Mozilla Persona wird am 30. November 2016 abgeschaltet

Persona ist der Name eines Anmelde-Systems von Mozilla, welches Webseitenbetreiber ganz einfach in ihre bestehende Webseite integrieren können. Im Sommer 2011 erstmals eingeführt, hat Mozilla das Projekt vor zwei Jahren in die Hände der Community übergeben. Nun hat Mozilla das endgültige Aus von Persona verkündet.

Im Juli 2011 hatte Mozilla mit BrowserID, wie Persona damals noch hieß, ein dezentrales Authentifizierungssystem vorgestellt. Die Idee hinter BrowserID war es, einen sicheren und einfachen Weg sowohl für Endanwender als auch Entwickler bereitzustellen, um sich auf Webseiten einzuloggen.

Mozilla ist es mit Persona nicht gelungen, die erhoffte Masse zu erreichen. So wurde im März 2014 schließlich die Depriorisierung des Projekts und Übergabe der Verantwortung an die Community bekannt gegeben. Im Oktober 2014 hatte Mozilla eine weitere Bereitstellung von Infrastruktur und Gewährleistung der Sicherheit für 2015 zugesichert, eine Unterstützung darüber hinaus aber bereits unter anderem unter die Voraussetzung gestellt, dass es einen Wachstum an Nutzern gibt.  Sollte diese Entwicklung bis Juni 2015 nicht stattfinden und es auch keinen Plan für die Zukunft geben, sollte Persona am 30. Juni 2016 abgeschaltet werden. Dazu kam, dass sich Mozilla Persona und die später eingeführten Firefox Accounts als vollwertiges Login-System weiter auseinander entwickelt haben und beide Projekte nicht voneinander profitieren konnten.

Nun ist das Jahr 2016 angebrochen, die Nutzerzahlen von Persona sind sinkend und nicht steigend. So kam es, wie es kommen musste: Mozilla hat die Abschaltung von Persona angekündigt. Am 30. November 2016 wird Mozilla den Stecker ziehen. Die Domain persona.org wird aus Sicherheitsgründen weiterhin in Besitz von Mozilla bleiben, alle gespeicherten Nutzerdaten werden dann von den Mozilla-Servern gelöscht werden.

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Firefox 46 für Android: Neue vordefinierte Vorschaukacheln

Firefox 46 für Android erhält neue vordefinierte Vorschaukacheln für den Startbildschirm. Dabei handelt es sich um die fünf weltweit am häufigsten besuchten Webseiten gemäß Alexa.

Der Startbildschirm von Firefox für Android zeigt ähnlich wie Firefox für den Desktop auf der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, eine gewisse Anzahl an Vorschaubildern von Webseiten an. Neue Nutzer sehen hier bereits vordefinierte Kacheln, alle anderen sehen an dieser Stelle die meistbesuchten Seiten basierend auf der Browserchronik des Nutzers.

Nachdem die Kachel für den Firefox Marketplace in Firefox 44 entfernt worden ist und es daher nur noch drei vordefinierte Kacheln plus drei leere Kacheln gab, hat Mozilla die Auswahl der Kacheln komplett erneuert und zeigt hier nun die fünf weltweit am häufigsten besuchten Webseiten (ausgenommen Suchmaschinen) gemäß Alexa an. Dabei handelt es sich um Facebook, YouTube, Amazon, Wikipedia sowie Twitter.

Die Kacheln werden bei Nutzung von Firefox durch besuchte Webseiten ersetzt, so dass wirklich nur neue Nutzer die vordefinierten Kacheln überhaupt zu Gesicht bekommen. Diese können aber auch direkt gelöscht oder durch andere Webseiten ersetzt werden, indem die entsprechende Option nach einem langen Druck auf eine Kachel ausgewählt wird.

