Review: Geeksphone Peak mit Firefox OS

Seit Juli sind die ersten Geräte mit Firefox OS auf dem Markt, seit Oktober auch in Deutschland. In einer dreiteiligen Serie soll ein Überblick über ein Smartphone mit Firefox OS sowie Firefox OS selbst gegeben werden.

Teil 1: Review: Geeksphone Peak mit Firefox OS
Teil 2: Firefox OS 1.0 im detaillierten Überblick
Teil 3: Die Neuerungen von Firefox OS 1.1

Als Grundlage für diese Serie dient nicht das bei Congstar erhältliche Alcatel One Touch Fire, sondern das leistungsstärkere Geeksphone Peak. Als Version wird Firefox OS 1.0.1 eingesetzt. Mozilla hat mittlerweile Version 1.1 von Firefox OS veröffentlicht, auf die Neuerungen dieser Version soll aber in einem gesonderten Artikel eingegangen werden. Diese Artikelserie ist in drei Teile aufgegliedert: Der erste beschäftigt sich speziell mit dem Geeksphone Peak, der zweite und dritte speziell mit Firefox OS. Auf diese Weise bleiben die Teil 2 und 3 ohne Einschränkung für alle interessant, die sich für Firefox OS unabhängig vom Geeksphone Peak interessieren. Bilder zu Firefox OS gibt es daher auch nur in Teil 2 und 3, davon dann allerdings nicht zu knapp.

Spezifikationen

Das Geeksphone Peak setzt einen Snapdragon S4 8225 von Qualcomm mit 2x 1.2 GHz Taktung als CPU ein. An Speicher sind 512 MB RAM sowie 4 GB interner Speicher verbaut, welcher via MicroSD um bis zu 32 GB erweitert werden kann. Die Diagonale des IPS-Multitouch-Displays beträgt 4.3”, die Bildschirmauflösung 540 x 960 Pixel (qHD). Die Kamera hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und bietet einen Blitz, zusätzlich gibt es noch eine Front-Kamera mit 2 Megapixeln. Unterstützt werden die UMTS-Frequenzen 850/1900/2100 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE). WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung gehören ebenfalls zur Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 1800 mAh, das Gewicht inklusive Akku, SIM- und SD-Karte 119 Gramm. Preis des Gerätes: 149 € zzgl. MwSt. und Versand aus Spanien.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören neben dem Smartphone selbst in einem wenig spektakulären, aber mir gut gefallenden braunen Karton ein USB-Aufladekabel inklusive Stecker-Aufsatz sowie Kopfhörer mit integriertem Headset und Radio-Antenne und eine Kurzanleitung, welche die grundlegenden Bedienkonzepte alle knapp und gut verständlich abdeckt.

Verarbeitung

Das Gehäuse des Geeksphone Peak besteht aus Kunststoff und fühlt sich wie für ein Gerät dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten auch nicht besonders hochwertig an, aber absolut okay. Dem Alltag hält es in jedem Fall Stand ohne besonders anfällig gegen Kratzer bei sachgerechter Verwendung zu sein. Der Gehäusedeckel wurde zahlreich abgenommen und wieder eingesetzt ohne dass es zu Beschädigungen kam. Eine kleine Einkerbung macht das Abnehmen des Deckels einfach. Auf einen Falltest habe ich bewusst verzichtet. Anfällig hingegen ist das Display und zwar gegen Fingerabdrücke. Alles in allem kann man sagen, dass das Material durchschnittlich, aber preisgerecht und dafür ordentlich verarbeitet ist.

Audio- und Bildqualität

Die Gesprächsqualität des Geeksphone Peak ist erstaunlich gut. Im Test konnte der Gesprächspartner sehr gut verstanden werden. Hier muss sich das Gerät definitiv nicht hinter dem HTC One verstecken, ich empfand die gehörte Stimme vielleicht sogar einen Tick klarer. Um beim Audio zu bleiben, auch als MP3-Player kann das Smartphone natürlich benutzt werden. Hier fehlen ganz klar Tiefen, aber das entspricht in etwa den Erwartungen für ein Gerät dieser Preisklasse. Liegt das Gerät mit der Rückseite auf einem Tisch ist der Sound ein wenig besser als wenn man es in der Hand hält.

