Firefox 13 unterstützt Mac OS X 10.8 “Mountain Lion”

Apples neues Betriebssystem Mac OS X 10.8 “Mountain Lion” soll eigentlich erst im Spätsommer veröffentlicht werden, doch mehren sich die Gerüchte, dass der Release noch im Juni erfolgt. Ein neues Sicherheits-Feature in 10.8 erlaubt (standardmäßig) allerdings nicht mehr die Installation jeder Software.

Apple führt mit Mac OS X 10.8 das sogenannte Gatekeeper-Feature ein. Das bedeutet, dass Software, welche nicht aus Apples Appstore heruntergeladen wird, mit einer Apple Developer-ID signiert sein muss. Andernsfalls kann diese Software nicht installiert werden. Zwar lässt sich dieses Verhalten auch deaktivieren, dabei handelt es sich aber um die Standard-Einstellung, deswegen und weil Firefox nicht über den Appstore heruntergeladen wird, ist es wichtig, dass Mozilla zum Marktstart von “Mountain Lion” gerüstet ist. Ab Version 13 wird Mozilla signierte Firefox-Builds ausliefern, eine Installation auf Mac OS X 10.8 wird damit kein Problem darstellen.

Bildquelle: itespresso.de

Firefox 13 wird am 05. Juni 2012 erscheinen. Die wichtigsten Änderungen gegenüber Firefox 12 lassen sich hier nachlesen.

Erste Firefox 14-Beta wird Beta 6, Firefox 14.0.1 ersetzt Firefox 14.0

Eigentlich ist Mozillas Release-Modell ganz einfach. Alle sechs Wochen am Dienstag erscheint ein neuer Firefox Major-Release, gleichzeitig wird der aktuelle Aurora-Code in den Beta-Zweig überführt, der aktuelle Nightly-Code in den Aurora-Zweig und die Versionsnummer vom Nightly hochgesetzt. Firefox 14 wird dabei aber in der Versionierung leicht abweichen.

Am 05. Juni 2012 ist es wieder soweit, ein neuer Firefox steht zum Download bereit. An jenem Tag wird Firefox 13 veröffentlicht werden, gleichzeitig betritt Firefox 14 die Beta-Phase und Firefox 15 die Aurora-Phase, wenige Tage später gibt es dann auch von diesen die jeweils erste Version zum Download. Doch besagte Beta-Version wird nicht etwa Firefox 14 Beta 1 heißen, sondern direkt Firefox 14 Beta 6*.

Der Grund für diese zunächst verwirrend erscheinende Sache ist eigentlich ganz einfach: Die letzte große Version von Firefox Mobile war Version 10, seit dem wird der mobile Browser ausgesetzt und erhält nur Versionsänderungen an dritter Stelle, während hinter den Kulissen der große Umbau zum neuen Firefox Mobile mit sogenanntem Native UI stattfindet. Während hiervon also am 05. Juni die Version 10.0.5 erscheinen wird, soll bald darauf der runderneuerte Firefox Mobile erscheinen, welcher sich derzeit in der Beta-Phase als Firefox Mobile 14 befindet. Damit die Versionierung der Desktop- und mobilen Version identisch sind, wird an besagtem Tag also die Beta 6 der Desktop-Version erscheinen, weil sich auch Firefox Mobile zu diesem Zeitpunkt in der sechsten Beta-Version befindet.

Damit aber noch nicht genug, am 15. Juni soll der neue Firefox Mobile als Version 14 erscheinen, zwischen zwei regulären Release-Terminen. Und um auch hier die Gleichheit der Versionsnummer zu gewährleisten, wird am 17. Juli dann nicht Firefox 14, sondern Firefox 14.0.1 erscheinen, sowohl für Android als auch für den Desktop, obwohl es hier keine verfrühte Version 14 gab.

Um das Ganze besser zu begreifen, lohnt ein Blick auf folgende Grafik, welche die Pläne anschaulich darstellt:

Bildquelle: wiki.mozilla.org

*) Hier gibt es eine abweichende Information zwischen Eintrag im Mozilla Wiki, wo von der Beta 5 die Rede ist, und dieser Grafik, welche von der Beta 6 spricht. Für diesen Artikel habe ich mich für die Information aus der Grafik entschieden, an er Sache selber ändert es aber nichts, ob nun Beta 5 oder Beta 6.

Firefox 15 bekommt Hintergrundupdates

Der Programmstart von Firefox nach einem Update wird schneller – ab Version 15 führt Firefox die Updates im Hintergrund durch. Auch wenn viele missverständliche Artikel diverser IT-Seiten und Tech-Blogs bereits mit Firefox 12 den Haken bei Hintergrund-Updates gemacht haben, ist dies so doch nicht ganz richtig.

Diese oft getroffene Aussage lässt sich dadurch erklären, dass seit Firefox 12 unter Windows Vista/7 die Updates durch einen Hintergrundservice ausgeführt werden. Dieser ermöglicht die Umgehung des Benutzerkontensteuerungsdialogs (UAC), so dass die Updates ohne expliziten Eingriff des Benutzers durchgeführt werden können. Diese Neuerung war ein wichtiger Schritt, hat aber nichts an der Tatsache geändert, dass die Updates ganz genau wie vorher auch bei Programmstart installiert werden mussten.