Firefox 46 für Android Kachelnhttps://www.soeren-hentzschel.at/wp-content/uploads/2016/01/firefox-46-a... 768w" sizes=" 500px) 100vw, 500px" />

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Firefox Nightly: Verbesserte Tracking-Einstellungen, Ausnahmliste

Firefox besitzt seit Version 42 einen integrierten Tracking-Schutz im privaten Modus. Dieser soll in Zukunft auch für reguläre Browsersitzungen zugänglich gemacht werden. Mozilla hat die diesbezüglichen Einstellungen nun verbessert und erlaubt über die Einstellungen auch die Verwaltung von Ausnahmen.

Der seit Firefox 42 in Firefox integrierte und für den privaten Modus standardmäßig aktivierte Tracking-Schutz kann über eine Änderung in about:config bereits auch für reguläre Browsersitzungen genutzt werden. Wer eine Nightly-Version von Firefox 46 nutzt, kann über about:config (privacy.trackingprotection.ui.enabled) auch eine sichtbare Option in den Einstellungen von Firefox aktivieren.

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In der noch heute erscheinenden Nightly-Version hat Mozilla die Tracking-Einstellungen überarbeitet, so dass sie klarer und weniger verwirrend sind. Statt jeweils eigener Checkboxen für den privaten Modus und reguläre Browsersitzungen gibt es nun eine einzelne Einstellung mit den drei Optionen „Immer“, „Nur in privaten Fenstern“ sowie „Nie“. Die Do-Not-Track-Einstellung wurde hiervon klarer abgegrenzt.

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Außerdem können hier nun bereits gestattete Ausnahmen zentral zurückgezogen werden. Der entsprechende Button befindet sich direkt über dem Button zum Ändern der zu verwendenden Blockieliste.

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Ob sich die Tracking-Einstellungen genau so oder anders in einer finalen Version zeigen werden, bleibt wie immer bei Neuerungen in der Nightly-Version abzuwarten, in diesem Fall jedoch besonders, denn wenn man einen Blick auf die Titel der Tickets in Mozillas Bugtracker wirft, welche diese Änderungen zum Inhalt haben, fällt bei all diesen das Wort „Experiment“ am Anfang auf. Auch ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, für welche Firefox-Version dies geplant ist. Die sichtbaren Einstellungen abzüglich des Tracking-Schutzes für den privaten Modus sind derzeit per Code auf Nightly-Versionen limitiert.

Update 18.01.2016

Die sichtbaren Einstellungen sind nun standardmäßig sichtbar und das in allen Release-Kanälen. Die bisherige Einstellung browser.polaris.enabled gibt es nicht mehr.

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Mozilla entfernt WebRuntime (WebRT) aus Firefox für Desktop & Android

Mittels WebRuntime (WebRT) können Web-Apps auf dem Desktop oder auf Android installiert und genutzt werden, als wären es native Anwendungen. Nachdem sich dieses Konzept nicht durchsetzen konnte, plant Mozilla nun die Entfernung aus Firefox.

WebRT, namentlich nicht zu verwechseln mit der Kommunikationstechnologie WebRTC, steht für WebRuntime und ermöglicht die Ausführung von Web-Apps auf Windows, OS X, Linux und Android. Einmal über Firefox installiert, integrieren sich diese in die entsprechende Plattform als wären es native Apps, beispielsweise unter Windows mit Eintrag im Startmenü und in der Systemsteuerung unter den installierten Programmen. Installiert werden können diese beispielsweise über den Firefox Marketplace, der nicht nur Apps für Firefox OS bereitstellt.

Ursprünglich 2011 von den ehemaligen Mozilla Labs eingeführt, seit 2012 vom Desktop-Firefox und seit 2013 vom Android-Firefox unterstützt, wurden von Mozilla seit dem so gut wie keine Ressourcen mehr in WebRT investiert. Um die Web-Apps so zu verbessern, dass sie eine wirklich gute User Experience bieten, müssten allerdings nennenswert Ressourcen in das Projekt gesteckt werden, was aber nicht geplant ist. Stattdessen soll die WebRuntime vollständig aus Firefox entfernt werden ([1], [2]).

Ab welcher Firefox-Version die WebRuntime nicht mehr unterstützt wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Zumindest befindet sich bereits ab Firefox 44 keine Verknüpfung zum Firefox Marketplace mehr in der Menüleiste, den optionalen Schaltflächen für die Symbolleisten respektive das Firefox-Menü sowie auf about:home ([1], [2], [3]).

