenge Vorgaben, welche eine Altersbewertung für alle digital verbreiteten Spiele fordern. Damit bislang in Deutschland oder Brasilien Spiele im Firefox Marketplace angezeigt werden durften, mussten die App-Reviewer Bewertungen vornehmen, welche nur in der entsprechenden Region gültig waren. Mit dem neuen System können App-Entwickler selbst die Bewertungen vornehmen und diese sind für alle Regionen gültig.

Das System funktioniert zwar durch Selbstbewertung, die IARC wird allerdings immer wieder stichprobenartig Apps ansehen und gegebenenfalls Anpassungen der Bewertung vornehmen. Auch App-Reviewer sind in der Lage, auf unangemessene Unterschiede zwischen Bewertung und Inhalt der App zu reagieren.

Firefox OS: Verkauf des Geeksphone Revolution startet

Geeksphone hat den Verkauf des Mittelklasse-Smartphones Geeksphone Revolution gestartet. Das Hybrid-Smartphone mit Unterstützung sowohl für Android als auch für Firefox OS kann ab sofort über den Online-Shop des spanischen Startups bestellt werden.

Das Geeksphone Revolution kann ab sofort über den Online-Shop des spanischen Startups bestellt werden. Der offizielle Verkaufspreis beträgt 289 Euro inklusive Mehrwertsteuer, ein kleines Kontingent geht bereits für 269 Euro in den Verkauf. Dazu kommen noch die Versandkosten (UPS) aus Spanien. Angekündigt war der Verkaufsstart für den 20. Februar, mit spanischer Pünktlichkeit hat der Verkauf exakt 24 Stunden nach Beginn des 20. Februar begonnnen.

Die größte Besonderheit des Geeksphone Revolution ist, dass dieses offiziell sowohl Android als auch Firefox OS unterstützt. Ausgeliefert wird es mit Android 4.2.2, ohne große Umstände kann auf eine Vorabversion von Firefox OS 1.3 gewechselt werden. Umgekehrt funktioniert dies natürlich auch jederzeit. Allerdings kann immer nur ein System gleichzeitig installiert sein und der Wechsel des Betriebssystems ist natürlich gleichbedeutend mit dem Verlust der Daten, welche zuvor entsprechend gesichert werden sollten. Das Geeksphone Revolution ist nicht nur das erste Smartphone mit Firefox OS 1.3, es ist auch das von den Spezifikationen her beste Gerät mit Firefox OS auf dem Markt.

Im Geeksphone Revolution arbeitet der Intel Atom Dual Core Prozessor Z2560 mit 1.6 GHz Taktfrequenz. Damit handelt es sich um das erste Firefox OS-Smartphone mit x86-Befehlssatz, alle anderen bislang auf dem Markt erhältlichen Geräte mit Firefox OS besitzen eine ARM-CPU. Arbeitsspeicher sind 1 GB LPDDR2 RAM verbaut, interner Speicher sind es 4 GB EMMC. Dieser kann um bis zu 32 GB per MicroSD-Speicherkarte erweitert werden. Das IPS Multitouch LCD-Display hat eine Größe von 4.7 Zoll und bietet qHD-Auflösung. Die Kamera kann Videos bei einer Framerate von 30 fps mit 1080p-Auflösung aufnehmen, die Hauptkamera löst mit acht Megapixeln auf, die Frontkamera mit 1.3 Megapixeln. Außerdem besitzt die Hauptkamera einen LED-Blitz. Die Kapazität des Lithium-Polymer-Akkus beträgt 2.000 mAh. Der Akku wird austauschbar sein, Geeksphone wird Akkus als Zubehör verkaufen.

Das Smartphone besitzt einen 3.5φ Audio Jack- sowie einen MicroUSB-Anschluss, es gibt einen Beschleunigungs-, Licht- und Näherungssensor sowie einen Kompass und AGPS, es werden die WLAN-Standards 802.11 b/g/n unterstützt, außerdem Bluetooth 3.0.

