Firefox OS erreicht Argentinien

Smartphones mit Firefox OS gibt es ab sofort auch in Argentinien. Damit vertreiben nun in 30 Ländern Mobilfunkanbieter Firefox OS.
Telefónica hat heute den Verkauf des ZTE Open II über seine Movistar-Marke in Argentinien begonnen. Argentinien ist das 30. Land, in welchem Firefox OS erhältlich ist, gemessen an den anbietenden Mobilfunkgesellschaften.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.soeren-hentzschel.at - Nachrichten aus der Welt von und um Mozilla.

Firefox: Identitätspanel wird zum Kontrollzentrum für Privatsphäre

Wer in Firefox auf das Symbol links neben der URL in der Adressleiste klickt, erhält Informationen zur Verschlüsselung und Identität der Webseite. Dieser Bereich soll ausgebaut werden und dem Nutzer künftig Optionen zur Steuerung der Privatsphäre in Zusammenhang mit der jeweiligen Webseite geben.

Mozilla plant weitere Verbesserungen, um dem Nutzer mehr Kontrolle über seine Privatsphäre zu geben. Einstiegspunkt für die geplanten Verbesserungen wird das Identitätspanel sein, welches bei Klick auf das Schloss / die Weltkugel / das Warndreieck in der Adressleiste erscheint.

So sieht das Identitätspanel derzeit aus:

Das geplante Kontrollzentrum (Wireframe, kein finales Design!):

Geplant ist, dass der Nutzer hierüber in Zukunft sofort sieht, wie häufig die jeweilige Webseite bereits besucht worden ist, sowie die Möglichkeit erhält, die Chronik dieser Webseite zu löschen. Nach dem Löschen soll dem Nutzer direkt angeboten werden, die Seite in einem sogenannten Privaten Fenster zu öffnen, in welchem keine Chronik angelegt wird.

Auch die Zugriffsrechte, welche der Webseite unter Umständen gewährt worden sind, sollen sich hierüber steuern lassen, dies betrifft unter anderem Plugins (aktiviert / deaktiviert / nachfragen), den Umgang mit Cookies oder Rechte für den Kamerazugriff oder Vollbildmodus.

Darüber hinaus soll der Tracking-Schutz, an welchem Mozilla seit geraumer Zeit arbeitet, hier integriert werden. Der Nutzer erhält die Information, wie viele Tracking-Elemente erkannt worden sind, und erlaubt die Aktivierung respektive Deaktivierung des Tracking-Schutzes.

Ebenso soll die Blockierung von Mixed Content (HTTP auf HTTPS-Webseiten) über das neue Panel gesteuert werden können.

Neu sind die hier gezeigten Features nicht, Firefox-Nutzer haben bereits all diese Informationen und Möglichkeiten. Nur der Tracking-Schutz ist noch als experimentell anzusehen und muss über eine versteckte Einstellung aktiviert werden. Allerdings vereinfacht Mozilla damit den Zugang enorm, was es für den Anwender einfacher macht, die Kontrolle über seine Privatsphäre-Einstellungen zu behalten. Vieles davon ist bislang über den Seiteninfo-Dialog von Firefox zugänglich, den vermutlich viele Nutzer überhaupt nicht kennen oder höchstens per Zufall mal drauf landen. In welcher Version das neue Kontrollzentrum Bestandteil von Firefox sein wird, steht noch nicht fest. Derzeit befindet sich die Neuerung in der Design-Phase.

Spezifikationen und Veröffentlichungstermine der Panasonic-SmartTVs mit Firefox OS

Panasonic hat die Spezifikationen sowie ungefähren Veröffentlichungstermine zahlreicher SmartTV-Modelle mit Firefox OS bekannt gegeben. Insgesamt 19 verschiedene Modelle werden in den nächsten Monaten erscheinen.

Auf der CES 2015 in Las Vegas hat Panasonic im Januar erstmals Firefox OS auf den kommenden UltraHD-Fernsehgeräten des japanischen Elektronikkonzerns gezeigt. Kürzlich folgte dann die offizielle Produktankündigung von vier SmartTV-Serien mit Firefox OS, bestehend aus insgesamt 14 Modellen. Die offizielle Panasonic-Webseite zeigt sogar 19 Modelle.

