Firefox: Wie man die Pocket-Integration – wirklich – deaktiviert

Gestern hat Mozilla Firefox 38.0.5 veröffentlicht. Mit dabei: eine Integration von Pocket. Wer Pocket nicht nutzt oder einfach nur keine Integration in Firefox wünscht, kann Pocket ganz einfach deaktivieren. Leider haben einige Webseiten einen Weg hierzu veröffentlicht, der nicht bei jedem funktioniert. Daher wird dem korrekten Deaktivieren von Pocket an dieser Stelle ein eigener Artikel gewidmet.

Eine der Neuerungen von Firefox 38.0.5 ist eine Integration von Pocket. Wie jedes neue Feature wird natürlich auch dieses Feature nicht von jedem benötigt. Und selbstverständlich findet man im Web bereits mehr als genug Hinweise, wie man die Pocket-Integration abschaltet.

Der häufig beschriebene – aber nicht immer funktionierende – Weg

Der dabei häufig beschriebene Weg ist es, über about:config den Schalter browser.pocket.enabled zu suchen und per Doppelklick auf false zu setzen. Ein Neustart von Firefox ist anschließend notwendig. Dieser Tipp funktioniert auch wunderbar – zumindest in ganz frischen Firefox-Profilen. Ansonsten kann es passieren, dass der Pocket-Button zwar verschwindet, alle anderen Stellen der Integration aber nach wie vor sichtbar und voll funktionsfähig sind.

Wie man Pocket wirklich deaktiviert

Der richtige Weg, um die Pocket-Integration zu deaktivieren, ist noch viel einfacher und wird auch in der Mozilla-Hilfe beschrieben. Dazu ist es nicht einmal notwendig, Kenntnis über einen about:config-Schalter zu besitzen. Einfach einen Rechtsklick auf das Pocket-Symbol in der Symbolleiste machen und „aus Symbolleiste entfernen“ klicken. Dies entfernt nicht nur die Schaltfläche aus der Symbolleiste, sondern deaktiviert gleichzeitig auch alle anderen Stellen der Pocket-Integration. Ein anschließener Neustart von Firefox ist bei dieser Methode auch nicht notwendig.

Mozilla veröffentlicht Sonder-Ausgabe Firefox 38.0.5

Mozilla hat Firefox 38.0.5 veröffentlicht. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein außerplanmäßiges Fehlerbehebungsupdate, sondern um eine geplante Sonderveröffentlichung zwischen Firefox 38 und Firefox 39, welche neue Funktionen (aber natürlich auch Fehlerbehebungen) bringt.

Download Mozilla Firefox 38.0.5 für Windows, OS X und Linux

Leseansicht für störungsfreies Lesen

Mozilla führt in Firefox 38.0.5 die sogenannte Leseansicht ein, welche Nutzer der Android-Version von Firefox schon einige Zeit kennen. Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung, Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels. Der Nutzer kann durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren und hat dabei die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) und die Schriftgröße anpassen. Dieses Feature kann über about:config deaktiviert werden (Einstellungsname: reader.parse-on-load.enabled).

Artikel später lesen: Pocket-Integration

Mozilla hat den populären Dienst Pocket, früher bekannt als Read it Later, in Firefox integriert. Per Schaltfläche in der Leseansicht, Schaltfläche in der Hauptsymbolleiste oder Kontextmenüeintrag kann ein Artikel zur Leseliste auf Pocket hinzugefügt werden und steht damit zum späteren Lesen, ebenso von anderen Geräten, zur Verfügung. Auch in Pocket kann die Darstellung konfiguriert werden, die Optionen in der Leseansicht von Firefox sind an die von Pocket angelehnt. Die Anmeldung erfolgt bequem über den Firefox Account. Dieses Feature kann ganz einfach deaktiviert werden, wie in diesem Artikel beschrieben.

Firefox Hello um Teilen von Bildschirminhalten erweitert

Mit Firefox Hello bietet Mozilla eine Möglichkeit zur Videokommunikation in Echtzeit direkt in Firefox an. Mit Firefox 38.0.5 kann dem Gesprächspartner optional entweder die Sicht auf den aktiven Firefox-Tab gewährleistet werden oder eine beliebige andere, auf dem System geöffnete Anwendung. Dieses Feature kann über about:config deaktiviert werden (Einstellungsname: loop.screenshare.enabled).

