Gerücht: Neues Betriebssystem von Xiaomi basiert auf Firefox OS

Xiaomi ist ein noch junger, aber sehr stark wachsender Smartphone-Hersteller aus China, dessen Smartphones das auf Android basierende MIUI einsetzen. Seit einigen Monaten arbeitet man an einem neuen Betriebssystem, welches aktuellen Gerüchten zufolge auf Firefox OS basieren soll.

Xiaomi wurde erst 2010 gegründet, gilt aber bereits seit einem Jahr als Marktführer in China und war im dritten Quartal 2014 weltweit drittgrößter Smartphone-Hersteller. Spezialisiert ist Xiaomi auf günstige High End Smartphones. Auf diesen läuft MIUI, eine auf Android basierende Firmware.

Seit einigen Monaten arbeitet Xiaomi nun an einem eigenen Betriebssystem, MiOS. Wie chinesische Medien derzeit berichten, soll dieses auf Firefox OS basieren. Auch wenn diese Meldung bislang weder bestätigt noch dementiert wurde, so sind in den letzten Monaten beinahe alle Google-Dienste aus der chinesischen MIUI-Version entfernt worden, außerdem wurde Xiaomi bereits im September von Mozilla als neuer Partner für Firefox OS angekündigt. (Quelle: wantchinatimes.com via: Dietrich Ayala/Mozilla).

Mozilla berichtet über Fortschritte an neuem Video-Codec Daala

Mit Daala arbeiten Mozilla und die Xiph.org Foundation an einem Video-Codec der neuen Generation, welcher frei von Lizenzgebühren sein wird. Mozilla und Xiph haben nun ein Status-Update zu den Entwicklungen des vergangenen Jahres veröffentlicht.

Christopher Montgomery, Erfinder des Ogg-Containerformats und Vorbis-Audiocodecs sowie Gründer der Xiph.org Foundation und seit Oktober 2013 im Dienst von Mozilla, bezeichnet Daala als Codec der nächsten Generation und erklärt, dass aktuelle Codecs, auch Googles VP9, lediglich inkrementelle Verbesserungen des 25 Jahre alten H.261 seien. Dabei würden zwar noch Verbesserungen mit relativ geringem Risiko erzielt werden können, allerdings steige die für die Verbesserungen benötigte Rechenleistung exponentiell. Mit Daala wagt man ein neues Codec-Design und setzt zahlreiche neuartige Techniken ein. Daala soll andere Codecs aber nicht nur technisch übertreffen, sondern zudem auch frei von Patenten sein und ohne Lizenzgebühren genutzt werden können. In einem aktuellen Blog-Eintrag schreibt Mozilla Research über die Fortschritte am neuen Video-Codec Daala im Jahr 2014.

Demnach habe das Daala-Team in diesem Jahr viel Aufwand in die Verbesserung von Standbildern investiert sowie in die Erstellung von Werkzeugen, um die Performance im Vergleich zu anderen Codecs zu evaluieren. Auch die Video-Performance habe man stark verbessern können.

Man habe den Fokus auf Standbilder gelegt, da dies eine Untermenge der Arbeit sei, die für einen Videocodec benötigt werde, und es ein Bereich sei, in welchem die Forschung seit H.264 stagniere. Außerdem mache die Architektur von Daala die Codierung von Standbildern zu einem der schwieriger zu lösenden Probleme. Aus diesen Gründen sei es ein frühes Ziel, andere Codecs in diesem Bereich zu übertreffen. Auch die Xiph.org Foundation hat einen Blog-Eintrag zum Fortschritt veröffentlicht, in welchem mehr auf technische Details und Messergebnisse zu den Fortschritten des letzten Jahres eingegangen wird. Außerdem findet sich hier ein Werkzeug, welches optische Vergleiche zwischen Daala-Standbildern und VP8-, VP9-, JPEG-, H.264- und HEVC-Bildern sowie dem Originalbild erlaubt.

Fire E: Alcatel One Touch verteilt Firefox OS 2.0 und Firefox Hello

Ein Geschenk zur Bescherung gab es auch von Alcatel One Touch für das Fire E Smartphone – seit gestern wird Firefox OS 2.0 per FOTA-Update verteilt. Außerdem mit dem Update dabei: Firefox Hello, ein WebRTC-Messenger von Mozilla und Telefónica.

Besitzer eines Alcatel One Touch Fire E dürfen sich seit Heiligabend über ein Update auf Firefox OS 2.0 freuen. Damit wird Firefox OS 1.4 übersprungen, nachdem bislang Firefox OS 1.3 auf den Geräten lief.

Nach dem Update findet sich mit Firefox Hello außerdem eine neue App auf dem Smartphone, welche von Mozilla gemeinsam mit der Telefónica-Tochter Tokbox entwickelt worden ist. Firefox Hello ist ein WebRTC-Messenger und erlaubt die Kommunikation mit anderen Nutzern, entweder Video plus Audio oder nur Audio, wahlweise über die Telefonnummer oder über den Firefox Account, welcher ebenfalls für Find My Device benötigt wird oder für die Synchronisation der Browserdaten in Firefox für den Desktop sowie in Firefox für Android.