Presseankündigungen:

Spezifikationen der SmartTVs auf firefoxosdevices.org:

Noch keine Spezifikationen bekannt:

  • Panasonic VIERA CRW734 (2 Modelle)

Die folgenden Veröffentlichungstermine wurden bereits bekannt gegeben:

  • TX-55CXW704: ab April 2015
  • TX-50CXW704: ab April 2015
  • TX-40CXW704: ab April 2015
  • TX-55CXW754: ab Mitte April 2015
  • TX-60CXW754: ab Ende April 2015
  • TX-49CXW754: ab Ende April 2015
  • TX-43CXW754: ab Ende April 2015
  • TX-65CXW704: ab Ende Juni 2015
  • TX-55CXW804: ab Ende Juni 2015
  • TX-50CXW804: ab Ende Juni 2015
  • TX-40CXW804: ab Ende Juni 2015
  • TX-65CXW804: ab Ende Juli 2015
  • TX-65CRW854: ab Ende Juli 2015
  • TX-55CRW854: ab Ende Juli 2015

Beschreibung der Produkt-Serien auf der Panasonic-Webseite:

CXW684:
Ihre Suche nach 4K-Qualität beginnt hier

Eine extrahohe Auflösung, das lichtstarke Panel, ein Local-Dimming-System und raffinierte, intelligente Funktionen machen diesen wertvollen Fernseher zu einem idealen Einstieg in die Welt von 4K.

CXW704:
Eindrucksvolles 4K trifft auf benutzerfreundliche, intelligente Funktionen

Die Serie CX700 lädt Sie ein in eine Welt der Entspannung mit wunderschönen, makellosen 4K-Bildern und dem neuen, Firefox OS-basierten Home Screen.

CXW754:
Der Premium 4K-Fernseher, der gern teilt

Dieser hochmoderne Fernseher unterstützt atemberaubende 4K-Auflösung mit einer breiten Farbpalette und einem super-hellen Panel. Der Dual HD-Empfänger macht das Gerät zur optimalen Lösung, um Inhalte mit anderen Bildschirmen wie Smartphone oder Tablet zu teilen.

CXW804:
Premium 4K-Bilder treffen auf intelligente Funktionen der nächsten Generation

Mit 4K-Auflösung sowie hochmodernen und intelligenten Funktionen wie der mikrolosen Steuerung und dem kabellosen Teilen von Inhalten ist der CX800 ein echter High-End-Held.

CRW734 & CRW854:

Noch kein Inhalt auf der Webseite, nur Platzhalter.

Firefox 39+: Blockierte Downloads dennoch ausführen

Seit einigen Versionen blockiert Firefox standardmäßig Downloads, welche per SafeBrowsing-API als potentiell schädlich erkannt werden. Bislang hatte der Nutzer keine Möglichkeit, den Download auf eigene Verantwortung dennoch auszuführen. Diese Möglichkeit rüstet Mozilla nun nach.

Zur Sicherheit seiner Nutzer prüft Firefox seit einigen Versionen nicht nur Webseiten per SafeBrowsing-API auf Gefahr, sondern auch Downloads und blockiert diese gegebenenfalls. Während der Schutz der Nutzer unbestritten im Interesse der Nutzer sein dürfte, so wurde von einigen kritisiert, dass bisher keine Möglichkeit bestand, einen blockierten Download dennoch auszuführen. Wer also einen blockierten Download auf eigene Gefahr öffnen wollte, der konnte sein Interesse nicht durchsetzen, ohne das Sicherheitsfeature komplett zu deaktivieren.

Mozilla hat nun nachgebessert und gibt dem Nutzer wieder mehr Kontrolle über seine Downloads. Ab Firefox 39 kann per Kontextmenü-Eintrag die blockierte Datei im Downloads-Panel der Download zur Ausführung freigegeben werden. Bevor dies geschieht, muss der Nutzer allerdings die Freigabe noch einmal ausdrücklich bestätigen.

