Jahresbericht 2012: Mozilla steigert Einnahmen um 90 Prozent

Mozilla hat den Jahresbericht für 2012 inklusive Finanzbericht veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr konnte Mozilla seine Einkünfte um ganze 90 Prozent steigern.

Finanziell muss sich Mozilla keine Sorgen machen. Hatte die Mozilla Foundation inklusive aller Tochtergesellschaften im Jahr 2011 noch 163 Millionen Dollar Einnahmen erzielt (Steigerung um 30 Prozent gegenüber 2010), konnten die Einkünfte im Jahr 2012 um über 90 Prozent auf 311 Millionen Dollar gesteigert werden. Größter Geldgeber ist dabei erwartungsgemäß Google.

Kamen 2011 noch etwas mehr als 84 Prozent der Einnahmen von Google, sind es 2012 sogar 90 Prozent gewesen. Im November 2011 hatten Mozilla und Google eine neue Vereinbarung bis November 2014 unterzeichnet, welche Google in dieser Zeit weiterhin die Position der Standard-Suchmaschine in Firefox zusichert und Mozilla mindestens 275 Millionen Dollar pro Jahr garantiert. 2011 waren es noch nur 137 Millionen Dollar von Google. Aber auch die Spendeneinnahmen haben stark zugenommen. Dazu kommen Förderungen wie von der Ford Foundation für Lightbeam.

Auf der anderen Seite sind die Ausgaben von Mozilla nicht im selben Maße gestiegen wie die Einnahmen. Hatte man 2011 Kosten von 145 Millionen Dollar, lagen die Kosten von Mozilla im Jahr 2012 bei 208 Millionen Dollar, was einem Anstieg von etwas mehr als 43 Prozent entspricht.

Wie gibt Mozilla sein Geld aus?

Mozilla investiert in Menschen und Produkte, um unsere Mission voranzutreiben, das Internet offen zu halten und unseren Einfluss auf die Internet-Landschaft zu erhalten. Wir investieren weiter zu einem großen Teil in die Ausstattung unserer Technologie und Entwicklung, und haben vor Kurzem unsere Ausgaben für Marketing unserer neuen Produktlinien erhöht. In den letzten paar Jahren, haben sich Mozillas Investitionen vor allem auf neue Bereiche wie unsere Produkte für Mobilgeräte und Cloud-Dienste konzentriert. Besonders die Markteinführung von Firefox OS und wesentliche Upgrades für unseren Firefox-Browser für Android haben unser Ziel, das mobile Ökosystem für Benutzer und Entwickler weltweit zu öffnen, vorangetrieben.“

Für den Jahresbericht hat Mozilla eine eigene Webseite (auch auf Deutsch verfügbar) eingerichtet, auf welcher sich auch der detaillierte Finanzbericht findet. Ein FAQ-Bereich beantwortet weitere Fragen.

Cut the Rope für Firefox OS

Cut the Rope gilt mit über 400 Millionen Installationen und zahlreichen Auszeichnungen als eine der erfolgreichsten Apps für Mobilgeräte. Cut the Rope gibt es auch für Firefox OS.

Wenn ein Spiel so erfolgreich ist wie Cut the Rope, dann ist es auch einen Artikel wert, wenn dieser Titel für Firefox OS erscheint. Cut the Rope kann kostenlos im Firefox Marketplace heruntergeladen werden.

Cut the Rope ist ein Gelegenheitsspiel. Ziel des Spielers ist es, das grüne Tier Om Nom mit Süßigkeiten zu füttern. Diese müssen dabei in den Mund von Om Nom befördert werden, indem unter anderem Seile durchgeschnitten, Luftblasen genutzt und andere Hindernisse überwunden werden. Je mehr Süßigkeiten den Weg in den Mund von Om Nom finden und desto weniger Zeit hierfür benötigt wird, desto mehr Punkte gibt es für jedes Level, wobei jedes Level für sich alleine sehr kurzweilig ist und das Spiel entsprechend viele Level bietet.

Australis und Lightweight Themes (Personas)

Diesen Montag ist das Australis-Design in Firefox gelandet. Inwiefern sich das neue Design auf sogenannte Lightweight Themes auswirkt, soll in diesem Artikel anhand von Bildern gezeigt werden.

Firefox sieht mit Australis-Design anders aus als zuvor. Interessant ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch, inwiefern sich dies auf die Lightweight Themes, ehemals bekannt als Personas, auswirkt. Änderungen der Lightweight Themes seitens Ersteller sind nicht notwendig, optisch sollte sich jeder Nutzer seine eigene Meinung bilden, ob es ihm vorher oder nachher besser gefällt oder ob es überhaupt ins Gewicht fällt. Anbei sind neun Lightweight Themes unkommentiert im Vorher-Nachher-Vergleich.