KDDI Fx0: Transparentes High End Smartphone mit Firefox OS

Das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI hat heute erwartungsgemäß auf einer Pressekonferenz sein erstes Smartphone mit Firefox OS präsentiert. Beim Fx0 handelt es sich um ein High End Smartphone für den japanischen Markt, welches auch optisch aufzufallen weiß: das Gehäuse des Smartphones ist transparent.

KDDI hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz sein Firefox OS Smartphone Fx0 vorgestellt. Dieses wird ab dem 25. Dezember in Japan über die Marke au in den Verkauf gehen.

Detaillierte Spezifikationen wurden noch keine veröffentlicht. Unterstützung für NFC, LTE und WebRTC wurden aber bestätigt, letzteres bestätigt gleichzeitig Firefox OS 2.0 als Betriebssystem-Version. Außerdem bestätigt sind eine Quad Core CPU und HD-Auflösung. Der auf den Bildern zu sehende Akku bestätigt außerdem LG als Hersteller. Voraussichtliche detaillierte Spezifikationen wurden Anfang des Monats auf diesem Blog veröffentlicht.

Besondere Erwähnung muss aber nicht nur die Tatsache finden, dass es sich beim Fx0 um das technisch bislang hochwertigste Smartphone mit Firefox OS handelt, sondern auch das Aussehen: Das vom bekannten japanischen Designer Tokujin Yoshioka entworfene Smartphone besitzt ein transparentes Gehäuse – um die Offenheit, Freiheit und Transparenz zum Ausdruck zu bringen, für die Mozilla und Firefox OS stehen, wie es heißt.

 

Firefox 35+: Adobe Flash Protected Mode direkt in Firefox deaktivieren

Wenn es in Firefox zu Abstürzen des Adobe Flash-Plugins kommt, dann ist erfahrungsgemäß häufig der Protected Mode von Adobe Flash involviert. Ab Version 35 erhält Firefox eine neue Einstellung, um den Protected Mode innerhalb von Firefox zu deaktivieren. Außerdem testet Mozilla derzeit in der Beta-Version die standardmäßige Deaktivierung des Protected Mode.

Protected Mode in Firefox 35+ deaktivieren

Wer Probleme mit Abstürzen des Adobe Flash-Plugins in Firefox hat, der wird häufig den Tipp bekommen, den Protected Mode des Plugins zu deaktivieren. Adobe Flash läuft im sogenannten Protected Mode auf Windows Vista und höher, nicht auf Windows XP. Statt wie bisher eine Konfigurationsdatei von Flash auf dem System suchen und bearbeiten zu müssen, kann ab Firefox 35 der Protected Mode auch direkt in Firefox deaktiviert werden, dazu muss über about:config der Schalter dom.ipc.plugins.flash.disable-protected-mode auf true gesetzt werden. Auf Windows 8 funktioniert dies allerdings noch nicht.

Update 25.12.2014: Mit Erscheinen der heutigen Nightly-Version sollte der neue Schalter auch unter Windows 8 funktionieren.

Mozilla testet deaktivierten Protected Mode in Betaversion

Per Telemetrie-Experiment testet Mozilla derzeit den standardmäßig deaktivierten Protected Mode für zehn Prozent der Firefox Beta-Nutzer auf Windows. Damit möchte Mozilla Zahlen darüber erhalten, inwiefern der Protected Mode die Absturzrate des Firefox-Plugins tatsächlich beeinflusst. Das Telemetrie-Experiment läuft bis zum 15. Januar 2015.

Mozilla veröffentlicht Firefox 34.0.1 für Android

Mozilla hat ein außerplanmäßiges Update für die Android-Version seines Firefox-Browsers auf Version 34.0.1 veröffentlicht.
Mozilla hat Firefox Mobile 34.0.1 für Android veröffentlicht. Mit der neuen Version behebt Mozilla die mögliche Anzeige der falschen Standard-Suchmaschine für Nutzer amerikanischer Zeitzonen. Außerdem funktioniert mit dem Update der Absturzmelder nun auch unter Android 5.0 Lollipop.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.soeren-hentzschel.at - Nachrichten aus der Welt von und um Mozilla.

Firefox: Mozilla verbessert neue Suchmaschinen-Einstellungen

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste plus neue Suchmaschinen-Einstellungen für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox eingeführt. Bevor die neue Suche an alle Firefox-Nutzer ausgeliefert wird, hat Mozilla die neuen Suchmaschinen-Einstellungen verbessert und liefert die fehlenden Features nach, die mit den letzten Änderungen verloren gingen.

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste eingeführt, welche die Verwendung mehrerer Suchmaschinen vereinfachen soll – allerdings nur für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox standardmäßig aktiviert. In diesem Zusammenhang wurden außerdem die Suchmaschinen-Einstellungen in die Firefox-Einstellungen integriert. Kritisiert wurde, dass mit diesen Änderungen Features verloren gingen. Diese aus Zeitgründen verloren gegangenen Features liefert Mozilla nun nach.

