Brendan Eich ist neuer Mozilla CEO

Vor knapp einem Jahr hat Gary Kovacs bekanntgegeben, seinen Posten als CEO von Mozilla abzugeben. Nun hat Mozilla einen offiziellen Nachfolger: Brendan Eich, Erfinder von JavaScript und Mitgründer von Mozilla.

Mozilla hat heute bekannt gegeben, dass der bisherige Chief Technical Officer (CTO) Brendan Eich mit sofortiger Wirkung zum neuen Chief Executive Officer (CEO) von Mozilla wird. Damit beerbt er Gary Kovacs, welcher mittlerweile für AVG Technologies tätig ist. Eich ist bekannt als der Erfinder von JavaScript und war an der Gründung von Mozilla beteiligt. Jay Sullivan, welcher den Posten des CEO interimsmäßig ausgeführt hatte und aktueller Chief Operating Officer (COO) ist, wird Mozilla verlassen. Li Gong, CEO von Mozilla China und Mozilla Taiwan, wird zum neuen Chief Operating Officer der Mozilla Corporation.

Der größte Firefox-Release seit Firefox 4 steht bevor – Jetzt Beta testen

Mozilla wird voraussichtlich am 29. April 2014 Firefox 29 veröffentlichen. Dabei handelt es sich um den größten Firefox-Release seit Version 4. Firefox 29 befindet sich mittlerweile in der Betaphase – höchste Zeit zum Testen und die letzten Fehler zu melden.

Wenn Mozilla am 29. April 2014 Firefox 29 veröffentlichen wird, dann handelt es sich dabei um den größten Firefox-Release seit Firefox 4, welcher heute vor genau drei Jahren erschienen ist. Darum ist spätestens jetzt die Zeit gekommen, sich eine aktuelle Beta-Version herunterzuladen und ggfs. auffallende Fehler zu melden.

Firefox 29 kommt mit einem moderneren Erscheinungsbild daher als bisher. Das neue auf den Namen Australis hörende Design sorgt nicht nur für eine zeitgemäße Optik, sondern bringt auch größere konzeptionelle Änderungen mit – so gibt es keine Add-on Leiste mehr, dafür kann das neue Menü vollständig individualisiert werden. Der Dialog zum Anpassen der Symbolleisten wurde bei dieser Gelegenheit durch eine komplett neue tabbasierte Oberfläche ausgetauscht, welche das Anpassen von Firefox noch einfacher macht – Symbole können ganz einfach in eine der Symbolleisten oder in das neue Menü geschoben oder daraus entfernt werden. Neu ist hier auch eine Einstellung zum Ein- oder Ausblenden der Titelleiste. Design ist bekanntlich eine Geschmacksfrage und wem Australis überhaupt nicht gefällt oder auch nur einzelne Änderungen nicht mag und zum Beispiel die Add-on Leiste wiederhaben möchte, der muss lediglich ein einziges Add-on installieren und bekommt optional alles zurück, was er möchte. So sollte am Ende jeder mit dem optischen Erscheinungsbild seines Firefox zufrieden sein können.

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Beim ersten Start begrüßt eine neue Einführungstour und erklärt die grundlegendsten Änderungen des Designs. Dabei handelt es sich um keine schlichte Webseite, sondern um ein Zusammenspiel zwischen einer speziell präparierten Webseite und der Oberfläche von Firefox selbst, was die Tour besonders interessant macht und zum Ausprobieren einlädt.

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Eine andere große Neuerung ist ein neues Firefox Sync zum Synchronisieren der Chronik, Lesezeichen, Einstellungen, Passwörter und Add-ons mit anderen Desktop-Geräten oder Android-Smartphones respektive -Tablets. Das neue Sync kommt ohne lästigen Wiederherstellungsschlüssel aus, Geräte können jederzeit hinzugefügt werden, auch wenn man gerade kein verbundenes Gerät bei sich hat. Es werden lediglich eine E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort benötigt – das ist der neue sogenannte Firefox Account. Das neue Sync steht in Firefox 29 zunächst nur neuen Nutzern zur Verfügung und ist nicht mit dem alten Sync kompatibel. Mozilla stellt für bestehende Sync-Nutzer eine Anleitung bereit, um sich vom alten Sync abzumelden und das neue Sync zu nutzen. Und wer das neue Sync auf seinem eigenen Server betreiben möchte, schaut sich die Anleitungen zum Betreiben eines eigenen Sync 1.5-Servers und ggfs. die Anleitung zum Betreiben eines eigenen Firefox Account-Servers an.

