10 Jahre Firefox

10 Jahre Firefox, 25 Jahre Berliner Mauerfall. Was für eine Zeit. Das Erscheinen von Firefox 1.0 war auf seine Art ein Teil des digitalen Mauerfalls zu Zeiten der absoluten Herrschaft von Microsoft über die Zugangswege ins weltweite Netz. Zumindest war es ein markanter und werbewirksamer Meilenstein. Der Weg dorthin war lang beginnend mit der Open-Source-Werdung von Netscape und der Weg seither war auch kein Zuckerschlecken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Es war ein gemeinsames Werk von Tausenden gegen multinationale Großkonzerne. Leider war ich damals noch nicht aktiv dabei. Wenn man davon absieht, dass ich mein gesamtes Umfeld mit dem neuen Browser beglückte, ob sie es nun wollten oder nicht.

Heute sind die Ziele von Mozilla und Firefox viel diffiziler, vielschichtiger, komplexer. Der Wert der Arbeit daran wird von Außenstehenden nicht mehr so geschätzt wie noch vor ein paar Jahren. Der Ruf leidet, die Marktanteile sinken, die Freiwilligen-Gemeinde wird unterstützt/überdeckt durch ein Heer von Angestellten. Die Zeiten ändern sich. Nichtsdestotrotz ist die Basis von Mozilla und Firefox immer noch die selbe. Die Wahrung eines wahrhaft offenen Internets. Allein dafür sind Mozilla und Firefox wichtig, dafür brauchen wir alle sie. Egal welchen Browser man gerade verwendet.

Auf die nächsten 10 Jahre!

www.firefox10.org

Mozilla veröffentlicht Datenschutzhelfer für Firefox für Android

Mit dem Datenschutzhelfer hat Mozilla ein Add-on für seinen Android-Browser veröffentlicht, welches die datenschutztechnisch relevanten Features von Firefox für Android erklärt und einfach zu ändern erlaubt.

Der Datenschutzhelfer ist ein Add-on von Mozilla für seinen Firefox auf Android, welches sich primär an unerfahrene Anwender richten dürfte. Dieses listet auf einer im Menü verlinkten Seite alle datenschutztechnisch relevanten Einstellungen auf, erklärt diese ausführlich, zeigt die aktuelle Einstellung an und stellt darüber hinaus einen Button bereit, um zur entsprechenden Einstellung zu gelangen und diese zu ändern.

Dabei werden die folgenden Einstellungen aufgeführt: Aktivitätenverfolgung (“Do not Track”), Cookies, Firefox Statusbericht (“FHR”), Telemetrie und Absturzmelder. Von jedem Punkt folgt ein Link zu einer Hilfeseite mit einer noch detaillierteren Beschreibung des jeweiligen Features. Danach folgt eine Erklärung der Privatsphäre-Funktionen Privater Modus, Gastmodus sowie dem Löschen der Chronik und anderen persönlichen Daten.

Der nächste Punkt betrifft die Suche: Der Datenschutzhelfer empfiehlt, nur Suchmaschinen zu verwenden, deren Kommunikation über HTTPS abgewickelt wird. Das Add-on prüft, ob dies bei der eingestellten Standard-Suchmaschine der Fall ist und bietet hier ebenfalls einen Button zum Ändern an. Führt der Nutzer eine Suche über eine HTTP-Verbindung aus, dann fragt der Datenschutzhelfer nach, ob man trotzdem fortfahren möchte.

Am Ende dieser Seite werden schließlich noch die drei Datenschutz-Add-ons Ghostery, HTTPS Everywhere sowie Self Destructing Cookies vorgestellt. Ein weiterer Link führt zu weiteren Empfehlungen der Kategorie Datenschutz.

Übrigens: Für das Beispiel im Screenshot wurde Wikipedia als Suche über HTTP verwendet. Ab Firefox 34, welcher in zwei Wochen erscheinen wird, findet auch die Wikipedia-Suche über HTTPS statt.

Polaris: Neue Privatsphäre-Initiative – Tracking-Schutz und Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Mit Polaris startet Mozilla zum zehnjährigen Jahrestag von Firefox 1.0 eine neue Privatsphäre-Initiative. Die zwei ersten Polaris-Projekte sind ein Tracking-Schutz für Firefox sowie die Zusammenarbeit mit dem Tor-Projekt.