Mit Firefox 15 ändert sich dies. Ab dieser Version werden die Aktualisierungen direkt nach dem Herunterladen noch zur Laufzeit angewendet. Dazu werden sie temporär in ein Extra-Verzeichnis geschoben, so dass beim Programmstart von Firefox diese nur noch an die richtige Stelle geschoben werden müssen. Die Folge: Firefox startet nach einem Update deutlich schneller, einen Fortschrittsbalken, welcher die Installation eines Updates anzeigt, gibt es nicht mehr.

Update 05.06.2012: Vorerst ist dieses neue Feature in Firefox 15 Aurora deaktiviert. Möglicherweise erhält diese Neuerung erst in Firefox 16 endgültigen Einzug.

Phoenix 0.1 bis Australis – Das Firefox-Design im Wandel der Zeit

Am 23. September 2002 ist die erste öffentliche Version 0.1 von Firefox, damals noch unter Namen Phoenix, veröffentlicht worden. Dabei handelte es sich noch um eine rein experimentelle Abzweigung der auf dem Netscape-Code basierenden Mozilla Application Suite, welche heute unter dem Namen SeaMonkey als Community-Projekt weiterentwickelt wird. Seit Bestehen von Firefox hat sich viel am Browser aus Mountain View getan. Dies soll an dieser Stelle mit einer kleinen Bildstrecke illustriert werden.

Eine schwierige Entscheidung war dabei, wie dieser Artikel gestaltet werden soll, weil es unmöglich ist, alle zeigenswerten Dinge zu zeigen, aber gleichzeitig einen übersichtlichen Vergleich zu bieten und keinen Artikel mit hundert oder mehr Bildern zu veröffentlichen. Daher zeigt diese Bildstrecke jeweils die primäre Benutzeroberfläche mit dem selben Inhalt und den selben Abmessungen, um eine bestmögliche Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Natürlich haben sich optisch auch viele andere Dinge verändert, welche hier nicht ersichtlich werden, genauso geht dieser Artikel nicht auf die zahlreichen funktionellen Veränderungen ein.

Zur Referenz gibt es als erstes ein Bild der Mozilla Application Suite 1.0, welche zum Erscheinen von Phoenix 0.1 aktuell war. Der Weg von Mozilla Milestone 1 bis hin zur finalen Version 1.0 war dabei ebenfalls sehr spannend, da gab es einige aus heutiger Sicht sehr interessante Benutzeroberflächen. Inhalt dieses Artikels ist allerdings nur Firefox selbst, alles weitere würde den Rahmen sprengen.

2002: Phoenix 0.1 bis Phoenix 0.5

Den Anfang dieser Bildstrecke macht der vor fast zehn Jahren veröffentlichte Phoenix 0.1, Codename: Pescadero, die erste Version des Browsers, welchen wir heute als Firefox kennen und lieben. Zumindest für Windows und Linux. Auffällig sind hier die überdimensionierten Icons in der Haupttoolbar, welche mir persönlich ehrlich gesagt sogar deutlich mehr zusagen als die Optik der nachfolgenden Versionen. Insgesamt ist die Benutzeroberfläche von Phoenix 0.1 deutlich schlanker als die der Mozilla Application Suite, deren Programm-Icon (Version 1.1) wurde allerdings beibehalten.

Bereits eine Woche später, am 01. Oktober 2002, erschien Phoenix 0.2, Codename: Santa Cruz, mit relativ auffälligen Änderungen an der Benutzeroberfläche für einen so kurzen Zeitraum. Die Icons in der Haupttoolbar wurden deutlich kleiner, Stop & Reload sind nach links gewandert, ein Suchfeld kam hinzu, der Dropdown-Button in der Adressleiste hat einen nativen Systemlook bekommen.

Bis zur nächsten Version hat es wieder nur zwei Wochen gedauert; Phoenix 0.3, Codename: Lucia, erschien am 14. Oktober 2002. Hier fallen neben einem neuen Standard-Favicon im Tab auch das Fehlen des Ladefortschritts in der Statusleiste auf, wenn die Seite aktuell nicht geladen wird, sowie die Wiederkehr des “Go”-Menüs, welches gegenüber Netscape und der Mozilla-Suite gefehlt hatte.

Bis Version 0.4, Codename: Oceano, hat es dann sogar nur 5 Tage gedauert, diese erschien am 19. Oktober 2002. Vielmehr als das Einführen eines Startseiten-Buttons gibt es auf den ersten Blick nicht zu erwähnen. Allerdings ist dies die erste Version, welche die Installation anderer Themes erlaubt.

Für die nächste Version 0.5, Codename: Naples, hat man sich etwas mehr Zeit gelassen; diese erschien erst am 07. Dezember 2002. Optisch hat sich in dieser Version nicht sehr viel am Hauptfenster des Browsers getan.

2003: Firebird 0.6 bis Firebird 0.7

Über weitere fünf Monate hat es dann bis Version 0.6, Codename: Glendale, erschienen am 17. Mai 2003, gedauert. Dies ist gleichzeitig die erste Version für Mac OS. Aufgrund einer Klage des amerikanischen BIOS-Herstellers Phoenix Technologies durfte der name Phoenix nicht länger behalten werden und so wurde der Browser in Firebird umbenannt. Ebenso auffällig ist das Verwenden neuer Icons – in meinen Augen nicht unbedingt ein Schritt nach vorne.