Unterstützt werden die Frequenzen HSPA / WCDMA: 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz und GSM / GPRS / EDGE: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz. Die HSDPA-Geschwindigkeit beträgt bis zu 21 Mbps, in die Gegenrichtung (HSUPA) geht es mit bis zu 5,76 Mbps. Das Gerät besitzt die GPRS- / EDGE-Klasse 12. Die Abmessungen des Gerätes betragen 135 x 68.4 x 9.8 mm, als Simkarten-Format kommt Mini-SIM (2FF) zum Einsatz.

Firefox OS: Chile ist das erste Land in 2014

Nachdem es in den letzten Wochen vermehrt um neue Geräte ging und es ruhiger in Sachen neue Marktstarts war, läutet Telefónica die nächste Runde der Firefox OS Launches ein – ab sofort gibt es das Alcatel One Touch Fire in Chile zu kaufen.

In der zweiten Jahreshälfte 2013 feierte Firefox OS Marktstart in 14 Ländern. Den Anfang in 2014 macht einmal mehr Telefónica und das einmal mehr mit dem Alcatel One Touch Fire. Dieses wird ab sofort ...

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.soeren-hentzschel.at - Nachrichten aus der Welt von und um Mozilla.

Details zu zwei neuen Alcatel-Smartphones mit Firefox OS

Nach dem Alcatel One Touch Fire ist vor dem Alcatel One Touch Fire C und Alcatel One Touch Fire E. Auf diese Namen könnten zwei neue Smartphones von TCL Alcatel hören, welche im Rahmen des Mobile World Congress in der kommenden Woche vorgestellt werden sollen. Zu beiden Geräten gibt es erste Informationen.

TCL Alcatel hat kürzlich versprochen, auf dem Mobile World Congress in Barcelona (24. bis 27. Februar 2014) gleich mehrere neue Geräte mit Firefox OS anzukündigen. Zu einem der beiden Geräte wurden vor zwei Tagen die ersten Informationen enthüllt. Nun gibt es weitere Informationen, auch zu einem zweiten neuen Smartphone mit Firefox OS.

Wie areamobile.de unter Berufung auf eine nach eigenen Angaben vertrauenswürdige Quelle schreibt, handelt es sich bei den beiden neuen Geräten um das Alcatel One Touch Fire C und das Alcatel One Touch Fire E – letzteres wird wohl der offizielle Verkaufsname für das Gerät werden, welches hier als Alcatel One Touch Pop (D1 Fire) vorgestellt worden war.

Die genannten Spezifikationen des Alcatel One Touch Fire E entsprechen den hier bereits vorgestellten Spezifikationen, so soll eine Snapdragon 200 CPU (Modell MSM8610) von Qualcomm zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um einen ARMv7 Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz Taktfrequenz sowie Adreno 302 GPU. Auch die Größe des Displays von 4.5 Zoll wird im Artikel bestätigt. Das Gerät soll außerdem eine Fünf-Megapixel-Kamera besitzen. Die Seite lffl.org schreibt von 1 GB RAM sowie 4 GB internem Speicher, welcher via SD-Karte erweitert werden kann.

Das Alcatel One Touch Fire C wird der kleinere Bruder dieses Smartphones werden. Auch dieser soll mit einer 1.2 GHz Dual Core-CPU kommen, allerdings mit nur 3.5 Zoll Display-Größe und Zwei-Megapixel-Kamera.

Die Seite areamobile.de hat auch schon Informationen zur Verarbeitung der beiden Geräte. So soll das Alcatel One Touch Fire C in einem Kunststoffgehäuse daherkommen, das Alcatel One Touch Fire in einem höherwertiger wirkenden 7.9 mm dicken Gehäuse im gebürsteten Metall-Look.

