Firefox Flicks 2013: Gewinner stehen fest, Deutscher unter den Siegern

Seit Februar lief Mozillas internationaler Kurzvideo-Wettbewerb Firefox Flicks. Nun stehen die finalen Gewinner fest. Unter den Gewinnern befindet sich auch jemand aus Deutschland.

Die Gewinner des dritten Firefox Flicks-Wettbewerbes stehen fest. Insgesamt gab es mehr als 400 Einreichungen aus aller Welt. Marvin Nuecklaus aus Deutschland hat dabei den Preis der Regionen des Gebietes Europa, Afrika und Mittlerer Osten gewonnen.

Hauptpreis: Spot the Difference (Polen):

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Preis der Regionen Nordamerika: The Whole is Greater (USA):

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Zweitplatzierter Nordamerika: Scooter (USA):

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Preis der Regionen Latein Amerika: Tortillas on the Go (Mexiko):

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Zweitplatzierter Latein Amerika: Beyond the Limit (Mexico):

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Preis der Regionen Europa, Naher Osten und Afrika: Be a Part of It – Get Mobilized (Deutschland):

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Zweitplatzierter Europa, Naher Osten und Afrika: Be Part of It (UK):

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Preis der Regionen Asien: The Anniversary (Singapur):

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Zweitplatzierter Asien: Stand by You Always (Japan):

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People’s Choice Award 1: Anyone, Anywhere (Taiwan):

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People’s Choice Award 2: The Right Way (Italien):

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People’s Choice Award 3: Spot the Difference (Polen):

siehe Hauptpreis.

Firefox: Java gilt ab Version 24 grundsätzlich als unsicher, standardmäßiges Click-to-Play ab Version 26

Mozilla plant in den kommenden Wochen zwei grundlegende Änderungen in Bezug auf die Ausführung von Plugins. So soll das Java-Plugin bereits in Kürze grundsätzlich als unsicher eingestuft werden, auch in der jeweils aktuellsten Version. Click-to-Play für alle Plugins außer der aktuellsten Flash-Version soll ab Version 26 standardmäßig aktiviert werden.

Nach derzeitiger Planung soll das Java-Plugin ab Version 24 von Firefox grundsätzlich als unsicher eingestuft werden, auch in seiner jeweils aktuellsten Version. Dies ist die Konsequenz aus den zahlreichen Sicherheitslücken der Vergangenheit und der sehr langen Zeit, welche Oracle zum Beheben der Sicherheitslücken benötigt. Nutzer werden Java weiterhin für einzelne Seiten permanent erlauben können, Java wird dann aber nicht mehr global für alle Webseiten aktiviert werden können. Mozilla plant diese Änderung für Firefox 24, allerdings nicht direkt zur Veröffentlichung von Version 24.

Mit Firefox 26 kommt eine weitere Änderung. Dann werden wie bereits Anfang des Jahres berichtet alle Plugins standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet, außer Adobe Flash in seiner zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellsten Version. Durch Click-to-Play sind Plugins nicht permanent geladen, sondern können bei Bedarf durch den Benutzer aktiviert werden. Über den Add-on Manager können die Plugins aber auch wieder permanent aktiviert werden.

Mozilla verteilt wieder kostenlose Smartphones an Entwickler

Mozilla verteilt kostenlose Firefox OS-Smartphones an Entwickler. Bereits im Mai gab es das Programm Phones for Apps for Firefox OS, welches nun in die zweite Runde geht.

Wie bereits im Mai können sich auch jetzt wieder Entwickler bei Mozilla bewerben, um ein kostenloses Smartphone mit Firefox OS zu erhalten. Wieder wird es sich dabei um ein Keon von Geeksphone handeln. Folgende Richtlinien gelten dabei:

  • Wir erwarten die URL einer Webseite, ein Code-Repository oder eine App-Plattform, wie beispielsweise die der Amazon Web App, Blackberry WebWorks, Chrome Web Store, webOS oder den PhoneGap Store. Falls Sie eine HTML5 App in eine systemeigene Schale verpackt haben, um sie über iTunes, Google Play oder einen anderen App-Markt zu verbreiten, geben Sie bitte das dafür genutzte Tool an (z.B.: Appcelerator, PhoneGap, Sencha).
  • Sie müssen in der Lage sein, schnellstmöglich mit Ihrer Arbeit zu beginnen. Die Apps sollten im September oder Oktober fertig sein.
  • Bitte warten Sie nicht darauf, von uns zu hören. Beginnen Sie Ihre Arbeit und laden Sie sich den Firefox OS Simulator herunter.
  • Denken Sie daran: Falls Sie uns nicht auf eine live HTML5 App hinweisen können, dürfen Sie nicht am Programm teilnehmen.

