7digital veröffentlicht ersten Music Store für Firefox OS

Für Firefox OS existieren bereits ein paar prominente Apps, darunter Facebook, Twitter und auch Soundcloud. 7digital hat nun den ersten Store zum Download von Musik für Firefox OS veröffentlicht.

Smartphone-Nutzer kennen 7digital unter Umständen bereits durch die nativen Apps für Android, iOS, Windows Phone oder BlackBerry. Auch für Firefox OS befindet sich mittlerweile eine webbasierte Version als App im Firefox Marketplace. Der 7digital Music Store ist komplett in alle europäischen sowie nordamerikanischen Sprachen lokalisiert und entsprechend auch in deutscher Sprache verfügbar.

Musik-Liebhaber finden im 7digital Music Store über 24 Millionen Titel, welche sie über die App probehören und bei Gefallen kaufen und herunterladen können. Die bei 7digital gekauften Lieder werden zur 7digital-Cloud hinzugefügt und stehen damit auf allen Geräten des Käufers zur Verfügung.

via: thenextweb.com

Mozilla Science Lab soll Offenes Web und Wissenschaft zusammenbringen

Mozilla hat mit dem Mozilla Science Lab eine neue Initiative ins Leben gerufen, welche Wissenschaftlern auf der ganzen Welt helfen soll, das Offene Web auch in Bezug auf die Wissenschaft zu nutzen.

Mozilla schreibt im offiziellen Blog, dass Wissenschaftler das Web zwar erfunden hätten, dieses aber nicht im selben Maße für die Wissenschaft genutzt würde, wie es Medien, Bildung oder das Geschäftsleben weitergebracht hätte; Wissenschaft sei größtenteils noch im “analogen” Zeitalter verankert. Mit dem Science Lab versucht Mozilla, den Dialog zwischen der Open Web Community und Wissenschaftlern zu fördern. Gemeinsam sollen Ideen, Werkzeuge und Praktiken ausgetauscht werden um Web-Lösungen der nächsten Generation zum Lösen realer Probleme in der Wissenschaft zu nutzen, und Forschung agiler sowie kollaborativer zu machen.

Das Mozilla Science Lab wird von Kaitlin Thaney geleitet, welche sich bereits seit langer Zeit mit Open Science beschäftigt. Unter anderem arbeitete sie am Science-Programm von Creative Commons und zuvor für Digital Science, welche auf Forschungs-Tools fokussiert sind. Digital Science ist außerdem ein Inkubator für Startups in der Wissenschaft. Ihr steht Greg Wilson zur Seite, der Gründer von Software Carpentry, einem Programm, welches Wissenschaftlern grundlegende Computer-Fähigkeiten beibringt, damit diese produktiver werden. Software Carpentry hat im vergangenen Jahr über 70 Workshops mit mehr als 2.200 Teilnehmern veranstaltet. Diese Zahlen möchte man über die nächsten zwölf Monate sogar verdoppeln. Das Mozilla Science Lab wird von der Alfred P. Sloan Foundation unterstützt, einer philanthropischen Non-Profit-Organisation mit einem Schwerpunkt auf Wissenschaft.

Bei Mozilla in Japan sind sogar die Möbel Open Source

Mozilla lebt den Open Source-Gedanken. Und das spiegelt sich nicht nur in der Software wider, sondern auch in der Büro-Einrichtung. So hat man mit der Design-Schmiede Nosigner zusammengearbeitet, um eine Büroeinrichtung für Mozilla Japan zu entwerfen – basierend auf der Idee von Open Source.

Dass Open Source nicht nur bei Software funktioniert, beweist die in Japan ansässige Design-Schmiede Nosigner. Diese hat die Büroeinrichtung für das neue Büro der japanischen Mozilla-Niederlassung entworfen. Dabei wurden allgemein verfügbare Gegenstände für die Möbel verwendet und auch die Baupläne sind alle online zum Download verfügbar.

Bilderquelle: Tumblr

Australis-Design kommt erst mit Firefox 26

Mozilla plant mit Australis die Einführung eines moderneren Designs, welches weitreichende Änderungen mit sich bringen wird, und verschiebt dieses um einen weiteren Release nach hinten. Nach aktuellsten Planungen wird Australis nun für Firefox 26 im Dezember erwartet.