Firefox 29: HTTP/2.0 (Draft) in Firefox aktivieren

Der aktuelle HTTP-Standard 1.1 ist schon ziemlich in die Tage gekommen, dieser datiert nämlich aus dem Jahr 1999. Ein neuer Standard HTTP/2.0 befindet sich allerdings in Entwicklung und Mozilla ist erwartungsgemäß ganz vorne mit dabei, wenn es um die Implementierung geht. In Firefox 29 kann die Unterstützung für einen aktuellen Entwurf des Standards per Konfiguration aktiviert werden.

HTTP/1.1 stammt aus dem Jahr 1999 und hat sich seit dem nicht verändert. Seit einiger Zeit arbeitet die Hypertext Transfer Protocol Bis-Arbeitsgruppe (HTTPbis) der IETF unter Mitwirkung aller großen Browserhersteller an einem Nachfolge-Protokoll auf Grundlage von Googles SPDY-Protokoll. Während sich HTTP/2.0 noch in Entwicklung befindet, haben die Browserhersteller bereits mit der Implementierung begonnen. So unterstützt Google Chrome beispielsweise Draft 5 und Firefox in Version 29 Draft 9 des kommenden HTTP-Standards (und Draft 5 des dazugehörigen Kompressionsstandards). Mozilla wird in Firefox ausschließlich HTTP/2.0 über TLS, nach aktuellem Stand der Dinge also nur URLs mit https://, implementieren.

Zum Testen benötigt es eine Nightly-Version von Firefox 30 oder Aurora-Version von Firefox 29. Die beiden Schalter network.http.spdy.enabled.http2draft sowie security.ssl.enable_alpn müssen über about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Builds, welche ausdrücklich als experimenteller zu sehen sind und HTTP/2.0 über TLS für URLs mit http:// aktivieren. Der finale Entwurf des Protokolls wird für November 2014 erwartet. (via)

Leak: Spezifikationen des Firefox OS Smartphones Alcatel One Touch Pop

In wenigen Tagen beginnt der Mobile World Congress 2014 (MWC) in Barcelona. Pünktlich dazu sind die ersten Informationen zum Nachfolger des Alcatel One Touch Fire geleakt.

TCL Alcatel möchte auf dem Mobile World Congress 2014 neue Geräte mit Firefox OS vorstellen. Eines davon hört auf den internen Namen Alcatel One Touch Pop, wobei dieser sich vom offiziellen Verkaufsnamen noch unterscheiden kann. Zu diesem sind erste Informationen aufgetaucht. Das Gerät, welches mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert werden soll, setzt eine Snapdragon 200 CPU (Modell MSM8610) von Qualcomm mit Adreno 302 GPU ein. Dabei handelt es sich um einen ARMv7 Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz Taktfrequenz. Das Display hat eine Größe von 4,5 Zoll und löst mit WXGA (768×1280) auf.

Aufmerksamen Lesern werden diese Spezifikationen bekannt vorkommen. Vergangenen Monat sind die ersten Spezifikationen des ZTE Open C ans Licht gekommen. Die nun bekannt gewordenen Details zum Alcatel One Touch Pop sind mit denen des ZTE Open C identisch – nur die Größe des Displays vom ZTE Open C ist noch unbekannt.

Der MWC 2014 findet vom 24. bis zum 27. Februar statt. Spätestens dann sollten weitere Details zu beiden Geräten bekannt werden. (via)

Update 18.02.2014: Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Es gibt weitere Informationen zu diesem soweit einem weiteren neuen Smartphone von TCL Alcatel mit Firefox OS. Näheres in diesem Artikel.

Firefox 27 ignoriert eingestelltes Downloadverzeichnis? Lösung.

Einige Nutzer von Firefox 27 beklagen das Problem, dass sich Firefox ihr eingestelltes Downloadverzeichnis nicht merkt. Konkret handelt es sich dabei um Windows-Nutzer, die das Root-Verzeichnis einer ihrer Partitionen als Downloadverzeichnis einstellen wollen.

