Mozilla Popcorn Maker erreicht Beta-Status, Version 1.0 in drei Wochen

Popcorn ist der Name eines Projektes von Mozilla, welches es ermöglicht, Online-Videos mit interaktiven Elementen zu verknüpfen. Dank des sogenannten Popcorn Makers sind hierfür keine Programmierkenntnisse notwendig, die Elemente können einfach zusammengeklickt werden. Der Popcorn Maker trägt nun den Beta-Status, die finale Version soll in drei Wochen das Licht der Welt erblicken.

Die Idee von Popcorn ist so simpel wie genial: Videos mit interaktiven Elementen zu verbinden. Die Möglichkeiten sind vielfältig. So kann das Twitter-Profil einer Person angezeigt werden, die in diesem Augenblick zu sehen ist, oder man blendet eine Google Maps-Karte ein, wenn ein bestimmter Ort gerade gezeigt wird. Texte können angezeigt werden, womit sich beispielsweise Untertitel für Videos in anderen Sprachen realisieren lassen, Wikipedia-Artikel können referenziert werden und noch mehr. Popcorn ist eine JavaScript-Bibliothek, welche in allen modernen Browsern funktioniert, also nicht nur in Firefox, und durch zusätzliche Bibliotheken erweitert werden kann. Mozilla bezeichnet Popcorn als eine Art jQuery für Videos.

Der Popcorn Maker ist der dazugehörige Online-Editor von Mozilla, welcher komplett in HTML5 und JavaScript umgesetzt ist und von der Oberfläche an ein typisches Schnittprogramm mit Zeitleiste und Aufteilung in verschiedene Spuren erinnert. Elemente aus der rechten Seite können ganz einfach per Drag and Drop in die Zeitleiste geschoben werden. Der Popcorn Maker hat nun den Beta-Status erreicht und soll während des Mozilla Festivals, welches vom 09. bis 11. November in London stattfindet, in der finalen Version 1.0 erscheinen.

Mozilla integriert (optional) Facebook in Firefox 17 Beta

Am kommenden Montag, den 22. Oktober, wird Mozilla die Beta 2 von Firefox 17 veröffentlichen. An diesem Tag wird Mozilla offiziell die optionale Integration von Facebook über das SocialAPI in Firefox 17 ankündigen.

Wie bereits berichtet wird der Browser Firefox um soziale Komponenten erweitert – selbstverständlich optional. Den Anfang macht Mozilla mit Facebook, doch darauf ist das SocialAPI nicht beschränkt. Im Laufe der nächsten Monate ist mit der Unterstützung weiterer Dienste zu rechnen.

Der erste Eindruck der Facebook-Integration ist mehr als positiv. Das Feature ist erstaunlich funktional und bildet wirklich 1:1 die Funktionalität aus Facebooks Sidebar und Benachrichtigungsbuttons ab. Die Sidebar zeigt die neusten Aktivitäten der Freunde sowie die Kontakte inklusive Suche und Online-Status. Per Klick auf einen Kontakt öffnet sich am unteren Fensterrand ein Chat-Fenster, um mit dem Kontakt zu kommunizieren.

In der Haupttoolbar von Firefox gibt es nach Aktivierung des SocialAPIs und Anmeldung bei Facebook vier Buttons. Über den ersten lässt sich die Sidebar komplett ein- oder ausblenden oder die Benachrichtigungen aktivieren respektive deaktivieren. Der zweite zeigt Freundschaftsanfragen, der dritte ist für Nachrichten und der vierte für Benachrichtigungen. Gibt es eine neue Freundschaftsanfrage, Nachricht oder Benachrichtigung, dann zeigt eine Zahl auf diesem Button die entsprechende Anzahl.

Komplettiert wird die Facebook-Integration durch ein Icon in der Adressleiste, über welches es möglich ist, die jeweilige Seite, auf welcher man sich befindet, zu liken.

Sämtliche Elemente sind nicht abhängig vom Kontext eines bestimmten Tabs. Sidebar, Chat-Fenster und Toolbars sind in jedem Tab sichtbar. Das heißt, man kann die Tabs in Firefox wechseln und verliert dabei nicht die Neuigkeiten, Kontakte oder aktiven Gespräche aus den Augen, Facebook selber muss überhaupt nicht geöffnet sein. Der jeweilige Dienst kann auf den Zustand des SocialAPI allerdings reagieren. So zeigt Facebook die eigene Sidebar nicht an, wenn die Social-Sidebar von Firefox aktiviert ist.