So war es zwar noch möglich, Suchmaschinen zu deaktivieren, aber nicht mehr zu entfernen. Dies ist ab sofort wieder möglich. Auch kann die Reihenfolge der Suchmaschinen wieder geändert werden, dies geschieht nun per Drag and Drop. Die wohl wichtigste Feature-Rückkehr ist die Möglichkeit, Schlüsselwörter für die Suchmaschinen eingeben zu können. Bereits eingestellte Schlüsselwörter konnten mit der neuen Suche zwar weiterhin verwendet, aber nicht mehr geändert werden, was nun wieder möglich ist.

All diese Änderungen sind ab heute Bestandteil der Nightly-Version von Firefox 37. Mozilla wird die Änderungen in Kürze in die Aurora-Version von Firefox 36 und Beta-Version von Firefox 35 integrieren. Standardmäßig aktiviert für Nutzer aller Sprachversionen von Firefox wird die neue Suche mit Firefox 36.

firefox.html: Mozilla-Entwickler baut Firefox-Oberfläche in HTML

Die Oberfläche von Firefox ist derzeit noch in XUL geschrieben. Ein Experiment von Mozilla-Entwickler Paul Rouget zeigt, dass man die Firefox-Oberfläche langfristig auch mit Webtechnologie umsetzen kann.

Als Engineering Manager leitet Mozillas Paul Rouget das Firefox OS Entwicklerwerkzeuge-Team sowie das Firefox Performancewerkzeuge-Team. Sein Projekt firefox.html ist derzeit ein privates Experiment. Damit versucht Rouget, die Oberfläche von Firefox in HTML neu zu implementieren.

Derzeit ist die Firefox-Oberfläche in der von Mozilla entwickelten XML User Interface Language (XUL) geschrieben. XUL in Firefox komplett zu ersetzen wäre eine sehr langwierige Angelegenheit, das Experiment firefox.html kann aber zumindest als Beweis für die technische Machbarkeit dienen. Vor allem möchte Rouget damit die Lücke zwischen Firefox für den Desktop und Firefox OS, dessen Oberfläche in HTML umgesetzt ist, schließen.

Eine interessante Idee ist es ohne Frage, die XUL-Oberfläche durch HTML zu ersetzen, insbesondere da XUL keine wirkliche Webtechnologie ist und mit seinen speziellen Eigenschaften eine Einstiegshürde für neue potentielle Entwickler sein kann. An der Firefox-Oberfläche mit Webtechnologie arbeiten zu können, die jedem Webentwickler bekannt ist, erscheint daher sinnvoll. Besonders interessant ist das Projekt aber vor allem vor dem Hintergrund, dass Mozillas neue Engine Servo XUL nie unterstützen wird. Sollte Servo also irgendwann einmal den Status eines Forschungsprojektes verlassen und Mozilla tatsächlich Gecko durch Servo ersetzen wollen, dann würde es damit ein starkes Argument für die Implementierung der Firefox-Oberfläche in HTML geben.

Die derzeitige Priorität des Experiments liegt dabei, die Basis-Funktionen des Desktop-Browsers zu implementieren und aus firefox.html einen nutzbaren Browser zu machen, um daraus Rückschlüsse ziehen zu können, was auf Plattformebene zur perfekten OS-Integration noch fehlt.

firefox.html

 

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Firefox OS: Deutsche Telekom startet in Montenegro

Nach Telenor startet nun auch die Deutsche Telekom den Verkauf von Smartphones mit Firefox OS in Montenegro.

Telenor wurde bereits vor über einem Jahr in Montenegro aktiv und hat in diesem Land den Verkauf des Alcatel One Touch Fire gestartet. Nun legt die Deutsche Telekom nach und verkauft ab sofort den Nachfolger Alcatel One Touch Fire C über die Marke T-Mobile zu einem Preis von 59 Euro.

Firefox Mobile für Android erhält Tracking-Schutz

Nach der Desktop-Version erhält auch die Android-Version des Mozilla-Browsers Firefox einen Tracking-Schutz in der Nightly-Version.

Anlässlich des zehnten Geburtstages von Firefox hat Mozilla am 10. November die neue Privatsphäre-Initiative Polaris gestartet und in diesem Zusammenhang einen Tracking-Schutz in der Nightly-Version von Firefox implementiert. Einen Monat später hält der Tracking-Schutz auch Einzug in die Nightly-Version von Firefox für Android.

Ein Aktivieren über about:config ist im Falle der Android-Version nicht notwendig, hier steht direkt eine sichtbare Einstellung in den Privatsphäre-Einstellungen des Mozilla-Browsers zur Verfügung.

Nach Aktivierung gilt das Gleiche wie in der Desktop-Version: Tracking-Elemente auf Webseiten werden blockiert, die aktuelle Blockliste kommt dabei von Disconnect. Im Falle erfolgreichen Blockierens erscheint ein Schild-Symbol in der Adressleiste. Per Klick darauf gelangt man zur Option, den Tracking-Schutz für die jeweilige Domain zu deaktivieren.

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