Firefox 27 ignoriert eingestelltes Downloadverzeichnis? Lösung.

Einige Nutzer von Firefox 27 beklagen das Problem, dass sich Firefox ihr eingestelltes Downloadverzeichnis nicht merkt. Konkret handelt es sich dabei um Windows-Nutzer, die das Root-Verzeichnis einer ihrer Partitionen als Downloadverzeichnis einstellen wollen.

Einige Windows-Nutzer, welche die Downloads ihres Firefox gerne im Root-Verzeichnis einer ihrer Partitionen abspeichern würden, stellen derzeit fest, dass dies in Firefox 27 nicht länger funktioniert. Grund hierfür ist ein Fehler in Firefox, welchen Mozilla nach Möglichkeit noch in Firefox 28 beheben möchte. Bislang gibt es allerdings noch keinen funktionierenden Bugfix in der aktuellen Betaversion von Firefox 28.

So können Windows-Nutzer derzeit keine Downloads beispielsweise unter D:\ abspeichern, die Downloads landen stattdessen an anderer Stelle (zum Beispiel dem Download-Verzeichnis oder Desktop), während ein Verzeichnis wie D:\Downloads auch mit Firefox 27 funktioniert. Die Lösung für betroffene Nutzer lautet also entweder ein Verzeichnis auszuwählen oder auf das nächste Firefox-Update zu warten.

Intellego – Maschinelle Übersetzungen powered by Mozilla

Mozilla hat damit begonnen, die Möglichkeiten maschineller Übersetzungen zu erforschen, ähnlich wie man es von Google Translate kennt. Das Projekt läuft unter dem Codenamen Intellego.

Google bietet mit Translate einen Übersetzungsdienst für Texte und Webseiten an. Bevor Google seinen Chrome-Browser um eine automatisierte Übersetzungsmöglichkeit für Webseiten erweitert hat, hatte Google eine offene API für maschinelle Übersetzungen angeboten. Ungefähr mit dem Einbau in Chrome vor drei Jahren hat Google seine API dann allerdings geschlossen und damit eine Lücke hinterlassen. Eine Situation, mit der man bei Mozilla nicht zufrieden ist. Mozillas Vision ist eine Welt, in der Sprache nicht länger eine Barriere für die Kommunikation im Internet ist und sich alle Menschen mühelos untereinander verstehen können, ungeachtet ihres sprachlichen Ursprungs. Darum sieht es Mozilla als seine Mission, Nutzer mit automatischen Übersetzungen von jeder Sprache in jede andere Sprache in Echtzeit versorgen zu können. Dieser Aufgabe hat man sich unter dem Projektnamen Intellego angenommen.

Parallel dazu arbeitet Mozilla an einem Projekt, um ähnlich wie man es von Chrome her schon kennt, automatische Übersetzungen für Webseiten in anderen Sprachen als denen der Nutzer zu übersetzen. Beide Projekte sind nicht notwendigerweise abhängig voneinander, wobei klar ist, dass sich beide Projekte sehr gut ergänzen und die Resultate des Intellego-Projekts als Grundlage für die Webseiten-Übersetzung dienen können, so dass es auch im Mozilla Wiki als ein Anwendungsfall für Intellego genannt wird. Aber es wäre kein Projekt unter dem Namen Mozillas, würde man die Technologie nur für die eigenen Produkte entwickeln wollen. Stattdessen wünscht man sich eine offene API, welche frei nutzbar sein und Übersetzungen per Knopfdruck ermöglichen soll.

Einen Zeitplan für konkrete Ergebnisse gibt es noch nicht. Seit etwa einem Monat finden wöchentliche Meetings statt, in denen der Fortschritt des Projektes besprochen wird. Passend dazu wurden Anfang des Monats Mockups für eine Übersetzungsfunktion des Desktop-Firefox veröffentlicht:

Update 20.02.2014: Der vorletzte Absatz des Artikels wurde komplett überarbeitet, da er missverständlich war. Danke Jeff/Michael.

Neuer Tab-Modus zum Testen der Multi-Prozess-Architektur in Firefox

Electrolysis, kurz: e10s, ist der Name des Mozilla-Projektes, welches Firefox um eine Multi-Prozess-Architektur erweitern soll. Für Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox ist es durch einen neuen Tab-Modus ab sofort leichter, Firefox mit und ohne Multi-Prozess-Architektur parallel zu testen.