Die Bildqualität der Kameraaufnahmen ist stark verbesserungsfähig. Leider ist ein ziemlich starkes Bildrauschen wahrnehmbar, auch wirken die Bilder überschärft. Und trotz Acht-Megapixel-Kamera haben die aufgenommenen Fotos lediglich 1.2 Megapixel. Automatische Bildverbesserungen irgendeiner Art werden keine durchgeführt. Allerdings muss ich fairerweise sagen, würde ich generell mit keiner Smartphone-Kamera meine richtige Kamera ersetzen wollen und für spontane Gelegenheitsbilder, mit denen man keinen Wettbewerb gewinnen möchte, reicht das manchen vielleicht auch. Wer größeren Wert auf Fotos legt, wird diese wohl eher nicht mit einem Mittelklasse-Smartphone machen. Der Ton bei aufgenommenen Videos ist für meinen Geschmack zu leise. Die Musik-Wiedergabe im Hintergrund wird während des Auslösens eines Fotos kurz unterbrochen, das ist weniger schön, aber wahrscheinlich auch selten, dass man gleichzeitig Musik hört und Fotos mit seinem Smartphone macht.

Update 20. November 2013: Geeksphone hat gestern Firefox OS 1.1.1.0 HD für das Geeksphone Peak veröffentlicht. Mit dem Update nutzt das Geeksphone Peak seine Kamera richtig aus und aufgenommene Bilder haben nun die vollen acht Megapixel.

Akkulaufzeit und weiteres

Bei geringer Benutzung hält der Akku ohne Probleme eine Woche ohne Aufladen durch. Bei intensiverer WLAN-Nutzung am Tag muss aber auch das Geeksphone Peak nach zwei Tagen an den Strom. Aber beinahe tägliches Aufladen gehört zu einem Smartphone eh dazu.

Ein für mich persönlich großer Minuspunkt sind die Vibrationen des Gerätes beispielsweise bei Tastendruck, sofern aktiviert. Diese fühlen sich einfach nicht gut an. Ebenfalls ein Minuspunkt für mich ist die Tatsache, dass es nur eine Hardware-Taste und damit keinen Zurück-Knopf gibt, dies ist aber weniger eine Schwäche des Geeksphone-Gerätes als viel mehr von Mozilla so vorgesehen. Die Verbindung mit einer Bluetooth-Tastatur ist leider fehlgeschlagen, auch wenn die Tastatur erkannt worden war.

Pluspunkt: Das Anstecken des Gerätes per USB an den Computer gibt einem direkten Zugriff auf die Inhalte der SD-Karte. Auf den internen Speicher hat man auf diese Weise in Firefox OS 1.0 zwar keinen Zugriff, ab Version 1.1 allerdings schon. Beim High End-Boliden HTC One beispielsweise ist ein solch unkomplizierter Zugang nicht möglich, dort führt kein Weg an der HTC Sync-Software vorbei.

Fazit und Ausblick

Es handelt sich um die allererste Version von Firefox OS auf dem allerersten für jeden erhältlichen Smartphone, insofern dürfen natürlich keine Wunder erwartet werden. Dafür macht das das Geeksphone Peak, welches ausdrücklich als Entwickler-Vorschaugerät gekennzeichnet ist, allerdings einen recht ordentlichen Eindruck. Sicherlich hat es seine Ecken und Kanten und auch Firefox OS hat in der ersten Version noch Optimierungspotential, aber softwareseitig sind noch einige Updates zu erwarten, welche auch das Geeksphone Peak weiter aufwerten werden. Der Preis ist nicht ganz günstig, dafür ist das Gerät auch nicht ganz so Low End wie die anderen erhältlichen Smartphones mit Firefox OS. Die Aufnahme von Bildern und Videos stellt mit Sicherheit den deutlichsten Schwachpunkt neben Bluetooth dar. Hingegen funktionieren die wesentlichen Dinge wie Telefonie und SMS sehr gut. Insgesamt läuft Firefox OS ziemlich flüssig auf dem Geeksphone Peak, nur manchmal sieht man beim Starten einer App für einen ganz kurzen Moment nicht den richtigen Inhalt.