Die Facebook-Funktionalitäten in Firefox können über facebook.com/about/messenger-for-firefox aktiviert werden.

Abschließend kann nur noch einmal gesagt werden, dass Mozilla die Zusammenarbeit mit Facebook wirklich sehr gut gelungen ist. Einzig zur produktiven Arbeit sollte das Feature vielleicht deaktiviert werden, da es doch schnell ablenken kann. ;)

Firefox Marketplace öffnet für Aurora-Nutzer auf Android

Mozilla hat den Firefox Marketplace für Nutzer der Aurora-Version von Firefox Mobile 18 geöffnet. Nutzer dieser frühen Version des Android-Browsers können den Firefox Marketplace nun auf Herz und Nieren testen und im Idealfall Mozilla mit Feedback versorgen, damit dieser zum offiziellen Start Anfang 2013 für Firefox Mobile sowie Firefox OS möglichst rund läuft.

Anfang September habe ich bereits den Firefox Marketplace für Android ausführlich vorgestellt. Wer sich keinen eigenen Eindruck verschaffen kann, der sieht in diesem Artikel, was er sich unter dem Firefox Marketplace vorzustellen hat.

Um den Firefox Marketplace nutzen zu können, ist zunächst der Download der Aurora-Version von Firefox Mobile notwendig. Nach dem Öffnen des Aurora-Browsers kann aus dem Firefox-Menü heraus der Punkt Apps ausgewählt werden. Es wird auch ein eigenes Marketplace-Icon auf dem Startbildschirm des Smartphones abgelegt. Über den Einstellungen-Button oben links im Marketplace ist es möglich, Feedback an Mozilla zu senden.

Dieser Release stellt noch nicht den vollen Funktionsumfang des Firefox Marketplace dar. So finden sich dort derzeit beispielsweise nur kostenfreie Apps, aber auch Bezahl-Apps wird es dort in Zukunft geben. Man findet aber durchaus schon interessante Apps im Firefox Marketplace, wie beispielsweise eine Twitter-App oder Soundcloud, komplett auf Basis von HTML, CSS und JavaScript.

Weitere Informationen: Future of Firefox-Blog, Mozilla Hacks

Click-to-Play Blocklisting verbessert Sicherheit ab Firefox 17

Mit Firefox 14 hat Mozilla erstmals die Möglichkeit eingeführt, Plugins wie Adobe Flash oder Microsoft Silverlight erst bei Bedarf zu laden. Mit Firefox 17 weitet Mozilla dieses Feature aus, um Anwender vor veralteten Plugin-Versionen zu schützen.

Veraltete Versionen von Plugins sind ein hohes Sicherheitsrisiko und können zudem die Stabilität des Browsers spürbar beeinträchtigen. Bislang war Mozilla bereits in der Lage, solche Plugin-Versionen auf eine Blocklist zu setzen und diese damit beim Anwender zu blockieren. Mit Firefox 17 kombiniert Mozilla diesen Ansatz mit dem sogenannten Click-to-Play-Feature.

Statt ein veraltetes Plugin komplett zu blockieren, kann dieses von Mozilla auf Click-to-Play geschaltet werden. Dann wird das jeweilige Plugin standardmäßig nicht ausgeführt, kann vom Benutzer aber genutzt werden, wenn er dies ausdrücklich wünscht. Dadurch wird der Benutzer durch Mozilla vor Sicherheitslücken geschützt, behält aber gleichzeitig die volle Kontrolle über seinen Browser, indem eine bewusste situationsabhängige Entscheidung getroffen werden kann.

Bildquelle: blog.mozilla.org/security/

Dieser Schutz ist automatisch in Firefox 17 aktiviert. Click-to-Play kann allerdings auch dauerhaft aktiviert werden, nicht nur bei veralteten Plugin-Versionen. Dazu muss über about:config der Schalter plugins.click_to_play auf true geschaltet werden. Allerdings ist dieser Anwendungsfall des Features noch in Entwicklung.