Doch auch darüber hinaus bietet Firefox 29 eine ganze Menge Neuerungen. So ist nicht nur das Firefox-Design selbst neu, sondern auch die beiden Themes der Entwicklerwerkzeuge, die Privatsphäre wurde verbessert und vor allem was Webstandards betrifft, macht Firefox 29 einen großer Sprung nach vorne: Ab sofort sind unter anderem Shared Workers, CSS Variablen, Input-Felder der Typen color und number, Promises, die Gamepad API sowie die ECMAScript Internationalization API und die CSS-Eigenschaft box-sizing ohne Vendor-Präfix aktiviert.

Firefox 29 bietet also sinnvolle Neuerungen für viele unterschiedliche Zielgruppen, was Firefox 29 zu einem ganz wichtigen Release macht – für Mozilla, aber auch für das Web, wenn man auf die Liste neuer unterstützter Webstandards schaut.

Firefox 28 Hotfix 1 erschienen

Mozilla hat ein Update für Firefox 28 in Form eines Hotfixes veröffentlicht, welches die mit Firefox 28 für Downloads eingeführten Malware Blocklist und Whitelist deaktiviert.

Mozilla hat das erste Update für Firefox 28 veröffentlicht. Dieses allerdings nicht in Form einer Version 28.0.1, sondern in Form eines Hotfixes. Seit Firefox 10 ist Mozilla in der Lage einfache Fixes über das Add-on-System von Firefox auszuliefern ohne dass der Nutzer seinen kompletten Firefox updaten muss. Die Hotfix Add-ons erscheinen nicht im Add-on Manager, deren Existenz lässt sich aber über about:config feststellen. Der Schalter extensions.hotfix.lastVersion beinhaltet die Versionsnummer im Datumsformat als benutzerdefinierten Wert.

Mit dem Hotfix deaktiviert Mozilla temporär die Blocklist und Whitelist für Downloads, welche in Firefox 28 eingeführt worden ist aufgrund höherer Serverlast als erwartet.

GDC: Unity und Mozilla kündigen Web-Version der Unity-Engine ohne Browser-Plugin an

Unity Technologies und Mozilla haben die Unity-Engine für den Einsatz im Browser ohne Plugin bereit gemacht. Dies wurde im Rahmen der Games Developer Conference 2014 (GDC) in San Francisco angekündigt.

Wenige Tage nachdem Epic Games und Mozilla die Portierung der Unreal Engine für den Browser ohne Plugin angekündigt haben, folgt nun die Ankündigung der nächsten erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Hersteller einer Spiele-Engine: Die Unity-Engine 5 wird dank Mozilla-Technologien wie asm.js ohne Unity-Plugin im Browser funktionieren und das in nahezu nativer Geschwindigkeit. Wie Mozilla in einem Blog-Beitrag schreibt, gehört das Unity-Plugin zu den meist installierten Browser-Plugins.

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Firefox: Weitere Details zu den vordefinierten Vorschaubildern

Wie im letzten Monat berichtet plant Mozilla die Einführung vordefinierter Vorschaubilder für neue Firefox-Nutzer. Auf diese Weise möchte man einerseits die ansonsten leere Seite beim Öffnen neuer Tabs aufwerten, vor allem aber auch eine neue Möglichkeit der Umsatzgenerierung schaffen. Nun gibt es neue Details.

Vor etwas mehr als einem Monat hat die Non-Profit-Organisation Mozilla Pläne angekündigt, die Seite, welche beim Öffnen neuer Tabs erscheint, mit vordefinierten Vorschaubildern füllen zu wollen, von deren neun drei Stück gesponsert sind. Dies betrifft ausschließlich neue Nutzer, die ansonsten lediglich graue Kästen sehen würden. Aus der Spezifikation für Partner gehen neue Details hervor.

So gibt es klare Vorgaben zur Gestaltung der Kacheln: Die Kacheln dürfen aus einem Bildlogo inklusive Schriftzug bestehen. Das Logo muss zentriert auf einem einfarbigen Hintergrund platziert werden und einen Mindestabstand zu den Rändern der Kacheln aufweisen. Bevorzugt werden reine Bildlogos ohne Text in heller Farbe auf dunklem Hintergrund. Nicht gestattet sind Hinweise auf Sonderangebote, das Nennen von Geldbeträgen oder andere Inhalte mit dem Ziel etwas zu verkaufen. Die Bilder müssen statisch sein, Bewegtbild oder Audio sind nicht möglich.