Ursprünglich hatte Mozilla das Australis-Redesign für Firefox 24 angepeilt und dann auf Firefox 25 verschoben. Auch daraus wird nichts. Mozilla wird wie geplant den UX-Zweig in Kürze mit dem Entwicklungszweig von Firefox 25 zusammenführen, die Australis-Änderungen dann aber mit Eintritt in die Aurora-Phase wieder entfernen, um Australis schließlich mit Firefox 26 zu veröffentlichen. Auf diese Weise bleiben Mozilla noch zehn statt nur noch vier Wochen aktiver Entwicklung + sechs Wochen Aurora + sechs Wochen Beta. Firefox 26 wird am 10. Dezember 2013 erscheinen.

Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox werden also schon bald den aktuellen Stand der Australis-Entwicklung erhalten, dem stehen nur noch zwei Performance-Regressionen sowie ein fehlgeschlagener Test im Weg. Die wesentlichen Gründe für die Verspätung sind die noch vorhandene Anzahl an zu schließenden Bugs, welche zu hoch für eine realistische Auslieferung in Version 25 ist, sowie noch zu lösende Kompatibilitäts-Probleme mit Add-ons, welche aus dem Umbau der Benutzeroberfläche hervorgehen. Mit dem Landen des Codes in mozilla-central, also den Nightly Builds, würden die Entwickler von Erweiterungen eher angetrieben werden, ihre Erweiterungen entsprechend anzupassen, als wenn die Entwicklung weiter in den UX-Builds vonstatten geht. Dadurch, dass Australis sechs Wochen länger in mozilla-central verweilt, bleibt hierfür länger Zeit.

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Kommentar: Firefox Australis-Design sieht aus wie Chrome? Unsinn!

Update 10.07.2013: Im wöchentlichen Australis-Update hat Mozilla-Entwickler Justin Dolske über den Fortschritt der Performance-Bugs berichtet, welche Australis noch davon abhalten, in den Hauptentwicklungszweig integriert zu werden. Demnach ist in dieser Woche nicht mehr von einer Integration in mozilla-central auszugehen. Je nachdem wie die Dinge in der kommenden Woche aussehen, wäre es sogar denkbar, dass Australis erst mit Firefox 26 in den Hauptentwicklungszweig integriert und dann mit Firefox 27 ausgeliefert werden wird.

Erstes Firefox OS Tablet erscheint bald

Mit dem ZTE Open befindet sich seit gestern bereits das erste Smartphone mit Firefox OS im freien Verkauf. Und es wird nicht allzulange dauern, bis das erste Tablet verfügbar ist, wie Mozillas CTO Brendan Eich auf einer Pressekonferenz von Mozilla verraten hat.

Dass es auch Tablets mit Firefox OS geben wird, das ist spätestens seit der Ankündigung der Partnerschaft mit Foxconn kein Geheimnis mehr – gemeinsam will man mindestens fünf Geräte mit Firefox OS auf den Markt bringen, darunter ein Smartphone, ein Tablet und wahrscheinlich sogar ein TV-Gerät. Foxconn will für die Entwicklung sogar bis zu 3000 Entwickler einstellen. Anlässlich der Pressekonferenz zum offiziellen Marktstart von Firefox OS hat Mozillas CTO Brendan Eich nun erklärt, dass es ein Tablet mit Firefox OS so bald wie möglich geben wird.

Eich erklärte weiter, dass Firefox OS ursprünglich sogar für Tablets gedacht gewesen sei. Man sei davon ausgegangen, dass ein Tablet einfach für Mozilla umzusetzen sei. Die Community, insbesondere Entwickler, wäre aber viel mehr an einem Firefox-Smartphone interessiert gewesen, was die weitere Entwicklung entsprechend beeinflusst habe.

Lava Mobiles arbeitet an Firefox OS Smartphone für unter 40 Euro

Der nächste Hersteller, welcher die Arbeit an einem Smartphone mit Mozillas Betriebssystem Firefox OS bestätigt hat, hört auf den Namen Lava Mobiles und kommt aus Indien. Das Gerät soll umgerechnet weniger als 40 Euro kosten.

Wie die US-amerikanische Online-Zeitung International Business Times berichtet, hat der indische Smartphone- und Tablet-Hersteller Lava Mobiles im Gespräch mit NDTV Gadgets bestätigt, dass man an einem Smartphone mit Firefox OS arbeite. Details zu den geplanten Spezifikationen sowie zur Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt, allerdings soll der Preis bei unter 3.000 Rs liegen, das entspricht nach aktuellem Umrechnungskurs weniger als 40 Euro.

