Firefox OS ab Oktober in Deutschland

Firefox OS kommt nach Deutschland und zwar im Oktober. Dann wird Congstar Smartphones mit Mozillas Betriebssystem verkaufen.

Seit etwas mehr als einem Monat ist bekannt, dass die Deutsche Telekom plant, diesen Herbst in Deutschland Smartphones mit Firefox OS unter der Congstar-Marke zu verkaufen. Nun steht auch der Monat für den Verkaufsstart fest. Ab Oktober sollen die Geräte über die Ladentheke gehen. Weitere Details sind noch nicht bekannt, werden aber in den nächsten Wochen erwartet.

via: telecompaper.com

Google und Mozilla: Kürzere Laufzeiten für Zertifikate

Google und Mozilla planen zur Verbesserung der Sicherheit Zertifikate nur noch mit einer geringeren Laufzeit für ihre Browser Chrome respektive Firefox zu akzeptieren.

Google wird ab Anfang des kommenden Jahres keine nach dem 01. Juli 2012 ausgestellten Zertifikate mit einer Laufzeit länger als fünf Jahre für Chrome / Chromium mehr akzeptieren. Ab dem 01. April 2015 soll die maximale Laufzeit auf 39 Monate gesenkt werden. Dies entspricht den Baseline Requirements des CA/Browser-Forums, welche Ende 2011 von Zertifikatsausstellern und Browserherstellern beschlossen worden sind. Damit macht Google den Anfang, Mozilla plant Google zu folgen und die Baseline Requirements ebenfalls entsprechend umzusetzen. Es geht dabei nicht um die Zertifikate der Certificate Authorities, welche in den Browsern integriert sind, sondern um beispielsweise die Zertifikate beim Aufbau von verschlüsselten Verbindungen über SSL.

Firefox Mobile 26 für Android mit neuem Awesomescreen

Mit dem neuen Awesomescreen erhält Mozillas Browser für Android-Geräte in Version 26 einen Umbau der etwas größeren Sorte und den optisch größten seit der Neuentwicklung von Firefox für Android von Version 10 auf Version 14. Der neue Awesomescreen ersetzt die alte Startseite und Seitenauswahl beim Tippen in die Adressleiste.

Firefox Mobile bietet derzeit unterschiedliche Inhalte auf der Startseite und bei Klick auf die Adressleiste an. Die Startseite zeigt Vorschaubilder der meistbesuchten Webseiten an. Den Bildschirm bei Klick auf die Adressleiste bezeichnet Mozilla als Awesomescreen, ähnlich wie die Adressleiste der Desktop-Version von Firefox als Awesomebar bezeichnet wird. Der Awesomescreen bietet Zugriff auf die meistbesuchten Seiten, Lesezeichen sowie Chronik.

Mit Firefox 26 werden beide Bildschirme zu einem neuen Awesomescreen vereint. Welchen Umfang diese Änderung besitzt, erzählt Lukas Rocha, User Interface Designer bei Mozilla für den Android-Browser, in seinem Blog. Über drei Monate aktive Entwicklung mit 250 Changesets und 147 geschlossenen Bugs in Mozillas Bugtracker, bei welchem alle Verbesserungen, also nicht nur Fehler, als Bug bezeichnet werden. Bis zur Veröffentlichung der finalen Version wird noch weiterer Feinschliff betrieben. Firefox Mobile 26 wird am 10. Dezember erscheinen.

Es handelt sich dabei um eine komplette Neuentwicklung des Awesomescreens, also nicht nur einem neuen optischen Anstrich. Die Zusammenlegung beider Bildschirme zu einem dürfte die Bedienung von Firefox Mobile nicht unbedeutend intuitiver machen. Der Awesomescreen besteht aus mehreren Seiten, zwischen welchen sich per Wischgeste blättern lässt. Standardmäßig geöffnet ist die Ansicht für die Lesezeichen. Wie auf der alten Startseite gibt es hier sechs Vorschaubilder, darunter befindet sich eine Auflistung der übrigen Lesezeichen und Lesezeichen-Ordner. Eine Wischgeste nach links führt zur Chronik. Hier gibt es drei weitere Tabs, auf dem Smartphone unten, auf dem Tablet auf der linken Seite. Dort kann zwischen den meistbesuchten und den aktuellsten Seiten sowie den Tabs der letzten Sitzung gewechselt werden. Eine Wischgeste von den Lesezeichen aus nach rechts geht es zur Leseliste. Hier finden sich zu dieser Liste hinzugefügte Artikel, welche per Klick im Lesemodus angezeigt werden. Die dort abgelegten Artikel stehen übrigens sogar offline zur Verfügung.