Einige Windows-Nutzer, welche die Downloads ihres Firefox gerne im Root-Verzeichnis einer ihrer Partitionen abspeichern würden, stellen derzeit fest, dass dies in Firefox 27 nicht länger funktioniert. Grund hierfür ist ein Fehler in Firefox, welchen Mozilla nach Möglichkeit noch in Firefox 28 beheben möchte. Bislang gibt es allerdings noch keinen funktionierenden Bugfix in der aktuellen Betaversion von Firefox 28.

So können Windows-Nutzer derzeit keine Downloads beispielsweise unter D:\ abspeichern, die Downloads landen stattdessen an anderer Stelle (zum Beispiel dem Download-Verzeichnis oder Desktop), während ein Verzeichnis wie D:\Downloads auch mit Firefox 27 funktioniert. Die Lösung für betroffene Nutzer lautet also entweder ein Verzeichnis auszuwählen oder auf das nächste Firefox-Update zu warten.

Intellego – Maschinelle Übersetzungen powered by Mozilla

Mozilla hat damit begonnen, die Möglichkeiten maschineller Übersetzungen zu erforschen, ähnlich wie man es von Google Translate kennt. Das Projekt läuft unter dem Codenamen Intellego.

Google bietet mit Translate einen Übersetzungsdienst für Texte und Webseiten an. Bevor Google seinen Chrome-Browser um eine automatisierte Übersetzungsmöglichkeit für Webseiten erweitert hat, hatte Google eine offene API für maschinelle Übersetzungen angeboten. Ungefähr mit dem Einbau in Chrome vor drei Jahren hat Google seine API dann allerdings geschlossen und damit eine Lücke hinterlassen. Eine Situation, mit der man bei Mozilla nicht zufrieden ist. Mozillas Vision ist eine Welt, in der Sprache nicht länger eine Barriere für die Kommunikation im Internet ist und sich alle Menschen mühelos untereinander verstehen können, ungeachtet ihres sprachlichen Ursprungs. Darum sieht es Mozilla als seine Mission, Nutzer mit automatischen Übersetzungen von jeder Sprache in jede andere Sprache in Echtzeit versorgen zu können. Dieser Aufgabe hat man sich unter dem Projektnamen Intellego angenommen.

Parallel dazu arbeitet Mozilla an einem Projekt, um ähnlich wie man es von Chrome her schon kennt, automatische Übersetzungen für Webseiten in anderen Sprachen als denen der Nutzer zu übersetzen. Beide Projekte sind nicht notwendigerweise abhängig voneinander, wobei klar ist, dass sich beide Projekte sehr gut ergänzen und die Resultate des Intellego-Projekts als Grundlage für die Webseiten-Übersetzung dienen können, so dass es auch im Mozilla Wiki als ein Anwendungsfall für Intellego genannt wird. Aber es wäre kein Projekt unter dem Namen Mozillas, würde man die Technologie nur für die eigenen Produkte entwickeln wollen. Stattdessen wünscht man sich eine offene API, welche frei nutzbar sein und Übersetzungen per Knopfdruck ermöglichen soll.

Einen Zeitplan für konkrete Ergebnisse gibt es noch nicht. Seit etwa einem Monat finden wöchentliche Meetings statt, in denen der Fortschritt des Projektes besprochen wird. Passend dazu wurden Anfang des Monats Mockups für eine Übersetzungsfunktion des Desktop-Firefox veröffentlicht:

Update 20.02.2014: Der vorletzte Absatz des Artikels wurde komplett überarbeitet, da er missverständlich war. Danke Jeff/Michael.

Neuer Tab-Modus zum Testen der Multi-Prozess-Architektur in Firefox

Electrolysis, kurz: e10s, ist der Name des Mozilla-Projektes, welches Firefox um eine Multi-Prozess-Architektur erweitern soll. Für Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox ist es durch einen neuen Tab-Modus ab sofort leichter, Firefox mit und ohne Multi-Prozess-Architektur parallel zu testen.