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Add-on Stylish funktioniert nicht in Firefox 46 Nightly? Lösung!

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 46, die außerdem das Add-on Stylish nutzen, werden unter Umständen nach der Installation des heutigen Firefox-Builds festgestellt haben, dass Stylish nicht mehr funktioniert. Wer nicht auf ein Update warten will, kann das Problem bis dahin selbst lösen.

Stylish ist ein beliebtes Add-on für Firefox mit über einer halben Million Nutzern, welches es erlaubt, Webseiten oder Firefox selbst per CSS nach eigenen Wünschen anzupassen. Mit der heute erschienenen Nightly-Version von Firefox 46 funktioniert Stylish allerdings nicht mehr. Grund für die Nicht-Funktionalität ist die Verwendung sogenannter Array Comprehensions in Stylish. Dabei handelt es sich um einen Nicht-Standard, der in der verwendten Form ab Firefox 46 nicht mehr verwendet werden kann.

Man kann davon ausgehen, dass es ein Update für Stylish geben wird. Wer aber nicht darauf warten will, weil so viele überlebenswichtige Anpassungen vorgenommen worden sind, kann Stylish bis dahin selbst wieder reparieren.

Zunächst muss die Add-on-Datei entpackt werden. Add-on-Dateien für Firefox sind gewöhnliche ZIP-Archive mit der Dateiendung .xpi. Im Unterverzeichnis components befindet sich eine Datei mit dem Namen stylishStyle.js. Diese muss geöffnet werden. Anschließend wird die folgende Code-Stelle gesucht:

components/stylishStyle.js

return [toHexString(hash.charCodeAt(i)) for (i in hash)].join("");

Diese wird durch folgenden Code ersetzt:

components/stylishStyle.js

return Array.from(hash, (c, i) => toHexString(hash.charCodeAt(i))).join("");

Anschließend das Add-on neu als ZIP-Archiv mit der Dateiendung .xpi packen und in Firefox installieren. Stylish funktioniert wieder. Eventuell muss die Signaturpflicht zur Installation über about:config zuvor deaktiviert werden (xpinstall.signatures.required) oder man signiert die angepasste Version (dann muss auch die ID des Add-ons in der Datei install.rdf geändert werden) – oder man wartet einfach auf das offizielle Update von Stylish. :)

Update 17.01.2016

Ab Stylish 2.0.5b1 ist dieser Workaround nicht länger notwendig.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 43.0.4

Mit der Veröffentlichung von Firefox 43.0.4 behebt Mozilla diverse Probleme. Unter anderem erlaubt Mozilla mit dem Update temporär wieder SHA-1-Zertifikate. Außerdem wird ein zweites Hotfix-Add-on für Firefox 43 verteilt, welches den in Firefox 43.0.3 eingeführten YouTube-Workaround rückgängig macht.

Firefox 43.0.4

Nachdem das Update auf Firefox 43.0.3 die letzten Tage auf Grund des G Data-Problems deaktiviert war, hat Mozilla nun Firefox 43.0.4 veröffentlicht und die Updates wieder aktiviert. Mit Firefox 43.0.4 sollten die Abstürze auch unabhängig von den Signatur-Updates für die Software von G Data nicht mehr auftreten.

Seit dem 1. Januar 2016 akzeptierte Firefox 43 keine SHA-1-Zertifikate mehr, wenn diese nach dem 1. Januar 2016 ausgestellt worden sind. Normalerweise sollte dies kein all zu großes Problem sein, doch führte dies dazu, dass einige Nutzer seit dem überhaupt keine Seiten mehr über HTTPS aufrufen konnten. Schuld hieran konnten beispielsweise Schadsoftware oder auch sogenannte „Sicherheitssoftware“ sein, welche in allerbester Schadsoftware-Manier in den HTTPS-Verkehr eingreift, wie es leider mittlerweile üblich zu sein scheint. Wird hierfür ein SHA-1-Zertifikat verwendet (die Ironie ist unverkennbar, wenn „Sicherheitssoftware“ dafür das unsichere SHA-1 verwendet), legte dies den kompletten HTTPS-Verkehr lahm. In Firefox 43.0.4 hat Mozilla nun die SHA-1-Unterstützung temporär wieder aktiviert, bis man ein genaueres Bild darüber hat, wie viele Nutzer davon betroffen sind.

