Firefox OS: Mozilla wird keine Smartphones unter eigenem Namen vertreiben

Es haben bereits mehrere Hersteller von Mobilgeräten angekündigt, Geräte mit Firefox OS auf den Markt bringen zu wollen. Ein Smartphone oder Tablet unter einem eigenen Markennamen wird es allerdings nicht geben.

Digitimes.com hat ein Interview mit Li Gong, Mozillas Senior Vice President of Mobile Devices und President of Asia Operations, geführt, in welchem er verrät, dass Mozilla keine Smartphones unter eigenem Markennamen verkaufen wird. Mozilla wird auch in Zukunft lediglich das Betriebssystem sowie mit dem Firefox Marketplace einen App-Store für HTML5-Apps anbieten, während Gerätehersteller unter ihrem Markennamen gemeinsam mit Mobilfunkanbietern Geräte auf den Markt bringen werden. Li Gong nennt im Interview ZTE, TCL, Huawei, LG und Sony als Hersteller solcher Geräte.

Als Begründung führt Li Gong an, dass man mit Geräten unter eigenem Markennamen eine Konkurrenz zu den Partnern schaffen würde und daraus möglicherweise ein Interessenkonflikt entstehen könnte. Sollte Mozilla Firefox OS-Smartphones unter dem Mozilla-Label veröffentlichen, wird es sich bei diesen Modellen primär um Referenzmodelle und keine Produkte für den Massenmarkt handeln.

via: winfuture.de

Nach Ankündigung der Mozilla-Partnerschaft: Foxconn möchte bis zu 3000 weitere Mitarbeiter einstellen

Anfang Juni haben Foxconn und Mozilla angekündigt, gemeinsam mindestens fünf Geräte mit Firefox OS auf den Markt bringen zu wollen. In welcher Größenordnung diese Partnerschaft spielt, lässt sich unter anderem daraus ableiten, dass man nun bis zu 3000 weitere Mitarbeiter einstellen möchte.

Foxconn wird mindestens fünf Geräte mit Firefox OS auf den Markt bringen, darunter auch ein Tablet. Eine Partnerschaft, welche auch neue Arbeitsplätze schafft. Wie itworld.com berichtet, ist Foxconn derzeit auf der Suche nach 2000 bis 3000 Mitarbeitern mit Kompetenzen in HTML5 und Cloud Computing.

Informationen zu den geplanten Geräten wie Spezifikationen, Preise oder Marktstart sind bislang noch nicht bekannt. Foxconn wird allerdings nicht unter eigenem Namen, sondern als Auftragsfertiger für andere Hersteller auftreten. Die Zusammenarbeit zwischen Foxconn und Mozilla besteht in der optimalen Integration von Firefox OS mit der Hardware.

Bildquelle: blog.mozilla.org/ligong

Mozilla setzt auf Cookie Clearinghouse gegen Tracking

Cookies von Drittanbietern sollten in Firefox ursprünglich ab Version 22 standardmäßig weitestgehend blockiert werden, allerdings hat Mozilla diese Neuerung aufgrund von Problemen mit der aktuellen Umsetzung verschoben. Mozilla hält aber trotz massiver Kritik aus der Werbe-Branche weiter an diesem Vorhaben im Sinne seiner Nutzer fest und setzt dabei auf das Cookie Clearinghouse.

Mozillas plant, Cookies von Drittanbietern standardmäßig zu blockieren, sofern es sich dabei um keine Seite handelt, welche vom Benutzer zuvor besucht worden ist. Mit der aktuellen Umsetzung kann es allerdings unter Umständen dazu kommen, dass Drittanbieter-Cookies blockiert werden, welche nicht blockiert werden sollen, beispielsweise bei der Nutzung von Content-Delivery-Networks (CNDs). Umgekehrt könnten Drittanbieter-Cookies nicht blockiert werden, welche blockiert werden sollen. Aus diesem Grund hat Mozilla die Auslieferung dieser Neuerung auf unbestimmte Zeit verschoben.

