Firefox 29: Firefox Accounts & neues Sync laufen gut an

Mit Firefox 29 hat Mozilla Firefox Accounts und ein neues Sync eingeführt. Die Nutzerzahlen zeigen, dass die neue Kombination gut anläuft.

Genau acht Tage ist es nun her, dass Mozilla Firefox 29 veröffentlicht hat. Mit Australis bietet Firefox 29 nicht nur ein moderneres Design und eine neue Oberfläche zum Anpassen des Browsers, sondern hat auch das Sync-Feature zum Synchronisieren der Chronik, Lesezeichen, Einstellungen, Passwörter und Add-ons mit anderen Desktop-Geräten oder Android-Smartphones respektive -Tablets erneuert. Das neue Sync kommt ohne lästigen Wiederherstellungsschlüssel aus, Geräte können jederzeit hinzugefügt werden, auch wenn man gerade kein verbundenes Gerät bei sich hat. Es werden lediglich eine E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort benötigt – das ist der neue sogenannte Firefox Account.

Firefox bietet das neue Sync derzeit nur neuen und nicht bestehenden Sync-Nutzern an, da es noch keinen direkten Migrationsweg vom alten auf das neue Sync gibt. Grundsätzlich können aber auch bestehende Nutzer auf das neue Sync umsteigen, müssen sich dafür allerdings einen neuen Account anlegen. Aus diesem Grund hat das neue Sync bislang auch erst um die zehn Prozent der Firefox-Nutzer erreicht. Mit den ersten Zahlen nach einer Woche (Stand: gestern) kann Mozilla aber sehr zufrieden sein: Insgesamt wurden 530.000 Firefox Accounts erstellt, davon über 400.000 in der Woche seit der Veröffentlichung von Firefox 29, aktiv sind um die 300.000 Nutzer. Rechnet man dies hoch auf die vollen 100 Prozent, dann würde das neue Sync um den Faktor 5 häufiger genutzt werden als das alte Sync.

Auch wenn dies nur eine Hochrechnung auf Grundlage der aktuellen Nutzungszahlen und entsprechend mit Vorsicht zu genießen ist, so zeigt dies dennoch zumindest, dass Mozilla tendenziell auf dem richtigen Weg mit dem neuen Sync ist. Das alte Sync hatte unter seiner komplizierten Bedienung gelitten und wurde von nicht so vielen Firefox-Nutzern genutzt wie man es gerne gesehen hätte.

Tipp: Firefox 29+: Über die Kommandozeile auf Sync-Daten zugreifen

Firefox 29+: Über die Kommandozeile auf Sync-Daten zugreifen

Eine der Neuerungen von Firefox 29 ist ein zusammen mit den Firefox Accounts eingeführtes neues Sync zur Synchronisation von Lesezeichen, Chronik, Tabs und mehr. Zugriff auf die Daten muss nicht zwingend über den Browser erfolgen.

Zachary Carter hat mit node-fx-sync ein node.js-Modul geschrieben, welches das Herunterladen der persönlichen Sync-Daten ermöglicht. Darauf aufbauend hat Edwin Wong fxa-sync-client geschrieben, eine Kommandozeilenschnittstelle für node-fx-sync. So können beispielsweise über die Eingabe von …

./bin/sync-cli.js -e -p -t tabs

… die geöffneten Tabs aller synchronisierten Geräte abgerufen werden. node-fx-sync beziehungsweise fxa-sync-client funktionieren nur mit dem in Firefox 29 eingeführten Sync 1.5, nicht mit dem alten Sync 1.1.

soeren-hentzschel.at Firefox Add-ons Australis-Updates plus Vorschau auf Mozilla-News Add-on für Android

Die Veröffentlichung von Firefox 29 war auch Anlass, die eigenen Firefox Add-ons anzupassen. Ab sofort stehen Updates meiner Firefox Add-ons zur Verfügung, optimiert für Australis und HiDPI-Bildschirme, dazu mit neuen Features. Außerdem gebe ich eine erste Vorschau auf mein kommendes Add-on für Android, welches die aktuellen Mozilla-News auf das Smartphone und Tablet bringt.