Darüber hinaus behebt das Update noch ein Linux-spezifisches Problem in Mehr-Nutzer-Umgebungen, wo unter Umständen das temporäre Downloadverzeichnis nicht korrekt angelegt werden konnte.

Zweites Hotfix-Add-on für Firefox 43

Firefox 43.0.3 hat an YouTube einen manipulierten User-Agent ausgeliefert, damit sich Firefox 43 auf YouTube als Firefox 42 ausgibt. Grund hierfür waren Änderungen auf YouTube, welche dafür sorgten, dass ein Teil der Firefox-Nutzer nur noch Videos niedriger Qualität erhielt, und Google nicht interessiert war, das Problem zeitnah zu beheben. Da dieser Workaround nicht länger notwendig ist, deaktiviert Mozilla diesen per Hotfix-Add-on.

Update 09.01.2016

Mozilla wird für Firefox 43 noch ein drittes Hotfix-Add-on ausliefern, welches den SafeBrowsing-Schutz wieder aktiviert. Dieser wurde in Firefox 43 versehentlich deaktiviert.

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CES 2016: Panasonic stellt weltweit erste Ultra HD Premium-Fernseher mit Firefox OS 2.5 vor

Panasonic hat im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine neue, aus zwei Modellen bestehende Geräte-Serie von SmartTVs mit Firefox OS vorgestellt. Diese laufen mit dem neuen Firefox OS 2.5, bringen damit auch Firefox Sync auf den Fernseher und sind die weltweit ersten Fernseher, die mit der neuen Ultra HD Premium-Zertifizierung der UHD Alliance auf den Markt kommen.

Panasonic VIERA DXW904

Bild

Markteinführung:bald…

Firefox OS Version:
Firefox OS 2.5

Weitere Informationen

Panasonic hat auf der Consumer Electronics Show (CES) 2016 die neue Geräteserie VIERA DXW904 vorgestellt. Bei den beiden Fernsehern handelt es sich um die weltweit ersten mit Ultra HD Premium-Zertifizierung der UHD Alliance.

Ultra HD Premium-Fernseher zeichnen sich neben dem offensichtlichen Merkmal der Ultra HD-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel) durch weitere Merkmale wie eine Farbtiefe von mindestens 10 Bit (wie von UHD Blu-rays unterstützt wird), einem Farbraum nach BT.2020-Standard und durch die Unterstützung von High Dynamic Range (HDR) aus. Dabei garantiert dieses Siegel eine Helligkeit von mindestens 1.000 cd/m² sowie einen Schwarzwert niedriger als 0,05 cd/m².

Während die vorherigen sechs Geräte-Serien von Panasonic mit Firefox OS, bestehend aus 19 Modellen, von Firefox OS 2.1 betrieben wurden, laufen die neuen Geräte mit Firefox OS 2.5. Dies bringt unter anderem Firefox Sync auf den Fernseher zur Synchronisation der Chronik und Lesezeichen mit anderen Geräten, außerdem wird es möglich sein, Inhalte über Firefox für Android auf den Fernseher zu übertragen. Mit Vimeo, iHeartRadio, Atari, AOL, Giphy und Hubii hat Mozilla neue Content-Partner vorgestellt.

Die beiden neuen SmartTVs besitzen eine Bildschirmdiagonale von 58 respektive 65 Zoll und sollen noch im Frühjahr erscheinen. Eine unverbindliche Preisempfehlung steht noch nicht fest.