Mozilla hat es geschafft innerhalb kürzester Zeit ein komplettes Betriebssystem auf den Markt zu bringen und Partner sowohl auf Herstellerseite als auch seitens Netzbetreiber zu finden. Wenn Mozilla so weiterarbeitet, dann dürfte es interessant zu sehen sein, was in einem Review in einem Jahr über Firefox OS und die dann erscheinenden Geräte gesagt werden kann. Dann könnten Geräte mit Firefox OS auch hierzulande eine ernstzunehmende Alternative werden. Aktuell handelt es sich erst einmal um einen ersten und wichtigen Schritt, der die Basis für die weitere Entwicklung bildet.

Mozilla erwägt Verschiebung von Firefox 27 und folgenden Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungs-Termine von Firefox sind dank festem Release-Kalender eigentlich so sicher wie das Amen in der Kirche. Für Version 27 und damit auch für alle Folgeversionen erwägt Mozilla allerdings eine Verschiebung um zwei Wochen.

Eigentlich sollte Firefox 27 am 20. Januar 2014 erscheinen. In der Zeit um Weihnachten und Neujahr sind die Aktivitäten der Mitwirkenden naturgemäß allerdings spürbar geringer. Darum und auch, um weitere Zeit für Australis zu haben, möchte Mozilla die Veröffentlichung von Firefox 27 und damit auch von allen Versionen nach Firefox 27 um zwei Wochen nach hinten verschieben. Neuer Release-Termin für Firefox 27 wäre damit der 3. Februar 2014.

Dies wäre die zweite Terminverschiebung von Firefox seit Rapid Release. Auch im letzten Jahr wurde die für Januar geplante Firefox-Version um eine Woche nach hinten verschoben.

Australis ab Montag in Firefox Nightly, Auslieferung mit Firefox 29

Australis, das neue Erscheinungsbild von Firefox, nähert sich mit großen Schritten. Am kommenden Montag soll Australis in den Hauptentwicklungszweig von Firefox integriert werden. Die finale Auslieferung steht für Firefox 29 auf dem Programm.

Wie bereits vor wenigen Tagen angekündigt, steht die Integration von Australis in den Hauptentwicklungszweig von Firefox kurz bevor. Nun gibt es auch einen konkreten Termin: Nächsten Montag soll es soweit sein. Damit wird Australis in die Nightly-Builds der Version 28 integriert, doch anders als kürzlich vermeldet, ist dies nicht mit der Auslieferung in der finalen Version 28 gleichbedeutend. Stattdessen wird es wie auch schon ursprünglich geplant so ablaufen, dass beim Übergang von Nightly zu Aurora Australis aus Aurora entfernt werden wird um dann schließlich mit Firefox 29 ausgeliefert zu werden. Mozilla behält sich allerdings weitere Verschiebungen vor, falls sich dies als notwendig erweisen sollte.

Eine weitere Verzögerung entsteht durch eine mögliche Verschiebung der Release-Termine. Firefox 29 sollte eigentlich am 15. April 2014 erscheinen. Firefox 27 und alle folgenden Versionen werden allerdings voraussichtlich um zwei Wochen nach hinten verschoben werden. Damit ist der geplante Erscheinungstermin von Firefox 29 der 29. April 2014.

 

Mozilla veröffentlicht außerplanmäßiges Update Firefox 25.0.1

Mozilla hat ein Update außer der Reihe für Firefox veröffentlicht. Damit reagiert Mozilla auf eine neu bekanntgewordene Sicherheitslücke und behebt außerdem ein Problem beim Laden von Webseiten.