Am 28. Juli 2003 gab es dann mit dem Fehlerbeseitigungsupdate 0.6.1 auch noch einnmal leicht überarbeitete Icons. Desweiteren wurde rechts oben ein animierter Throbber eingebaut – ähnliches kannte man ja auch schon von Netscape beziehungsweise der Mozilla Application Suite – und Firebird hat mit den Flammen nun ein eigenes Programm-Icon.

Am 15. Oktober 2003 erschien dann Firebird 0.7, Codename: Indio. Die Suchleiste hat anstelle des Lupen-Symbols nun das Favicon der jeweiligen Suchmaschine und der Info-Dialog wurde verschönert.

2004: Firefox 0.8 bis Firefox 1.0

Vier Monate später, 9. Februar 2004, Firefox ist geboren. Wegen der Namensähnlichkeit mit einer Firebird genannten Open-Source-Datenbank kam es zu einer erneuten Umbenennung des Produktes. Dieser Name hat allerdings bis heute Gültigkeit. Und das mit der Umbenennung verbundene neue Logo ist auch die größte optische Veränderung in Version 0.8, Codename: Royal Oak. Was viele übrigens nicht wissen: Bei Firefox handelt es sich nicht um einen Fuchs, sondern um einen Roten Panda.

Am 15. Juni 2004 erschien dann Firefox 0.9, Codename: One Tree Hill. Damit wurde wieder ein neues Iconset eingeführt, welches allerdings nicht über diese Version hinaus Bestand hatte. Länger Bestand hatte dafür der neue Throbber recht oben, welcher den alten, wirklich sehr gewöhnungsbedürftigen ersetzt hat.

Am 28. Juni erschien mit Firefox 0.9.1 ein Bugfix- und Sicherheits-Release, mit diesem wurde das neu eingeführte Iconset direkt wieder verworfen, da es bei den Nutzern gar nicht gut ankam. Firefox 0.10, Codename: Greenlane, am 14. September 2004 hat sich optisch nicht groß unterschieden.

Am 09. November 2004 war es soweit – Firefox 1.0, dessen Codename in Anlehnung an den ursprünglichen Namen Phoenix war, ist erschienen. Die Icons wurden wieder etwas kleiner, es wurde ein “Go”-Button neben der Adressleiste eingeführt und das Wichtigste: Das Firefox-Logo wurde überarbeitet und kam nun mit deutlich besserer Qualität daher. Eine kleine Randnotiz: Firefox 1.0 wurde innerhalb des dann kommenden Jahres über 100 Millionen mal heruntergeladen.

2005-2006: Firefox 1.5 bis Firefox 2.0

Firefox trug nun die Versionsnummer 1.0 und war damit ein fertiges Endprodukt, in der Folge haben neue große Releases länger auf sich warten lassen und brachten entsprechend mehr funktionelle Veränderungen. So hat es über ein Jahr, nämlich bis zum 29. November 2005 gedauert, dass Firefox 1.5, Codename: Deer Park, das Licht der Welt erblickt hat. Das Standard-Theme wurde allerdings weitestgehend beibehalten.

Fast ein weiteres Jahr später, am 24. Oktober 2006 erschien dann Firefox 2.0, Codename: Bon Echo. Dieser brachte auch wieder ein neues Oberflächendesign. Neue Icons, neue Tableiste und Tabs, einen an die Adressleiste angeschlossenen Go-Button, eine neu gestaltete Suchleiste, welche nun das Favicon der entsprechenden Suchmaschine plus eine Lupe wie aus vergangenen Tagen zeigt, sowie das History-Menü, welches das bisherige Go-Menü ersetzt. Die Statusleiste zeigt außerdem nicht mehr “Done” an, wenn die Seite fertig geladen hat.

2008-2010: Firefox 3.0 bis Firefox 3.6

Bis zur nächsten Version hat es sage und schreibe 20 Monate gedauert, am 17. Juni 2008 war es soweit und Firefox 3.0, Codename: Gran Paradiso erschien. Die Neuerungen in dieser Version waren sehr umfangreich und begleitet wurde dies mal wieder von einer neuen Optik. Das neue Design sollte farblich besser mit dem verwendeten Betriebssystem harmonieren, so gab es sogar unter Windows unterschiedliche Designs für XP beziehungsweise Vista/7. Für mich ist dieses Design das am wenigsten Attraktivste in der gesamten Firefox- und Prä-Firefox-Ära. Dass der Zurück-Button von Firefox größer als der Vorwärts-Button ist, ist bis heute charakteristisch für Firefox und wurde mit Version 3.0 zum ersten mal eingeführt.

Bis Firefox 3.5, Codename: Shiretoko, hat es dann wieder “nur” ein Jahr lang gedauert, nämlich bis zum 30. Juni 2009. Am alten Design hat man weitestgehend festgehalten, dieses aber weiter modernisiert. So sind die Trennlinien verschwunden, welche Firefox ziemlich altbacken haben aussehen lassen, auch Adressleiste und Suchfeld wirken nun nicht mehr so deplatziert in der Benutzeroberfläche. Der Throbber rechts oben wurde wieder verbannt, da der Ladestatus sowieso in den Tabs angezeigt wird. Der Go-Button in der Adressleiste erscheint nur noch, wenn etwas eingegeben wurde. Auch das Firefox-Logo wurde erneut überarbeitet. Persönliches Fazit: Schönere Weltkugel, nicht unbedingt eine Verbesserung bezüglich des Tieres. Dafür ist das Logo nun auch in den kleineren Versionen ansehnlich.