Auch Firefox Nightly und Aurora erhalten ein neues Logo

Vor wenigen Tagen hat Mozilla die Überarbeitung des Firefox-Logos bekanntgegeben, welches mit Firefox 23 Einzug halten wird. Auch die Logos der Nightly- und Aurora-Versionen werden in diesem Zuge überarbeitet.

Das Firefox-Logo wurde simplifiziert und insbesondere in Hinblick auf mobile Geräte und SVG-Kompatibilität verbessert. Aber auch die Logos der Nightly- und Aurora-Version wurden von Mozillas Logo-Designer Sean Martell einfacher gestaltet. Die neuen Logo halten in Kürze Einzug in Firefox.

Bildquelle: Sean Martell

Mozilla feiert Markteinführung von Firefox OS 1.0, Preis des ersten Gerätes bekannt

Mozilla feiert heute die offizielle Markteinführung von Firefox OS 1.0. Die ersten Endkunden-Smartphones mit Mozillas Betriebssystem für Mobilgeräte werden in dieser Woche in ersten Ländern in den Verkauf gehen.

Es ist fast genau zwei Jahre her – Mozilla hat im Juli 2011 die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems für Mobilgeräte angekündigt, damals noch unter dem Codenamen Boot to Gecko (B2G). In relativ kurzer Zeit ist es Mozilla damit gelungen, eine Alternative zu Android & Co. basierend auf Webtechnologien zu bauen und zahlreiche Gerätehersteller und Netzbetreiber von sich zu überzeugen. Was Mozilla nun auf den Markt bringt, ist die allererste offizielle Veröffentlichung von Firefox OS, die Version 1.0. Klar ist, dass dies erst der Anfang ist. Die Entwicklung von Firefox OS wird weiter voranschreiten, weitere Gerätehersteller und Netzbetreiber und damit die Markteinführung in weiteren Ländern werden mit Sicherheit folgen.

Den Anfang machen die Deutsche Telekom in Polen und Telefónica, welche mit dem Alcatel One Touch Fire und dem ZTE Open die ersten Geräte mit Firefox OS auf den Markt bringen werden. Telenor möchte noch in diesem Jahr die ersten Smartphones mit Firefox OS in Mittel- und Osteuropa vorstellen. Die Bekanntgabe weiterer Details zur Markteinführung erfolgt durch die jeweiligen Partner.

Telefónica hat bereits eine Pressemitteilung veröffentlicht, in welcher die Einführung für morgen, den 02. Juli, in Spanien angekündigt ist. So wird Telefónica unter der Marke Movistar das ZTE Open für 69 Euro anbieten, inklusive MwSt. und 30 Euro Guthaben für Prepaid-Kunden sowie 4 GB MicroSD-Speicherkarte. Auch eine zinslose Finanzierung über 24 Monate bietet Telefónica bei Abschluss eines Vertrages an. Weiter kündigt Telefónica die Einführung weiterer Firefox OS-Geräte noch in diesem Jahr an. Auch in anderen Märkten wird Telefónica in den kommenden Wochen Firefox OS einführen, darunter unter anderem in Kolumbien und Venezuela.

Die Spezifikationen des ZTE Open:

  • Plattform: Qualcomm MSM7225A
    entspricht einer Snapdragon S1 CPU mit 600-800 MHz und Adreno 200 GPU
  • Speicher: 256 MB DDR + 512 MB NAND-Speicher
  • Display: 3.5 Zoll TFT-Display mit HVGA-Auflösung (480×320 Pixel)
  • Kamera: 3.2 Megapixel Front-Kamera
  • Akku-Kapazität: 1 200 mAh
  • WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 2.1 + EDR3, GPS, FM Radio, MicroUSB 2.0, Beschleunigungssensor, Umgebungslichtsensor
  • UMTS-Frequenzen: 850/1900, 850/2100, 900/2100 MHz
  • GMS-/GPRS-/EDGE-Frequenzen: 850/900/1800/1900 MHz

Weitere Informationen:

Offizielle Presse-Ankündigung auf Deutsch
Offizielle Mozilla-Webseite zu Firefox OS in deutscher Sprache

Update 02.07.2013: Die Deutsche Telekom wird am 11. Juli in Polen eine Pressekonferenz abhalten und Details zur Verfügbarkeit des Alcatel One Touch Fire nennen. Die Pressekonferenz wird live über das Web gestreamt.

