Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #9 – Comic-Edition

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in regelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können. Und manches wird zur Spekulation anregen. Heute mit einer Spezial-Ausgabe im Comic-Stil.

Unter dem Motto Connecting Firefox to Me hat Mozilla-Designerin Larissa Co drei Konzepte erarbeitet, welche den Nutzer im Alltag unterstützen sollen. Diese Konzepte werden anhand von Geschichten im Comic-Stil erzählt. Die Konzepte sind Teil des Projektes Task Continuity, in dessen Zusammenhang das User Experience-Team von Mozilla versucht, das in den letzten Jahren beobachtete Userverhalten und Trends zu verstehen und neue Feature-Möglichkeiten für Firefox zu identifizieren, um die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen.

Web Workspaces

Bei dem ersten Konzept handelt es sich um sogenannte Web Workspaces. Die Idee dahinter ist es, dedizierte Arbeitsbereiche zum Sortieren und Speichern von Inhalten zu schaffen, welche in Bezug zu einer bestimmten Aufgabe stehen. Als mögliche Szenarien werden genannt eine Reise oder eine Überraschungsparty zu planen, eine Facharbeit zu schreiben, eine Arbeitsstelle zu suchen oder Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

Die Web Workspaces werden in diesem Konzept als Erweiterung der Neuer Tab-Seite dargestellt, über welche neue Workspaces beliebig angelegt und archiviert werden können. Die Workspaces können dabei privat sein oder geteilt werden. Workspaces gehen dabei über reine Linksammlungen hinaus und sollen es dem Nutzer ermöglichen, Inhalte zu sammeln und Notizen zu machen.

Weitere Ideen sind es, dem Nutzer Links ausgehend von den aktuellen Inhalten vorzuschlagen, es verschiedenen Leuten zu ermöglichen, Inhalte zu einem Workspace beizutragen und mit Partnerdiensten zu verknüpfen, so könnte es beispielsweise eine Integration von Evernote-Notizen geben.

All-Terrain Browsing

Beim All-Terrain Browsing geht es darum, Inhalte auf jedem Gerät und zu jeder Zeit sofort verfügbar zu machen. Im ersten beschriebenen Szenario sucht eine Nutzerin im Web nach einem Rezept für das Abendessen und sendet die Seite an ihr Smartphone, bevor sie in den Supermarkt geht. Im Supermarkt kann sie dann die benötigten Zutaten vom Smartphone ablesen, die entsprechende Seite wurde automatisch zur Offline-Nutzung gespeichert. Im zweiten beschriebenen Szenario stößt die Nutzerin auf ihrem Smartphone über Twitter, während sie auf den Bus wartet, gerade auf einen spannenden Artikel. Sie möchte diesen Artikel später lesen und markiert diesen darum entsprechend. Der Artikel wird anschließend zwischen allen Geräten synchronisiert. Dazu gibt es eine entsprechende Tab-Gruppe mit Seiten zum späteren Lesen.

Weitere Ideen sind eine “An ein Gerät senden”-Möglichkeit auf Geräten, für welche kein Firefox existiert, NFC, Bluetooth oder WLAN als andere Möglichkeit zum Senden von Links sowie spezielle ToDo-Listen, welche von allen Geräten aus zugänglich sind.

Social Superpowers

Das dritte Konzept beschreibt schließlich eine Art Social Hub in Firefox. Der hier gezeigte Anwender nutzt täglich Soziale Netzwerke und sieht im Social Hub von Firefox, was es Neues gibt. Dieser kombiniert die Neuigkeiten aller seiner Sozialen Kanäle wie Facebook und Twitter in einem einzigen Feed. Von hier aus kann er direkt Links ansehen und Einträge kommentieren. Außerdem können Meldungen aus dem einen Sozialen Netzwerk in einem anderen geteilt werden. Das Social Hub ist auch auf dem Smartphone verfügbar, so dass der beschriebene Nutzer jederzeit sozial vernetzt ist.

Weitere Ideen sind es, Inhalte per Drag and Drop in das Social Hub mit Sozialen Netzwerken zu teilen, den Bildschirm zu teilen und mit Freunden gemeinsam auf den selben Seiten zu surfen und Soziale Netzwerke zu gruppieren beziehungsweise Gruppen von Kontakten zu erstellen, um nur Beiträge in Zusammenhang mit der Arbeit oder der Familie zu sehen.

Firefox on TV

Comics kann aber nicht nur Larissa Co, sondern auch Mozilla-Designer Zhenshuo Fang. Er hat sich mit den Möglichkeiten beschäftigt, Firefox und TV-Geräte zusammenzubringen und zwei mögliche Szenarien in Form von Comics erstellt.