Persönliche Meinung: Meiner Meinung nach werden die Lightweight Themes durch Australis optisch aufgewertet. Es ist mehr vom Bild zu sehen und die Abgrenzung der Navigationssymbolleiste mit dem leicht milchigen Effekt macht sehr viel her.

Keine Lust auf Australis? Kein Problem! Alte Optionen wiederherstellen

Mit Australis ist nach vielen Monaten harter Arbeit ein neues Standard-Design im Hauptentwicklungszweig von Firefox gelandet. Wie nicht anders zu erwarten bei Änderungen dieser Größenordnung gibt es sowohl Befürworter als auch welche, die am liebsten alles wie vorher hätten. Und dazwischen gibt es alle nur denkbaren Kombinationen von Geschmäckern. Viele Änderungen können per Add-on wieder rückgängig gemacht werden.

Australis ist seit gestern Bestandteil der Nightly-Builds von Firefox und wie versprochen gibt es die bereits vor einiger Zeit angekündigte Erweiterung welche einige Änderungen wieder rückgängig machen kann. Auch wenn das Ergebnis nicht immer 1:1 wie vor Australis aussieht, so erweist sich die Erweiterung doch als praktischer Helfer, wenn man das alte Design lieber mochte oder das Beste aus beiden Welten vereinen möchte.

So wäre es beispielsweise denkbar, dass jemand das Australis-Design grundsätzlich toll findet, aber nicht auf die Add-on-Leiste verzichten möchte, welche ab Australis nicht länger Bestandteil von Firefox ist. Die Erweiterung macht es möglich. Das besonders Nette an dieser Erweiterung ist nämlich: Es ist kein klassisches Theme, es ist keine Alles-oder-Nichts-Erweiterung. Bestimmte Einstellungen können ganz gezielt getroffen werden, so dass wirklich viele Geschmäcker damit bedient werden sollten – sowohl seitens der Australis-Kritiker als aber auch auf Seiten der Australis-Befürworter, welche weitere Anpassungsmöglichkeiten wünschen.

Das Add-on hört auf den Namen Classic Theme Restorer und stammt von Aris, welcher auch der Ersteller des bekannten Noia 4-Themes ist. Die Erweiterung bietet zahlreiche Möglichkeiten wie das Einblenden einer Add-on-Leiste, die Tabs unter der Adressleiste, ein Menü wie vor Australis, eckige Tabs, eine Extra-Symbolleiste und noch mehr. Weitere Informationen gibt es im Blog zur Erweiterung. Ergänzend kann noch das Add-on Classic Bookmarks Button vom selben Autor installiert werden, wenn der klassische Lesezeichen-Button vermisst wird (Danke ghacks für den Tipp!).

Australis wird im Laufe der kommenden Monate noch einige Optimierungen und Fehlerbehebungen erhalten. Ebenso wird sicherlich auch die Erweiterung von Aris gepflegt werden genauso wie mögliche Inkompatibilitäten anderer Erweiterungen mit Australis mit der Zeit weniger werden dürften. Wenn Australis dann frühestens im April 2014 an alle Firefox-Nutzer ausgeliefert wird, sollte bis dahin jeder mit Firefox glücklich werden können – ob nun mit oder ohne Erweiterung.

Australis ist in Firefox gelandet!

Lange hat es gedauert, endlich ist es da – Australis. Das neue Erscheinungsbild von Firefox ist ab sofort Teil der Nightly-Versionen von Firefox.

Wie bereits angekündigt wurde Australis heute mit dem Hauptentwicklungszweig von Firefox zusammengeführt. Dies bedeutet, dass Nutzer der regulären Nightly-Version den Mozilla-Browser ab sofort in neuer Optik erhalten. Nutzer der finalen Version von Firefox erhalten das neue Design voraussichtlich mit Firefox 29 am 29. April 2014.

Interessierte Nutzer können ab sofort die Nightly-Version testen und sollten eventuelle Probleme in Mozillas Bugtracking-System Bugzilla melden und eine Abhängigkeit von Bug 939862 - Tracking: Australis regressions since landing on Nightly zum gemeldeten Bug herstellen. Bei Nightly-Versionen handelt es sich um frühe Testversionen, welche noch nicht die finale Qualität des Endproduktes repräsentieren.