Als Lösungsansatz sieht Mozilla das Cookie Clearinghouse (CCH), wie die Browserschmiede aus Mountain View in einem aktuellen Blog-Eintrag schreibt. Das Cookie Clearinghouse wurde am Center for Internet and Society der Stanford-Universität ins Leben gerufen. Mozilla hat nun angekündigt, bei diesem Projekt mitzuwirken, auch Opera ist vertreten. Dabei sollen Listen erarbeitet werden, welche Cookies zugelassen und welche blockiert werden sollen.

Die grundsätzliche Idee ist es, Cookies von Webseiten, welche der Benutzer zuvor besucht hat, zu erlauben, und Cookies von Webseiten, welche der Benutzer zuvor nicht besucht hat, zu blockieren. Das beschreibt in etwa das Verhalten von Safari und den aktuellen Entwickler-Versionen von Firefox. Opt-out-Cookies der Digital Advertising Alliance sollen gesetzt werden, so setzt es auch Chrome um, und Cookies sollen außerdem gesetzt werden, wenn der Nutzer ausdrücklich zustimmt. Dies entspreche den Anforderungen europäischer Gesetze. Als weitere Option für die Zukunft wird genannt, Cookies von Domains zuzulassen, welche den Do-not-Track-Header entsprechend berücksichtigen. Über ein Formular soll die Aufnahme von Webseiten auf die Allow-List respektive Block-List beantragt werden können.

Mozilla möchte in Zukunft auf die Listen des Cookie Clearinghouse setzen, derzeit befindet man sich mit diesem Projekt aber noch in einem sehr frühen Stadium, so dass es noch einige Zeit dauern wird, bis die Änderung in einer finalen Version von Firefox ausgeliefert werden wird. Die Nightly- und Aurora-Versionen von Firefox blockieren derweil weiter standardmäßig Drittanbieter-Cookies von Webseiten, welche nicht zuvor besucht worden sind, während die Beta- sowie finalen Versionen von Firefox Drittanbieter-Cookies standardmäßig erlauben.

 

Thunderbird wird kompatibel mit Firefox-Entwicklerwerkzeugen

Firefox besitzt mittlerweile hervorragende Werkzeuge für Entwickler. Dank Remote-Fähigkeiten lassen sich einige der Werkzeuge des Desktop-Browsers auch für Firefox Mobile und Firefox OS nutzen. In Zukunft wird auch Thunderbird davon profitieren.

Es ist ein Google Summer of Code-Projekt (GSoC) und die Implementierung ist noch nicht abgeschlossen, aber die ersten Ergebnisse können mit den aktuellen Entwicklerversionen von Thunderbird und Firefox bereits getestet werden. Beim GSoC handelt es sich um ein Stipendium von Google, bei welchem Studenten für ihre Mitarbeit bei Open Source-Projekten finanzielle Unterstützung erhalten. Einen Überblick über die diesjährigen GSoC-Projekte für Mozilla gibt es hier in englischer Sprache.

Thunderbird besitzt abgesehen von der alten Fehlerkonsole, welche in Firefox 23 durch eine bessere Browserkonsole ersetzt wird, keine eigenen Entwickler-Werkzeuge. Das macht die Entwicklung an Thunderbird nicht unbedingt einfacher. Firefox hingegen besitzt eine relativ breite Palette an praktischen Werkzeugen, welche bereits Remote-Fähigkeiten besitzen und damit grundsätzlich in anderen Mozilla-Anwendungen genutzt werden können. Philipp Kewisch, welcher auch der Maintainer der Kalender-Erweiterung Lightning für Thunderbird ist, hat einen ersten Meilenstein erreicht – der Debugger kann nun für Thunderbird genutzt werden. Zwar funktionieren die anderen Werkzeuge noch nicht, doch es kann in den nächsten Wochen mit weiteren Fortschritten gerechnet werden, so dass bald vielleicht schon der Stil-Editor oder die Konsole von Firefox in Thunderbird genutzt werden kann.

Zum Testen bedarf es jeweils einer aktuellen Entwicklerversion von Thunderbird (Daily) und Firefox (Nightly). In Thunderbird muss dann der Haken bei Tools > Allow Remote Debugging gesetzt werden. Nachdem in Firefox über about:config der Schalter devtools.debugger.remote-enabled auf true gesetzt und Firefox neu gestartet wurde, kann hier über Tools > Web Developer > Connect… eine Remote-Verbindung zu Thunderbird aufgebaut werden, standardmäßig über Port 6000. Nachdem hier dann der “Main Process” ausgewählt wurde, kann der Debugger von Firefox für Thunderbird genutzt werden. Gleiches gilt dann sehr bald vielleicht schon für das eine oder andere Werkzeug mehr.