Mozilla wird sich bei den ausgewählten Entwicklern melden. Wer nicht ausgewählt wird, wird auch nichts hören, es wird in diesem Zusammenhang um Verständnis gebeten und darauf hingewiesen, dass es sich um ein wirklich kleines Team handelt, welches diese Aktion betreut.

Das Keon kommt mit einer 1 GHz getakteten Snapdragon S1 CPU von Qualcomm, 512 MB RAM und 4 GB internem Speicher. Via MicroSD kann der verfügbare Speicherplatz erweitert werden. Der Bildschirm ist 3.5” groß und bietet eine HVGA-Auflösung (480 × 320 Pixel). Die integrierte Kamera löst Bilder mit 3 Megapixeln auf, zur weiteren Ausstattung gehören WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung. Der Akku hat eine Kapazität von 1580 mAh. Das Gerät unterstützt die UMTS-Frequenzen 850/1900/2100 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE).

Firefox Add-on: Add-on-Leiste, altes Firefox-Menü und viele „Classics“ mehr für „Australis“

Mozilla plant mit Australis die Einführung eines moderneren Designs, welches weitreichende Änderungen, sowohl optisch als auch in Bezug auf die Anpassbarkeit mit sich bringen wird. Wem diese Änderungen oder ein Teil der Änderungen nicht gefallen, kann das alte Erscheinungsbild mittels Erweiterung wiederherstellen.

Dass Mozilla mit Australis ein neues Design für Firefox einführen wird, das ist bekannt. Klar ist auch, dass sich daran die Geister scheiden werden, wie immer, wenn das Design eines Produktes verändert wird. Während vielen die neue Australis-Richtung sehr gut gefällt, gibt es auch einige, die damit wenig bis gar nichts anfangen können. Und natürlich gibt es auch alle Stufen dazwischen, beispielsweise Nutzer, welchen vielleicht die neue Design-Richtung gefällt, aber nicht mit dem Verlust der Add-on-Leiste leben können.

Es war zu jedem Zeitpunkt klar, dass all diese Dinge via Add-ons wieder zurechtgebogen werden können. Erstaunlich allerdings ist, dass es bereits ein Add-on gibt, welches praktisch alle Änderungen rückgängig machen kann. Veröffentlicht ist das Add-on bislang nicht, dies wird aber passieren, sobald Australis im Hauptentwicklungszweig von Firefox gelandet ist, was nur noch eine Frage sehr kurzer Zeit sein wird. Sobald dies geschehen ist, wird dieser Artikel natürlich umgehend aktualisiert.

Das Add-on stellt dabei eine Komplettlösung für wirklich alles dar. Das heißt, niemand muss sich unzählige Erweiterungen zusammensuchen, um das alte Erscheinungsbild von Firefox wiederherzustellen. Eine andere Besonderheit ist, dass es sich hierbei um keine Alles-oder-Nichts-Lösung handelt, jede einzelne Änderung ist optional, der Nutzer kann also ganz gezielt steuern, welchen Teil von Australis er behalten möchte und was ihm vorher besser gefallen hat. Kurz: Mit dieser Änderung wird jedem Kritiker der Wind aus den Segeln genommen, denn diese Erweiterung lässt keine Wünsche offen, jeder kann das beste aus beiden Welten erhalten, und das bereits lange bevor Australis den offiziellen Release-Kanal von Mozilla erreichen wird. Wahrscheinlich ist eine Veröffentlichung von Firefox mit Australis-Design nicht vor Version 27, welche am 21. Januar 2014 erscheinen wird.