 

 

Firefox OS: Smartphone von LG im ersten Quartal 2014

Auch LG gehört zu den Hardware-Herstellern, welche mindestens ein Gerät mit Firefox OS auf den Markt bringen werden. Im ersten Quartal 2014 soll es soweit sein.

Dimitar Valev, Manager for Mobile Communications and Products von LG in Bulgarien, hat in einem Interview mit Dnevnik.bg noch einmal bestätigt, dass LG an einem Smartphone mit Firefox OS arbeitet, und dieses für Anfang des nächsten Jahres in Aussicht gestellt. LG hatte bereits auf dem Mobile World Congress 2013 im Februar angekündigt, ein Smartphone mit Firefox OS anbieten zu wollen.

via: The Next Web

Firefox OS: ZTE Open in UK und USA ausverkauft

ZTE hat am vergangenen Freitag den Vertrieb seines Smartphones ZTE Open über die eBay-Shops in UK und USA begonnen. Die Geräte waren bereits am Montag ausverkauft.

Die Menge der Geräte war zugegebenermaßen nicht übermäßig groß. Dennoch lässt sich das Interesse an Mozillas Betriebssystem Firefox OS nicht leugnen. 990 Smartphones wurden im UK-Shop verkauft, 985 waren es im USA-Shop. Der Preis belief sich auf £59.99 respektive $79.99 inklusive Versand. Besonders war dabei nicht nur die Art des Vertriebes über eBay, sondern auch das Smartphone selbst – die orangefarbene Version des ZTE Open gab es nur über eBay, die Telekommunikationsanbieter in den verschiedenen Ländern bieten das ZTE Open in Blau an. Ob / wann weitere Geräte über eBay vertrieben werden, ist derzeit nicht bekannt.

Bildquelle: ZTE

FuzzDB: Mozilla stellt Datenbank zum Finden von Sicherheits-Schwachstellen vor

Mit FuzzDB hat Mozilla im offiziellen Sicherheits-Blog eine Open Source Datenbank mit Angriffsmustern, verbreiteten Ressourcennamen wie den Logfiles und Administrationsverzeichnissen sowie weiteren Dingen vorgestellt, welche zum Testen der Sicherheit von Web-Anwendungen nützlich sein können.

FuzzDB ist ein Projekt von Adam Muntner, welcher seines Zeichens Application Security Engineer bei Mozilla ist. Vor drei Wochen erst hat Mozilla mit Minion ein Sicherheits-Test-Framework vorgestellt und eine Zusammenarbeit mit Blackberry angekündigt, um gemeinsam neue und innovative Werkzeuge zum Finden von Sicherheitslücken zu entwickeln.

Die Vorstellung von FuzzDB im Sicherheits-Blog von Mozilla ist der Anfang einer Reihe weiterer Artikel über FuzzDB. Details zu FuzzDB gibt es in der Vorstellung von FuzzDB im Mozilla Sicherheits-Blog.

 

Intern: Wie entsteht eigentlich ein Release-Artikel zu Firefox?

Die Release-Artikel zu Firefox auf diesem Blog sind die wohl umfassendsten im deutschsprachigen Raum, wahrscheinlich sogar darüber hinaus. Doch wie entstehen diese eigentlich? Wie viel Aufwand steckt dahinter? Mit diesem Artikel möchte ich einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gewähren.

Normalerweise erscheinen auf diesem Blog immer kurz nach dem Eintritt einer Version in die Aurora-Phase ausführliche Artikel über die Neuerungen von Firefox. Derzeit gibt es leider Verzögerungen, was vor allem mit dem dahinter stehenden Aufwand zusammenhängt. Aus diesem Grund möchte ich einen Einblick in meine Arbeit geben.

Die Basis für meine Artikel bildet Mercurial, das von Mozilla verwendete Versionskontrollsystem. Jede Änderung am Mozilla-Code wird darüber eingecheckt, damit sind alle Änderungen online dokumentiert. Das für Firefox entscheidende Repository ist mozilla-central. Bei durchschnittlich mindestens zwei Seiten zu je 60 Changesets pro Tag ergeben sich daraus in einem Zeitraum von sechs Wochen mindestens 3500 Änderungen, wenn man von etwa zwei Dritteln als Zahl unterschiedlicher Bugs ausgeht. Auf diese Zahl komme ich auch in etwa, wenn ich die Anzahl der Bugzilla-Seiten in meiner Chronik für sechs Wochen zähle. Bei Bugzilla handelt es sich um den Bugtracker von Mozilla, die entsprechenden Bug-Nummern sind im Repository immer verlinkt.