Fehlerbehebungen

Nach dem Update auf Firefox 38.0 klagten einige Nutzer von Windows 7 mit dem Standard-VGA-Treiber über einen starken Performance-Einbruch. Dieses Problem wurde durch die Deaktiverung von WARP auf den entsprechenden Systemen behoben. Darüber hinaus wurde ein Problem beim Zeichnen der Oberfläche behoben, welches auf manchen Systemen beim Wechseln zwischen Tabs auftreten konnte.

Pinning the Web: Design-Konzept für Firefox OS von Mozilla

Unter dem Titel „Pinning the Web“ hat Mozilla ein Design-Konzept und Prototyp für Firefox OS ausgearbeitet. Die Idee: jede beliebige Webseite und dank strukturierter Daten auch Fotos, Videos, Termine, Kontakte etc. lassen sich mit wenigen Klicks auf dem Homescreen anpinnen. Natürlich sind die angepinnten Inhalte auch darüber hinaus in das System integriert (Suche, Gruppierung im Taskmanager, Browser Startseite).

Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu viele Worte über dieses Konzept verlieren. Erwähnt sei auf jeden Fall, dass es sich bei diesem Design-Konzept nicht nur um ein grafisches Konzept handelt, sondern ein echter Prototyp existiert. Der Quellcode ist selbstverständlich öffentlich einsehbar, Besitzer eines T2Mobile Flame können den Prototyp auf ihrem Gerät installieren, auf die gleiche Weise, wie die meisten Besitzer dieses Geräts vermutlich bereits in der Vergangenheit Firefox OS aktualisiert haben.

Neben den im Folgenden zu sehenden Bildern gibt es das Ganze auch noch in bewegten Bildern (Link zum YouTube-Video) zu berachten.

Mozilla beginnt Verteilung signierter Add-ons für Firefox

Mozilla hat damit begonnen, die auf der Mozilla-Seite gehosteten Add-ons für Firefox zu signieren und per Update an die Nutzer zu verteilen.

Mozilla hat gestern mit der Verteilung signierter Add-ons begonnen. Vor wenigen Monaten hatte Mozilla bereits angekündigt, dass Add-ons in Zukunft signiert sein müssen, damit sie in Firefox installiert werden können. Damit will Mozilla seine Nutzer besser schützen, da die Verbreitung schädlicher Add-ons immer mehr zunimmt. Eine ganze Reihe von Add-ons hat nun Updates erhalten, deren Versionsangabe jeweils um „.1-signed“ ergänzt worden ist – dabei handelt es sich um die signierten Versionen der jeweiligen Add-ons.

Dass Add-ons in Zukunft signiert sein müssen, damit sie in Firefox installiert werden können, bedeutet nicht, dass die Add-ons nicht weiter auch auf anderen Plattformen als auf AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden könnten. Ab dem 1. Juni sollen sich Add-ons auf AMO signieren lassen, ohne sie zwangsläufig auch auf AMO anbieten zu müssen. Das ist ein automatischer Vorgang, der nur wenige Sekunden dauert. Die signierten Add-ons können dann auch auf der eigenen Webseite angeboten werden. Auch für Nutzer, welche fremde Add-ons für den Eigenbedarf anpassen, sollte das kein zu großes Problem sein, da jeder Add-ons signieren lassen kann. Lediglich die ID des originalen Add-ons muss in dem Fall geändert werden, da jede Add-on ID nur einmal im System von Mozilla vorkommen kann. Für Add-ons, welche auf AMO gehostet werden, ändert sich überhaupt nichts. Diese werden im Zuge der gewöhnlichen Reviews automatisch signiert.

Ungefähr ab dem 15. Juni werden nicht signierte Add-ons in Firefox ab Version 40 (derzeit Nightly und Developer Edition) standardmäßig deaktiviert werden, die Add-ons können dann aber von Hand wieder aktiviert werden. Sobald Firefox 41 die Betaphase erreicht, was voraussichtlich am 11. August der Fall sein wird, wird dies nicht länger möglich sein; ab Version 41 ist die Signierung in finalen wie auch in Betaversionen von Firefox verpflichtend. In der Developer Edition sowie in der Nightly Version von Firefox kann die Signierung auch langfristig deakiviert werden, der relevante Schalter in about:config hört auf die Bezeichnung xpinstall.signatures.required. Außerdem wird Mozilla spezielle Firefox-Builds (sowohl final als auch Beta) bereitstellen, welche die Signierung ebenfalls nicht erfordern – diese allerdings ohne offizielles Firefox-Branding. Für die ESR-Version von Firefox ist noch keine Entscheidung bezüglich Signierung gefallen, in jedem Fall kann eine Signierung hierfür frühestens in Firefox ESR 45 eingeführt werden, welcher nach aktueller Planung am 8. März 2016 erscheinen wird.