Nutzer erkennen die gesponserten Kacheln an einem Pfeil-Symbol neben dem Seitentitel. Fährt der Nutzer mit der Maus darüber, erscheint in einem Tooltip der Text “Gesponserte Seite”. Klickt der Nutzer auf diesen Pfeil, dann erscheint ein Panel, in welchem erklärt wird, dass diese Seite vorgeschlagen wird, weil sie Mozilla gesponsert hat. Darunter befinden sich zwei Links: Einer um weitere Informationen zu erhalten, einer um die gesponserten Kacheln komplett zu deaktivieren. Über die Einstellungen sollen die gesponserten Seiten wieder aktivierbar sein.

Mozilla wird dies in der ersten Version nur in die englischsprachige Version von Firefox integrieren. Je nach Interesse und Nachfrage der Partner geht Mozilla von Jahreseinnahmen zwischen fünf und zehn Millionen Dollar aus. Der Design-Entwurf in der Partner-Spezifikation zeigt außerdem ein Google-Suchfeld auf der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Bislang befindet sich auf dieser Seite noch kein Suchfeld.

Mozilla veröffentlicht Firefox 28, Firefox Mobile 28, Firefox ESR 24.4 und Thunderbird 24.4

Sechs Wochen sind wieder rum, Zeit für neue Firefox- und Thunderbird-Versionen. Mozilla veröffentlicht Firefox 28, Firefox Mobile 28, Firefox ESR 24.4 sowie Thunderbird 24.4.

Mozilla hat heute planmäßig neue Versionen von Firefox und Firefox Mobile veröffentlicht. Die Updates werden wie immer allen Nutzern insbesondere aufgrund der geschlossenen Sicherheitslücken nahegelegt. Konkret veröffentlicht Mozilla Firefox 28.0 für Windows, OS X und Linux sowie Firefox Mobile 28.0 für Android. Außerdem wurden Firefox ESR 24.4 sowie der E-Mail-Client Thunderbird in der Version 24.4 veröffentlicht.

Ausblick auf die neue Kamera-App von Firefox OS 1.4

Eine Kamera-App darf auf keinem Smartphone fehlen und so natürlich auch nicht auf Smartphones mit Firefox OS. Diese beschränkt sich bislang auf das Wesentlichste: Aufnehmen von Bildern und Videos, Blitz sowie Wechseln zwischen Haupt- und Frontkamera. Weitere Features fehlen. Dies soll sich mit Firefox OS 1.4 ändern.

Unter dem Codenamen MADAI arbeiten Mozillas Team in Taipeh und LG an neuen Features für die Kamera-App von Firefox OS. Wenn alles nach Plan geht, sind diese Features Teil von Firefox OS 1.4, welches am 25. April an die Hersteller gehen soll.

Bislang ist die Ausstattung der Kamera-App ziemlich mager. Neue Features wie Autofokus, Gesichtsverfolgung, Selbstauslöser, Fotographie während der Videoaufnahme, HDR, Zoom, Einstellen der Bild- sowie Video-Auflösung oder Szenen-Modi sollen die Kamera von Firefox OS Smartphones aufwerten. Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, folgen passend zum Thema Bilder an dieser Stelle Bilder der geplanten Features.

Firefox: Mozilla gibt Entwicklung der Modern UI-Version für Windows 8 auf

Gestern hatte ich bereits aufgedeckt, dass Firefox 28 ohne Modern UI-Variante aka Metro kommen wird. Nun die Ankündigung: Es handelt sich dabei um keine weitere Verspätung, Mozilla stellt die aktive Entwicklung ein.

Gestern war hier auf diesem Blog bereits exklusiv zu lesen, dass Firefox 28 ohne Modern UI-Oberfläche für Windows 8 erscheinen wird. Wie Mozilla nun offiziell angekündigt hat, hat man sich dafür entschieden, auch darüber hinaus keine Modern UI-Variante von Firefox anzubieten. Die aktive Entwicklung wurde eingestellt, die bisher zuständigen Mitarbeiter werden sich anderen Projekten innerhalb von Mozilla widmen.