Mozilla hat heute die Privatsphäre-Initiative Polaris angekündigt. Das Ziel von Polaris lässt sich vereinfacht damit zusammenfassen, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre zu geben und damit letztlich deren Vertrauen in das Web zu stärken.

Im Rahmen der Polaris-Initiative steckt Mozilla seine Köpfe mit denen anderer Organisationen, die im Bereich Privatsphäre führend sind, zusammen, um die Privatsphäre in den eigenen Produkten zu verbessern. So hat man direkt zum Start der Polaris-Initiative die Zusammenarbeit mit dem Center for Democracy & Technology (CDT) sowie mit dem Tor-Projekt angekündigt.

Tracking-Schutz in Firefox

Als erstes Produkt-Experiment hat Mozilla einen Tracking-Schutz in Firefox implementiert. Polaris-Experimente stehen in Nightly-Versionen von Firefox zur Verfügung, nachdem der Schalter polaris.enabled über about:config auf true geschaltet wurde. Bis dieses Feature möglicherweise in eine finale Version von Firefox integriert werden wird, wird noch einiges an Zeit verstreichen, aber im Rahmen von Polaris haben Nutzer die Möglichkeit, neue eventuelle Privatsphäre-Features wie dieses vorab zu testen. Das betrifft aktuell erst einmal den Tracking-Schutz, kann in Zukunft aber auch noch weitere Features meinen.

Auf diesem Bild erkennbar ist auch, dass Mozilla die Do-not-Track-Einstellung (unabhängig von Polaris!) vereinfacht hat und wieder zu einer zweifstufigen Einstellung zurückgekehrt ist wie es bereits früher implementiert war.

Werden Inhalte auf Webseiten blockiert, dann wird dies in Form eines Schutzschild-Symbols in der Adressleiste dargestellt (bekannt vom Mixed Content-Blocker). Ein Klick darauf erlaubt die Deaktivierung des Tracking-Schutzes für die jeweilige Seite. Die Webkonsole zeigt zudem alle Elemente an, welche blockiert worden sind. Die aktuelle Blockliste kommt von Disconnect.

Zusammenarbeit mit Tor-Projekt

Darüber hinaus hat man angekündigt, vom Tor-Projekt vorgeschlagene Änderungen zu evaluieren und ggfs. in Firefox zu integrieren, welche die Entwicklung von Tor vereinfachen. Mozilla wird außerdem bald damit beginnen, ein eigenes Tor Middle Relay zu hosten um damit die Tor-Kapazitäten zu erhöhen.

Im Mozilla Wiki hat Mozilla eine vorläufige Roadmap für beide Projekte veröffentlicht.

Mozilla verteilt Firefox OS 2.0 (FOTA-Update) für T2Mobile Flame

Mozilla verteilt heute Geschenke anlässlich des gestrigen zehnten Geburtstages von Firefox, aber nicht nur für den Browser, sondern auch für Firefox OS: Besitzer eines T2Mobile Flame dürften sich über ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.0 freuen.

Ende Oktober hat Mozilla ein Image mit einer aktuellen Version von Firefox OS 2.0 zum manuellen Download zur Verfügung gestellt, nun wird die Vorabversion von Firefox OS 2.0 auch per FOTA-Update (Firmware over the air) an die Nutzer verteilt. Es handelt sich dabei um das erste große Update für das T2Mobile Flame, nachdem das Gerät mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert und Firefox OS 1.4 übersprungen wurde.

Firebug 3 Alpha: Neues Firebug baut auf Firefox-Werkzeugen auf

Mozilla hat mit der Firefox Developer Edition eine Variante von Firefox speziell für Webentwickler veröffentlicht und auch das Team der populären Firebug-Erweiterung war fleißig: Diese haben eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht – einem neu entwickelten Firebug, welches die bestehenden Entwickler-Werkzeuge erweitert statt in Konkurrenz zu treten.

Mozilla hat speziell für Webentwickler die Firefox Developer Edition veröffentlicht. Relativ naheliegend ist die Installation des Add-ons Firebug in diese neue Firefox-Variante, stellt Firebug doch die wohl beliebteste Erweiterung für Webentwickler dar. Wer dies tut und nach erfolgreicher Installation den Firebug-Button klickt, der wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine erste Alpha-Version von Firebug 3 verfügbar ist. Per Knopfdruck kann auf diese aktualisiert werden.