Electrolysis (e10s) bringt eine Multi-Prozess-Architektur in Firefox, um die Browseroberfläche, Plugins sowie Tabs in jeweils eigenen Prozessen auszuführen. In aller Kürze zusammengefasst soll Firefox damit in erster Linie reaktionsfreudiger, in zweiter Linie stabiler sowie durch Sandboxing sicherer werden. Seit Anfang 2013 arbeitet Mozilla wieder an e10s, nachdem das Thema erstmals 2009 aufkam und das Projekt dann 2011 wieder zurückgestellt worden war.

Seit einiger Zeit kann e10s durch Setzen des about:config-Schalters browser.tabs.remote auf true getestet werden. Um weitere Tester zu erreichen, aber e10s nicht standardmäßig für alle Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox aktivieren zu müssen, hat Mozilla folgende Änderung vorgenommen: browser.tabs.remote steht in der Nightly-Version von Firefox nun standardmäßig auf true. Zusätzlich muss der neu eingeführte Schalter browser.tabs.remote.autostart (standardmäßig auf false) ebenfalls auf true gesetzt werden, um Firefox immer im e10s-Modus zu betreiben. In diesem Fall erscheint im Datei-Menü zusätzlich der Eintrag “New In-process Window”, um ein Fenster zu öffnen, welches nicht Gebrauch von separaten Prozessen macht.

Ändert der Nutzer keinen Schalter über about:config und belässt die Standard-Einstellungen, dann ist e10s deaktiviert, kann über das Datei-Menü aber für einzelne Fenster aktiviert werden, indem der neue Eintrag “New OOP Window” ausgewählt wird (OOP = out of process). Dies erinnert vom Prinzip her an die Privaten Fenster, welche ebenfalls einen speziellen Modus für alle Tabs in entsprechendem Fenster aktivieren; in diesem Fall um keine Chronik oder sonstigen Daten dauerhaft zu speichern. Unterstrichene Seitentitel in den Tabs kennzeichnen die OOP-Fenster.

Update 15.02.2014: Mozilla hat den Eintrag “New OOP Window” umbenannt in “New e10s Window”.

Wichtiger Hinweis: Nicht grundlos wird e10s zu diesem Zeitpunkt noch nicht standardmäßig für alle Nutzer der Nightly-Versionen aktiviert. Noch immer funktionieren damit grundlegende Dinge wie die Druckfunktion nicht. Außerdem wird dringend empfohlen, eine Sicherung des Firefox-Profils anzulegen, bevor e10s getestet wird, um möglichen Datenverlusten durch Beschädigungen des Profils vorzubeugen. Dies sollte beim Umgang mit Nightly-Versionen grundsätzlich beachtet werden.

Firefox 27.0.1 behebt Sicherheitslücke und mögliche Absturzursache

Mozilla wird voraussichtlich diesen Freitag Firefox 27.0.1 veröffentlichen. Das außerplanmäßige Update schließt eine Sicherheitslücke, behebt eine häufige Absturzursache und außerdem einen Berechnungsfehler in der JavaScript-Engine.

Voraussichtlich am Freitag wird Mozilla ein außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 27 veröffentlichen. Anlass hierfür ist eine mögliche Absturz-Ursache, welche sich in den ersten Tagen nach Veröffentlichung von Firefox 27 als Top-Crasher herauskristallisiert hat und entgegen erster Annahmen nicht nur in Zusammenhang mit GreaseMonkey, sondern auch ohne jenes Add-on auf Webseiten ausgelöst werden kann.

Das Update behebt weiter eine Sicherheitslücke in der verwendeten libpng-Version 1.6.8, welche DoS-Attacken über manipulierte PNG-Dateien möglich machte. Des Weiteren wurde ein in Firefox 27 eingeführter Fehler in der JavaScript-Engine behoben, welcher zu falschen Ergebnissen der asin()-Funktion führen konnte (der Quelltext des verlinkten Testcases dokumentiert den Fehler).

Mozilla denkt über gesponserte Kacheln auf Neuer Tab-Seite in Firefox nach

Mozilla zeigt beim Öffnen eines neuen leeren Tabs standardmäßig eine Seite mit Vorschaubildern der am meisten genutzten Seiten an. Für neue Nutzer erscheint diese Seite überwiegend mit leeren Kacheln. Mozilla plant, diese Seite mit teilweise gesponserten Kacheln vorzubelegen.