Firefox 3.6, Codename: Namoroka, erschien dann gut ein halbes Jahr später, am 21. Januar 2010. Große Veränderungen an der Benutzeroberfläche gab es hier nicht zu verzeichnen.

2011-April 2012: Firefox 4.0 bis Firefox 12.0

14 Monate, bis zum 22. März 2011 hat es gedauert, da hat man den für Mozilla wichtigen Release von Firefox 4.0, Codename: Tumucumaque, hinter sich gebracht. Nicht nur funktional war Firefox 4.0 ein riesiger Schritt nach vorne, auch optisch wurde kein Stein auf dem anderen gelassen. Alles wurde ein wenig runder, die Farben freundlicher, die Buttons dreidimensionaler, die alte Menüleiste wurde durch einen neuen orangefarbenen Menübutton ersetzt, die Tabs befinden sich nun über der Adressleiste, die alte Statusleiste wurde durch eine neue Add-on-Leiste ersetzt, Stop-, Reload- und Go-Button wurden zu einem Button zusammengefasst und noch vieles mehr. Aber Firefox wäre nicht Firefox, ließe sich nicht mit wenig Aufwand das Design aus Firefox 3.6 weiternutzen.

Am 21. Juni 2011 erschien dann bereits Firefox 5.0 und Mozilla hat aus guten Gründen das Release-Modell auf einen sechswöchigen Zyklus umgestellt. Stand heute sind wir bei Firefox 12.0 und bis zum Ende des Jahres werden wir noch bei Firefox 17.0 sein. Da sich die optischen Veränderungen in dieser Zeit zumeist in Grenzen halten, machen wir nun einen Sprung zu Firefox 12.0, veröffentlicht am 24. April 2012. In dieser Zeit wurde das Design vor allem erwachsener, so wurden unter anderem die Schatten bei den Buttons, in der Adress- sowie Suchleiste entfernt, diese wieder weiß gefärbt, die Rundungen reduziert und der Zurückbutton direkt an die Adressleiste angedockt, während der Vorwärtsbutton nur noch bei Bedarf erscheint.

Ein Ausblick in die Zukunft: Australis

Design ist ein nie abgeschlossener Prozess. Und so ist auch das aktuelle Design nichts für die Ewigkeit. Mozilla arbeitet am nächsten großen neuen Anstrich, welches unter dem Namen Australis läuft. Hier im Blog widme ich diesem Design eine eigene Kategorie, ein Blick in diese lohnt sich sehr. Die auffälligsten Dinge: Deutlich mehr Rundungen und der in Firefox 4.0 eingeführte Menübutton verschwindet aus der linken oberen Ecke des Programmfensters, an dessen Konzept wird aber festgehalten, so findet sich das Menü weiter als einzelner Button, aber in der Haupttoolbar.

Und was ist eure Meinung zur Entwicklung des Firefox-Designs?

Firefox-Update für Firefox 3.6-Nutzer – altes Aussehen und Erweiterungen

Vor einem Monat ist die offizielle Unterstützung für Firefox 3.6 durch Mozilla ausgelaufen. Seit diesem Zeitpunkt werden keine Sicherheitsaktualisierungen für diese veraltete Browserversion mehr veröffentlicht. Ein Update auf die aktuellste Version – Stand heute: Firefox 12 – ist daher dringend empfohlen.

Mittlerweile warnt Mozilla nicht mehr nur, dass Firefox 3.6 ein Sicherheitsrisiko darstellt, mittlerweile werden automatische Updates durchgeführt, sofern die Updatefunktion nicht komplett deaktiviert ist. Dennoch gibt es nach wie vor Nutzer, welche sich gegen das Update sträuben und mit den Veränderungen nicht klarkommen (wollen).

Die zwei entscheidenden Motive sind hierbei in aller Regel die Optik und die installierten Erweiterungen. Nicht jeder mag das modernere Design und möchte sich nicht umstellen, unter Umständen verwirrt auch einfach nur das Fehlen der alten Menüleiste oder die Add-on-Leiste, welche die alte Statusleiste ersetzt hat. Allerdings bedarf es nur wenig Aufwand, damit sich der aktuelle Firefox wie der alte Firefox 3.6 anfühlt. Und auch, wenn mittlerweile die meisten Erweiterungen standardmäßig mit jeder Version von Firefox kompatibel sind, gibt es nach wie vor einige populäre Erweiterungen, welche noch nicht aktualisiert worden sind oder auch überhaupt nicht mehr aktualisiert werden. Hier heißt die Lösung, Alternativen zu suchen. Denn meistens gibt es mehr als einen Weg, um das selbe zu erreichen.