Mozilla arbeitet bereits seit sehr langer Zeit an Australis, welches Firefox nicht nur optisch moderner und aufgeräumter wirken lässt, sondern vor allem auch unter der Haube sehr viel ändert. Dies schließt auch konzeptionelle Änderungen an der Benutzeroberfläche ein. So gibt es keine Add-on-Leiste mehr, dafür aber ein neues Menü, welches nun individuell über einen vollkommen neuen Dialog zur Anpassung der Benutzeroberfläche belegt werden kann. Mit Australis schafft Mozilla optisch außerdem mehr Konsistenz zwischen den verschiedenen Plattformen, aber auch zu Thunderbird.

Das folgende Video gibt einen kurzen Überblick (englisch):

Video auf Vimeo ansehen

Tipp: Wer auf die Add-on-Leiste nicht verzichten möchte, die eine oder andere sonstige Anpassung wünscht oder auch überhaupt nichts mit Australis anfangen kann, der schaut sich diese Erweiterung an.

Review: Geeksphone Peak mit Firefox OS

Seit Juli sind die ersten Geräte mit Firefox OS auf dem Markt, seit Oktober auch in Deutschland. In einer dreiteiligen Serie soll ein Überblick über ein Smartphone mit Firefox OS sowie Firefox OS selbst gegeben werden.

Teil 1: Review: Geeksphone Peak mit Firefox OS
Teil 2: Firefox OS 1.0 im detaillierten Überblick
Teil 3: Die Neuerungen von Firefox OS 1.1

Als Grundlage für diese Serie dient nicht das bei Congstar erhältliche Alcatel One Touch Fire, sondern das leistungsstärkere Geeksphone Peak. Als Version wird Firefox OS 1.0.1 eingesetzt. Mozilla hat mittlerweile Version 1.1 von Firefox OS veröffentlicht, auf die Neuerungen dieser Version soll aber in einem gesonderten Artikel eingegangen werden. Diese Artikelserie ist in drei Teile aufgegliedert: Der erste beschäftigt sich speziell mit dem Geeksphone Peak, der zweite und dritte speziell mit Firefox OS. Auf diese Weise bleiben die Teil 2 und 3 ohne Einschränkung für alle interessant, die sich für Firefox OS unabhängig vom Geeksphone Peak interessieren. Bilder zu Firefox OS gibt es daher auch nur in Teil 2 und 3, davon dann allerdings nicht zu knapp.

Spezifikationen

Das Geeksphone Peak setzt einen Snapdragon S4 8225 von Qualcomm mit 2x 1.2 GHz Taktung als CPU ein. An Speicher sind 512 MB RAM sowie 4 GB interner Speicher verbaut, welcher via MicroSD um bis zu 32 GB erweitert werden kann. Die Diagonale des IPS-Multitouch-Displays beträgt 4.3”, die Bildschirmauflösung 540 x 960 Pixel (qHD). Die Kamera hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und bietet einen Blitz, zusätzlich gibt es noch eine Front-Kamera mit 2 Megapixeln. Unterstützt werden die UMTS-Frequenzen 850/1900/2100 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE). WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung gehören ebenfalls zur Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 1800 mAh, das Gewicht inklusive Akku, SIM- und SD-Karte 119 Gramm. Preis des Gerätes: 149 € zzgl. MwSt. und Versand aus Spanien.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören neben dem Smartphone selbst in einem wenig spektakulären, aber mir gut gefallenden braunen Karton ein USB-Aufladekabel inklusive Stecker-Aufsatz sowie Kopfhörer mit integriertem Headset und Radio-Antenne und eine Kurzanleitung, welche die grundlegenden Bedienkonzepte alle knapp und gut verständlich abdeckt.

Verarbeitung

Das Gehäuse des Geeksphone Peak besteht aus Kunststoff und fühlt sich wie für ein Gerät dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten auch nicht besonders hochwertig an, aber absolut okay. Dem Alltag hält es in jedem Fall Stand ohne besonders anfällig gegen Kratzer bei sachgerechter Verwendung zu sein. Der Gehäusedeckel wurde zahlreich abgenommen und wieder eingesetzt ohne dass es zu Beschädigungen kam. Eine kleine Einkerbung macht das Abnehmen des Deckels einfach. Auf einen Falltest habe ich bewusst verzichtet. Anfällig hingegen ist das Display und zwar gegen Fingerabdrücke. Alles in allem kann man sagen, dass das Material durchschnittlich, aber preisgerecht und dafür ordentlich verarbeitet ist.

Audio- und Bildqualität

Die Gesprächsqualität des Geeksphone Peak ist erstaunlich gut. Im Test konnte der Gesprächspartner sehr gut verstanden werden. Hier muss sich das Gerät definitiv nicht hinter dem HTC One verstecken, ich empfand die gehörte Stimme vielleicht sogar einen Tick klarer. Um beim Audio zu bleiben, auch als MP3-Player kann das Smartphone natürlich benutzt werden. Hier fehlen ganz klar Tiefen, aber das entspricht in etwa den Erwartungen für ein Gerät dieser Preisklasse. Liegt das Gerät mit der Rückseite auf einem Tisch ist der Sound ein wenig besser als wenn man es in der Hand hält.