Firefox OS 2.5 auf Panasonic SmartTVhttps://www.soeren-hentzschel.at/wp-content/uploads/2016/01/1.home_-768x... 768w" sizes=" 500px) 100vw, 500px" />

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Link zum Original-Video

Weitere Informationen

Panasonic: Weltneuheit: Panasonic präsentiert ersten Ultra HD Premium TV
Mozilla: Consumer Electronics Show 2016: Panasonic stellt UHD Fernseher mit Firefox OS vor

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Firefox-Tipp: Gespeicherten Login per Kontextmenü auswählen

Firefox besitzt seit Version 42 ein kleines, aber feines Features, welches das Ausfüllen von Login-Feldern vereinfacht, wenn mehr als ein Login für die entsprechende Webseite gespeichert ist.

Das Speichern von Passwörtern ist ein praktisches Feature. Wenn jedoch mehr als ein Login für eine Webseite gespeichert ist, kann Firefox das Feld für den Benutzernamen unter Umständen nicht automatisch mit den gewünschten Zugangsdaten ausfüllen, da nicht klar ist, welche denn überhaupt gewünscht sind. Seit Firefox 42 gibt es eine kleine Verbesserung, welche den Umgang in dem Fall einfacher macht: per Rechtsklick in das Feld für den Benutzernamen kann der gewünschte Benutzername ausgewählt werden, das Passwort-Feld wird dann entsprechend befüllt.

Login Kontextmenühttps://www.soeren-hentzschel.at/wp-content/uploads/2016/01/login-kontex... 768w, https://www.soeren-hentzschel.at/wp-content/uploads/2016/01/login-kontex... 1528w" sizes=" 422px) 100vw, 422px" />

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Mozilla veröffentlicht Firefox 1.3 für Apple iOS, unterstützt Passwort-Manager

Mozilla hat Firefox 1.3 für iOS veröffentlicht. Neben Stabilitätsverbesserungen und Bugfixes bringt die neue Version auch zwei neue Features.

Das neue Jahr beginnt mit einer neuen Firefox-Version für das iPhone, iPad sowie den iPod touch. Firefox 1.3 für Apple iOS bringt neben Fehlerbehebungen zwei neue Features mit. So können ab sofort Drittanbieter-Passwortmanager auch in Firefox genutzt werden, außerdem kann nun die Desktop-Version einer Webseite angefordert werden, sofern es eine gibt.

Vorausgesetzt wird iOS 8.2 oder höher, für den vollen Funktionsumfang muss iOS in Version 9.0 oder höher installiert sein.

Download Mozilla Firefox 1.3 für Apple iOS

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Mehr Sicherheit: Mozilla aktiviert W^X in Firefox 46 Nightly

Mit W^X (Write XOR Execute) hat Mozilla eine aus OpenBSD bekannte Änderung der Speicherverwaltung der JavaScript-Engine in der Nightly-Version von Firefox 46 aktiviert, welche Firefox sicherer machen soll. Mit W^X sind Speicherbereiche immer nur entweder beschreibbar oder ausführbar, aber nie beides gleichzeitig.

Mozilla hat W^X (Write XOR Execute) in der Nightly-Version von Firefox 46 für JIT-Code aktiviert. Die meisten JIT-Compiler, inklusive derer von Chrome, Safari und bisher auch Firefox, allokieren Speicher mit Berechtigungen zum Lesen, Schreiben sowie Ausführen. Die Engine kann auf diese Weise ohne Performance-Overhead den Code beispielsweise zu Caching-Zwecken zur Laufzeit patchen. Das macht es einfacher, bestimmte Fehler auszunutzen, was letztlich ein Sicherheitsproblem ist. Mit W^X besitzt JIT-Code standardmäßig keine Schreibrechte. Wenn JIT-Code zur Laufzeit gepatcht werden muss, werden Schnittstellen des jeweiligen Betriebssystems genutzt, um die notwendigen Teilbereiche des Codes zunächst beschreibbar und anschließed wieder nur lesbar zu machen.

Dieser zusätzliche Sicherheitsgewinn geht auf Kosten der Leistung. Nach Mozillas Performance-Optimierungen in den letzten Monaten und einem jetzt nur noch geringen Performance-Overhead wurde W^X  nun standardmäßig aktiviert.

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