Bisherige Firebug-Nutzer dürften nach dem Update auf die Alpha-Version von Firebug 3 vermutlich überrascht sein, denn den Großteil der bekannten Funktionen sucht man vergebens, stattdessen öffnen sich die Entwickler-Werkzeuge von Firefox, die allerdings anders aussehen. Dies hat einen ganz einfachen Grund: Firebug 3 wird von Grund auf neu entwickelt. Und statt wie bisher zahlreiche Features anzubieten, welche die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge ebenfalls in gleicher oder ähnlicher Form besitzen, geht Firebug 3 einen anderen Weg: man erweitert die Entwickler-Werkzeuge statt ein Konkurrenzprodukt zu erschaffen.

Das Firebug-Team nennt auf seiner Webseite verschiedene Gründe für diese Entscheidung, so soll Firebug hinsichtlich Performance, Stabilität und Sicherheits davon profitieren, die bestehende Infrastruktur zu nutzen und zu erweitern. Die Update-Benachrichtigung hat in diesem Zusammenhang auch konkret die kommende Multiprozess-Architektur (Electrolysis, e10s) von Firefox genannt. Es kann davon ausgegangen werden, dass es einen enormen Aufwand benötigt hätte, um die Kompatibilität von Firebug 2 mit e10s zu gewährleisten, was durch die Erweiterung der bestehenden Werkzeuge erheblich vereinfacht wird. Nutzer wollen nach Meinung des Firebug-Teams außerdem keine zwei separaten Werkzeuge in Firefox, sondern ein großartiges und mächtiges Werkzeug.

Nun hat man also eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht. Die auffälligste Veränderung ist optischer Natur: Nach Installation von Firebug 3 erscheinen die Entwickler-Werkzeuge in neuem Glanz und erinnern visuell an Firebug 2.

Leider hat dies noch ein paar negative Effekte auf das Theme der Firefox Developer Edition, beispielsweise kann der aktive Tab nur noch schwer erkannt werden. Mit dem regulären Firefox-Design tritt das Problem nicht auf. In Anbetracht dessen, dass die Firefox Developer Edition heute erst erschienen ist und es sich auch noch um eine ganz frühe Version von Firebug 3 handelt, sind solche Fehler natürlich erwartungsgemäß und verzeihbar. Wer möchte, kann die Entwickler-Werkzeuge über deren Einstellungen auch wieder auf das reguläre helle oder dunkle Theme umschalten.

Die einzige weitere Neuerung ist das bereits aus Firebug 2 bekannte DOM-Panel.

Natürlich stellt Firebug 3 in dieser Form erst bedingt einen Mehrwert dar. Allerdings steht die Entwicklung auch noch ganz am Anfang und die wirklich interessanten Features werden erst noch kommen. Mehr dazu natürlich auf diesem Blog, wenn es nennenswerte Neuigkeiten zu vermelden gibt. Trotz des frühen Entwicklungsstadiums oder vielleicht sogar gerade deswegen ist es sinnvoll, Firebug 3 bereits jetzt zu testen und Fehler im Issues-Tracker auf GitHub zu melden, so dass die finale Version von Firebug 3 – Veröffentlichungsdatum noch unbekannt – eine runde Sache wird.

Download Firebug 3.0 Alpha

Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora

Firefox wird 10 und passend zu diesem Anlass gibt es nicht nur Firefox 33.1, sondern auch die neue Firefox Developer Edition – eine Firefox-Variante, welche speziell für Webentwickler gedacht ist. Die Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora.

Firefox Developer Edition ersetzt Firefox Aurora

Firefox Aurora war inoffiziell schon immer die Version für Webentwickler und nun wird sie es offiziell: Aus Firefox Aurora wird die Firefox Developer Edition. Hinter der Firefox Developer Edition steckt aber mehr als nur ein Rebranding, die Firefox Developer Edition unterscheidet sich in einigen Punkten von Firefox Nightly, Firefox Beta oder der finalen Firefox-Version. Nichts ändert sich daran, dass die Firefox Developer Edition in der Chronologie der Versionen zwischen Nightly und Beta steht, das heißt, die Entwickler-Variante von Firefox erhält alle sechs Wochen all die Neuerungen, welche zuvor in die Nightly-Version von Firefox implementiert worden sind.