Wer zum ersten Mal Firefox startet oder Firefox mit einem frischen Profil benutzt, dem wird auffallen, dass auf der Seite, welche beim Öffnen eines neuen leeren Tabs erscheint, eine Kachel vordefiniert ist und die übrigen acht leer sind. Im Laufe der Zeit erscheinen hier Vorschaubilder zu den Webseiten, welche der Benutzer am häufigsten benutzt.

Mozilla plant, diese Kacheln mit Seiten vorzubelegen, welche teilweise gesponsert sind. Konkret soll es drei Kacheln von Webseiten aus dem Mozilla-Ökosystem geben, drei populäre Webseiten abhängig vom geographischen Standort und drei Webseiten, welche dafür bezahlen und von Mozilla ausgesucht werden. Die Partner in folgendem Mockup repräsentieren nicht die tatsächlichen Partner, sondern sind lediglich ein Beispiel dafür, wie das Vorhaben aussehen kann. Die Gespräche mit möglichen Partnern beginnen erst jetzt.

Stop! Werbung in Firefox – wie kann Mozilla nur?

Einige werden jetzt etwas denken wie: Werbung in Firefox? Wie kann Mozilla das tun? Wie ist das mit der Mission von Mozilla vereinbar? Tatsächlich ist das alles gar nicht mal im Ansatz so furchtbar wie es für den einen oder anderen klingen mag. Immerhin betrifft das lediglich neue Nutzer, die Vorschaubilder in vorhandenen Profilen werden nicht überschrieben. Wie das erste Bild in diesem Artikel zeigt, ist die First Run Experience für neue Firefox-Nutzer derzeit ziemlich bescheiden, eine Seite mit acht leeren Kacheln und der Nutzer hat zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich eine Vorstellung davon, wofür diese Seite gut sein soll. Durch die Vorbelegung mit Seiten bekommt der Nutzer eine Idee von der Funktion dieser Seite und gleichzeitig ein paar Anhaltspunkte für Webseiten, die er möglicherweise nutzen möchte. Und wer Firefox nutzt, weil er Mozilla vertraut, der sollte Mozilla auch vertrauen, dass die Partner sehr sorgfältig ausgewählt werden. Ein Nachteil für die Nutzer entsteht dadurch keinesfalls.

Der Nutzer ist selbstverständlich in der Lage, diese Kacheln zu entfernen bzw. diese mit anderen Seiten zu überschreiben, so dass es sich dabei wirklich nur um Vorschläge für neue Firefox-Nutzer handelt. Ähnliches kennen übrigens auch Opera-Nutzer. Und wenn man einmal überlegt, dass längst auch Lesezeichen und Suchmaschinen vordefiniert werden, dann ist das Vordefinieren von Vorschaukacheln nicht wirklich etwas anderes.

Mehr Unabhängigkeit von Google

Dazu kommt, dass Mozilla derzeit 90 Prozent seiner Einnahmen von Google erhält. Gerade diejenigen Nutzer, welche mehr Unabhängigkeit von Google fordern, sollten diesen Schritt begrüßen, denn wer nach mehr Unabhängigkeit verlangt, der muss Mozilla auch die Möglichkeit zugestehen, neue Einnahmequellen zu erschließen. Man kann nicht auf der einen Seite sagen, dass ein so großer Anteil Googles am Sponsoring bedenklich sei, auf der anderen Seite aber kritisieren, wenn Mozilla versucht, anderen Partnern lukrative Möglichkeiten einer Partnerschaft zu geben. Hier gilt: Wer A sagt, der muss auch B sagen. Fest steht: Mozilla benötigt nun einmal viel Geld für die Entwicklung großartiger Produkte und die Umsetzung der Mozilla-Mission, ein offenes Web für alle zu schaffen und zu erhalten.

Im Übrigen läuft der Suchmaschinen-Vertrag mit Google am Ende dieses Jahres aus und muss neu verhandelt werden. Man kann also nicht automatisch davon ausgehen, dass Mozilla auch in Zukunft Einnahmen in dieser Höhe erhalten wird, das wird die Zukunft erst zeigen. Wenn man Mozillas Finanzbericht gründlich liest, dann wird man außerdem feststellen, dass Mozilla im Jahr 2012 Ausgaben von über 200 Millionen Dollar hatte. Ausgaben, die 2013 und in Zukunft nur unwahrscheinlich geringer ausfallen werden. Das dürfte unterstreichen, wieso auch ein Open Source-Projekt wie Firefox Einnahmen generieren muss.