Firefox 18 Aurora mit WebRTC-Unterstützung veröffentlicht

Mozilla hat die erste Aurora-Version von Firefox 18 zum Download freigegeben, welche wieder viele Neuerungen bringt. Was genau wir vom neuen Firefox erwarten können dürfen, wird an dieser Stelle beschrieben.

Veränderungen der Benutzeroberfläche

Die wichtigste Veränderung der Benutzeroberfläche betrifft Nutzer von Apple-Hardware. Firefox 18 bringt Unterstützung für Retina-Displays, welche eine besonders hohe Pixeldichte besitzen. Bislang wirkte Firefox auf diesen Bildschirmen sehr verpixelt.

Eine weitere Änderung, welche Mac-User betrifft, sind Benachrichtigungen über Growl. Diese gibt es ab Firefox 18 nicht mehr. Zumindest für Nutzer von Mac OS X 10.8 gibt es mit der Mitteilungszentrale seit Firefox 17 Ersatz. Die Google-Suche verwendet nun Googles neues Favicon und beim Anpinnen von Tabs wird nicht länger von App Tabs gesprochen, sondern nur noch vom Anpinnen als Tab.

Beim Hinzufügen von Lesezeichen über das Stern-Symbol, beim Speichern von Passwörtern oder anderen Aktionen erscheint ein sogenanntes Doorhanger-Panel. Wurde noch kein Sync-Account eingerichtet, erscheinen in diesen Hinweise auf Mozillas Synchronisations-Feature – welche sich auch dauerhaft ausblenden lassen. Nachdem Sync mittlerweile auch Erweiterungen zwischen verschiedenen Desktop-Geräten synchronisieren kann, erscheint ein solcher Hinweis nun auch im Doorhanger-Panel nach der Installation einer Erweiterung.

Diverse Verbesserungen in Firefox 18

Der standardmäßig noch deaktivierte integrierte Betrachter für PDF-Dateien wurde um eine Druckfunktion erweitert. Neue Sprachpakete können ab sofort ohne Neustart des Browsers installiert werden. Die Qualität von skalierten Bildern ist auf Windows und Linux ab Firefox 18 deutlich besser als bisher und entspricht der aus Chrome bekannten Qualität. Nutzer von Mac OS X hatten bereits zuvor eine hochqualitative Bild-Skalierung.

Bildquelle: imgur.com

Der Hintergrund der Anzeige transparenter Grafiken wurde wieder einmal leicht verändert und hat nun einen leichten Noise-Effekt wie auch der restliche dunkle Hintergrund, so dass Bilder mit transparentem Hintergrund zumindest nicht mehr ganz so aussehen, als wären sie mit weißem Hintergrund abgespeichert worden. Auf Systemen mit höher eingesteller DPI-Zahl hat Firefox den Inhalt der Webseite bislang identisch wie mit standardmäßiger DPI-Zahl dargestellt. Mit Firefox 18 skaliert Firefox den Inhalt der Webseite entsprechend. Die Startseite wird mit dem Update auf Firefox 18 automatisch auf about:home für die Nutzer umgestellt, welche sie irgendwann in der Vergangenheit zu google.com/firefox umgestellt hatten.

Mit einer versteckten Neuerungen ist es nun außerdem möglich, das Senden unsicherer Anfragen via HTTP in einem sicheren Kontext (HTTPS) zu verhindern, was auch als Mixed Content bezeichnet wird (Testseite). Hierfür mus über about:config der Schalter security.mixed_content.block_active_content auf true gesetzt werden. Schließlich wurden die Cookie-Einstellungen auf der Seite about:permissions um eine Einstellung für 3rd-Party-Cookies erweitert.

Schnellere JavaScript-Engine und andere Verbesserungen an Performance & Speicherverbrauch

Mozilla hat nach mehr als einem Jahr Arbeit einen neuen Just-in-Time-Compiler (JIT) IonMonkey in Firefox implementiert und damit die JavaScript-Engine beschleunigt. Mozilla-Entwickler David Anderson hat mit IonMonkey einen Geschwindigkeitsvorteil von 26% gegenüber Firefox 17 in Mozillas Kraken-Benchmark festgestellt, in Googles v8-Benchmark soll die JavaScript-Engine 7% schneller als in Firefox 17 und 20% schneller als in Firefox 15 sein.