Download Mozilla Firefox Developer Edition

Zwei neue Themes und blaues Logo

Bereits vor dem ersten Start auffällig: die Firefox Developer Edition besitzt ein neues Logo. Und auffällig bleibt es auch nach dem Start der neuen Firefox-Variante, denn diese besitzt ein Theme, welches sich deutlich von dem des regulären Firefox unterscheidet. Das Theme ist dunkel, es besitzt keine runden Tabs und all das ist kein Zufall: Das Theme ist angelehnt an das dunkle Theme der Entwickler-Werkzeuge von Firefox, so sehen beispielsweise die Tabs genauso aus wie die Reiter der Entwickler-Werkzeuge. Im Gegensatz zum regulären Firefox ist hier auch das dunkle Theme der Entwickler-Werkzeuge standardmäßig aktiviert, normalerweise ist das helle Theme Standard. Netter Nebeneffekt des Themes: die Höhe der Symbolleisten ist geringer als im regulären Firefox. Dadurch gibt es etwas mehr Platz für die Webseite. Gerade mit aktivierten Entwickler-Werkzeugen ist die Höhe häufig sehr begrenzt.

Über die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge kann natürlich auch weiterhin das helle Theme ausgewählt werden. Dann wird auch das Theme der Firefox Developer Edition hell – aber immernoch angelehnt an die Entwickler-Werkzeuge.

Wer das neue Theme nicht mag, kann über über Menü → Anpassen aber auch ganz einfach auf das reguläre Firefox-Theme umschalten, dazu findet sich unten ein großer Button.

Einstellungen im Tab

Anders sehen auch die Einstellungen aus: diese befinden sich nicht länger in einem Dialog, sondern stattdessen in einem Tab. Dies kann schon lange über about:config aktiviert werden und ist in Firefox Nightly bereits seit einigen Versionen standardmäßig der Fall, nun auch in Firefox Aurora beziehungsweise seinem Nachfolger.

Firefox Developer Edition kann parallel zu Firefox gestartet werden

Die Firefox Developer Edition sieht aber nicht nur anders aus. Der wichtigste Unterschied ist, dass die Firefox Developer Edition parallel zu anderen Firefox-Versionen gestartet werden kann. Dies funktioniert aus dem einfachen Grund, dass die Firefox Developer Edition standardmäßig ein eigenes Profil verwendet.

Und wer das nicht gut findet und lieber sein gewohntes Firefox-Profil nutzen möchte, der kann dieses neue Verhalten ganz einfach in den Einstellungen deaktivieren. Oder alternativ Sync einrichten, dann stehen Chronik, Lesezeichen etc. auch mit getrennten Profilen überall zur Verfügung. Entsprechendes wird direkt bei eben angesprochener Einstellung beworben. Klickt der Nutzer den Link zum Einrichten von Sync, dann wird sogar bereits die E-Mail-Adresse aus dem Hauptprofil vorausgefüllt.

Firefox Entwickler-Werkzeuge in anderen Browsern nutzen

Mozilla hat in die Firefox Developer Edition Mozila Valence integriert. Oder besser gesagt: Valence wird beim Start automatisch heruntergeladen. Die Erweiterung erlaubt es, die Entwickler-Werkzeuge von Firefox über die Firefox WebIDE auch für das Debugging von Webseiten in Chrome für den Desktop, Chrome für Android oder Safari für iOS zu nutzen – letzteres derzeit leider nur auf OS X und Linux. Für Firefox auf Android und Firefox OS kann die WebIDE ohnehin schon genutzt werden.

Abweichende Standard-Einstellungen vom regulären Firefox

Im Vergleich zum regulären Firefox sind ein paar Standard-Einstellungen in der Firefox Developer Edition anders. So sind hier externes Debugging sowie das chrome- (meint in dem Fall die Firefox-Oberfläche) und Add-on-Debugging bereits aktiviert, außerdem ist das Entwicklerwerkzeug Ereignisabfolge zusätzlich standardmäßig aktiviert; über die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge können wie gehabt weitere Werkzeuge aktiviert und bereits aktivierte Werkzeuge deaktiviert werden.