Geeksphone Revolution ab 20. Februar für 289 Euro (269 Euro)

Geeksphone bringt mit dem Revolution ein neues Mittelklasse-Smartphone auf den Markt. Dieses kann ab dem 20. Februar zu einem Preis von 289 Euro bestellt werden. Ein kleines Kontingent geht für 269 Euro in den Verkauf.

Das Geeksphone Revolution ist ohne Zweifel ein ganz besonderes Smartphone, denn dieses kommt von Haus aus mit Unterstützung sowohl für Android als auch für Firefox OS. Und auch als Firefox OS-Smartphone ist es etwas Besonderes, hat es von allen bislang auf dem Markt erhältlichen Geräten mit Firefox OS die beste Ausstattung und ist zudem das erste Gerät, welches mit Firefox OS 1.3 in den Verkauf geht.

Nachdem Geeksphone vor zwei Wochen die finalen Spezifikationen angekündigt hat, gibt es nun auch Informationen zur Verfügbarkeit und zum Preis. Das Geeksphone Revolution wird ab dem 20. Februar zu einem Preis von 289 Euro inklusive Mehrwertsteuer verkauft werden. Ganz schnelle Käufer haben die Chance, das Gerät mit einem Rabatt zu erhalten und nur 269 Euro inklusive Mehrwertsteuer zahlen zu müssen.

Neues Entwicklungsmodell für Firefox

Mozilla plant die Einführung eines neuen Entwicklungsmodells für Firefox. Ziel ist eine bessere Priorisierung, Kommunikation sowie Fokussierung der Bemühungen, um Firefox weiterzuentwickeln. Am Releasemodell selbst wird sich nichts ändern.

Mozilla ändert sein Entwicklungsmodell für Firefox, hält am Releasemodell allerdings fest. Konkret bedeutet dies, dass es weiter alle sechs Wochen neue Versionen von Firefox geben wird, die sechs Wochen aktiver Entwicklung in mozilla-central, also den Nightly-Builds von Firefox, werden dabei in dreimal zwei Wochen für das Core-Desktop-Team aufgeteilt. Es gibt, wie man es von agilen Entwicklungsmethoden her kennt, einen Product-Backlog, welcher alle mit Prioritäten versehenen Bugs beinhaltet, an denen das Core-Team und die Community in dieser Zeit potentiell arbeiten soll. Die Verwaltung und Priorisierung des Backlogs erfolgt durch das Desktop Firefox Leadership Team. In jedem dieser Zwei-Wochen-Zyklen wählen die Teammitglieder die Bugs aus, von denen sie erwarten, in diesem Entwicklungszyklus zu arbeiten. Regelmäßige Planungs- und Status-Meetings begleiten den Prozess. Beginnen wird Mozilla mit dem neuen Entwicklungsmodell in der Woche des 17. Februar mit einem Teil der Teammitglieder und es dann möglicherweise auf das gesamte Core-Team ausweiten.

 

Mozilla: Servo noch mindestens zwei Jahre von Fertigstellung entfernt

Mozilla arbeitet an einer neuen Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der sich ebenfalls noch in Entwicklung befindlichen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Bis zur Fertigstellung wird es allerdings noch mindestens zwei Jahre dauern.

Mit Servo arbeitet Mozilla bereits seit vergangenem Jahr an einer komplett neuen Engine, welche moderne Hardware optimal nutzt und frei von Altlasten und Schwachstellen der aktuellen Gecko-Engine ist. Servo wird nicht etwa in C++, sondern in Mozillas eigener Sprache Rust geschrieben, welche bereits seit mehreren Jahren in Entwicklung ist und einige der Nachteile von C++ kompensieren soll. Einer der Vorteile von Rust ist, dass es für die Unterstützung mehrerer Prozessorkerne prädestiniert ist. Außerdem ist Rust standardmäßig sicher, was einen Großteil von Speicherfehlern verhindert und die Engine weniger anfällig für Abstürze und Sicherheitsprobleme macht.