Entwickler pleite: Medienplayer Songbird auf Mozilla-Basis wird eingestellt

Songbird ist ein auf Mozilla-Code basierender Medienplayer für Windows, Mac OS X, Android und iOS. Zudem betreibt man mit songbird.me ein Musik-Portal. Die hinter Songbird stehende Firma hat nun die Einstellung aller Dienste für den 28. Juni angekündigt, da man pleite ist.

Anfang 2006 wurde mit Version 0.1 die erste öffentliche Version eines freien Medienplayers und iTunes-Konkurrenten unter dem Namen Songbird veröffentlicht. Das Besondere: Songbird basiert auf Mozilla-Code, was das Programm plattformübergreifend auf Windows, Mac OS X und Linux laufen und gleichzeitig von Mozillas Plattform profitieren ließ, beispielsweise in Form des Add-on-Systems. Die Unterstützung für Linux wurde 2010 eingestellt, dafür gibt es mittlerweile Apps für Android sowie iOS, dazu gibt es seit 2012 das Musikportal songbird.me.

Bildquelle: getsongbird.com

Doch neue Versionen des Medienplayers wird es nicht mehr geben. POTI, die Entwickler hinter Songbird, sind pleite, am 28. Juni werden alle Dienste eingestellt. Die Macher von Songbird bedanken sich bei allen Nutzern und empfehlen Nightingale als Alternative. Bei Nightingale handelt es sich um einen Open Source-Medienplayer, welcher 2010 aus Songbird hervorgegangen ist und neben Windows und Mac OS X weiterhin Linux unterstützt.

StopWatching.Us: 100.000 Unterschriften in zwei Tagen

Keine zwei Tage nach dem Start von Mozillas Kampagne Stop Watching Us gegen die Überwachung durch die NSA kann, zumindest was die Reichweite der Kampagne angeht, der erste Erfolg vermeldet werden: Es konnten bereits über 100.000 Unterschriften gesammelt werden.

Gemeinsam mit 85 weiteren Organisationen, darunter unter anderem EFF, Reddit und Greenpeace, hat Mozilla die Kampagne Stop Watching Us als Reaktion auf den Überwachungs-Skandal durch die NSA rund um PRISM & Co. gestartet. Nach zwei Tagen hat man bereits über 100.000 Unterschriften sammeln können, zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels zeigt der Zähler 115.306 Unterschriften an.

Wer seinen Teil zum Protest beitragen und ein Zeichen setzen möchte, kann seine digitale Unterschrift nach wie vor setzen:
Petition Stop Watching Us unterzeichnen

Wer sich Gedanken darüber macht, ob Mozilla seine Persona-Server nach Europa umziehen sollte, liest hier weiter:
Persona: Wieso Mozilla die Server nicht nach Europa umzieht

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #7

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können. Und manches wird zur Spekulation anregen.

Verschmelzung von about:home und about:newtab

Mozilla plant die Zusammenlegung der Standard-Startseite about:home und der Standard-Seite beim Öffnen neuer Tabs, about:newtab. Bereits im ersten Teil dieser Artikel-Serie wurden entsprechende Entwürfe gezeigt. Mittlerweile gibt es neue Entwürfe, welche neue Möglichkeiten der Anpassbarkeit zeigen.

Das erste Bild zeigt 4×3 Vorschaubilder von Webseiten mit dem Suchfeld oben und den von der Startseite bekannten Symbolen sowie einem kurzen Text-Snippet unten, wie es bislang unterhalb des Suchfeldes auf der Startseite zu finden war. Ein Drücken der Pfeiltasten lässt einen auf der Seite blättern und weitere Informationen sehen. So werden hier dann die kürzlich geschlossenen Tabs sowie kürzlich als Lesezeichen hinzugefügte Webseiten angezeigt. Weiter findet sich hier noch eine Spalte Read it Later, was quasi der aus Firefox Mobile bekannten Leseliste entspricht. Das dritte Mockup deutet die Flexibilität der Seite an, denn hier sieht man lediglich 3×3 Vorschaubilder und dafür zusätzlich eine der Kategorien aus dem zweiten Mockup gemeinsam auf einer Seite.