Mozilla erhöht Anzahl der Beta-Versionen von Firefox

Neue Beta-Versionen von Firefox erscheinen derzeit wöchentlich. Mozilla erhöht hier nun die Schlagzahl und wird in Zukunft mehr als eine neue Beta-Version pro Woche veröffentlichen.

Das Prozedere ist immer gleich: Täglich erscheinende Nightly Builds beinhalten die neusten Entwicklungen kommender Firefox-Versionen, sechs Wochen später beginnt die Stabilisierung und die Version erscheint als erste Aurora-Version, während die Entwicklung der darauf folgenden Version bereits beginnt, auch hier wieder mit täglichen Updates. Nach sechs weiteren Wochen geht es dann etwas gemütlicher zu, die Version ist als Beta-Version verfügbar, neue Beta-Versionen erscheinen wöchentlich. Sechs Wochen später ist die neue Firefox-Version fertig.

Eine Änderung ergibt sich für die Beta-Phase. Mozilla wird in Zukunft mehr als eine Beta-Version pro Woche veröffentlichen. Eine Ausnahme bilden dabei sowohl die erste als auch die letzte Woche vor der Veröffentlichung, hier wird es bei einer Beta-Version bleiben. Die Änderung tritt ab sofort in Kraft, bereits in der kommenden Woche werden zwei Beta-Versionen erwartet.

Neue Anzeichen für eine 64-Bit-Version von Firefox für Windows

In den letzten Monaten gab es viel Hin und Her um eine mögliche 64-Bit-Version von Firefox für Windows. Nachdem es zuletzt hieß, dass eine solche Version zumindest in diesem Jahr kein Thema mehr sei, sind nun wieder Aktivitäten in Bezug auf eine 64-Bit-Version für Windows erkennbar.

Zwar gibt es täglich neue Nightly-Builds einer 64-Bit-Version von Firefox für Windows, eine offizielle 64-Bit-Version für das Microsoft-Betriebssystem gab es bislang aber nie. Im November des letzten Jahres hatte es sogar geheißen, dass Mozilla die Produktion der 64-Bit-Nightly-Builds auf zunächst unbestimmte Zeit einstellen möchte. Einen Monat später war man teilweise wieder zurückgerudert und hat sich zumindest für die Beibehaltung der 64-Bit-Builds entschieden. Man hatte allerdings auch klargestellt, dass man derzeit nicht die Ressourcen habe, um die Entwicklung der 64-Bit-Version voranzutreiben. Nun gibt es neue Anzeichen, welche darauf hindeuten, dass Mozilla aktuell Ressourcen dafür aufbringt.

In der vergangenen Woche hatte ich bereits berichtet, dass Johnathan Nightingale, Mozillas Vice President of Firefox Engineering, in einem Interview darüber gesprochen hatte, dass es keine Frage des obs, sondern lediglich des wanns sei, dass man eine 64-Bit-Version von Firefox für Windows veröffentlichen werde. Er erklärte, dass man mittlerweile deutliche Performance-Verbesserungen mit 64-Bit sehe und auch einige von Mozillas Gaming-Optimierungen hiervon profitierten.

Auf Mozillas Bugtracking-System Bugzilla gibt es seit Anfang des Monats einen von Mozillas Release-Ingenieur Armen Zambrano angelegten Tracking-Bug mit dem Titel Make Firefox 64-bit builds on Windows a tier1 platform. Derzeit wird Windows 64-Bit als Tier-3-Plattform behandelt, was quasi der untersten Prioritätsstufe der Build-Konfigurationen entspricht. Auch in den Abhängigkeiten zu diesem Meta-Bug herrschte in den letzten Tagen Aktivität. Des Weiteren wurde vergangenen Dienstag von Firefox-Entwickler Ehsan Akhgari der Projekt-Branch Date auf unbestimmte Zeit mit dem Kommentar 64 bit Windows builds testing reserviert.

Einiges deutet derzeit also darauf hin, dass es vielleicht doch schon eher als gedacht eine 64-Bit-Version von Firefox für Windows geben könnte. Allerdings gibt es diesbezüglich keine offizielle Ankündigung und einen Zeitplan schon gar nicht.

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