Auch Update-Ereignisse werden im Gegensatz zur regulären Firefox-Version standardmäßig im Firefox-Menü angezeigt. Neu ist außerdem ein Button für die WebIDE. Standardmäßig wird dieser in der Navigationssymbolleiste angezeigt, kann aber auch ins Menü oder ganz aus der Oberfläche raus verschoben werden. Ebenfalls standardmäßig in der Symbolleiste ist der Button für die Entwickler-Werkzeuge.

Unterschiede in about:config

Anbei folgt eine vollständige Übersicht über die Unterschiede der about:config-Schalter zwischen der Firefox Developer Edition und dem, was bislang Firefox Aurora war:

Schalter-Name
Firefox Developer Edition
Firefox

app.feedback.baseURL
“https://input.mozilla.org/%LOCALE%/feedback/firefoxdev/%VERSION%”
“https://input.mozilla.org/%LOCALE%/feedback/%APP%/%VERSION%/”

browser.devedition.theme.enabled
true
false, ohne Wirkung

browser.devedition.theme.showCustomizeButton
true
false, ohne Wirkung

devtools.chrome.enabled
true
false

devtools.debugger.remote-enabled
true
false

devtools.theme
“dark”
“light”

devtools.timeline.enabled
true
false

devtools.webide.autoinstallFxdtAdapters
true
false

devtools.webide.widget.enabled
true
false

devtools.webide.widget.inNavbarByDefault
true
false

identity.fxaccounts.migrateToDevEdition
true
false, ohne Wirkung

Firebug 3 Alpha verfügbar

Passend zur neuen Firefox Developer Edition hat auch das Firebug-Team eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht, der beliebtesten Firefox-Erweiterung für Webentwickler.

Firefox – die einzige unabhängige Browser-Wahl

Firefox ist seit zehn Jahren die einzige unabhängige Browser-Wahl. Das Ziel von Firefox ist es, nicht die Unternehmung dahinter in den Vordergrund zu stellen, sondern den Benutzer selbst. Der Benutzer soll die Kontrolle haben und wissen, welche Daten er an Mozilla weitergibt. Bei anderen Browsern ist dies meistens unklar. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren für das offene Web kämpfen und Firefox wird dabei immer vorne mit im Rennen sein. Firefox ist die beste Wahl für alle, die vollständige Kontrolle über ihren Browser haben möchten. Diese Grundsätze findest du nun auch im offiziellen Video von Mozilla.

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Firefox wird 10 – Mozilla veröffentlicht Geburtstags-Version Firefox 33.1 – mehr Fokus auf Privatsphäre

Firefox wird zehn – am 9. November 2004 hat Firefox 1.0 das Licht der Welt erblickt. Geschenke zum Geburtstag verteilt aber Mozilla und hat mit Firefox 33.1 eine Version außer der Reihe bereitgestellt, welche noch mehr die Privatsphäre in den Vordergrund rückt.

DuckDuckGo als neue, die Privatsphäre respektierende, Suchmaschine

Mozilla steht wie kein anderer Browserhersteller für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer, DuckDuckGo besitzt einen ähnlichen Ruf im Bereich der Suchmaschinen. Was liegt also näher als DuckDuckGo direkt als Suchmaschine in Firefox zu integrieren? ‘Nichts’ hat sich Mozilla gesagt und so ist die Suchmaschine DuckDuckGo eine der Neuerungen von Firefox 33.1.

Vergessen-Button lässt Firefox die aktuellsten Surf-Spuren vergessen

Der neue Vergessen-Button erlaubt das schnelle Vergessen der aktuellsten Spuren, welche beim Surfen angefallen sind. Konkret werden nach Betätigung alle Tabs und Fenster geschlossen, kürzlich angelegte oder geänderte Cookies sowie die zuletzt angelegte Chronik gelöscht; das Ganze wahlweise der letzten fünf Minuten, der letzten zwei Stunden oder der letzten 24 Stunden.

Interaktive Einführungstour stellt Neuerungen vor

Mit Firefox 29 hat Mozilla erstmals eine Einführungstour nach dem Update auf die neue Version gestartet, welche die wichtigsten Neuerungen vorstellt. Ähnliches erwartet den Nutzer nach dem Update auf Firefox 33.1. Die Einführungstour stellt die beiden eben genannten Neuerungen vor und bietet direkt an, den Vergessen-Button in der Symbolleiste zu platzieren und DuckDuckGo als Suchmaschine auszuwählen, außerdem wird an dieser Stelle noch einmal auf den Privaten Modus aufmerksam gemacht, welcher keine Neuerung von Firefox 33.1 ist, aber sehr gut in den Zusammenhang Privatsphäre passt. Denn innerhalb der Privaten Fenster werden Chronik, Cookies oder andere Spuren gar nicht erst angelegt.