Ein Blick auf die mit jeder Version behobenen Sicherheitslücken zeigt schnell, dass es allein ob der Sicherheit keine Option sein darf, nur aus Gründen der Optik und / oder Add-on-Kompatibilität bei Firefox 3.6 zu bleiben. Dazu bringt das Verwenden der neusten Firefox-Version eine spürbar bessere Performance sowie ein deutlich besseres Web-Erlebnis durch die stark verbesserte Unterstützung von Web-Standards wie HTML5.

Den neuen Firefox wie Firefox 3.6 aussehen lassen

1. Schritt: Das alte Menü wiederherstellen. Anstelle der klassischen Menüleiste wird seit Firefox 4 standardmäßg ein orangefarbener Menübutton angezeigt, welcher alle wichtigen Einträge enthält. Per Klick auf diesen > Symbolleisten > Menüleiste lässt sich jederzeit wieder die alte Menüleiste statt des neuen Menüs anzeigen.
2. Schritt: Die Tabs unter die Adressleiste setzen. Durch das Deaktivieren von Ansicht > Symbolleisten > Tabs oben können die über der Adressleiste platzierten Tabs wieder an die alte und gewohnte Stelle gesetzt werden. Diese Möglichkeit wird später in diesem Jahr im Zuge der Arbeiten am Australis-Design nicht länger zur Verfügung stehen.
3. Schritt: Für Windows-Nutzer: Den alten Buttonstyle wiederherstellen. Hierfür bedienen wir uns einer Erweiterung. Nutzer von Windows XP greifen zu Firefox 3 theme for Firefox 4+ und Nutzer von Windows Vista/7 zu Firefox 3 Aero theme for Firefox 4+.
4. Schritt: Die alte Statusleiste. Auch hierfür suchen wir uns wieder eine Erweiterung, nämlich das populäre Status-4-Evar. Diese Erweiterung bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, um die Statusleiste an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Alternativen für nicht länger kompatible Erweiterungen

Erweiterungen, welche noch immer nicht für aktuelle Firefox-Versionen kompatibel sind, werden sehr wahrscheinlich auch keine Aktualisierung mehr erhalten. Deswegen ist es hier ratsam, sich nach Alternativen umzuschauen. Mozilla hat im Add-ons Blog einen Artikel mit einigen populären Erweiterungen erstellt und nennt Alternativen, die den gleichen oder einen ähnlichen Zweck erfüllen. Ein Blick auf diese Liste lohnt sich. Ebenfalls populär ist die Google Toolbar, welche von Google seit Firefox 5 nicht länger unterstützt wird. Hierfür hat Google selber eine Liste mit Erweiterungen veröffentlicht, welche deren Aufgaben erfüllen.

Nun sollte einem Update auf die aktuellste Version von Firefox nichts mehr im Wege stehen!

Firefox bekommt die Einstellungen als Tab

Der bisherige Einstellungsdialog von Firefox soll bald der Vergangenheit angehören. Die aktuelle Entwicklerversion von Firefox 15 bietet eine erste versteckte Implementierung der Einstellungen im Tab.

Bei der Portierung des bekannten Einstellungs-Dialogs zu about:preferences handelt es sich um ein Projekt, welches von vier Studenten der Michigan State University (MSU) im Rahmen ihres Studiums innerhalb von 16 Wochen umgesetzt wurde, wobei sie die ganze Zeit Unterstützung durch Mozilla hatten.

Die Verlagerung der Einstellungen in Tabs löst mehrere Probleme: Der alte Einstellungs-Dialog hat das gesamte Browserfenster blockiert, so dass keine weiteren Aktionen bei geöffneten Einstellungen möglich waren. Zum anderen war der alte Dialog vom Platz her beschränkt. Durch die Einstellungen in den Tabs eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Einstellungen anzuordnen und sich von Dialogen zu trennen, da Einstellungen, welche sich bisher hinter weiteren Fenstern versteckten, direkt in die Tabs gebracht werden können.

Getestet können die neuen Einstellungen ab Firefox 15 werden. Dazu muss über about:config der Schalter browser.preferences.inContent auf true gesetzt werden.

Zu beachten gilt dabei, dass es sich dabei bislang um eine 1:1-Portierung der alten Einstellungen handelt und sich alle Optionen an gewohnter Stelle befinden und noch nicht neu überdacht wurden. Auch das Design ist derzeit noch sehr provisorisch. Wünschenswert wäre hier meiner Meinung nach aus Gründen der Konsistenz eine seitliche Anordnung der verschiedenen Bereiche wie im Add-on-Manager. Bevor die neuen Einstellungen standardmäßig aktiviert werden, gibt es noch einiges zu tun.

Exklusiv: Ein erster Rundgang durch den neuen Mozilla Marketplace

Mit dem Mozilla Marketplace hat Mozilla einen Marktplatz für kostenfreie sowie kostenpflichtige Apps geschaffen, welche auf Web-Technologien wie HTML5, JavaScript und CSS setzen und damit prinzipiell für den Desktop-Computer, das Smartphone und das Tablet gleichermaßen geeignet sind. Nun hat der Marketplace für eingeladene Mozillians geöffnet. Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, diesen vorab einmal anzuschauen und ein paar Eindrücke zu teilen.