Die neue Anforderung gilt nur für Add-ons für Firefox, nicht für Themes oder Wörterbücher. Auch andere Anwendungen wie Thunderbird und SeaMonkey sind nach derzeitigem Stand nicht betroffen, auch wenn es zumindest für Thunderbird derzeit diskutiert wird.

Firefox 41 für Android: Einfacherer Zugriff auf Suchmaschinen

Mit Firefox 41 für Android vereinfacht Mozilla durch die Einführung einer Suchmaschinenleiste mit Ähnlichkeit zur neuen Suchleiste der Desktop-Version den Zugriff auf die installierten Suchmaschinen.

Wie die Desktop-Version von Firefox besitzt auch Firefox für Android Suchmaschinen und erlaubt so die schnelle Suche nach Begriffen über die Suchmaschine der Wahl. Bislang war ein schneller Zugriff auf die Standardsuchmaschine kein Problem, da diese inklusive Suchvorschläge ganz oben in der Ergebnisliste angezeigt wurde. Die restlichen Suchmaschinen tauchen erst am Ende der Ergebnisliste auf, was unter Umständen ein Scrollen notwendig machte.

Ab Firefox 41 gibt es eine Leiste mit den Logos der Suchmaschinen, welche fix am unteren Rand erscheint und nach Eingabe eines Suchbegriffes in die Adressleiste permanent sichtbar ist – ein Scrollen der Ergebnisliste nach unten ist damit nicht länger notwendig, um andere Suchmaschinen auszuwählen. Die Leiste bietet Platz für eine Reihe von Symbolen, bei mehr Suchmaschinen als Platz kann horizontal gescrollt werden, um so weitere Suchmaschinen-Logos zu sehen.

Dies erinnert von der Idee an die in Version 34 (englischsprachige Version) respektive Version 36 (deutschsprachige Version) in Firefox für Desktop-Systeme eingeführte neue Suchleiste, welche durch die kompakte Darstellung der Suchmaschinen-Logos ebenfalls einen schnelleren Zugriff auf die gewünschte Suchmaschine erlauben sollte und damit die Benutzung für jene Nutzer vereinfachte, welche regelmäßig unterschiedliche Suchmaschinen verwenden.

Firefox 39: Mozilla stellt Suggested Tiles vor

Mozilla hat die Suggested Tiles angekündigt und erweitert damit die Seite, die standardmäßig beim Öffnen eines neuen leeren Tabs in Firefox erscheint, um Empfehlungen basierend auf bereits besuchten Webseiten – natürlich auf Wusch ganz einfach deaktivierbar.

Standardmäßig erscheint beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox eine Seite mit Vorschaubildern häufig besuchter Webseiten. Aber auch beliebige Seiten können vom Nutzer als Kachel festgelegt und angepinnt werden, so dass diese nicht überschrieben werden. Neue Nutzer, die noch keine Chronik besitzen, sehen hier die sogenannten Directory Tiles: das sind Vorschaubilder von Webseiten, die Mozilla vorschlägt, manche davon gesponsort, mehrheitlich aber Webseiten von Mozilla selbst. Mit den Suggested Tiles folgt nun die nächste Erweiterung. Basierend auf den vom Nutzer bereits besuchten Webseiten werden andere Webseiten vorgeschlagen, die den Nutzer interessieren könnten. So können beispielsweise Besucher einer Webseite über Smartphones eine Kachel angezeigt bekommen, welche auf Firefox für iOS aufmerksam macht.