Das, was das letzte Mockup bereits vermuten ließ, wird mit den zwei folgenden Mockups klarer: Die Seite kann angepasst werden. Die Bilder zeigen die Möglichkeit, entsprechende Kategorien zu dieser Seite hinzuzufügen und zu entfernen. Ebenso ist zu erkennen, dass man bei den verschiedenen Kategorien jeweils zwischen einer Listen-Ansicht und Vorschaubildern auswählen kann. Des Weiteren geben die Mockups eine Idee darüber, wie die Navigation für die Einstellungen später aussehen wird, sobald diese standardmäßig in einem Tab und nicht länger in einem Dialog angezeigt werden. Denn in diesen Mockups stellen sich die Einstellungen für diese Seite als neue Kategorie unter den anderen Einstellungs-Kategorien dar.

Die letzten drei Mockups zeigen schließlich das Auswählen der Suchmaschine, jeweils mit Logo, die Text-Snippets am unteren Bildschirmrand sowie das Bearbeiten von Vorschaubildern – auffällige Neuerungen hier: Die Möglichkeit, den Seitentitel zu ändern sowie weitere Vorschläge für Webseiten, basierend auf dem Verlauf der besuchten Webseiten.

Bilderquelle: wiki.mozilla.org

Seiten zum späteren Lesen speichern

Firefox Mobile bietet bereits seit längerer Zeit die Möglichkeit, Seiten zum späteren Lesen abzuspeichern. Dieses Feature soll es irgendwann auch für die Desktop-Version geben. Ein paar schon nicht mehr ganz junge Mockups zeigen, wie eine solche Leseliste in Firefox aussehen könnte.

Bilderquelle: dropbox.com

SocialAPI: Sharing

Das Teilen von Webseiten ist kein neues Thema, hierfür gab es schon mehrfach Ansätze und auch Projekte von den Mozilla Labs wie F1 oder Firefox Share. Und natürlich bietet sich die neue SocialAPI von Firefox geradezu dafür an. Und so verwundert es nicht, dass es neue Mockups gibt, welche mal wieder eine solche Sharing-Lösung zeigen, in diesem Fall am Beispiel von Pinterest.

Bildquelle: people.mozilla.com/~jboriss

Persona: Wieso Mozilla die Server nicht nach Europa umzieht

Ein großes Thema derzeit in den Medien: PRISM und die Überwachung durch die NSA. Eine Diskussion, welche auch schon Stimmen hervorbrachte, Mozilla solle seine Persona-Server nach Europa umziehen. Mozilla hat dazu Stellung bezogen und erklärt, wieso man das für keine zielführende Idee hält.

Persona ist der Name von Mozillas dezentralem Authentifizierungssystem für Webseiten. In diesem Zusammenhang speichert Mozilla natürlich auch E-Mail-Adressen von Nutzern. Auch wenn Mozilla außer der E-Mail-Adresse keine weiteren Nutzerdaten speichert und Mozilla nicht in Verbindung mit PRISM steht, ließe sich möglicherweise argumentieren, dass sich dies ja ändern könnte, sobald Persona irgendwann eine größere Verbreitung auf Webseiten findet und dadurch interessant für die NSA werden könnte, welche dann unter Umständen detailliertere Informationen über die Nutzer verlangen könnte.

Mozilla betont in einem aktuellen Blog-Eintrag, dass sie gemäß ihrer Datenschutzbestimmungen lediglich die Daten von Nutzern speichern, welche sie speichern müssen, um ihre Dienste anbieten zu können, und verweist auf das Mozilla Manifest. Bei Persona erfährt durch die Benutzung des Dienstes weder der Identitäts-Provider noch Mozilla etwas über den Browsing-Verlauf des Nutzers. Man ergreife technische Maßnahmen, um die gesammelten Daten zu begrenzen. Mozilla sieht in seinem Ansatz eine gute Sicherheits-Praxis, nicht nur in Bezug auf Überwachung, da jedes Sammeln von Daten ohne Nutzer-Vorteil Risiko erzeugt.