Die Erweiterung bietet zahlreiche Möglichkeiten. Die wohl wichtigste Möglichkeit ist der Erhalt der Add-on-Leiste, welche standardmäßig mit Australis aus Firefox entfernt werden wird. Aber die Erweiterung kann noch viel mehr. Wem das mit Firefox 4 eingeführte Menü unter Windows gefallen hat, der kann ein solches einstellen, die Tabs können ihr altes Design ohne runde Tabs erhalten und wieder unter der Adressleiste platziert werden. Auch Optionen für kleine Symbole oder Symbole + Text in den Symbolleisten gibt es, wie auch eine Einstellung, um die Suchleiste wieder nach unten zu setzen. Das Add-on bietet noch einige weitere Einstellungen, eine vollständige Übersicht gibt es auf dem dazugehörigen Blog. Der Entwickler ist kein Unbekannter, dabei handelt es sich um den in Deutschland lebenden Aris, welcher unter anderem für das Noia 4-Theme bekannt ist.

Mozilla möchte Firefox Marketplace stärker an Nutzer-Interessen ausrichten

Mozilla möchte es seinen Nutzern im Firefox Marketplace in Zukunft ermöglichen, die Startseite zu individualisieren und so nur die Dinge anzuzeigen, für welche sich der Nutzer interessiert anstatt alle mit den gleichen Inhalten zu begrüßen, welche die Nutzer unter Umständen gar nicht interessieren.

In einem aktuellen Beitrag im UX-Blog erklärt Mozilla, dass Nutzer in den derzeitigen App Stores keine Möglichkeit hätten, den angezeigten Inhalt anzupassen, stattdessen sehen alle Nutzer lediglich den Inhalt, welchen der Betreiber des App Stores für relevant hält. Mozilla möchte aber, dass jemand, der sich beispielsweise nicht für Social Apps interessiert, auch nicht mit unzähligen Social Apps begrüßt wird.

Mozilla experimentiert aus diesem Grund derzeit mit dem Konzept eines Feeds. Dieser Feed soll dem Nutzer die Inhalte präsentieren, für welche dieser sich interessiert. Mit dem Feed soll man nicht mehr nach den Inhalten suchen müssen, die sie interessieren, stattdessen soll der Inhalt die interessierten Nutzer finden. Dabei beruft sich Mozilla auf das fünfte Prinzip des Mozilla-Manifests: Jeder muss die Möglichkeit haben, das Internet nach eigenen Vorstellungen zu nutzen. Darum soll jeder selbst entscheiden können, was er sehen möchte. Nutzer sollen so mehr für sie relevanten Inhalt sehen, Entwickler profitieren davon, indem ihre Apps der richtigen Zielgruppe angezeigt werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten mit einem Feed soll es im Firefox Marketplace keinen separaten Bereich geben, um Inhalte zu abonnieren. Bei diesen Produkten müssten die Nutzer ihre aktuelle Tätigkeit unterbrechen, die Navigation finden, ihre Abonnements aktualisieren und dann wieder zurückkehren. Nutzer sollten aber nicht lernen müssen, sich für Inhalte an- und abzumelden, Nutzer sorgen sich nur um Inhalte. Man wisse, dass Menschen suchen und stöbern, dieses Verhalten möchte man sich zu nutze machen und so erlaubt der derzeitige Prototyp des Feeds, dass Nutzer bei Inhalten, welche sie mögen, einfach auf das Herz-Symbol klicken und schon sehen sie in Zukunft Updates und verwandte Inhalte auf ihrer Startseite.

Weiter schreibt Mozilla erkannt zu haben, dass Nutzer Beziehungen und Verbindungen mit Menschen schätzen. Aus diesem Grund zeigt Mozilla Fotos der Personen hinter den Inhalten in den Einträgen an. Dies zeige den Nutzern, dass dahinter reale Menschen und nicht nur Maschinen oder Algorithmen stecken. Außerdem zeigt man die Download-Zahlen und Zahl der Aufrufe an, um den Menschen das Gefühl zu geben, Teil von etwas zu sein, was größer ist als sie selbst, und damit ihren Einfluss auf die Community zu zeigen.