Vorbelegte Vorschaubilder für neue Nutzer und Erweiterte Kacheln

Beim Öffnen eines neuen leeren Tabs zeigt Firefox standardmäßig die Seite about:newtab und damit Vorschaubilder basierend auf der Chronik des Benutzers an, neue Nutzer sahen hier bislang vor allem viele leere Kacheln. Diese sehen stattdessen nun eine Auswahl von Mozilla ausgewählter Webseiten, von denen auch welche gesponsort sein können. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliche Einnahmen generieren und unabhängiger von den Einnahmen der Standard-Suchmaschine werden. Bislang kommt ein Großteil der Mozilla-Einnahmen durch das Suchmaschinen-Geschäft mit Google. Gesponsorte Kacheln sind deutlich als solche gekennzeichnet.

Die allermeisten der vordefinierten Kacheln verweisen allerdings auf Angebote von Mozilla selbst: Die Mitmach-Seite von Mozilla, das Mozilla-Manifest, die Downloadseite von Firefox für Android, die Add-on-Seite von Firefox, der Firefox Marketplace, das Mozilla Developer Network, die Mozilla Webmaker-Webseite, eine Seite zu Firefox Sync sowie zu den Datenschutzprinzipien von Mozilla.

Eine weitere Neuheit sind die Erweiterten Kacheln. Normalerweise werden in den Kacheln Screenshots der jeweiligen Webseite angezeigt. Bei den Erweiterten Kacheln wird stattdessen eine schönere Grafik angezeigt, welche die Webseite repräsentiert und sich bei Herüberfahren mit der Maus unter Umständen ändert. Mozilla misst dabei die Gesamtzahl der Aufrufe sowie die Anzahl der Klicks auf eine Kachel, ohne diese aber in Zusammenhang mit irgendwelchen Daten zu bringen, die einen identifizierbar machen. Wer dies nicht möchte, kann über das Zahnrad-Symbol die Klassischen Kacheln aktivieren oder auch die Kacheln komplett deaktivieren. Natürlich können einzelne Kacheln wie bisher auch über das Symbol mit dem Kreuz innerhalb der Kachel entfernt werden. Beim ersten Aufruf von about:newtab zeigt Firefox einen deutlichen Hinweis auf die neue Funktionalität an, welcher auch nachträglich über den permanent sichtbaren Link mit der Beschriftung “Über diese Seite” aufgerufen werden kann. Hierüber kommt der Nutzer auch zu einer ausführlichen Erklärung auf der Mozilla-Webseite.

DuckDuckGo auch für Android

Auch die Android-Version von Firefox hat ein Update erhalten, in welchem DuckDuckGo als Suchmaschine hinzugefügt wird.

Firefox 34 erscheint in zwei Wochen

In zwei Wochen geht es bereits weiter; am 25. November erscheint dann nämlich schon ganz planmäßig Firefox 34, welcher wieder einige interessante Neuerungen mitbringen wird.

10 Jahre Firefox – Wofür stehen Mozilla und Firefox?

Dieser Artikel wurde durch Michael Kohler verfasst. Michael ist ein Mozilla Rep aus der Schweiz und hilft Mozilla, indem er die Gemeinschaft in der Schweiz, Deutschland und Österreich mitkoordiniert. Er ist seit 2008 als Freiwilliger in der Mozilla Gemeinschaft tätig.

Was ist Mozilla?

Viele von Ihnen werden Mozilla vor allem wegen Firefox kennen. Aber wie steht’s z.B. mit Webmaker? Bugzilla? Oder der Tatsache, dass Mozilla eine gemeinnützige Stiftung und kein Profit-Unternehmen ist?

Die Mozilla Stiftung wurde im Juli 2003 gegründet und koordiniert seither das gesamte Mozilla Projekt und deren Produkte. Entstanden ist diese durch ehemalige Netscape Mitarbeiter. Über die Entstehungsgeschichte von Mozilla können Sie in der Dokumentation “Code Rush”  mehr erfahren.