Copy Extensions to Clipboard 4.0, SubToMe 2.0, Current Pushlog 2.0

Die Firefox Add-ons Copy Extensions to Clipboard, SubToMe und Current Pushlog haben Updates erhalten. Den neuen Versionen aller drei Erweiterungen gemeinsam ist, dass sie mit dem neuen Add-on SDK 1.16 kompiliert worden sind und neue Australis-APIs nutzen, wodurch sich die Erweiterungen perfekt in Firefox 29 und Australis mit seinem neuen Menü und Anpassungs-Modus integrieren. Das Ganze unter Beibehaltung der Kompatibilität mit der alten API, um die Kompatibilität mit Firefox ESR 24 auch weiterhin zu gewährleisten. Die Unterstützung der alten APIs wird gemeinsam mit der Veröffentlichung von Firefox 33 und Firefox ESR 31.2 (14. Oktober 2014) aus allen drei Add-ons entfernt und keinen Tag länger als notwendig angeboten werden.

Doch nicht nur Australis unterstützen die neuen Versionen, auch wurde Wert darauf gelegt, dass auf HiDPI-Bildschirmen gestochen scharfe Icons zu sehen sind. Unter der Haube wurden größere Teile des Codes aller Erweiterungen neu geschrieben und Gebrauch von modernen Techniken wie ECMAScript 6 Arrow Functions gemacht.

Neue Features für die Add-ons

Während sich die neue Version von SubToMe auf diese Änderungen beschränkt, kommen Copy Extensions to Clipboard und Current Pushlog mit zusätzlichen neuen Features daher. Bei Copy Extensions to Clipboard wurde die Erkennung von Greasemonkey-Skripten repariert, ganz neu dazu kommen die Unterstützung für Scriptish-Skripte sowie für Wörterbücher.

Current Pushlog funktioniert generell wieder, nachdem die Erweiterung in aktuellen Firefox-Versionen nicht mehr funktioniert hatte. Die Pushlog-Funktion für Firefox ESR 17 wurde entfernt und durch eine Unterstützung für Firefox ESR 24 ersetzt. Die Erweiterung hat bislang über about:config eine Einstellung angeboten, auf welche Weise die Tabs mit den Pushlogs geöffnet werden sollen. Ab der neuen Version gibt es hierfür eine sichtbare Einstellung über den Add-on Manager. In diesem Zuge wurde intern auch die API zum Abfragen der Einstellungen gewechselt.

Zwei Add-ons werden nicht mehr weiterentwickelt

Zu Private Browsing Windows (nicht mehr weiterentwickelt seit Firefox 20, da Firefox seit dem einen privaten Modus auf Fensterbasis hat und dieses Add-on obsolet macht) gesellen sich nun noch FM Scene und FM Scene for Statusbar als Add-ons, welche nicht mehr weiterentwickelt werden. Da Electronic Arts die Entwicklung der Simulation FUSSBALL MANAGER eingestellt hat, hat eine Weiterentwicklung dieser beiden Add-ons keinen Sinn.

Vorschau: Mozilla-News auf der Startseite von Firefox Mobile für Android

Mein erstes Add-on für Firefox Mobile für Android bringt alle News rund um Mozilla auf das Smartphone respektive Tablet, genauer auf die Startseite von Firefox. Mozillas Android-Browser erlaubt die Integration weiterer Panels auf die Startseite, zwischen denen der Nutzer per Wischgeste wechseln kann. Auch das Ausblenden und Umsortieren einzelner Panels wird in neueren Versionen möglich sein. Das Add-on wird bald erscheinen und mindestens Firefox 30 für Android voraussetzen, Veröffentlichungstermin: 10.6.2014. Für den vollen Funktionsumfang wird Firefox 31 für Android vorausgesetzt, welcher am 22.7.2014 erscheinen wird.

Firefox Add-on: SoundCloud Player für Firefox mit Australis

Vor wenigen Tagen hat Mozilla Firefox 29 mit neuem Australis-Design veröffentlicht. Nicht nur bestehende Add-ons wurden und werden angepasst, auch gibt es neue Add-ons, welche direkten Gebrauch von den neuen Möglichkeiten machen, welche Australis bietet. Nach Profilist stelle ich heute den SoundCloud Player vor.