Die Startgeschwindigkeit von Firefox mit installiertem Personas-Theme möchte man um etwa 10% verbessert haben, außerdem soll keine unnötige Zertifikats-Validierung signierter Add-ons mehr bei Programmstart durchgeführt werden, was den Programmstart bei Installation bestimmter Add-ons ebenfalls beschleunigen soll. Weitere Performance-Verbesserungen gab es unter anderem bei Wechseln zwischen verschiedenen Tabs oder auf Webseiten, welche besonders viele CSS Gradients einsetzen.

Auch den Speicherbedarf von Firefox möchte man unter bestimmten Umständen weiter optimiert haben, so zum Beispiel bei noch nicht wiederhergestellten Tabs, bei Seiten mit einer Menge HTML- und CSS-Fehlern bei geschlossener Konsole oder bei der Verwendung von Inline-Styles auf Webseiten.

Auf Mac OS X wird der Cache nicht länger von Spotlight indexiert. Dies konnte sich teilweise deutlich spürbar auf die Performance des Systems auswirken.

Durch einen A/B-Test in der Entwicklungsphase möchte man zudem eine weitere Änderung testen. So soll nach Browserstart für die jeweils ersten zehn Minuten das HTTP-Pipelining aktiviert und dann von Firefox wieder auf die ursprüngliche Einstellung zurückgesetzt werden. Via Telemetrie-Infrastruktur möchte Mozilla damit feststellen, ob HTTP-Pipelining signifikate Performance-Verbesserungen bringt.

Erste Unterstützung für WebRTC und weiterer Ausbau der Unterstützung von Webstandards

Firefox 18 wird erstmalige Unterstützung für WebRTC anbieten, zunächst noch hinter einer Einstellung versteckt. WebRTC steht für Web Real-Time Communication und soll Voice over IP, Chat und auch Videotelefonie über den Browser ermöglichen – ganz ohne Plugin. Zur Aktivierung muss der Schalter media.peerconnection.enabled über about:config auf true gesetzt werden, getestet kann auf dieser Testseite werden.

Ebenfalls hinter einer Einstellung zunächst versteckt ist die Unterstützung für flexible Boxen in CSS (“flex”). Zur Aktivierung muss der Schalter layout.css.flexbox.enabled auf true gesetzt werden.

Firefox 18 unterstützt die @supports-Regel, über welche der Browser gefragt werden kann, ob er eine bestimmte CSS-Deklaration versteht, und entsprechend hierauf reagieren kann.

Weitere nennenswerte Web-Features, welche ab Firefox 18 unterstützt werden, sind die DOM-Eigenschaft window.devicePixelRatio, die Unterstützung von W3C Touch-Events sowie das reversed-Attribut für das

    -Element.

Neuerungen für Webentwickler

Auch für Webentwickler gibt es wieder interessante Neuerungen. Die interessanteste versteckt sich allerdings noch hinter einer Einstellung. Nach dem Umstellen von devtools.inspector.markupPreview auf true zeigt die HTML-Ansicht eine Vorschau des Quelltextes auf der rechten Seite, wie man es vom Editor Sublime Text kennt.

Wie der Screenshot ebenfalls zeigt, wurden die Entwicklerwerkzeuge teilweise auf ein helles Theme umgestellt. Weitere schöne Neuerungen hat der Responsive Design-Modus erhalten, welcher es nun erlaubt, benutzerdefinierte Auflösungen als Voreinstellung zu speichern und die nativen Scroll-Leisten durch welche ersetzt hat, wie sie auf Mobilgeräten typisch sind. Das Screenshot-Kommando der Kommandozeile (Shift + F2) hat neue Optionen erhalten, um die Browseroberfläche mit abzubilden oder den Screenshot direkt in der Zwischenablage und nicht als Datei abzuspeichern, außerdem wird nun eine Vorschau des Bildes nach Aufnahme des Screenshots angezeigt, nach deren Klick man bei der Datei landet.