Ende Februar hat der Marketplace bereits für Entwickler eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt können Webentwickler ihre Apps in den Mozilla-Store hochladen. Nun hat für erste Benutzer die Testphase des eigentlichen Marketplace begonnen. Noch im Laufe des zweiten Quartals soll die offene Betaphase folgen. Nutzer ohne Berechtigung sehen derzeit nach der Anmeldung nur einen Hinweis auf den baldigen Start.

Voraussetzungen

Um Apps installieren zu können, gibt es eine entscheidende Voraussetzung: Firefox ab Version 15, dessen finaler Release voraussichtlich am 28. August 2012 ist. Als Betriebssystem für Desktop-Systeme werden Windows XP oder höher respektive Mac OS X 10.5 oder höher oder Linux vorausgesetzt. Sind die Voraussetzungen erfüllt, können über marketplace.mozilla.org Apps auf dem Gerät der Wahl installiert werden.

Da der Marketplace derzeit nur einem eingeschränktem Publikum zur Verfügung steht, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist aber simpel. Man meldet sich hierfür einfach mit seiner E-Mail-Adresse via Persona / BrowserID an.

Der Start

Im Kopfbereich der Seite gibt es eine Suchfunktion für Apps sowie ein Menü, über welches man zu den beliebtesten Apps und den Kategorien kommt. Diese beiden Dinge gibt es auf jeder Seite. Auf der Startseite werden zudem ein paar Apps empfohlen, ein paar der beliebtesten Apps werden direkt angezeigt und es gibt auch hier die Möglichkeit zu den einzelnen Kategorien zu navigieren. Das sind Bücher, Business, Bildung, Unterhaltung & Sport, Spiele, Gesundheit & Fitness, Lifestyle, Musik, News & Wetter, Fotos & Medien, Produktivität, Social & Kommunikation, Reisen sowie Utilities.

Apps finden

Um Apps zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist es, eine auf der Startseite empfohlenen Apps direkt auszuwählen. Eine andere, die angesprochene Suchfunktion zu benutzen. Hier gelangt man dann zu einer übersichtlichen Liste aller Ergebnisse, welche direkt nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden können, nämlich nach der Kategorie der Apps, ob kostenlose oder kostenpflichtige Apps gesucht werden und ob die App für Desktop, Tablet oder Smartphone ausgelegt ist. Außerdem kann diese Liste nach Wichtigkeit, Anzahl wöchentlicher Downloads, der besten Bewertung, dem Preis oder der Aktualität sortiert werden. Die Liste selber zeigt neben dem Namen und einer kurzen Beschreibung der jeweiligen App noch an, auf welchen Gerätentypen die App funktioniert, in welcher Kategorie sie eingeordnet ist, wieviel sie kostet beziehungsweise ob sie kostenlos ist, die Anzahl der wöchentlichen Downloads sowie eine Bewertung durch die Benutzer.

Die Ansicht für eine einzelne Kategorie ist wieder sehr ähnlich der Startseite. Hier werden zunächst drei Apps gefeatured, anschließend folgen die beliebtesten Apps aus dieser Kategorie und am Ende gibt es wieder eine Auswahl für alle Kategorien. Lässt man sich alle Apps aus einer Kategorie anzeigen, landet man wieder auf einer Such-Ergebnisliste, welche die entsprechende Kategorie als Filter voreingestellt hat.

Apps installieren

Die Detail-Ansicht bietet natürlich die ganzen Informationen, welche bereits die Übersicht gezeigt hat, also einen Namen, eine Beschreibung (welche an dieser Stelle im Normalfall etwas länger ist), die Zielgeräte, die Anzahl wöchentlicher Downloads und eine Bewertung. Und natürlich der Entwickler der App fehlt hier nicht. Weiter gibt es Screenshots zur jeweiligen App und weiterführende Informationen wie Kontaktdaten, eine App-Homepage, das Veröffentlichungsdatum oder auch einen Link zu einer Datenschutzerklärung. Das Wichtigste auf dieser Seite: Ein großer Downloadbutton bei kostenlosen Apps bzw. ein Button, welcher den Kaufpreis anzeigt. Bei installierten Apps hingegen erscheint an dieser Stelle ein ausgegrauter Button, welcher anzeigt, dass die App bereits installiert ist.

Apps bezahlen

Die Frage, wie man Apps überhaupt bezahlt, ist an dieser Stelle berechtigt. Über die Benutzereinstellungen gelangt man zu seinen Bezahl-Einstellungen. Hier kann eine Verknüpfung mit dem eigenen PayPal-Konto hergestellt werden. So lassen sich Apps mit nur einem Klick kaufen und installieren. Innerhalb von 30 Minuten lässt sich das Geld für eine bezahlte App übrigens in jedem Fall zurückerstatten, ansonsten je nach Kulanz des Verkäufers innerhalb von 60 Tagen auf Anfrage. Freundlicherweise überweist Mozilla den frühen Testern auf Anfrage direkt fünf Dollar auf das PayPal-Konto, um die Funktionalität des App-Kaufs testen zu können, das ist vielleicht nicht für den späteren Endnutzer relevant, für mich aber eine lobende Erwähnung wert.