Den meisten, die Musik im Internet hören, dürfte SoundCloud ein Begriff sein. Über deren Webseite lassen sich kostenfrei Musikstücke verschiedener Künstler abspielen. Das Firefox Add-on SoundCloud Player von Firefox-Entwickler Mike de Boer macht genau das, was der Name verspricht: es erweitert Firefox um einen Player für eben jenes SoundCloud und zwar in Form dreier Buttons mit den folgenden Funktionen: ein Titel zurück, Pause / Play, ein Titel vorwärts. Da SoundCloud ein webseitenbasierter Dienst ist, muss hierfür die SoundCloud-Webseite in mindestens einem Tab offen sein. Das Add-on ist für Firefox mit Australis-Oberfläche entwickelt worden und integriert sich entsprechend hervorragend in die Navigationssymbolleiste oder das neue Menü. Dies bedeutet auch, dass mindestens Firefox 29 vorausgesetzt wird.

Für Nutzer von OS X bietet das Add-on über die Einstellung noch zwei weitere Features: die Unterstützung der Medientasten der Tastatur sowie der Apple Remote-Fernbedienung. Mit Profilist wurde auf diesem Blog kürzlich ein weiteres Add-on vorgestellt, welches speziell für Firefox mit Australis entwickelt worden ist.

Firefox: Dies sind die ersten (testweise) vordefinierten Vorschaubilder

Beim Öffnen eines neuen Tabs erscheinen in Firefox standardmäßig die Vorschaubilder der neun relevantesten Seiten des jeweiligen Nutzers. In Zukunft wird Mozilla seinen Browser mit vordefinierten Vorschaubildern ausliefern, so dass neue Nutzer keine leeren Vorschaubilder sehen. Die Liste der vordefinierten Seiten der ersten Version ist nun final.

Öffnet der Nutzer einen neuen Tab in Firefox, dann erscheinen standardmäßig die Vorschaubilder von neun Webseiten. Welche das sind, das errechnet sich aus Mozillas Places Frecency-Algorithmus, welcher aus verschiedenen Faktoren wie der Anzahl der Besuche, Lesezeichen und Tags einen Wert berechnet, um so die für den Nutzer relevantesten Webseiten zu finden. Derselbe Algorithmus kommt auch für die Vorschläge in der Adressleiste zum Einsatz.

In Zukunft wird Mozilla Vorschaubilder vordefinieren, worunter auch gesponserte Einträge dabei sein werden. Diese werden als solche erkennbar sein und der Nutzer hat die Möglichkeit, die vordefinierten Vorschaubilder zu deaktivieren. Diese haben einen relativ geringen Places Frecency Score, so dass Nutzer, welche ihren Firefox schon etwas länger nutzen, keine Sorge haben müssen, dass diese die aktuellen Vorschaubilder überschreiben. Dabei gibt es klare Vorgaben für die vordefinierten Vorschaubilder: Die Bilder dürfen aus einem Bildlogo inklusive Schriftzug bestehen. Das Logo muss zentriert auf einem einfarbigen Hintergrund platziert werden und einen Mindestabstand zu den Rändern der Kacheln aufweisen. Bevorzugt werden reine Bildlogos ohne Text in heller Farbe auf dunklem Hintergrund. Nicht gestattet sind Hinweise auf Sonderangebote, das Nennen von Geldbeträgen oder andere Inhalte mit dem Ziel etwas zu verkaufen. Die Bilder müssen statisch sein, Bewegtbild oder Audio sind nicht möglich.

Die erste Version der vordefinierten Vorschaubilder wird ausschließlich in die en-US-Version der Nightly-Versionen von Firefox integriert, nicht in andere Sprachversionen wie etwa die deutschsprachige und muss nicht zwangsläufig in dieser Form den Weg in die Release-Versionen finden. Sowohl die Auswahl der Seiten als auch die Darstellung der gesponsorten Vorschaubilder kann sich also durchaus noch ändern, bevor die Neuerung an alle Nutzer geht. Die finale Liste dieses ersten Testdurchlaufs steht aber schon einmal fest: Die Webseite der Mozilla Foundation, die Mozilla Webmaker-Webseite, die Webseite zum Mozilla Add-on Lightbeam, die Enzyklopädie Wikipedia, das Video-Portal YouTube, das Social Network Facebook, das Online-Versandhaus Amazon, das Technologie-Magazin Wired sowie die Immobilienseite Trulia, wovon die letzten beiden zu Testzwecken als gesponsort markiert sind – dabei handelt es sich allerdings noch nicht um reale Sponsoren.