Das JavaScript-Scratchpad (Shift + F4) hat unter Mac OS X jetzt einen Button für den nativen Vollbildmodus. Ein Rechtsklick auf Links in der Konsole zeigt nun Einträge, um den Link zu kopieren oder in einem neuen Tab zu öffnen. Der Eintrag für die alte Fehlerkonsole wurde aus dem Menü standardmäßig entfernt. Neben weiteren kleinen optischen Verbesserungen wie dem Hinzufügen von Hover-Status bei den Buttons wird in der Regeln-Ansicht im Stil-Panel nun der CSS-Selector hervorgehoben, dessen Regel wirksam ist.

Download & Zeitplan

Die aktuelle Aurora-Version kann hier heruntergeladen werden. Mit der ersten Beta-Version von Firefox 18 kann gegen den 22. November gerechnet werden, die finale Version soll am 08. Januar des kommenden Jahres erscheinen.

Firefox & Thunderbird: Nach 16.0.1 folgt ESR 10.0.9

Nachdem Mozilla gestern Sicherheits-Aktualisierungen für Firefox und Thunderbird jeweils auf Version 16.0.1 veröffentlicht hat, sind heute die ESR-Versionen dran, welche von der Sicherheitslücke ebenso betroffen sind. Die Version 10.0.9 wird in Kürze per Automatischem Update verteilt werden, sofern die Automatische Update-Funktion nicht deaktiviert wurde. Ein manuelles Update wird natürlich genauso möglich sein (Firefox, Thunderbird).

Mozilla Firefox 17 Beta veröffentlicht

Mozilla hat die erste Beta-Version von Firefox 17 veröffentlicht. Mit Firefox 17 hat Mozilla Click-to-Play-Blocklisting implementiert. Damit kann Mozilla bei Auftreten von schwerwiegenden Sicherheits- oder Stabilitätsproblemen in einem Plugin die standardmäßige Ausführung verhindern, ohne es komplett blockieren zu müssen. Weitere Highlights dieser Version sind Tab-Animationen beim Verschieben von Tabs, eine Integration in die Mitteilungszentrale von Mac OS X 10.8, einige Verbesserungen für Webentwickler, eine verbesserte Unterstützung von Webstandards sowie diverse Performance-Optimierungen. Einen detaillierten Überblick über die Neuerungen bietet der Aurora-Artikel zu Firefox 17.

Mit der Firefox 17 Beta-Phase wird Mozilla zudem die Social-API einführen. Hierüber wird sich bereits in Kürze der Facebook-Messenger direkt in der Firefox-Sidebar testen lassen. Nähere Informationen dazu werden in Kürze in einem gesonderten Artikel folgen.
Update 20.10.2012: Mozilla wird die Facebook-Integration am kommenden Montag zusammen mit der Beta 2 öffentlich starten. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Firefox 17 neue ESR-Basis und nicht länger unter Mac OS X 10.5 lauffähig

Firefox 17 ist die neue Basis für die Firefox-Versionen mit Langzeitunterstützung, auch bekannt als Firefox ESR. Mit dem Erscheinen von Firefox 17 / Firefox ESR 17 und Firefox 18 / Firefox ESR 17.0.1 wird zwar noch jeweils ein Update für Firefox ESR 10.0.x erscheinen, spätestens dann (geplanter Release: 19. Februar 2013) ist aber Schluss mit Version 10.

Mit Version 17 ist Firefox außerdem nicht länger auf Mac OS X 10.5 lauffähig. Ab dieser Version wird Mac OS X in Version 10.6 oder höher vorausgesetzt. Für Nutzer von Windows und Linux gibt es keine Kompatibilitäts-Änderungen.

Download & Zeitplan

Die aktuelle Beta-Version kann hier heruntergeladen werden: Download Mozilla Firefox 17 Beta.
Läuft alles nach Plan, erscheint die finale Version am 20.11.2012.

Firefox Mobile 16.0 und 16.0.1 veröffentlicht

Mozilla hat diesen Dienstag Firefox für Android in der Version 16.0 veröffentlicht, welcher unter anderem einen Lesemodus in den mobilen Browser bringt. Mit der heute erschienenen Version 16.0.1 hat Mozilla noch einmal nachgebessert und behebt damit eine Sicherheitslücke und verbessert die Stabilität auf Systemen mit dem CyanogenMod 10-ROM.