Auch wenn es sich dabei um eine auf den ersten Blick nur kleine Verbesserung handelt, kann dies eine Verbesserung mit großer Auswirkung sein, denn es dürfte einige Nutzer geben, die grundsätzlich mit dem Schutz und der positiven Absicht einverstanden sind, aber eben im Zweifel selbst die Entscheidung treffen wollen. Eine solche simple Möglichkeit kann daher den Unterschied zwischen Aktivierung und Deaktivierung des kompletten Schutzes ausmachen.

Mozilla aktiviert pluginfreie Flash-Wiedergabe für IMDb in Firefox Nightly

Knapp einen Monat nach der Aktivierung von Shumway für Produktvideos von Amazon aktiviert Mozilla die pluginfreie Flash-Wiedergabe nun auch für die Internet Movie Database IMDb in Firefox Nightly.

Shumway ist eine von Mozilla entwickelte und plattformunabhängige Open Source Laufzeit-Umgebung für Flash-Inhalte, welche komplett auf Webtechnologien basiert. Damit wird die Wiedergabe von Flash-Inhalten ohne Adobe Flash Player möglich. Im Februar wurde Shumway für die Flash-Wiedergabe standardmäßig in der Nightly-Version von Firefox für Amazon Produktvideos aktiviert. Nun wurde die Unterstützung um die Internet Movie Database (IMDb) erweitert.

Dass Shumway anstelle des Adobe Flash Players aktiv ist, erkennt man am Shumway-Schriftzug auf rotem Hintergrund in der rechten, oberen Ecke des Videos.

MWC 2015: ZTE stellt LTE-Smartphone ZTE Open L mit Firefox OS 2.2 vor

ZTE hat auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona das ZTE Open L vorgestellt, ein LTE-fähiges Smartphone mit Firefox OS 2.2.

Das ZTE Open L ist das vierte Smartphone von ZTE, welches mit Mozillas Betriebssystem Firefox OS läuft, und davon das erste, welches LTE-fähig ist. Angetrieben wird das ZTE Open L von einem Qualcomm Snapdragon 210 SoC (ARMv7 Cortex A7), Modell MSM8909, bestehend aus einer 1,1 GHz Quadcore CPU und Qualcomm Adreno 304 GPU. Die Bildschirmdiagonale beträgt 5,0 Zoll, Firefox OS ist in Version 2.2 vorinstalliert.

ZTE Open L

Mozilla ersetzt Google Geolocation Service durch eigenen Dienst in Firefox

Für die Positionsbestimmung auf Webseiten greift Firefox bislang standardmäßig auf die Geolocation-API von Google zurück. Mit dem Mozilla Location Service (MLS) bietet Mozilla seit einiger Zeit eine Alternative an, deren Daten durch die Community erhoben werden. Die Mozilla-eigene Lösung soll die von Google nun ersetzen, eine Partnerschaft mit Combain Mobile AB für bessere Ergebnisse sorgen.

Nach der Standard-Suchmaschine wird Google auch als Dienstleister für den Geolocation-Service in Firefox abgelöst. Wann dies in der Beta- sowie in der finalen Version der Fall sein wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, in der Nightly-Version sowie in der Firefox Developer Edition wurde der Wechsel bereits vollzogen. Im ursprünglichen Ticket zum Wechsel war davon die Rede, dass der entsprechende Vertrag mit Google am 30. April ausläuft, kurz darauf wurde der Wechsel ohne weitere Angaben verschoben und der Dienstleister codeseitig so implementiert, dass Nightly und Developer Edition den Mozilla-Dienst nutzen, während Beta und Stable zunächst noch weiter Google einsetzen. In jedem Fall ist der Anfang damit gemacht und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch in den anderen Release-Kanälen der Mozilla Location Service anstelle des Google-Dienstes zum Einsatz kommt.

Wer zur Verbesserung der Daten beitragen möchte, der installiert sich am besten den Mozilla Stumbler auf sein Android-Smartphone. Der Mozilla Stumbler ist ein Open Source-Scanner, welcher GPS-Daten für den Mozilla Location Service sammelt. Dabei stolpert der Stumbler – daher auch der Name – im Hintergrund über WLAN-Netzwerke und Mobilfunkmasten, anhand derer Positionsdaten ermittelt werden. Hierfür muss man nichts weiter tun als sein Smartphone eingeschaltet zu haben, es kann wie gewohnt genutzt werden. Seit Version 35 besitzt außerdem auch Firefox für Android eine Stumbling-Funktion direkt integriert, diese muss allerdings zunächst von Hand aktiviert werden.