Ein drittes Design-Prinzip beim Feed beruht auf der Tatsache, dass die Bindung der Nutzer an App Stores über die Zeit abnehme. Ein Grund sei, dass es keine Freude sei, einen App Store zu benutzen. Mozilla möchte daher mehr positive Emotionen in den Firefox Marketplace bringen und die Bindung aufrechterhalten. Durch personifizierte Charaktere möchte Mozilla die Konversationen lustiger gestalten, Wortwahl und lebhafte Animationen tragen ihren Teil dazu bei, angenehme Momente zu schaffen.

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Mozilla Brick: UI-Komponenten für moderne Web Apps

Mit den Web Components befindet sich eine Webtechnologie in der Standardisierung durch das W3C, welche es Webentwicklern erlaubt, eigene HTML-Elemente für Webanwendungen zu bauen. Mit Brick stellt Mozilla nun eine Sammlung wiederverwendbarer UI-Komponenten vor.

Brick heißt das neuste Projekt aus dem Hause Mozilla und besteht aus einer Sammlung von UI-Komponenten, welche cross-browser-kompatibel sind. Brick nutzt dafür X-Tag – eine von Mozilla entwickelte Polyfill-Bibliothek, welche die sogenannten Web Components in heutigen Browsern verfügbar macht. X-Tag ist kompatibel mit Firefox ab Version 5, Chrome ab Version 4, Safari ab Version 4, Opera ab Version 11 sowie dem Internet Explorer ab Version 9. Bricks befindet sich derzeit noch in der Betaphase.

Mit Web Components sind Webentwickler dazu in der Lage, eigene HTML-Elemente zu bauen, welche in der Anwendung wiederverwendet werden können. Eines der Bricks ist beispielsweise ein Kalender. Eine Zeile wie reicht, um einen Kalender in die Webanwendung zu integrieren. Weitere Widgets, welche Brick bereitstellt, sind unter anderem eine Tab-Leiste, ein Slider oder auch Tooltips. Mit den Bricks kann ein Entwickler viel Zeit sparen, da er sich keine Gedanken um das HTML/CSS/JavaScript dahinter machen muss.

Die Widgets von Brick sind mit allen aktuellen Browsern kompatibel und mobiltauglich. Im Gegensatz zu jQuery UI erfordert Brick kein nicht-semantisches HTML-Markup und muss nicht explizit via JavaScript initialisiert werden. Mit Brick genügt es, den entsprechenden Tag im HTML der Anwendung zu schreiben als wäre es ein ganz gewöhnlicher Bestandteil von HTML.

Plug-n-Hack: Mozilla schlägt Standard zur Interaktion zwischen Sicherheitstools und Browsern vor

Mit Plug-n-Hack (PnH) schlägt Mozilla einen Standard vor, welcher definiert, wie Sicherheitstools mit Browsern besser interagieren können.

In einem aktuellen Blog-Beitrag schreibt Mozilla, dass Sicherheitstools häufig in Verbindung mit Browsern benutzt werden, bislang aber eine direkte Interaktion Plattform- und Browsererweiterungen notwendig gemacht haben. Das Konfigurieren des Browsers, damit dieser mit einem Sicherheitstool zusammenarbeitet, sei ein nicht trivialer Vorgang, welcher Entwickler und Tester mit weniger Erfahrung davon abhalten kann, solche Tools zu nutzen.

PnH soll dieses Problem lösen, indem es Sicherheitstools erlaubt, die Funktionalitäten mittels Manifest festzulegen, welche geeignet für eine Interaktion mit dem Browser sind. Ein Browser, welcher PnH unterstützt, kann diese Funktionalitäten dann direkt aufrufen ohne zum und vom Tool hin- und herwechseln zu müssen. Neben einigen fest definierten Fähigkeiten, beispielsweise zur Proxy-Konfiguration, seien die meisten Möglichkeiten dabei komplett generisch gehalten, so dass praktisch jede denkbare Funktionalität über PnH festgelegt werden kann.