Weiter führt man aus, dass man nicht denkt, dass es in Bezug auf Überwachungs-Aktivitäten helfen würde, die Persona-Server nach Europa umzuziehen und nennt dafür drei wesentliche Aspekte. Zunächst sei es unklar, ob andere Regierungen weniger widerrechtliche Überwachungsaktivitäten ausführen. Zudem sei Mozilla als US-Betrieb an die US-Gesetze gebunden, egal wo die Server stehen. Außerdem wolle man statt in ein Wettrüsten mit den US-Behörden zu gehen lieber seine Bemühungen darauf richten, dass die Gesetze geändert werden, so dass Nutzerdaten respektiert werden.

Mozilla stellt noch einmal heraus, dass sie immer ihr Möglichstes tun werden, um die Nutzer zu schützen und dafür sorgen wollen, dass das Gesetz ihnen dabei hilft. Man verweist noch einmal auf die Petition StopWatching.Us und bittet um Unterschriften.

StopWatching.Us: Mozilla startet Kampagne gegen NSA-Überwachung – Unterstützung von 85 weiteren Organisationen

Innerhalb der letzten Woche gab es zahlreiche Medienberichte rund um den Skandal in Bezug auf das NSA-Überwachungsprogramm PRISM. Interessierte können sich in das Thema unter anderem auf Golem einlesen, wo es eine so ausführliche Berichterstattung über das Thema gibt, dass ich mich damit an dieser Stelle gar nicht lang aufhalten möchte.

Die Mozilla Foundation hat als Reaktion darauf heute mit Stop Watching Us eine Kampagne gestartet und dabei breite Unterstützung. Insgesamt 86 Organisationen, darunter neben Mozilla unter anderem die Electronic Frontier Foundation und Reddit, haben sich zusammengetan, um ein Zeichen zu setzen. Gemeinsam fordern sie den Erlass einer Reform von Abschnitt 215 des USA PATRIOT Acts, des State secrets privileges und des FISA Amendments Acts, um deutlich zu machen, dass die umfassende Überwachung der Internet-Aktivitäten und Aufzeichnung von Telefongesprächen jeder in den Vereinigten Staaten lebenden Person durch das Gesetz untersagt ist und Verletzungen des Gesetzes vor einem öffentlichen Gericht geprüft werden können. Darüber hinaus soll ein Komitee gebildet werden, welches den Umfang, in welchem Online-Daten, Kommunikation und Interaktionen überwacht werden, untersucht und konkrete Empfehlungen für eine Reform erstellt, um diese verfassungswidrige Überwachung zu beenden. Des Weiteren sollen diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden, welche für die verfassungswidrige Überwachung verantwortlich sind.

Auf der Webseite stopwatching.us können Unterstützer der Kampagne ihre digitale Unterschrift unter den offenen Brief an den U.S.-Kongress setzen. Dies ist nicht das erste mal, dass sich Mozilla an einer Diskussion mit politischer Tragweite beteiligt. Anfang 2012 engagierte sich Mozilla aktiv gegen SOPA.

Firefox Mobile Beta für x86-Geräte verfügbar

Die meisten Android-Smartphones laufen auf einer ARM-CPU. Einige Smartphones kommen neuerdings stattdessen mit einer Atom-CPU von Intel mit x86-Befehlssatz. Firefox Mobile ist ab sofort auch als Beta-Version für diese Geräte verfügbar.

Mozilla hat die Verfügbarkeit der ersten Beta-Version von Firefox Mobile für Android-x86-Geräte angekündigt. Zu diesen Geräten gehören unter anderem das Motorola RAZR i, das Lenovo K800, das ZTE Grand X IN sowie das Orange San Diego. Bereits seit Dezember können entsprechende Nightly Builds getestet werden. Mozilla strebt derzeit Firefox Mobile 22 als erste Firefox-Version für Android an, welche auf x86-Geräten laufen wird. Nutzer eines solchen Gerätes sollten sich die aktuelle Beta-Version aus dem Google Play Store herunterladen und eventuell auftretende Fehler auf Mozillas Bugtracking-Plattform Bugzilla melden.

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