Wie man es von Mozilla nicht anders erwarten würde, ist diese Neuerung optional. Um die Suggested Tiles zu deaktivieren, muss auch nicht erst in irgendwelchen Einstellungen gesucht werden oder ein Schaltername in about:config bekannt sein. Die Suggested Tiles können direkt auf der entsprechenden Seite mit nur zwei Klicks deaktiviert werden. Mit den überarbeiteten Kacheleinstellungen ist auch die Unterscheidung zwischen Klassisch und Erweitert weggefallen, was nur die allerwenigsten Nutzer verstanden haben dürften, da der Unterschied nicht offensichtlich war. Der Link zur Mozilla-Webseite, welche mehr Informationen bereithält, ist ebenfalls in das Einstellungsmenü gewandert und nicht länger permanent bei jedem Öffnen eines neuen Tabs im Blickfeld. Selbstverständlich ist es auch weiterhin möglich, einfach einen leeren Tab oder eine beliebige Webseite beim Öffnen eines neuen leeren Tabs anzuzeigen (beides wie gehabt: ersteres über die Kacheleinstellungen, letzteres über about:config, Schaltername: browser.newtab.url).

Die Suggested Tiles sind Mozillas Versuch, der Werbeindustrie zu zeigen, dass es möglich ist, relevante Empfehlungen anzuzeigen und gleichzeitig die Privatsphäre der Nutzer zu respektieren. Folgende Infografik gibt einen vereinfachten Überblick, wie das Ganze funktioniert:

Das Wichtigste aus Nutzersicht ist neben der Tatsache, dass das Feature kinderleicht deaktivierbar ist, dass zwar Metriken wie Klicks erfasst und in aggregierter Form berichtet werden, aber keinerlei persönlichen Daten gesendet werden.

Für Nutzer, welche den Do-not-Track-Header in den Privatsphäre-Einstellungen aktiviert haben, werden standardmäßig keine gesponsorten Kacheln angezeigt. Zwar kommt bei den Firefox-Kacheln sowieso keine Form von Tracking zum Einsatz, Mozilla geht aber davon aus, dass die meisten DNT Early Adopters grundsätzlich nichts dergleichen sehen wollen. Die Suggested Tiles können in dem Fall aber genauso einfach mit zwei Klicks aktiviert werden, wie sie umgekehrt deaktiviert werden können.

Die Suggested Tiles werden ab nächster Woche in der Firefox 39 Beta starten, zunächst nur für Nutzer der en-US-Version und anfangs auch nur für andere Mozilla-Seiten und noch ohne Partner-Empfehlungen. Im Laufe der Zeit wird dies dann ausgeweitet werden. Ein FAQ-Artikel beantwortet weitere Fragen aus Partnersicht zu diesem Thema.

Link zum YouTube-Video

Weitere Informationen (engl.):

Firefox-Tipp: in Adressleiste nur nach bestimmter Art von Ergebnissen suchen

Die Adressleiste von Firefox ist ein mächtiges Werkzeug: man kann URLs zu Webseiten eingeben, Suchmaschinen durchsuchen, aber auch die Chronik oder die Lesezeichen durchsuchen. In diesem Praxisartikel gibt es Tipps, um nur nach einer bestimmten Art von Ergebnis über die Adressleiste zu suchen.

Nach dem Praxis-Tipp der vergangenen Woche zum Markieren von verlinkten Texten gibt es heute einen Tipp, um über die Adressleiste nur eine bestimmte Art von Ergebnissen zu durchsuchen. Dies kann unter anderem dann praktisch sein, wenn man weiß, dass die gesuchte Seite auf jeden Fall als Lesezeichen gesetzt ist. Dazu braucht es neben dem Suchbegriff nicht mehr als ein bestimmtes Zeichen, welches Firefox signalisiert, was man durchsuchen möchte. Diese Einschränkungen können auch beliebig miteinander kombiniert werden. Doch das ist nicht alles: jedes einzelne dieser Steuerzeichen kann über about:config konfiguriert werden, falls man lieber eine andere Belegung hätte.

Standardmäßig sind folgende Eingaben vorgesehen:

  • Alles durchsuchen, keine Einschränkung:
    Suchbegriff
  • Suchbegriff in den Lesezeichen suchen:
    Suchbegriff *
    about:config: browser.urlbar.restrict.bookmark
  • Suchbegriff in der Chronik suchen:
    Suchbegriff ^
    about:config: browser.urlbar.restrict.history
  • Suchbegriff in den geöffneten Tabs suchen:
    Suchbegriff  %
    about:config: browser.urlbar.restrict.openpage
  • Suchbegriff in den Schlagwörtern suchen:
    Suchbegriff +
    about:config: browser.urlbar.restrict.tag
  • Suchbegriff in Seiten suchen, die bereits früher eingetippt worden sind:
    Suchbegriff ~
    about:config: browser.urlbar.restrict.typed
  • Suchbegriff im Webseitentitel suchen:
    Suchbegriff #
    about:config: browser.urlbar.match.title
  • Suchbegriff in URL suchen:
    Suchbegriff @
    about:config: browser.urlbar.match.url