Seit Ende 2012 hatte Mozilla viel Energie in die Entwicklung einer Modern UI-Version von Firefox gesteckt. Seit dem hatte man die Adaption der Metro-Oberfläche von Windows beobachtet und festgestellt: Praktisch niemand nutzt diese. Während jeden Tag Millionen Menschen Vorab-Versionen von Firefox testen, hatte die Metro-Version von Firefox nie mehr als 1.000 aktive Nutzer.

Dies war ausschlaggebend für eine schwierige Entscheidung: Man hätte den Metro-Browser veröffentlichen können. Dies würde aber bedeuten, dass Mozilla ein nur unzureichend getestetes Produkt veröffentlicht. Ein Produkt zu veröffentlichen und zu pflegen, welches so gut wie gar nicht genutzt wird, unterstützt Mozilla auch nicht dabei, die Welt zu verändern. Mit anderen Worten: Aufwand und Nutzen stehen in keiner Relation zueinander, Mozilla möchte sich auf Dinge konzentrieren, mit denen Mozilla wirklich etwas bewegen kann und womit Mozilla mehr Menschen erreicht.

Der Code wird weiterhin zur Verfügung stehen, Mozilla wird allerdings zumindest auf absehbare Zeit keine finale Version von Firefox mit Modern UI-Oberfläche veröffentlichen.

Windows 8 Modern UI: Firefox 28 kommt ohne Metro-Browser

Am 18. März wird Mozilla Firefox 28 planmäßig veröffentlichen. In dieser Version wird erstmals auch eine Modern UI-Variante für Windows 8 erwartet, vielen besser bekannt als Metro. Doch Mozilla hat eine Überraschung: Firefox 28 kommt ohne eben jene Modern UI-Variante.

Entscheidung gegen Modern UI im letzten Moment: Bislang war man davon ausgegangen, dass Windows 8-Nutzer ab Firefox 28 erstmals in den Genuss der Modern UI-Variante von Firefox kommen, war diese doch bis zur letzten Beta-Version noch vorhanden. Doch wurde diese noch nach der letzten Beta-Version und vor Erstellung der Release-Version deaktiviert, Firefox 28 wird also nächsten Dienstag ohne Modern UI-Oberfläche veröffentlicht werden.

Sollte sich die Modern UI-Version nicht noch weiter verschieben, dann steht mit Firefox 29 am 29. April 2014 die wohl größte Veröffentlichung von Firefox mindestens seit Version 4, wenn nicht aller Zeiten bevor. Denn dann wird Mozilla nicht nur einen Modern UI-Browser für Windows 8 ausliefern, sondern mit Australis auch noch ein neues Erscheinungsbild mit neuen Anpassungsmöglichkeiten, ein ebenfalls neues Erscheinungsbild für die Entwicklerwerkzeuge sowie ein neues Firefox Sync gemeinsam mit der Einführung der Firefox Accounts.

GDC: Mozilla und Epic Games zeigen Unreal Engine 4 für das Web

Mozilla und Epic Games haben im Vorfeld der Games Developer Conference (GDC) in San Francisco eine Vorschau auf eine Web-Version der Unreal Engine 4 gezeigt, welche komplett ohne Plugin im Browser läuft und das dank Mozilla-Technologien mit einer Performance, welche schon sehr nahe an native Geschwindigkeit reicht.

Bevor in wenigen Tagen die GDC 2014 offiziell beginnt, haben Mozilla und Epic Games eine Vorschau auf die Unreal Engine 4 für das Web gegeben. Bereits im letzten Jahr hatte man gemeinsam innerhalb von nur vier Tagen die Unreal Engine 3 für das Web portiert und dazu auf Emscripten und asm.js gesetzt. Monster Madness ist als ein Spiel zu nennen, welches die Web-Version der Unreal Engine 3 nutzt, um ein 3D-Spiel für den Browser und das ganz ohne Plugin in guter Performance anzubieten.

Seit dem hat sich viel getan. War der in asm.js kompilierte Code damals etwa 40 Prozent so schnell wie nativ geschriebener Programmcode, so ist man mittlerweile bei rund 67 Prozent angekommen und erwartet weitere Performance-Verbesserungen in der Zukunft. Und weil es so gut funktioniert hat, hat Epic Games erneut mit Mozilla zusammengearbeitet, um auch die Unreal Engine 4 für das Web zu portieren. Das folgende Video zeigt Demos vom auf der Unreal Engine 4 basierenden Epic Soul sowie Epic Swing Ninja vollkommen ohne Plugin im Browser.

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