Im ersten Szenario wird ein Anwender beschrieben, welcher nach der Arbeit nach Hause kommt und Sport schauen möchte. Statt das TV-Gerät selbst zum Einstellen der Sendung zu benutzen, nutzt dieser sein Tablet und sucht auf diesem in seinem Firefox nach einem Livestream. Er klickt den entsprechenden Stream auf dem Tablet an und sofort startet die Übertragung sowohl auf dem Tablet als auch auf dem TV-Gerät. Auf dem Tablet hat er außerdem Kontrollmöglichkeiten wie zum Pausieren des Streams. Beim Holen der Pizza, welche er sich zuvor in den Ofen geschoben hatte, nimmt er das Tablet mit in die Küche und verpasst so nichts vom Spiel. Nach dem Essen schaut er das Spiel weiter am TV und nutzt das Tablet dazu, um zu sehen, was andere gerade zum Spiel über Twitter schreiben.

Im zweiten Szenario wird eine Hausfrau und Mutter beschrieben, welche keine Folge ihrer Lieblings-Sendungen im TV verpassen möchte. Während ihre Kinder in der Schule sind, möchte sie eine Pause machen und schaltet den Fernseher ein. Sie öffnet Firefox auf ihrem Tablet und der Fernseher zeigt Bilder ihrer Lieblings-Sendungen und Familien-Fotos. Sie wählt auf ihrem Tablet die Sendung aus, welche sie sehen möchte und das Streaming auf dem Fernsehgerät beginnt. Als das Telefon klingelt, kann sie die Sendung über die Pause-Kontrolle auf dem Tablet unterbrechen. Am Telefon wurde ihr mitgeteilt, dass die Reparatur des Autos abgeschlossen und das Auto bereit zur Abholung ist. Darum sendet sie die Sendung über das Tablet auf ihr Smartphone, um es auf dem Weg sehen zu können. Die Sendung beginnt auf dem Smartphone an der Stelle, an welcher sie unterbrochen worden ist.

Firefox Flicks 2013: Jetzt für das beste Video abstimmen

Seit Februar läuft zum dritten Mal Mozillas internationaler Kurzvideo-Wettbewerb Firefox Flicks, welcher Firefox-Fans und Filmemacher dazu einlädt, einen kurzen Videospot zu erstellen. In diesem Jahr steht Firefox Flicks unter dem Motto “Mobilisieren Sie sich”. Der Wettbewerb ist nun geschlossen. Ab sofort kann für das beste Video abgestimmt werden.

Neue Videos können für die diesjährige Ausgabe von Mozillas Kurzfilm-Wettbewerb Firefox Flicks nicht mehr eingereicht werden. Dafür kann nun bis zum 31. August abgestimmt werden. Die drei Gewinner des Publikumspreises erhalten eine Tasche mit Firefox Flicks-Fanartikeln und werden über die Kanäle von Mozilla Millionen Menschen bekannt gemacht. Die Jury kürt unabhängig davon die besten Filme der jeweiligen Regionen und wählt außerdem einen Gesamtsieger. Die Gewinner werden am 12. September beim Internationalen Film-Festival in Toronto bekanntgegeben.

Firefox OS: Smartphones in Kolumbien und Venezuela verfügbar

Nach Spanien und Polen erreicht Firefox OS die nächsten Märkte. Smartphones mit Mozillas Betriebssystem werden ab sofort in Kolumbien und Venezuela verkauft, Brasilien folgt im vierten Quartal.

Telefónica bietet bereits seit Anfang Juli das ZTE Open mit Firefox OS über die Marke Movistar in Spanien zum Verkauf an, das Alcatel One Touch Fire ist über T-Mobile in Polen zu haben. Beide Geräte gibt es ab sofort auch in Kolumbien und Venezuela über die Telefónica-Marke Movistar. Außerdem wurde der Markstart in Brasilien für das vierte Quartal angekündigt.

Beide Smartphones kosten in Kolumbien 199.900 Pesos (knapp 80 Euro) bei Vorauszahlung beziehungsweise 99.900 Pesos (knapp 40 Euro) bei Abschluss eines 12-Monats-Vertrags zu monatlich je 39.900 Pesos (knapp 16 Euro). Vertragskunden werden im ersten Monat von den Kosten für das Internet befreit.

Das Alcatel One Touch Fire schlägt in Venezuela mit 1.739 Bolivianos (etwa 190 Euro) zu Buche, das ZTE Open kostet hier 1.159 Bolivianos (etwa 140 Euro), beide mit Vertrag für monatlich 165 Bolivianos (etwa 18 Euro). In den ersten drei Monaten gibt es zusätzlich 200 MB Datenvolumen kostenfrei.

Interessierte aus Deutschland müssen sich auch nicht mehr lange gedulden. Die Deutsche Telekom wird das Alcatel One Touch Fire diesen Herbst unter anderem nach Griechenland, Ungarn und Deutschland bringen, in Deutschland über die Marke congstar. Alternativ kann das Peak+ von Geeksphone vorbestellt werden, dessen Auslieferung im September beginnen soll.

Mozilla und Blackberry arbeiten gemeinsam an Werkzeugen zum Finden von Sicherheitslücken

Mozilla und Blackberry haben eine Zusammenarbeit angekündigt, um neue und innovative Werkzeuge zum Finden von Sicherheitslücken zu entwickeln.