Darüber hinaus hat Combain Mobile AB eine Partnerschaft mit Mozilla bekannt gegeben. Combain wird einen Fallback Service für den Mozilla Location Service bereitstellen, welcher es Mozilla erlaubt, Positionsanfragen weiterzuleiten, wenn die Daten von Mozilla nicht genau genug sind, um so dem Anwender eine exaktere Position mitteilen zu können. Combain und Mozilla wollen ihre gesammelten Standortdaten außerdem miteinander teilen. Mozilla arbeitet auch schon seit einiger Zeit mit dem OpenCellID-Projekt zusammen.

Firefox 39: Inspektor erhält Drag-and-Drop-Funktion zum Verschieben von HTML-Elementen

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox 39 erhalten ein praktisches neues Feature, welches die Umsortierung von HTML-Elementen via Drag and Drop erlaubt.

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox besitzen viele praktische Funktionen, um das Aussehen von Webseiten direkt im Browser verändern und damit Veränderungen einfach testen zu können. Auch das HTML-Markup kann in der Form verändert werden, dass man HTML an beliebigen Stellen hinzufügen und entfernen kann. Bisher nicht, aber ab Firefox 39 möglich ist die Umsortierung von HTML-Elementen via Drag and Drop. Dazu wählt man in der Markup-Ansicht des Inspektors das zu verschiebende Element aus, lässt dieses kurz gedrückt und kann es dann an eine beliebige andere Stelle verschieben.

MWC 2015: Mozilla, KDDI, LG U+, Telefónica und Verizon arbeiten gemeinsam an neuer Kategorie von Mobiltelefonen

Mozilla hat im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona bekannt gegeben, gemeinsam mit KDDI, LG U+, Telefónica und Verizon Wireless an einer neuen Kategorie einfach zu bedienender Mobiltelefone zu arbeiten, die ab 2016 erscheinen sollen, darunter nicht nur Touchscreen-Modelle, sondern auch Klapp- und Slider-Modelle.

Mozilla, KDDI, LG U+, Telefónica und Verizon Wireless haben eine gemeinsame Initiative mit dem Ziel angekündigt, intuitivere und einfacher zu bedienende Mobiltelefone auf Basis von Firefox OS zu entwickeln. Ohne bereits zu sehr in Details zu gehen, ist von einer Veröffentlichung solcher Geräte verschiedener Formfaktoren ab 2016 die Rede – dabei werden ausdrücklich nicht nur Touchscreen-Modellen, sondern auch Klapp- sowie Slider-Modelle genannt.

MWC 2015: Orange bringt Firefox OS in 13 weitere Länder

Mozilla hat im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona Orange als weiteren Partner bekannt gegeben. Orange wird Firefox OS in 13 weitere Länder bringen. In Afrika sowie im Nahen Osten wird man das von Alcatel One Touch gefertigte Orange Klif vertreiben.

Mit Orange hat Mozilla einen weiteren namhaften Partner für Firefox OS gewinnen können, welcher Firefox OS ab dem zweiten Quartal in 13 weitere Länder bringen wird, nämlich nach Ägypten, Senegal, Tunesien, Kamerun, Botswana, Madagaskar, Mali, Côte d’Ivoire, Jordanien, Niger, Kenia, Mauritius sowie Vanuatu. Dort wird das neue Smartphone Orange Klif einschließlich Daten-, Voice- und SMS-Paket für umgerechnet unter 35 Euro zu haben sein. Das Klif ist ein weiteres Smartphone von Alcatel One Touch, welches exklusiv für Orange gefertigt wird.

Beim Orange Klif handelt es sich um ein 3G-Smartphone mit Dual-SIM-Fähigkeit und 2-Megapixel-Kamera. Es handelt sich dabei außerdem um das erste Firefox OS-Smartphone mit einer MediaTek-CPU.

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