Begonnen hat alles mit Firefox, doch mittlerweile entwickelt Mozilla mehr als nur Firefox. Dazu gehören Thunderbird (Gemeinschaftsprodukt), Bugzilla, Webmaker-Werkzeuge und vieles mehr. Alle diese Produkte wurden unter Anbetracht des Mozilla Manifests entwickelt und fortgeführt.

Das Web wurde innerhalb der letzten 20 Jahre zu einem wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft, daher sind wir bei Mozilla der Überzeugung, dass das Web offen und frei zugänglich sein muss. Das Internet soll das Leben von Menschen verbessern, nicht verschlechtern. Dazu gehört auch, dass jedermanns Sicherheit und Privatsphäre im Internet fundamentale Rechte sind und nicht als optional angesehen werden dürfen.

In den nächsten Jahren werden immer mehr Leute ein online-fähiges Gerät besitzen. Damit wir alle vom Internet profitieren können, ist es wichtig, dass das Internet nicht von einigen wenigen kommerziellen Firmen kontrolliert wird und wir alle dazu genötigt sind, die Produkte dieser Firmen zu verwenden, um überhaupt Zugang zum Web zu erhalten. Besonders wichtig ist es, dass “Internet-Neulinge” das Web nicht nur konsumieren, sondern dieses auch aktiv mitgestalten können.

Aus diesen Gründen setzen wir uns auch für offene Web Standards ein und reichen immer wieder neue offene Standard-Vorschläge bei den diversen Gremien (z.B. W3C) ein. Offene Standards sind aus unserer Sicht nötig für ein erfolgreiches, offenes Weiterbestehen des Webs.

Was ist Firefox?

Die erste Version von Firefox wurde am 9. November 2004 veröffentlicht. Alles Gute zum Geburtstag, Firefox! Vor Firefox hieß das Produkt Phoenix und Firebird. Diese beiden Namen wurden jedoch aus markenrechtlichen Gründen seit Februar 2004 nicht mehr verwendet.

Firefox wird heute hauptsächlich von der Mozilla Corporation, welche der Mozilla Foundation zu 100% gehört, und der Mozilla Gemeinschaft von Freiwilligen entwickelt. Wir wenden unsere Grundsätze und Mission auch bei Firefox an, daher werden auch alle Erneuerungen, welche dem gesamten Web einen Vorteil bringen, von uns spezifiziert und als Standard-Vorschlag eingereicht.

Firefox ist seit zehn Jahren die einzige unabhängige Browser-Wahl. Das Ziel von Firefox ist es, nicht die Unternehmung dahinter in den Vordergrund zu stellen, sondern den Benutzer selbst. Der Benutzer soll die Kontrolle haben und wissen, welche Daten er an Mozilla weitergibt. Bei anderen Browsern ist dies meistens unklar. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren für das offene Web kämpfen und Firefox wird dabei immer vorne mit im Rennen sein. Firefox ist die beste Wahl für alle, die vollständige Kontrolle über ihren Browser haben möchten.

Allen, die in den letzten Jahren von Firefox auf Chrome oder einen anderen Browser gewechselt sind, möchte ich eine kleine Aufgabe mit den Weg geben. Installieren Sie sich im Verlauf der nächsten Woche die aktuelle Version von Firefox und verwenden Sie diese einen Tag lang. Falls Ihnen Firefox immer noch nicht gefällt, kein Problem. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Sie viele neue Funktionen und Feinheiten entdecken werden, die das tägliche Arbeiten im Internet erleichtern. Dieselbe Aufgabe dürfen Sie natürlich sehr gerne lösen, wenn Sie Firefox noch nie verwendet haben!

Firefox 36: Update-Ereignisse im Firefox-Menü anzeigen

Firefox 36 erhält eine Neuerung, welche es ermöglicht, Update-Ereignisse direkt im Firefox-Menü darzustellen.

Ab Firefox 36 besteht die Möglichkeit, über das Firefox-Menü anzuzeigen, wenn Firefox zur Installation eines Updates neu gestartet werden muss oder die Installation eines Updates fehlgeschlagen ist. Dies kann vor allem dann hilfreich sein, wenn Silent Updates (app.update.silent) aktiviert sind und Firefox daher keine Benachrichtigung über solche Update-Ereignisse anzeigt. Um diese Neuerung zu aktivieren, muss über about:config der Schalter app.update.badge per Doppelklick auf true gesetzt werden.

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