Mozilla möchte mit dieser Neuerung neuen Nutzern einen Mehrwert der Seite bieten, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Mit einer Seite, welche überwiegend aus grauen Kästen besteht, kann man nicht wirklich etwas anfangen, auch dürfte sich die Funktion dieser Seite so nicht für alle Nutzer erschließen, was sich durch die Vorbelegung verbessern könnte, insbesondere wenn Mozilla die vordefinierten Webseiten sinnvoll und für die jeweilige Sprachversion passend auswählt. Vor allem kann Mozilla auf diese Weise neue Einnahmequellen erschließen, um so langfristig unabhängiger von den Einnahmen der in Firefox eingestellten Standard-Suchmaschine zu werden.

Firefox: Diese Plugins kommen auf die temporäre Plugin-Whitelist

Ab Firefox 30 wird Mozilla die meisten Plugins standardmäßig auf Click-to-Play schalten. Eine temporäre Ausnahme wird dabei neben Flash für einzelne Plugins gemacht, welche dies beantragt haben und dabei einen glaubhaften Plan für die Migration weg von NPAPI-basierenden Plugins beschreiben konnten.

Plugins können signifikante Auswirkungen auf die Performance, Stabilität und vor allem die Sicherheit haben. Aus diesem Grund sollen Plugins in Firefox standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet, was so viel bedeutet, dass die Plugins zunächst deaktiviert sind und bei Bedarf vom Nutzer für die jeweilige Webseite aktiviert werden können. Aus diesem Grund wird Firefox seit Version 19 auch mit einem von Mozilla entwickelten PDF-Betrachter ausgestattet, welcher nur auf Webtechnologien basiert und kein Plugin benötigt, und darum hat Mozilla selbiges mit Shumway auch für Flash-Inhalte vor.

Um den Übergang zu erleichtern konnten Plugin-Hersteller die Aufnahme in eine Whitelist beantragen. In diesem Fall wird das jeweilige Plugin für eine Beta- und vier Release-Versionen, was einem Zeitraum von 30 Wochen entspricht, auf eine Whitelist gesetzt und in dieser Zeit nicht blockiert. Nach Ablauf der 30 Wochen kann eine erneute Aufnahme beantragt werden. Die Aufnahme in die Whitelist kann aber jederzeit widerrufen werden, wenn Mozilla der Meinung ist, dass dies das Beste für die Nutzer sei, oder wenn die Plugins Sicherheitslücken aufweisen.

Die Aufnahme in die Whitelist ist an eine nicht unerhebliche Bedingung geknüpft: So müssen die Pluginhersteller hierfür einen glaubhaften Plan beschreiben, wie sie weg von NPAPI-basierenden Plugins zu einer auf Webstandards basierenden Lösung migrieren möchten. Anders gesagt: Den Vorzug noch etwas länger nicht blockiert zu werden erhalten nur Plugins, welche sowieso ersetzt werden sollen. NPAPI steht für Netscape Plugin Application Programming Interface und bezeichnet die damals von Netscape entwickelte und erstmals mit dem Netscape Navigator 2.0 im Jahr 1995 eingeführte Plugin-Schnittstelle, welche unter anderen Firefox, Safari, Chrome und Opera verwenden.

Die Frist für den Antrag auf Aufnahme in die Whitelist ist mittlerweile abgelaufen, woraus sich ergibt, dass neben Adobe Flash die folgenden Plugins mit Firefox 30 noch nicht standardmäßig auf Click-to-Play geschaltet werden: Cisco Jabber Guest, Cisco Jabber SDK, Cisco VGConnect for directv.com, Cisco WebEx, Coupons.com, Estonian ID card, Facebook Video Calling, GradeCam, McAfee Security Scanner, Microsoft Lync, Nexus Personal BankID, Skype, Smart Card Plugin, Unity sowie VidyoWeb. Alle anderen Plugins werden ab Firefox 30 standardmäßig nicht mehr permanent aktiviert sein.