Sonstiges

Außerdem gelangt man hierüber zu seinem eigenen Benutzerprofil. Über die Detail-Ansicht der Apps gelangt man bei einem Klick auf den Entwicklernamen zu den entsprechenden Profilen der Entwickler. Neben dem Namen und dem Foto gibt es hier noch weitere Informationenw wie Ort, Beruf, Homepage, eine kurze Beschreibung zur Person sowie relevante Daten wie die Angabe, seit wann der Benutzer angemeldet ist, die Anzahl der entwickelten Apps sowie die Durchschnittsbewertung.

Schließlich gibt es im Marketplace noch eine Übersicht über alle installierten Apps. Diese entspricht im Prinzip wieder der Ergebnisliste einer Suche, bloß eben ohne weitere Filter. Und sortiert werden kann nach Name, Preis und Zeitpunkt des Erwerbs.

Apps starten und deinstallieren

Bei der Installation von Apps auf dem Desktop-System werden die Apps unter Windows auf dem Desktop und im Startmenü und unter Mac OS X im Anwendungs-Verzeichnis und auf dem Launchpad abgelegt. Ubunto-User starten die Apps beispielsweise über das Dashboard, beim KDE Plasma Desktop über das Kickoff-Menü.

Zur Deinstallation wird die App bei Windows über die Systemsteuerung entfernt, bei Mac OS X einfach in den Papierkorb geschoben. Für Linux wird derzeit noch keine Deinstallation unterstützt. Hier müssen die Daten noch von Hand gelöscht werden. Mozilla arbeitet aber bereits an einer schöneren Lösung.

Firefox 14 – erste Aurora-Version ist da

Mozilla hat heute die erste Aurora-Version von Firefox 14 zum Download freigegeben. An dieser Stelle folgt eine Zusammenfassung der relevantesten Neuerungen von Firefox 14.

Verbesserungen der Benutzeroberfläche & keine Favicons mehr in der Adressleiste

Die Navigationssymbolleiste von Firefox hat in Zusammenhang mit dem in Planung stehenden Australis-Design diverse kleinere Veränderungen an Farben, Buttons und Radii unter Windows erhalten. Apple-Benutzer dürfen sich dafür an der Unterstützung des Fullscreen-Modus in Mac OS X 10.7 Lion erfreuen.

Die auffälligste optische Veränderung betrifft allerdings alle Systeme. Der Identitätsblock, welcher links in der Adresszeile zeigt, ob man sich auf einer Seite mit verschlüsselter Verbindung befindet, wurde umgestaltet. Anstelle eines Favicons befindet sich in Folge dessen außerdem nur noch ein allgemeines Icon, nämlich eine Weltkugel respektive ein Schloss. Hinter dieser Design-Entscheidung stehen vor allem zwei Motive: die Reduzierung der Benutzeroberfläche um redundante Elemente – das Favicon befindet sich ja bereits in den Tabs – und eine Erhöhung der Sicherheit, da keine Seite nur durch die Verwendung eines Schloss-Symbols als Favicon dem unerfahrenen Anwender eine gesicherte Verbindung suggerieren kann.

Bei Seiten ohne Extended-Validation-Zertifikat erscheint nur noch ein graue Schloss-Icon, keine besondere farbliche Hervorhebung mehr und auch der Hostname wird nicht nocheinmal extra aufgeführt, was durch die farbliche Hervorhebung in der Domain sowieso nicht notwendig ist. Seiten mit Extended-Validation-Zertifikat bekommen ein grünes Schloss und zudem wie bisher den Namen des Zertifikatsbesitzers neben der URL angezeigt, optisch aber leichtgewichtiger als bisher. Seiten mit gemischtem Content erhalten ein graues Warndreieck mit weißem Ausrufezeichen.

Verbesserter Import aus anderen Browsern und weitere Verbesserungen

Der Import von Daten aus Apples Safari-Browser wurde komplett überarbeitet und soll nun auch mit aktuellen Versionen von Mac OS X gut zusammenarbeiten. Außerdem steht dieser nun auch auf Windows zur Verfügung, was bislang nicht der Fall war. Ebenso wurde der Migrator für Daten aus dem Internet Explorer überarbeitet. Mit Firefox 11 kam bereits ein Import für Daten von Google Chrome neu hinzu.

Bei Google-Suchanfragen direkt über Firefox wird jetzt standardmäßig die HTTPS-Suche benutzt. Das hat außerdem den Nebeneffekt, dass hierfür nun SPDY zum Einsatz kommt.

Die Seite about:support zeigt bei den veränderten Benutzereinstellungen auch die browser.search.*-Schalter an und auch about:memory hat wieder einmal Verbesserungen erhalten, welche einem nun zumindest mehr Aufschluss als bisher darüber geben, welche Tabs für einen hohen Speicherverbrauch verantwortlich sind. Unter der Haube gab es zudem diverse Verbesserungen rund um den Cycle Collector, welcher Firefox manchmal ins Stottern bringen konnte, und beim HTTP-Pipelining. Desweiteren wurde die SVG-Performance verbessert.

Auch für Webentwickler gab es Verbesserungen. So gibt es in der Infobar eines untersuchten Elements nun ein Menü, über welches es möglich ist, neben dem normalen auch den Active-, Focus- oder Hover-Status im Style-Panel zu inspizieren, was in Firefox 13 noch nur über das Kontextmenü zugänglich war, oder auch das umschlossene beziehungsweise innere HTML zu kopieren oder den Knoten zu löschen. Außerdem befindet sich hier nun auch direkt ein Button, um ein anderes Element zu untersuchen, der Umweg mit der Maus in die linke untere Fensterecke ist also hierfür nicht mehr länger notwendig.