Die Bildqualität der Kameraaufnahmen ist stark verbesserungsfähig. Leider ist ein ziemlich starkes Bildrauschen wahrnehmbar, auch wirken die Bilder überschärft. Und trotz Acht-Megapixel-Kamera haben die aufgenommenen Fotos lediglich 1.2 Megapixel. Automatische Bildverbesserungen irgendeiner Art werden keine durchgeführt. Allerdings muss ich fairerweise sagen, würde ich generell mit keiner Smartphone-Kamera meine richtige Kamera ersetzen wollen und für spontane Gelegenheitsbilder, mit denen man keinen Wettbewerb gewinnen möchte, reicht das manchen vielleicht auch. Wer größeren Wert auf Fotos legt, wird diese wohl eher nicht mit einem Mittelklasse-Smartphone machen. Der Ton bei aufgenommenen Videos ist für meinen Geschmack zu leise. Die Musik-Wiedergabe im Hintergrund wird während des Auslösens eines Fotos kurz unterbrochen, das ist weniger schön, aber wahrscheinlich auch selten, dass man gleichzeitig Musik hört und Fotos mit seinem Smartphone macht.

Update 20. November 2013: Geeksphone hat gestern Firefox OS 1.1.1.0 HD für das Geeksphone Peak veröffentlicht. Mit dem Update nutzt das Geeksphone Peak seine Kamera richtig aus und aufgenommene Bilder haben nun die vollen acht Megapixel.

Akkulaufzeit und weiteres

Bei geringer Benutzung hält der Akku ohne Probleme eine Woche ohne Aufladen durch. Bei intensiverer WLAN-Nutzung am Tag muss aber auch das Geeksphone Peak nach zwei Tagen an den Strom. Aber beinahe tägliches Aufladen gehört zu einem Smartphone eh dazu.

Ein für mich persönlich großer Minuspunkt sind die Vibrationen des Gerätes beispielsweise bei Tastendruck, sofern aktiviert. Diese fühlen sich einfach nicht gut an. Ebenfalls ein Minuspunkt für mich ist die Tatsache, dass es nur eine Hardware-Taste und damit keinen Zurück-Knopf gibt, dies ist aber weniger eine Schwäche des Geeksphone-Gerätes als viel mehr von Mozilla so vorgesehen. Die Verbindung mit einer Bluetooth-Tastatur ist leider fehlgeschlagen, auch wenn die Tastatur erkannt worden war.

Pluspunkt: Das Anstecken des Gerätes per USB an den Computer gibt einem direkten Zugriff auf die Inhalte der SD-Karte. Auf den internen Speicher hat man auf diese Weise in Firefox OS 1.0 zwar keinen Zugriff, ab Version 1.1 allerdings schon. Beim High End-Boliden HTC One beispielsweise ist ein solch unkomplizierter Zugang nicht möglich, dort führt kein Weg an der HTC Sync-Software vorbei.

Fazit und Ausblick

Es handelt sich um die allererste Version von Firefox OS auf dem allerersten für jeden erhältlichen Smartphone, insofern dürfen natürlich keine Wunder erwartet werden. Dafür macht das das Geeksphone Peak, welches ausdrücklich als Entwickler-Vorschaugerät gekennzeichnet ist, allerdings einen recht ordentlichen Eindruck. Sicherlich hat es seine Ecken und Kanten und auch Firefox OS hat in der ersten Version noch Optimierungspotential, aber softwareseitig sind noch einige Updates zu erwarten, welche auch das Geeksphone Peak weiter aufwerten werden. Der Preis ist nicht ganz günstig, dafür ist das Gerät auch nicht ganz so Low End wie die anderen erhältlichen Smartphones mit Firefox OS. Die Aufnahme von Bildern und Videos stellt mit Sicherheit den deutlichsten Schwachpunkt neben Bluetooth dar. Hingegen funktionieren die wesentlichen Dinge wie Telefonie und SMS sehr gut. Insgesamt läuft Firefox OS ziemlich flüssig auf dem Geeksphone Peak, nur manchmal sieht man beim Starten einer App für einen ganz kurzen Moment nicht den richtigen Inhalt.