Update 9. Mai 2014: Weitere Plugins auf der Whiteliste werden sein: F5 Networks SSLVPN, McAfee SiteAdvisor Enterprise, McAfee Virtual Technician und Verimatrix ViewRightsWeb.

Google hatte im September 2013 angekündigt, NPAPI ab 2014 nicht mehr unterstützen zu wollen, auch hier findet ein schrittweiser Rückgang mit Whitelist statt. Ende 2014 möchte Google die NPAPI-Unterstützung dann komplett eingestellt haben. Flash ist im Falle von Chrome allerdings nicht betroffen, da das mit Chrome gebündelte Flash Googles PPAPI-Schnittstelle nutzt. Adobe selbst bietet neue Flash-Versionen für Linux nur noch für PPAPI an, versorgt aber zumindest die NPAPI-Version noch einige Zeit mit Sicherheitsupdates. An einer Unterstützung von PPAPI ist Mozilla nicht interessiert.

Profilist erweitert Firefox mit Australis um integrierten Profilmanager

Mozilla hat mit Firefox 29 ein neues Design eingeführt, welches unter dem Projektnamen Australis entwickelt worden ist. Wer noch nicht vollends überzeugt ist, findet unter Umständen mit dem Add-on Profilist ein gutes Argument: Dieses erweitert Firefox um einen integrierten Profilmanager und setzt dafür Australis voraus.

Firefox speichert alle persönlichen Einstellungen wie Lesezeichen, Chronik, Add-ons und mehr in einem Profil. Über eine mit Firefox mitgelieferte Profilmanager-Anwendung können verschiedene Profile erstellt und zwischen ihnen gewechselt werden. Alternativ gibt es auch noch eine externe Profilmanager-Anwendung, welche noch ein paar Möglichkeiten mehr anbietet. Mit Profilist gibt es nun noch eine dritte Möglichkeit, welche die Profilverwaltung in Firefox integriert, und zwar in das mit Firefox 29 eingeführte Menü.

Da sich Profilist direkt in das neue Australis-Menü einfügt, funktioniert dieses Add-on naheliegenderweise auch erst ab Firefox 29 und wenn das Menü nicht durch ein Add-on ersetzt oder entfernt worden ist. Nutzer, welche mit mehreren Profilen arbeiten, finden mit Profilist eine bequeme Möglichkeit, Instanzen von Firefox mit einem gewünschten Profi zu starten, aber auch das Anlegen neuer Profile sowie Umbenennen und Löschen bestehender Profile ist über Profilist möglich.

Firefox OS: Informationen zur Verfügbarkeit und zum Preis des Flame

Mit dem Flame wird Mozilla sein eigenes Referenz-Smartphone mit Firefox OS auf den Markt bringen, welches sich an Entwickler richtet. Nun gibt es erste Informationen zum Hersteller, zur Verfügbarkeit sowie zum Preis.

Das Flame wird von T2Mobile (wie Alcatel One Touch zu TCL Communications gehörend) gefertigt und ab dem zweiten Quartal für einen Preis von 170 USD inklusive Versand weltweit zu bestellen sein. Vorbestellungen werden bald entgegen genommen. Über das Phones for Apps-Programm wird Mozilla außerdem einigen App-Entwicklern kostenlos ein Exemplar zur Verfügung stellen.

Angetrieben wird das Flame von einer Qualcomm Snapdragon 200 (MSM8210) CPU. Dabei handelt es sich um einen ARM Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz und Adreno 302 GPU. Das Gerät besitzt 1 GB RAM, wird außerdem aber eine Einstellung besitzen, um den verfügbaren Arbeitsspeicher bis runter auf 256 MB zu reduzieren, um sowohl Geräte mit viel als auch mit wenig RAM testen zu können. Da sich das Flame an Entwickler richtet, versteht es sich fast von selbst, dass Nutzer Zugang zu Nightly Builds von Firefox OS erhalten.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein 4,5 Zoll-Display mit FWVGA-Auflösung (480 × 854 Pixel), eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine Frontkamera mit 2 Megapixel Auflösung. Als interner Speicher sind 8 GB verbaut. Eine weitere Besonderheit des Flame ist, dass dieses NFC unterstützt sowie Dual-SIM-Unterstützung bietet. Die Kapazität des Akkus beträgt 1.800 mAh. Dazu kommen WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth, MicroUSB und A-GPS. Unterstützt werden die UMTS-Frequenzen 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz.