Beispiel für eine Kombination mehrer Einschränkungen:

  • Die gesuchte Seite ist ein Lesezeichen mit “hello” im Seitentitel oder URL, “mozilla” muss in der URL vorkommen:
    hello * mozilla @

Standard-Einschränkungen für die Adressleiste

Die gefundenen Resultate in der Adressleiste lassen sich auch standardmäßig einschränken, ohne dass ein weiteres Zeichen eingegeben werden muss. Dazu findet man in den Einstellungen im Reiter Datenschutz im Abschnitt Adressleiste drei Checkboxen: hier können Chronik, Lesezeichen sowie offene Tabs in jeder denkbaren Kombination aus- oder abgewählt werden.

Firefox für Android 41: Einfachere Passwort-Auswahl

Im Passwort-Management liegt in diesem Jahr eine von Mozillas Prioritäten in der Firefox-Entwicklung. Die Nightly-Version von Firefox für Android hat nun einen einfacheren Zugang zu den gespeicherten Passwörtern der gerade geöffneten Webseite erhalten.

Mozilla macht es in Firefox für Android 41 einfacher, an die für eine Webseite gespeicherten Passwörter heranzukommen. Nach Klick auf das Favicon in der Adressleiste kann per Knopfdruck das Passwort für den ausgewählten Benutzernamen in die Zwischenablage kopiert werden. Sollten für die jeweilige Webseite mehrere Passwörter gespeichert sein, kann aus einer Liste eines der anderen Passwörter ausgewählt werden.

Wie die Screenshots zeigen, erscheint bei Klick auf das Favicon auch eine Schaltfläche, um die Seiteneinstellungen zu bearbeiten. Eine solche Einstellung wäre beispielsweise die Erlaubnis für den Standortzugriff (HTML5 Geolocation API), aber auch die Speicherung von Passwörtern für die jeweilige Webseite. Dieser Zugang befindet sich bereits ab Version 40 an dieser Stelle. Hierhin gelangt man außerdem und auch in früheren Version über das Menü → Seite → Seiteneinstellungen bearbeiten.

Wer eine Nightly-Version nutzt, gelangt über das Menü → Extras → Login zu einem Passwort-Manager, der funktional vergleichbar mit dem der Desktop-Version ist. Dieses Feature wurde bereits Ende 2014 intial implementiert und seit dem verbessert, ist bislang aber nur in der Nightly-Version aktiviert.

Mozilla veröffentlicht Firefox 38.0.1 für Android

Mit einem Update auf Version 38.0.1 behebt Mozilla mehrere Probleme in Firefox für Android.
Download Mozilla Firefox Mobile 38.0.1 für Android
Mit dem Update auf Firefox 38.0.1 für Android behebt Mozilla eine mögliche Absturzursache bei Programmstart auf Geräten, bei denen Firefox keine Hardwarebeschleunigung unterstützt. Größere animierte Grafiken konnten unter Umständen nur unvollständig abgespielt werden. Außerdem behoben wurde ein Problem mit dem Mozilla Location Service Stumbler, aufgrund dessen möglicherweise nicht alle Daten gesendet worden sind.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.soeren-hentzschel.at - Nachrichten aus der Welt von und um Mozilla.

Afrika-Expansion geht weiter: Firefox OS in drei weiteren Ländern

Die Afrika-Expansion von Firefox OS geht weiter: ab sofort gibt es das Orange Klif in drei weiteren afrikanischen Ländern zu kaufen.

Nach Südafrika (MTN), Madagaskar und Senegal (beide Orange) geht die Afrika-Expansion von Firefox OS weiter: Orange bietet das von Alcatel One Touch gefertigte Smartphone Orange Klif nun auch in Guinea-Bissau, Mali und in Tunesien an. Beim Orange Klif handelt es sich um ein 3G-Smartphone mit Dual-SIM-Fähigkeit und 2-Megapixel-Kamera. Es handelt sich dabei außerdem um das erste Firefox OS-Smartphone mit einer MediaTek-CPU.

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