Bis Servo in den Browser integriert und von Endnutzern genutzt werden kann, wird es allerdings noch mindestens zwei Jahre dauern. Das berichtet Golem.de unter Berufung auf Josh Matthews von Mozilla. Zumindest möchte man Servo in diesem Jahr soweit haben, dass mit dem Dogfooding begonnen werden könne, also dem breiteren Einsatz innerhalb von Mozilla.

Die Projekte Rust und Servo werden von Samsung unterstützt. Deren Ziel ist es, die Servo-Engine für ARM-CPUs und damit den Einsatz auf Smartphones zu portieren. Samsung soll im vergangenen Jahr 20 Mitarbeiter für die Entwicklung an Rust abgestellt haben.

LINE Messenger für Firefox OS veröffentlicht

LINE ist ein beliebter Messenger mit stark wachsender Nutzerbasis. Die dahinterstehende Firma hat nun LINE für Firefox OS veröffentlicht.

Die WhatsApp-Alternative LINE hat weltweit mehr als 340 Millionen Nutzer in über 230 Ländern. LINE gibt es für Android, iOS, Windows Phone, Blackberry, Nokia Asha, Windows für Desktop, Windows 8 und Mac OS X. Nun kommt mit Firefox OS eine weitere Plattform dazu.

Ähnlich wie der Facebook Messenger erlaubt LINE nicht nur das Versenden von Text, sondern auch von sogenannten Stickern, also etwas überdimensionierten Grafiken, als auch Bildern, entweder aus einem Album oder mit der Kamera aufgenommen. Was die erste Version von LINE für Firefox OS anders als für andere Plattformen noch nicht unterstützt, sind kostenlose VoIP-Telefonate, Videos, Spiele und ein Shop für weitere Sticker. Weitere Features werden für die Zukunft aber erwartet. Für alle, die einfach nur einen Messenger für Firefox OS suchen, funktioniert LINE allerdings bereits sehr gut.

LINE kann über den Firefox Marketplace heruntergeladen werden. Einschränkungen gibt es für Nutzer von Firefox OS in Ländern, in denen Telefónica präsent ist: in diesen Ländern kann LINE bis einschließlich 3. August nur von Telefónica-Kunden über die Datenverbindung genutzt werden. Länder, in denen Telefónica nicht mit Firefox OS präsent ist, sind von dieser Einschränkung nicht betroffen. Über WLAN ist LINE von Anfang an für jeden nutzbar.

Firefox Launcher: Mozilla stellt Launcher für Android vor

Mozilla erweitert sein Portfolio um ein neues Produkt für Android: Gemeinsam mit EverythingMe hat man den Firefox Launcher vorgestellt – einen Launcher für Android, welcher sich deutlich von anderen Android Launchern unterscheidet – und mit Firefox Mobile gebündelt ist.

Der Dienst EverythingMe ist in der Mozilla-Welt nicht unbekannt; Mozilla investierte in diesen Dienst, das eigene Betriebssystem Firefox OS kommt mit fester Integration von EverythingMe, der sogenannten adaptiven Suche. Doch auch Android ist ein wichtiger Markt für Mozilla und so hat man die Zusammenarbeit intensiviert und nun eine erste Vorschau auf den sogenannten Firefox Launcher präsentiert.

Beim Firefox Launcher handelt es sich um den nun in der finalen Version erschienenen EverythingMe Launcher, welcher mit Firefox Mobile gebündelt wird. Das Besondere am EverythingMe Launcher ist, dass es sich um einen stark personalisierten und automatisierten Launcher handelt, welcher Apps nach ihrem Kontext gruppiert, sich an die Gewohnheiten des Nutzers anpasst und auch Vorschläge auf Grundlage des aktuellen Ortes und der Uhrzeit macht. Dabei durchsucht die Suchfunktion des Launchers nicht nur die Kontakte und installierte Apps, sondern sucht auch im Web nach passenden Inhalten. Der Hintergrund des Launchers passt sich dabei dem entsprechenden Suchbegriff an. Legt der Nutzer eigene Ordner mit Apps an, werden automatisch weitere ähnliche Apps vorgeschlagen. Widgets für beispielsweise News, Wetter oder auch Karten zeigen direkt entsprechende Inhalte an.

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Eine Beta-Version des Firefox Launchers ist noch nicht verfügbar, Mozilla hat aber bereits einen Screenshot veröffentlicht, welcher das neue Produkt zeigt.

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