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für Firefox, Firefox ESR sowie Firefox Mobile veröffentlicht. Anlass für das Update ist eine kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke, welche Mozilla mit Firefox 25.0.1, Firefox Mobile 25.0.1, Firefox ESR 24.1.1 sowie Firefox ESR 17.0.11 schließt.

In der Desktop-Version von Firefox 25 wird außerdem ein Problem behoben, welches dafür sorgen konnte, dass Webseiten nicht korrekt geladen werden, solange der Mauszeiger nicht bewegt wird.

Die nächsten zwei: Firefox OS startet in Ungarn und Griechenland

Smartphones mit Firefox OS sind bereits in einigen Ländern erhältlich. In dieser Woche kamen wieder zwei dazu: Ab sofort kann das Alcatel One Touch Fire auch in Ungarn und Griechenland gekauft werden.

Ungarn und Griechenland sind die Länder Zehn und Elf, in denen Smartphones mit Firefox OS erworben werden können. Die Deutsche Telekom vertreibt in beiden Ländern das Alcatel One Touch Fire: Seit Montag in Ungarn über T-Mobile und seit heute in Griechenland über COSMOTE.

Starttermine in weiteren Ländern sind noch in diesem Jahr zu erwarten.

Mozilla startet einen eigenen Geolokalisierungs-Dienst

Mit dem Mozilla Location Service startet Mozilla einen offenen Geolokalisierungs-Dienst. Für die Erfassung von Positionsdaten wird um Mithilfe gebeten. Hierfür gibt es eine entsprechende Android-App.

Geolokalisierungs-Dienste gibt es bereits einige, vor allem kommerzielle. Und auch Mozilla arbeitet mit dem Mozilla Location Service an einem Geolokalisierungs-Dienst. Dieser soll sich vor allem durch Offenheit und einen besonderen Schwerpunkt auf der Privatsphäre auszeichnen.

Ähnlich wie andere Geolokalisierungs-Dienste nutzt auch der Mozilla Location Service Mobilfunkmasten und WiFi-Signale zur Standortermittlung. Später soll die Erkennung gegebenenfalls noch durch IP-Adressen und Bluetooth-Geräte verbessert werden. Das Ganze ist ein Crowdsourcing-Projekt: Die Daten kommen von den Nutzern und die Daten sind hinterher im Gegensatz zu denen der diversen kommerziellen Anbieter frei nutzbar. Für die Sammlung der Positionsdaten von Mobilfunknetzen werden Android-Nutzer gebeten, die App MozStumbler zu installieren, mit aktiviertem MozStumbler herumzulaufen und die Daten schließlich an Mozilla zu übermitteln.

Das Ziel dieses Geolokalisierungs-Dienstes ist es vor allem, Geräten mit schwachem GPS-Signal oder gar keiner GPS-Hardware einen Dienst bereitzustellen, um die aktuelle Position abzufragen, und dabei eine offene Alternative zu den bereits bestehenden Angeboten darzustellen. Das Projekt befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium und ist ausdrücklich noch experimentell.

Mozilla startet einen eigenen Geolokalisierungs-Dienst

Mit dem Mozilla Location Service startet Mozilla einen offenen Geolokalisierungs-Dienst. Für die Erfassung von Positionsdaten wird um Mithilfe gebeten. Hierfür gibt es eine entsprechende Android-App.

Geolokalisierungs-Dienste gibt es bereits einige, vor allem kommerzielle. Und auch Mozilla arbeitet mit dem Mozilla Location Service an einem Geolokalisierungs-Dienst. Dieser soll sich vor allem durch Offenheit und einen besonderen Schwerpunkt auf der Privatsphäre auszeichnen.