PnH wurde sowohl browser- als auch toolunabhängig entwickelt, auch eine Implementierung für Firefox ist bereits vorhanden. Beides steht unter der Mozilla Public Licence 2.0 und ist damit auch für kommerzielle Tools geeignet. Mozilla hofft, dass auch andere Browserhersteller PnH implementieren werden. Der aktuelle Stand, von Mozilla als Phase 1 bezeichnet, erlaubt die einfache Integration und definiert, wie Sicherheitstools ihre Fähigkeiten dem Browser bekannt machen können. In Phase 2 sollen dann auch Browser den Sicherheitstools mitteilen können, welche Fähigkeiten diese besitzen und genutzt werden können. Dann sollen die Tools Informationen direkt vom Browser erhalten und der Browser sogar als Erweiterung des Tools genutzt werden können.

Unterstützt wird PnH in Firefox ab Version 24 unter Zuhilfenahme des Add-ons Ringleader. OWASP ZAP 2.2.0 ist das erste Sicherheitstool, welches PnH unterstützt, hierfür wird das MITM-conf Add-on benötigt. Die Unterstützung für die Burp Suite soll bald folgen.

Firefox: Add-on Manager findet ab sofort nur noch vollständig überprüfte Add-ons

Add-ons für Firefox können direkt über den integrierten Add-on Manager gesucht und installiert werden. Dieser findet ab sofort nur noch vollständig überprüfte Erweiterungen.

Alle Add-ons, welche sich über addons.mozilla.org finden lassen, sind entweder vollständig oder vorläufig von Mozilla überprüft. Die vollständige Überprüfung stellt höhere Anforderungen an die Qualität der Add-ons, während die vorläufige Überprüfung nicht weit über das Überprüfen auf Sicherheitslücken und Regelverstöße hinausgeht und dabei in der Regel auch nicht installiert und auf korrektes Funktionieren überprüft wird.

Auf der Add-on-Seite sind die Unterschiede gut erkennbar, so ist der Button zum Installieren bei vollständig geprüften Erweiterungen grün, bei vorläufig geprüften Erweiterungen gelb mit Hinweis. Im Add-on Manager gibt es diese Unterscheidung nicht. Aus diesem Grund wird Mozilla ab sofort nur noch vollständig überprüfte Erweiterungen in der Suche des Add-on Managers anzeigen. Da es sich dabei um eine serverseitige Änderung handelt, betrifft diese Änderung alle Versionen von Firefox.

Firefox OS ab Oktober in Deutschland

Firefox OS kommt nach Deutschland und zwar im Oktober. Dann wird Congstar Smartphones mit Mozillas Betriebssystem verkaufen.

Seit etwas mehr als einem Monat ist bekannt, dass die Deutsche Telekom plant, diesen Herbst in Deutschland Smartphones mit Firefox OS unter der Congstar-Marke zu verkaufen. Nun steht auch der Monat für den Verkaufsstart fest. Ab Oktober sollen die Geräte über die Ladentheke gehen. Weitere Details sind noch nicht bekannt, werden aber in den nächsten Wochen erwartet.

via: telecompaper.com

Google und Mozilla: Kürzere Laufzeiten für Zertifikate

Google und Mozilla planen zur Verbesserung der Sicherheit Zertifikate nur noch mit einer geringeren Laufzeit für ihre Browser Chrome respektive Firefox zu akzeptieren.

Google wird ab Anfang des kommenden Jahres keine nach dem 01. Juli 2012 ausgestellten Zertifikate mit einer Laufzeit länger als fünf Jahre für Chrome / Chromium mehr akzeptieren. Ab dem 01. April 2015 soll die maximale Laufzeit auf 39 Monate gesenkt werden. Dies entspricht den Baseline Requirements des CA/Browser-Forums, welche Ende 2011 von Zertifikatsausstellern und Browserherstellern beschlossen worden sind. Damit macht Google den Anfang, Mozilla plant Google zu folgen und die Baseline Requirements ebenfalls entsprechend umzusetzen. Es geht dabei nicht um die Zertifikate der Certificate Authorities, welche in den Browsern integriert sind, sondern um beispielsweise die Zertifikate beim Aufbau von verschlüsselten Verbindungen über SSL.

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