Für jeden einzelnen dieser Artikel muss ich also eine vierstellige Anzahl an Änderungen durchgehen, was konkret heißt, die entsprechenden Bugs aufrufen, die Beschreibung überfliegen und bewerten, ob die Änderung relevant ist. Spoiler: Die meisten Änderungen sind absolut uninteressant für die Artikel, da es sich bei den meisten Änderungen um interne Änderungen handelt, Änderung bedeutet längst nicht gleich neues Feature. Erschwerend kommt hinzu, dass mozilla-central nicht nur die Änderungen von Firefox, sondern auch von Firefox Mobile und Firefox OS beinhaltet sowie der Gecko-Engine. Fun Fact: Die Informationen über die Neuerungen von Firefox Mobile entstehen damit quasi als Abfallprodukt aus der Recherche für den Desktop-Firefox. Was die Qualität dieser Artikel natürlich nicht schmälern soll, ganz im Gegenteil. Dadurch, dass diese Artikel denselben Prozess durchlaufen, stehen diese ihren Desktop-Pendants in nichts nach.

Was passiert nun, wenn ich eine Änderung als relevant befunden habe? Die Änderung wird inklusive Bug-Nummer in einem Textdokument festgehalten. Für die unterschiedlichen Produkte (Firefox, Firefox Mobile, Firefox OS, Firefox Metro, Thunderbird) existieren verschiedene Dokumente. In diesen Dokumenten werden alle notierten Änderungen außerdem einer Kategorie zugeordnet, so dass in den Artikeln später beisammen steht, was zusammen gehört. So werden Änderungen an der Benutzeroberfläche gruppiert oder Neuerungen an den Entwickler-Werkzeugen. Die Aufzählung verrät es, auch für den Metro-Firefox gibt es ein solches Dokument und sobald dieser offiziell verfügbar ist, wird es auf diesem Blog alle sechs Wochen auch noch separate Artikel zu den Neuerungen der Metro-Version geben. Für Thunderbird kommt außerdem noch ein weiteres Repository dazu, nämlich comm-central. Die Anzahl an Änderungen hält sich hier stark in Grenzen und beläuft sich im Schnitt auf weniger als eine Hand voll pro Tag, wobei man nicht vergessen darf, dass sich Thunderbird die selbe Plattform mit Firefox teilt und einige Dinge aus mozilla-central damit auch für Thunderbird relevant sind. Und um es nicht zu einfach zu machen, muss auch hier noch gefiltert werden, denn comm-central listet auch noch Änderungen für SeaMonkey und Lightning.

Ist dies abgeschlossen gehe ich diverse englischsprachige Blog-Artikel zu Neuerungen durch, welche ich mir in den sechs Wochen als Lesezeichen gespeichert habe. Manche davon helfen, Neuerungen zu verstehen, manche stellen Neuerungen auch einfach gut dar und helfen dabei, eine Idee vom zukünftigen Artikel zu erhalten.

Die nächste Phase ist es dann, alle notierten Änderungen zu testen. In meinen Release-Artikeln gibt es kein einziges Wort, welches nicht zuvor von mir überprüft worden ist. Für die Erstellung der Artikel bedeutet das, dass die neuste Version und die Vorgängerversion parallel gestartet werden und jede einzelne Änderung verifiziert wird. Was nicht bestätigt werden kann, fliegt aus dem Dokument. Dazu wird in dieser Phase noch einmal ein halbes bis ganzes Dutzend kleinerer Änderungen aus dem Dokument gestrichen, weil diese Änderungen in der Gesamtheit des Artikels als nicht mehr ganz so relevant befunden werden.

Dann erst geht es an das Formulieren des Artikels. Der geschriebene Text, der später tausende Leser erfreut, macht tatsächlich nur den allerkleinsten Teil der Arbeit aus. Sobald der Text geschrieben ist, folgt die Aufnahme und Einarbeitung von Screenshots. Das ist dann der Punkt, an welchem ich genervt bin und einfach nur noch veröffentlichen möchte. ;) Aber dies gehört dazu, genauso wie hinterher alles noch mindestens einmal, besser zweimal durchzulesen und Fehler zu korrigieren, dann den Artikel zu veröffentlichen und über die sozialen Kanäle zu verbreiten.

Wie lange dauert die Erstellung dieser Artikel also insgesamt? Das ist schwer pauschal zu beantworten, das ist unterschiedlich. Man kann aber festhalten, dass ein einziger dieser Artikel mindestens zwei komplette und unbezahlte (!) Arbeitstage, also mindestens 16 Stunden, dauert. Tendenz höher. Interner Tipp: Die richtige Musik dabei zu hören ist elementar wichtig!