Ähnlich wie andere Geolokalisierungs-Dienste nutzt auch der Mozilla Location Service Mobilfunkmasten und WiFi-Signale zur Standortermittlung. Später soll die Erkennung gegebenenfalls noch durch IP-Adressen und Bluetooth-Geräte verbessert werden. Das Ganze ist ein Crowdsourcing-Projekt: Die Daten kommen von den Nutzern und die Daten sind hinterher im Gegensatz zu denen der diversen kommerziellen Anbieter frei nutzbar. Für die Sammlung der Positionsdaten von Mobilfunknetzen werden Android-Nutzer gebeten, die App MozStumbler zu installieren, mit aktiviertem MozStumbler herumzulaufen und die Daten schließlich an Mozilla zu übermitteln.

Das Ziel dieses Geolokalisierungs-Dienstes ist es vor allem, Geräten mit schwachem GPS-Signal oder gar keiner GPS-Hardware einen Dienst bereitzustellen, um die aktuelle Position abzufragen, und dabei eine offene Alternative zu den bereits bestehenden Angeboten darzustellen. Das Projekt befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium und ist ausdrücklich noch experimentell.

Amazon Web Services unterstützen ORBX.js von OTOY, Mozilla und Autodesk

OTOY, eine Firma für cloud-basiertes Rendering, entwickelt gemeinsam mit Mozilla und Autodesk ein JavaScript-Framework, welches es erlaubt, HD-Videos sowie Software-Anwendungen in den Browser zu streamen. Amazon integriert ORBX.js nun in die Amazon Web Services (AWS).

ORBX.js wurde erstmals im Mai vorgestellt, nun integriert Amazon ORBX.js in die Amazon Web Services (AWS). ORBX.js ist Teil von Mozillas Bestrebungen, umfangreiche Desktop-Anwendungen aber auch Spiele so vielen Menschen wie möglich verfügbar zu machen – indem diese über den Browser zugänglich gemacht werden.

Mit ORBX.js soll es theoretisch möglich sein, High-End-Desktop-Anwendungen wie Adobe Photoshop oder Autodesk 3DS Max per Virtualisierung in der Cloud auf einem Kindle oder dem iPad auszuführen, ohne dass eine weitere Software oder ein Plugin dafür notwendig ist. ORBX.js soll Full HD-Videos (1080p) mit 60 Frames pro Sekunde im Browser ausliefern können und das nur mit Web-Technologien. ORBX.js erlaubt Inhaltseigentümern außerdem das Einbetten eines eindeutigen Wasserzeichens in jeden Videostream und eliminiert damit die Notwendigkeit, den Inhalt mittels umstrittenem Digital Rights Management (DRM) zu schützen. ORBX.js soll in jedem modernen Browser, auch auf mobilen Geräten, funktionieren, welcher schnelles JavaScript und Unterstützung für WebGL anbietet.

Kunden der Amazon Web Services (AWS) können die Möglichkeiten der ORBX-Streaming-Technologie nun nutzen, um hochperformante Spiele und Desktop-Anwendungen ins Web zu bringen.

Das folgende Video zeigt die Adobe Creative Cloud sowie die Unreal Engine 4 über ORBX.js in den Browser gebracht, das zweite Video die Autodesk Octane Cloud Workstation in Firefox gestreamt:

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Mozilla bereitet Australis-Integration in Nightly-Branch vor

Was lange währt, wird endlich gut. Australis steht die Integration in die regulären Nightly-Builds bevor, so dass der aktuelle Plan mit Australis in Firefox 28 im Bereich des Möglichen liegt.

Kürzlich wurde erst darüber berichtet, Australis verschiebt sich ein weiteres Mal, neues Ziel ist Firefox 28. Bei Australis handelt es sich um ein Projekt, welches die Oberfläche von Firefox moderner und konsistenter zwischen den Plattformen macht, aber auch Auswirkungen auf die Anpassbarkeit von Firefox hat. So wird es unter anderem keine Add-on-Leiste mehr geben, dafür aber ein neues Menü, welches individuell angepasst werden kann.