Lesemodus für bessere Lesbarkeit inklusive Offline-Speicherung

Die größte Neuerung der neuen Firefox-Version ist der Lesemodus. In diesem Modus soll sich das Lesen durch die Farbgebung, Schriftgestaltung und das Entfernen überflüssiger Elemente möglichst angenehm darstellen. Artikel lassen sich außerdem für ein späteres Lesen zu einer Leseliste hinzufügen. Dabei werden die Artikel im Offline-Speicher abgelegt und stehen auch ohne aktive Internetverbindung zum Lesen zur Verfügung. Diese Neuerung wurde in einem seperaten Artikel ausführlich behandelt.

Tabs via Sync über Teilen-Menü an andere Geräte versenden

Aktuell geöffnete Seiten können nun auch über das Teilen-Menü an andere Firefox-Instanzen auf anderen Smartphones, Tablets oder Desktop-Geräten gesendet werden. Hierfür muss Firefox Sync eingerichtet sein.

Schutz vor USSD-Sicherheitslücke

Eine Steuercode-Schwachstelle in Android 4 macht es möglich, dass bereits der Besuch einer entsprechend präparierten Webseite dazu führen kann, dass man alle Daten aus seinem Telefonspeicher verliert. Mozilla geht dieses Problem an, indem sich über Firefox keine tel:URLs mehr öffnen lassen.

Sonstige Verbesserungen

Dazu kommen wie üblich die diversen Verbesserungen der Mozilla-Plattform, von denen auch Firefox Mobile profitiert, wie beispielsweise eine inkrementelle Garbage Collection, welche zu einer Verbesserung der Performance beitragen sollte, oder eine verbesserte Unterstützung von Webstandards. So wird der Audio-Codec Opus nun standardmäßig unterstützt, bei den CSS3-Eigenschaften Animations, Transitions, Transforms sowie Gradients fällt ab sofort der -moz-Vendor-Präfix weg.

Mozilla bessert nach: Firefox Mobile 16.0.1

Kurz nach Veröffentlichung der Version 16.0 hat Mozilla die Version 16.0.1 nachgeliefert, welche eine Sicherheitslücke behoben hat, die in der neusten Version eingeführt worden ist. Desweiteren verbessert das Update die Stabilität auf Systemen mit dem verbreiteten CyanogenMod-ROM in Version 10.

Firefox 16 mit Sicherheitslücke, Update erscheint heute

Die aktuelle Firefox-Version 16.0 ist angreifbar. Mozilla hat Kenntnis über die Sicherheitslücke und wird bereits heute ein Update auf Version 16.0.1 nachliefern.

Durch die Sicherheitslücke ist es bösartigen Seiten theoretisch möglich festzustellen, welche Webseiten von den Usern besucht worden sind und Zugriff zur URL oder den URL-Parametern zu erhalten. Derzeit gebe es noch kein Anzeichen dafür, dass die Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt wird, dennoch reagiert Mozilla umgehend mit dem Update und verweist – zumindest auf der nicht lokalisierten Version der Webseite – wieder auf Firefox 15.0.1, solange bis das Update erschienen ist. Nutzer von Firefox 16.0 werden selbstverständlich automatisch ein Update auf Firefox 16.0.1 bei Erscheinen der neuen Version erhalten, sofern die Automatische Update-Funktion nicht deaktiviert wurde.

Gleiches gilt im Übrigen auch für Thunderbird, welcher in Version 16.0.1 erscheinen wird.

Mozilla veröffentlicht Firefox 16.0

Firefox 16.0 ist da! Neben optischen Veränderungen und Verbesserungen der Performance gibt es vor allem für Webentwickler wieder viele Verbesserungen an den Entwickler-Werkzeugen.

Im Aurora-Artikel zu Firefox 16 werden alle wichtigen Neuerungen dieser Version in aller Ausführlichkeit behandelt.

Kompatibilitäts-Hinweis

Firefox 16 ist der letzte Firefox-Release, welcher noch auf Mac OS X 10.5 lauffähig ist. Ab Firefox 17 – welcher dann auch Basis für die kommenden ESR-Versionen werden wird – wird Mac OS X mindestens in Version 10.6 vorausgesetzt. Für Nutzer von Windows und Linux bleibt alles beim alten.

Download Mozilla Firefox 16.0

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