Verbesserte Unterstützung von Web-Standards

Mit Firefox 14 werden Web Apps in den Desktop integriert. Sobald eine Web App installiert wird, legt Firefox eine Verknüpfung auf dem Desktop und im Startmenü an. Über die Systemsteuerung können die Web Apps wieder deinstalliert werden. Getestet kann dies hier werden.
Update 13.05.2012: Die Unterstützung für Web Apps wurde aus Firefox wieder entfernt und wird mit Firefox 15 eingeführt werden.

Weiter bietet der neue Firefox Unterstützung für den neuen HTTP 308 Permanent Redirect Header und das Pointer Lock API, welches es einer Applikation unter anderem erlaubt, die Maus direkt zu erfassen und Eingaben zu empfangen, ohne vorher den Cursor zu bewegen, was vor allem für Spiele im Vollbildmodus interessant ist.

Versteckte, aber sehr interessante Features

Wer bereits in ein paar sehr spannende Neuerungen zukünftiger Firefox-Versionen hineinschnuppern möchte, findet auch in Firefox 14 wieder frühe Implementierungen, welche noch nicht reif genug für eine standardmäßge Aktivierung sind, aber experimentell aktiviert werden können.

So ist es möglich, nicht nur komplett aktivierte und komplett deaktivierte Plugins zu haben, stattdessen gibt es noch ein sogenanntes Click-to-Play, wo Plugins per Opt-in vor der Verwendung aktiviert werden müssen. Dabei kann Firefox auch dauerhaft die Erlaubnis pro Seite erteilt werden. Dieses Feature hat noch ein bisschen Arbeit vor sich, so gibt es noch die eine oder andere Baustelle in Zusammenhang mit dieser Neuerung zu bearbeiten, Interessierte können das aber bereits testen, indem sie über about:config den Schalter plugins.click_to_play auf true setzen.

Über den about:config-Schalter browser.download.useToolkitUI kann zudem ein neues Download-Panel aktiviert werden, welches das bisherige Downloadfenster ersetzt, welches sich beim Herunterladen von Dateien öffnet. Zur Aktivierung muss der genannte Schalter auf false gesetzt werden.

Und auch für Webentwickler gibt es in diesem Release wieder eine versteckte Neuerung. Indem über about:config der Schalter devtools.layoutview.enabled auf true gesetzt wird, wird im Style-Panel der Entwickler-Werkzeuge eine Ansicht gezeigt, welche die Größe und Abstände des ausgewählten Elements darstellt.

Nur in Nightly und Aurora: Telemetrie standardmäßig aktiviert

Folgende Neuerung betrifft nur Nutzer der Nightly- und Aurora-Versionen ab Firefox 14. Dort ist das Telemetrie-Feature ab sofort standardmäßig aktiviert. Dabei handelt es sich um eine Mess-Infrastruktur, um diverse Leistungsdaten wie Performance oder Speicherverbrauch während des Browserbetriebs anonym an die Mozilla-Server zu übermitteln. Nutzer der Betaversionen beziehungsweise finalen Releases müssen dieses bei Interesse wie gehabt von Hand aktivieren.

Firefox 13-Beta mit vielen Neuerungen ist da

Mozilla hat die erste Beta-Version von Firefox 13 veröffentlicht, welche viele Neuerungen in allen Bereichen des Browsers bringt. Eine neue Startseite, eine Schnellwahl beim Öffnen eines neuen leeren Tabs, verbesserte Performance, ein neuer Scrolling-Algorithmus, eine einfache Möglichkeit das Benutzerprofil zurückzusetzen, verbesserte Werkzeuge für Webentwickler und vieles mehr, die Liste der Änderungen ist lang. Einen detaillierten Überblick über die zahlreichen Neuerungen gibt der Aurora-Artikel zu Firefox 13.

Download Mozilla Firefox 13.0 Beta

Wichtiger Hinweis: Ab Firefox 13 werden Windows 2000 sowie Windows XP ohne Service Pack 2 oder höher nicht länger unterstützt. Nutzer dieser veralteten Betriebssysteme müssen auf Firefox 10 ESR umsteigen, um weiter zumindest bis Ende des Jahres Sicherheitsaktualisierungen zu erhalten.

Firefox 13 wird übrigens auch von Mac OS X 10.8 “Mountain Lion” unterstützt. Weitere Informationen dazu hier.

Mozilla veröffentlicht Firefox 12

Firefox 12 ist da! Das größte Highlight dieser Version ist ein vereinfachtes Programmupdate durch Eliminierung des Benutzerkontensteuerungsdialogs (UAC) unter Windows Vista/7. Ansonsten erscheinen die Änderungen gegenüber der Vorversion auf den ersten Blick nicht so groß wie es von Firefox 10 auf Firefox 11 der Fall war, dafür stecken in Firefox 12 viele kleine Verbesserungen, die das Update in der Summe auch wieder lohnenswert machen. Einen detaillierten Überblick über die Neuerungen gibt der Aurora-Artikel zu Firefox 12.

Download Mozilla Firefox 12.0

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