Electrolysis (e10s) bringt eine Multi-Prozess-Architektur in Firefox, um die Browseroberfläche, Plugins sowie Tabs in jeweils eigenen Prozessen auszuführen. In aller Kürze zusammengefasst soll Firefox damit in erster Linie reaktionsfreudiger, in zweiter Linie stabiler sowie durch Sandboxing sicherer werden. Seit Anfang 2013 arbeitet Mozilla wieder an e10s, nachdem das Thema erstmals 2009 aufkam und das Projekt dann 2011 wieder zurückgestellt worden war.

Seit einiger Zeit kann e10s durch Setzen des about:config-Schalters browser.tabs.remote auf true getestet werden. Um weitere Tester zu erreichen, aber e10s nicht standardmäßig für alle Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox aktivieren zu müssen, hat Mozilla folgende Änderung vorgenommen: browser.tabs.remote steht in der Nightly-Version von Firefox nun standardmäßig auf true. Zusätzlich muss der neu eingeführte Schalter browser.tabs.remote.autostart (standardmäßig auf false) ebenfalls auf true gesetzt werden, um Firefox immer im e10s-Modus zu betreiben. In diesem Fall erscheint im Datei-Menü zusätzlich der Eintrag “New In-process Window”, um ein Fenster zu öffnen, welches nicht Gebrauch von separaten Prozessen macht.

Ändert der Nutzer keinen Schalter über about:config und belässt die Standard-Einstellungen, dann ist e10s deaktiviert, kann über das Datei-Menü aber für einzelne Fenster aktiviert werden, indem der neue Eintrag “New OOP Window” ausgewählt wird (OOP = out of process). Dies erinnert vom Prinzip her an die Privaten Fenster, welche ebenfalls einen speziellen Modus für alle Tabs in entsprechendem Fenster aktivieren; in diesem Fall um keine Chronik oder sonstigen Daten dauerhaft zu speichern. Unterstrichene Seitentitel in den Tabs kennzeichnen die OOP-Fenster.

Update 15.02.2014: Mozilla hat den Eintrag “New OOP Window” umbenannt in “New e10s Window”.

Wichtiger Hinweis: Nicht grundlos wird e10s zu diesem Zeitpunkt noch nicht standardmäßig für alle Nutzer der Nightly-Versionen aktiviert. Noch immer funktionieren damit grundlegende Dinge wie die Druckfunktion nicht. Außerdem wird dringend empfohlen, eine Sicherung des Firefox-Profils anzulegen, bevor e10s getestet wird, um möglichen Datenverlusten durch Beschädigungen des Profils vorzubeugen. Dies sollte beim Umgang mit Nightly-Versionen grundsätzlich beachtet werden.

Firefox 27.0.1 behebt Sicherheitslücke und mögliche Absturzursache

Mozilla wird voraussichtlich diesen Freitag Firefox 27.0.1 veröffentlichen. Das außerplanmäßige Update schließt eine Sicherheitslücke, behebt eine häufige Absturzursache und außerdem einen Berechnungsfehler in der JavaScript-Engine.

Voraussichtlich am Freitag wird Mozilla ein außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 27 veröffentlichen. Anlass hierfür ist eine mögliche Absturz-Ursache, welche sich in den ersten Tagen nach Veröffentlichung von Firefox 27 als Top-Crasher herauskristallisiert hat und entgegen erster Annahmen nicht nur in Zusammenhang mit GreaseMonkey, sondern auch ohne jenes Add-on auf Webseiten ausgelöst werden kann.

Das Update behebt weiter eine Sicherheitslücke in der verwendeten libpng-Version 1.6.8, welche DoS-Attacken über manipulierte PNG-Dateien möglich machte. Des Weiteren wurde ein in Firefox 27 eingeführter Fehler in der JavaScript-Engine behoben, welcher zu falschen Ergebnissen der asin()-Funktion führen konnte (der Quelltext des verlinkten Testcases dokumentiert den Fehler).

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