Hauptgrund für die Verzögerungen waren Performance-Gründe, insbesondere auf Windows XP und Mac OS X. Die Arbeiten hieran konnten nun erfolgreich abgeschlossen werden, so dass es nur noch einen Blocker-Bug gab, welcher behoben werden musste, um die Integration von Australis in die Nightly-Builds von Firefox zu ermöglichen. Dieser Absturz unter Mac OS X 10.6 wurde mittlerweile aber auch behoben.

Aufgrund des Umfang des Projektes ist es nicht möglich, Australis per Einstellung umschaltbar zu machen. Auch macht es das aufgrund der Abhängigkeiten schwierig, einzelne Teile zu deaktivieren welche noch Probleme machen. Aus diesem Grund benötigt die Integration in den Hauptentwicklungszweig gesonderten Aufwand, um darauf reagieren zu können, wenn Australis weitere Zeit benötigt, bevor Firefox damit ausgeliefert werden kann.

Der nächste Schritt ist darum, dass mozilla-central, das Repository der Nightly-Builds, in einen neuen Branch geklont wird, in den sogenannten Holly-Branch. Dieser Branch entspricht mozilla-central ohne Australis. Sollte sich während der nächsten Wochen dann herausstellen, dass Australis weitere Zeit benötigt, dann wird der Merge für die Aurora-Version nicht von mozilla-central, sondern von Holly ausgehen. Auf diese Weise gefährden Australis-Probleme nicht die Veröffentlichung von Neuerungen, welche nicht mit Australis in Zusammenhang stehen.

Ein genaues Datum für die Integration von Australis in mozilla-central und die Verfügbarkeit der Holly-Builds existiert noch nicht, kann aber nicht mehr all zu lange dauern.

 

Firefox Mobile künftig auch auf Android-Geräten vorinstalliert

Firefox Mobile für Android wird es künftig auch bereits auf neuen Geräten vorinstalliert geben. Hierfür hat Mozilla Vereinbarungen mit zwei Geräteherstellern getroffen.

Bislang musste Firefox Mobile für Android immer zunächst aus dem Google Play Store oder einem anderen Marktplatz für Android-Apps heruntergeladen werden. In Zukunft werden aber auch Geräte in den Handel kommen, auf welchen Firefox bereits vorinstalliert ist. Konkret handelt es sich bei den ersten Herstellern um Kobo und GIGABYTE.

Kobo ist ein international agierender Hersteller von Tablets und E-Book-Readern, welcher auch E-Books verkauft. Außerdem bietet das Unternehmen E-Book-Reader-Apps für Android, iOS, Blackberry, Mac und PC an. Kobo verkauft ab sofort die Tablets Kobo Arc 7, Kobo Arc 7HD sowie Kobo Arc 10HD mit vorinstalliertem Firefox Mobile in den USA sowie Kanada und bald auch in weiteren Märkten. Firefox Mobile ist dank seines integrierten Lesemodus besonders gut zum Lesen von Webinhalten geeignet, womit Firefox Mobile sehr gut zum Angebot von Kobo passt.

GIGABYTE ist der zweite Hersteller, welcher Firefox Mobile auf Geräten vorinstallieren wird. GIGABYTE dürfte hierzulande vor allem für seine Motherboards und Grafikkarten bekannt sein. Der taiwanische Hersteller produziert eine Vielzahl von technischen Geräten, darunter auch Tablets und Smartphones. Firefox Mobile wird auf dem Smartphone GSmart Simba SX1 vorinstalliert sein, welches ab diesem Monat in Taiwan, Russland, Ukraine, Weißrussland und Osteuropa erhältlich sein wird und ab Dezember weltweit.

Zwar handelt es sich hierbei erst um zwei Hersteller und eine Hand voll Geräte, aber zumindest ist es ein erster Schritt in Sachen vorinstalliertem Firefox. Viele Nutzer von Mobilgeräten nutzen den bereits vorinstallierten Standardbrowser für den alltäglichen Gebrauch, daher erscheinen Partnerschaften mit Geräteherstellern als eine geeignete Maßnahme zur größeren Verbreitung von Firefox Mobile.

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