Die berechtigte Frage ist natürlich: Wieso mache ich mir diese Arbeit? Wieso tippe ich nicht einfach ab, was in den Release Notes steht? Dann ist der Artikel in spätestens zwei Stunden geschrieben. Klar. Kann ich machen. Aber da denk ich mir dann, dass ich es gleich sein lassen kann. Von diesen Artikeln gibt es im Web bereits genug, da braucht es meine auch nicht mehr. Ich möchte mich auch in Zukunft qualitativ deutlich vom Rest abheben und wenn es dann zu solchen Verzögerungen wie aktuell kommt, weil mir das reale Leben nicht immer die Zeit lässt, die ich hierfür benötige, ist mir das immer noch lieber als an der Art meiner Artikel etwas zu ändern. Und ich hoffe, dass dies auch im Interesse meiner Leser ist, wenn sie auch manchmal etwas länger warten müssen, was mir Leid tut. Sollte jemand eine andere Meinung dazu haben, bin ich für einen Dialog in den Kommentaren natürlich offen. :)

WordPress: Kommentar-Spam mit Mozilla Persona eliminieren

Mit Persona bietet Mozilla ein dezentrales Authentifizierungssystem für Webseiten an, mittels welchem sich Nutzer mit ihrer E-Mail-Adresse anmelden können. Mozilla Persona gibt es auch als Plugin für die populäre Blogging-Software WordPress.

Das Persona-Plugin für WordPress erfüllt zweierlei Funktionen. Zum einen kann es zur Ein-Klick-Anmeldung in der Administration verwendet werden, zum anderen aber auch für Kommentare. In diesem Fall wird ein bestehendes Persona-Benutzerkonto vorausgesetzt, um kommentieren zu können – eine Bedingung, welche Spam-Bots üblicherweise nicht erfüllen.

In der Administration bietet das Plugin praktisch alles, was Persona grundsätzlich zu konfigurieren erlaubt, wie den Namen der Seite, die Farbe für den Persona-Dialog und das Logo. Auch das Design des Anmelde-Buttons sowie die Beschriftung kann hier eingestellt werden. Links zu den Nutzungsbedingungen sowie Datenschutzerklärung können ebenso konfiguriert werden wie die Persona-Server. Nicht-Persona-Logins für die Administration können deaktiviert werden. Auch bbPress, die Forensoftware aus dem WordPress-Haus, wird unterstützt, wenn diese Unterstützung auch noch ausdrücklich als Beta gekennzeichnet ist.

Das Plugin wurde ursprünglich von Marcel Bokhorst entwickelt und wird seit einer Weile von Shane Tomlinson gepflegt, welcher als Software Engineer für Mozilla an Persona arbeitet.

Mozilla veröffentlicht Firefox 23.0.1 und behebt Fehler

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox veröffentlicht. Firefox 23.0.1 behebt mehrere Fehler der Version 23, zu schließende Sicherheitslücken gab es keine.

Das Update behebt Grafikfehler beim Betrachten von H.264-Videos auf Systemen mit Windows Vista und Audio-Probleme in WebRTC-Unterhaltungen. Ebenfalls WebRTC betrifft die standardmäßige Deaktivierung von TURN (Traversal Using Relays around NAT). Außerdem wurde die Wörterbuch-Funktionalität repariert, welche fälschlicherweise alle Wörter unterstrichen hatte, wenn im Pfad des Benutzer-Profilverzeichnisses Nicht-ASCII-Zeichen vorkamen.

Download Mozilla Firefox 23.0.1

Echtzeit-Kollaboration: Mozilla zeigt Prototypen zur mobilen Nutzung von TowTruck

TowTruck ist der Name eines Projektes der Mozilla Labs. Dabei handelt es sich um einen Service, welcher die Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglicht. Mozilla hat nun Prototypen zur mobilen Nutzung von TowTruck vorgestellt.

Mozilla TowTruck erlaubt es, in Echtzeit auf der eigenen Webseite zusammenzuarbeiten. Im Rahmen der zweiwöchigen Status-Updates zu Mozilla Hatchery wurden nun Prototypen zur mobilen Nutzung von TowTruck gezeigt.

Nachdem im April Mozilla TowTruck bereits hier im Blog vorgestellt worden ist, zeigt Mozilla nun, wie TowTruck auf dem Smartphone funktionieren kann. Das Ziel ist es, dass Nutzer einfach zusammenarbeiten können, unabhängig davon, ob sie ein Desktop- oder Mobilgerät nutzen. Mozilla nennt als einen der möglichen Anwendungsfälle, in Echtzeit mit Freunden auf Mobilgeräten nach Flugtickets zu suchen und zu vergleichen. Dies ist nur eines von vielen denkbaren Szenarien, welche TowTruck vereinfachen möchte.

Verschiedene Videos auf YouTube zeigen Prototypen von TowTruck auf dem Smartphone.

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