Der neue Firefox ist da – größter Release seit Firefox 4

Es ist vollbracht, Mozilla hat Firefox 29 veröffentlicht und damit den größten und wichtigsten Firefox-Release seit Version 4 vor mehr als drei Jahren. Firefox 29 bringt unter anderem ein neues, modernes Design, eine neue Art der Browseranpassung, eine Einführungstour, ein neues Sync mit Firefox Accounts und noch einiges mehr.

Download Firefox 29.0

Firefox 29 kommt mit einem moderneren Erscheinungsbild daher als bisher. Das neue auf den Namen Australis hörende Design sorgt nicht nur für eine zeitgemäße Optik, sondern bringt auch größere konzeptionelle Änderungen mit – so gibt es keine Add-on Leiste mehr, dafür kann das neue Menü vollständig individualisiert werden. Der Dialog zum Anpassen der Symbolleisten wurde bei dieser Gelegenheit durch eine komplett neue tabbasierte Oberfläche ausgetauscht, welche das Anpassen von Firefox noch einfacher macht – Symbole können ganz einfach in eine der Symbolleisten oder in das neue Menü geschoben oder daraus entfernt werden. Neu ist hier auch eine Einstellung zum Ein- oder Ausblenden der Titelleiste. Design ist bekanntlich eine Geschmacksfrage und wem Australis überhaupt nicht gefällt oder auch nur einzelne Änderungen nicht mag und zum Beispiel die Add-on Leiste wiederhaben möchte, der muss lediglich ein einziges Add-on installieren und bekommt optional alles zurück, was er möchte. So sollte am Ende jeder mit dem optischen Erscheinungsbild seines Firefox zufrieden sein können. Das Erweiterungssystem ist immer schon eine der herausragendsten Eigenschaften von Mozillas Browser und integraler Bestandteil des Konzeptes von Firefox gewesen. Kein anderer auf dem Markt erhältlicher Browser erlaubt derart tiefgreifende Veränderungen durch Erweiterungen wie Firefox es tut.

Beim ersten Start begrüßt eine neue Einführungstour und erklärt die grundlegendsten Änderungen des Designs. Dabei handelt es sich um keine schlichte Webseite, sondern um ein Zusammenspiel zwischen einer speziell präparierten Webseite und der Oberfläche von Firefox selbst, was die Tour besonders interessant macht und zum Ausprobieren einlädt.

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Eine andere große Neuerung ist ein neues Firefox Sync zum Synchronisieren der Chronik, Lesezeichen, Einstellungen, Passwörter und Add-ons mit anderen Desktop-Geräten oder Android-Smartphones respektive -Tablets. Das neue Sync kommt ohne lästigen Wiederherstellungsschlüssel aus, Geräte können jederzeit hinzugefügt werden, auch wenn man gerade kein verbundenes Gerät bei sich hat. Es werden lediglich eine E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort benötigt – das ist der neue sogenannte Firefox Account. Das neue Sync steht in Firefox 29 zunächst nur neuen Nutzern zur Verfügung und ist nicht mit dem alten Sync kompatibel. Mozilla stellt für bestehende Sync-Nutzer eine Anleitung bereit, um sich vom alten Sync abzumelden und das neue Sync zu nutzen. Und wer das neue Sync auf seinem eigenen Server betreiben möchte, schaut sich die Anleitungen zum Betreiben eines eigenen Sync 1.5-Servers und ggfs. die Anleitung zum Betreiben eines eigenen Firefox Account-Servers an.

Doch auch darüber hinaus bietet Firefox 29 eine ganze Menge Neuerungen. So ist nicht nur das Firefox-Design selbst neu, sondern auch die beiden Themes der Entwicklerwerkzeuge und vor allem was Webstandards betrifft, macht Firefox 29 einen großer Sprung nach vorne: Ab sofort sind unter anderem Shared Workers, CSS Variablen, Input-Felder der Typen color und number, Promises, die Gamepad API sowie die ECMAScript Internationalization API und die CSS-Eigenschaft box-sizing ohne Vendor-Präfix aktiviert.