Mozilla hat es geschafft innerhalb kürzester Zeit ein komplettes Betriebssystem auf den Markt zu bringen und Partner sowohl auf Herstellerseite als auch seitens Netzbetreiber zu finden. Wenn Mozilla so weiterarbeitet, dann dürfte es interessant zu sehen sein, was in einem Review in einem Jahr über Firefox OS und die dann erscheinenden Geräte gesagt werden kann. Dann könnten Geräte mit Firefox OS auch hierzulande eine ernstzunehmende Alternative werden. Aktuell handelt es sich erst einmal um einen ersten und wichtigen Schritt, der die Basis für die weitere Entwicklung bildet.

Mozilla erwägt Verschiebung von Firefox 27 und folgenden Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungs-Termine von Firefox sind dank festem Release-Kalender eigentlich so sicher wie das Amen in der Kirche. Für Version 27 und damit auch für alle Folgeversionen erwägt Mozilla allerdings eine Verschiebung um zwei Wochen.

Eigentlich sollte Firefox 27 am 20. Januar 2014 erscheinen. In der Zeit um Weihnachten und Neujahr sind die Aktivitäten der Mitwirkenden naturgemäß allerdings spürbar geringer. Darum und auch, um weitere Zeit für Australis zu haben, möchte Mozilla die Veröffentlichung von Firefox 27 und damit auch von allen Versionen nach Firefox 27 um zwei Wochen nach hinten verschieben. Neuer Release-Termin für Firefox 27 wäre damit der 3. Februar 2014.

Dies wäre die zweite Terminverschiebung von Firefox seit Rapid Release. Auch im letzten Jahr wurde die für Januar geplante Firefox-Version um eine Woche nach hinten verschoben.

Australis ab Montag in Firefox Nightly, Auslieferung mit Firefox 29

Australis, das neue Erscheinungsbild von Firefox, nähert sich mit großen Schritten. Am kommenden Montag soll Australis in den Hauptentwicklungszweig von Firefox integriert werden. Die finale Auslieferung steht für Firefox 29 auf dem Programm.

Wie bereits vor wenigen Tagen angekündigt, steht die Integration von Australis in den Hauptentwicklungszweig von Firefox kurz bevor. Nun gibt es auch einen konkreten Termin: Nächsten Montag soll es soweit sein. Damit wird Australis in die Nightly-Builds der Version 28 integriert, doch anders als kürzlich vermeldet, ist dies nicht mit der Auslieferung in der finalen Version 28 gleichbedeutend. Stattdessen wird es wie auch schon ursprünglich geplant so ablaufen, dass beim Übergang von Nightly zu Aurora Australis aus Aurora entfernt werden wird um dann schließlich mit Firefox 29 ausgeliefert zu werden. Mozilla behält sich allerdings weitere Verschiebungen vor, falls sich dies als notwendig erweisen sollte.

Eine weitere Verzögerung entsteht durch eine mögliche Verschiebung der Release-Termine. Firefox 29 sollte eigentlich am 15. April 2014 erscheinen. Firefox 27 und alle folgenden Versionen werden allerdings voraussichtlich um zwei Wochen nach hinten verschoben werden. Damit ist der geplante Erscheinungstermin von Firefox 29 der 29. April 2014.

 

Mozilla veröffentlicht außerplanmäßiges Update Firefox 25.0.1

Mozilla hat ein Update außer der Reihe für Firefox veröffentlicht. Damit reagiert Mozilla auf eine neu bekanntgewordene Sicherheitslücke und behebt außerdem ein Problem beim Laden von Webseiten.

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox, Firefox ESR sowie Firefox Mobile veröffentlicht. Anlass für das Update ist eine kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke, welche Mozilla mit Firefox 25.0.1, Firefox Mobile 25.0.1, Firefox ESR 24.1.1 sowie Firefox ESR 17.0.11 schließt.

In der Desktop-Version von Firefox 25 wird außerdem ein Problem behoben, welches dafür sorgen konnte, dass Webseiten nicht korrekt geladen werden, solange der Mauszeiger nicht bewegt wird.

Die nächsten zwei: Firefox OS startet in Ungarn und Griechenland

Smartphones mit Firefox OS sind bereits in einigen Ländern erhältlich. In dieser Woche kamen wieder zwei dazu: Ab sofort kann das Alcatel One Touch Fire auch in Ungarn und Griechenland gekauft werden.

Ungarn und Griechenland sind die Länder Zehn und Elf, in denen Smartphones mit Firefox OS erworben werden können. Die Deutsche Telekom vertreibt in beiden Ländern das Alcatel One Touch Fire: Seit Montag in Ungarn über T-Mobile und seit heute in Griechenland über COSMOTE.

Starttermine in weiteren Ländern sind noch in diesem Jahr zu erwarten.

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