Firefox 29 bietet also sinnvolle Neuerungen für viele unterschiedliche Zielgruppen, was Firefox 29 zu einem ganz wichtigen Release macht – für Mozilla, aber auch für das Web, wenn man auf die Liste neuer unterstützter Webstandards schaut.

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Geeksphone Revolution fällt deutlich im Preis, Firefox OS 2.0, Android 4.4 und weiteres Betriebssystem kommen

Geeksphone hat per Pressemitteilung bekanntgegeben, das MultiOS-Smartphone Geeksphone Revolution ab 1. Mai zu einem Preis von nur noch 199 Euro zu verkaufen. Zudem wurde die baldige Verfügbarkeit von Android 4.4 und Cyanogenmod 11 angekündigt. Auch, dass das Gerät Firefox OS 2.0 erhalten wird, wurde bestätigt. Darüberhinaus arbeitet man daran, mindestens ein weiteres Betriebssystem auf das Revolution zu bringen.

Mit einer heute veröffentlichten Pressemitteilung gelingt es Geeksphone, sein MultiOS-Smartphone Revolution noch attracktiver zu machen. Zunächst einmal wird der Preis ab dem 1. Mai auf 199 Euro reduziert – derzeit zahlt man noch 269 Euro über den offiziellen Geeksphone-Shop, Amazon hatte das Revolution kurzzeitig für 239 Euro angeboten. Dazu kommen noch Versandkosten aus Spanien.

Doch macht Geeksphone sein Revolution nicht nur über den Preis attraktiver: So wurde bekannt gegeben, dass das Gerät in den nächsten Tagen ein Update auf Android 4.4 und Cyanogenmod 11 erhalten wird. Derzeit läuft das Revolution noch mit Android 4.2.2. Keine große Überraschung, aber bestätigt wurde außerdem, dass das Geeksphone Revolution bald eine Beta-Version von Firefox OS 2.0 erhalten wird. Schließlich wurde noch angedeutet, dass man außerdem mit anderen offenen Betriebssystemen arbeite, um diese auf das Geeksphone Revolution zu bringen. Weiter ins Detail ging man bei dieser Aussage allerdings nicht.

Im Geeksphone Revolution arbeitet der Intel Atom Dual Core Prozessor Z2560 mit 1.6 GHz Taktfrequenz. Damit handelt es sich um das erste Firefox OS-Smartphone mit x86-Befehlssatz, alle anderen bislang auf dem Markt erhältlichen Geräte mit Firefox OS besitzen eine ARM-CPU. Arbeitsspeicher sind 1 GB LPDDR2 RAM verbaut, interner Speicher sind es 4 GB EMMC. Dieser kann um bis zu 32 GB per MicroSD-Speicherkarte erweitert werden. Das IPS Multitouch LCD-Display hat eine Größe von 4.7 Zoll und bietet qHD-Auflösung. Die Kamera kann Videos bei einer Framerate von 30 fps mit 1080p-Auflösung aufnehmen, die Hauptkamera löst mit acht Megapixeln auf, die Frontkamera mit 1.3 Megapixeln. Außerdem besitzt die Hauptkamera einen LED-Blitz. Die Kapazität des Lithium-Polymer-Akkus beträgt 2.000 mAh. Der Akku wird austauschbar sein, Geeksphone wird Akkus als Zubehör verkaufen.

Das Smartphone besitzt einen 3.5φ Audio Jack- sowie einen MicroUSB-Anschluss, es gibt einen Beschleunigungs-, Licht- und Näherungssensor sowie einen Kompass und AGPS, es werden die WLAN-Standards 802.11 b/g/n unterstützt, außerdem Bluetooth 3.0.

Unterstützt werden die Frequenzen HSPA / WCDMA: 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz und GSM / GPRS / EDGE: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz. Die HSDPA-Geschwindigkeit beträgt bis zu 21 Mbps, in die Gegenrichtung (HSUPA) geht es mit bis zu 5,76 Mbps. Das Gerät besitzt die GPRS- / EDGE-Klasse 12. Die Abmessungen des Gerätes betragen 135 x 68.4 x 9.8 mm, als Simkarten-Format kommt Mini-SIM (2FF) zum Einsatz (via).

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