Wie Mozilla in einem offiziellen Blog-Eintrag mitteilt, arbeitet man gemeinsam mit dem kanadischen Hersteller für Kommunikationssysteme Blackberry an Werkzeugen zum automatisierten Finden von Sicherheitslücken. Beim sogenannten Fuzzing werden Anfälligkeiten entdeckt, indem unerwartete oder mangelhafte Eingaben getestet und so unter Umständen Sicherheitslücken offengelegt werden.

Bildquelle: Mozilla Blog

Gemeinsam werden Mozilla und Blackberry unter anderem das Fuzzing-Framework Peach verbessern. Nach Angaben von Mozilla wurde Peach bereits erfolgreich eingesetzt, um Firefox und Firefox OS sicherer zu machen. Als Beispiele werden WebGL, WebRTC, WebAudio, Bild-, Audio- und Videoformate sowie Schriften genannt. Auf diese Weise konnten Probleme behoben werden, bevor sie zum Risiko für die Nutzer wurden.

Mit Minion hat Mozilla außerdem ein Sicherheits-Framework zum Finden von Sicherheitslücken in Webanwendungen vorgestellt.

Mozilla veröffentlicht Minion 0.3 und stellt Sicherheitstest-Framework offiziell vor

Mozilla hat Minion in der Version 0.3 veröffentlicht und offiziell vorgestellt. Bei Minion handelt es sich um ein Sicherheitstest-Framework, welches Webentwicklern helfen soll, Sicherheitslücken in ihren Web-Anwendungen automatisiert zu finden.

Anfang des Jahres wurde bereits über das Sicherheitstest-Framework Minion berichtet, welches nun in der Version 0.3 veröffentlicht und offiziell vorgestellt worden ist. Mit Minion sollen Entwickler von Webanwendungen diese per Knopfdruck auf Sicherheitsprobleme testen können. Minion soll dabei einfach zu nutzen und zu erweitern sowie zu integrieren sein. Mit der neuen Version sieht Mozilla Minion nun auf einem Stand, welcher Mozilla erlaubt, Minion intern in der Entwickler-Community, Qualitätssicherung sowie den Sicherheits-Teams einzusetzen.

Weitere Informationen und technische Details zu Minion gibt es in der offiziellen Ankündigung im Mozilla Security Blog. Mozilla hat außerdem eine Zusammenarbeit mit Blackberry angekündigt, um gemeinsam neue und innovative Werkzeuge zum Finden von Sicherheitslücken zu entwickeln.

Mozilla Labs: Statt Tracking „Personalisierung mit Respekt“

Die Mozilla Labs schlagen mit User Personalization (UP) eine Alternative zum Tracking vor, welche eine Win-Win-Situation für Benutzer und Content-Anbieter darstellen soll. Die Idee: Der Browser ermittelt die Interessen der Nutzer anhand der besuchten Webseiten und kann diese den Webseiten mitteilen, wobei der Benutzer stets die volle Kontrolle behalten soll.

Mozilla ist bekannt für sein großes Engagement hinsichtlich Privatsphäre, Datenschutz und gegen ungewolltes Tracking. Vor diesem Hintergrund mag die aktuelle Ankündigung der Mozilla Labs auf den ersten Blick ein wenig merkwürdig wirken, stellt diese doch ein Konzept zur Personalisierung im Internet vor. Tatsächlich könnte dies aber eine Lösung sein, welche Nutzer und Content-Anbieter gleichermaßen zufriedenstellt – der Nutzer erhält personalisierte Inhalte, behält aber gleichzeitig die volle Kontrolle darüber, welche Daten er teilt. Mozilla spricht von Personalisierung mit Respekt.

Als Beispiel nennt Mozilla, dass Firefox erkennt, dass sich ein Nutzer für Gadgets, Komödienfilme, Eishockey und Kochen interessiert. Während der Nutzer im Web surft, könne er auswählen, welche dieser Interessen er mit bestimmten Webseiten für eine personalisierte Erfahrung teilen möchte, und das ohne den Browserverlauf mitzuteilen. Der Firefox Marketplace könnte Rezept- und Film-Apps empfehlen, bereits beim ersten Besuch des Nutzers im Firefox Marketplace.

Nach Ansicht von Mozilla bietet Personalisierung große Vorteile. Der Vorteil der Personalisierung liegt auf Nutzerseite in der Tatsache, dass Nutzer schneller relevante Inhalte finden. Dies ist auch gleichzeitig ein Vorteil für Content-Anbieter, da Inhalte, welche die Nutzer uninteressant finden, Nutzer kosten können und dem Content-Anbieter dadurch Geld entgehen kann.

Nutzer würden die Personalisierung allerdings zu oft mit personenbezogenen Daten bezahlen. Darum schlägt Mozilla eine Schnittstelle vor, über welche Webseiten die persönlichen Interessen auf Grundlage der besuchten Seiten mitgeteilt werden können, ohne jedoch die besuchten Webseiten selbst zu nennen. Der Nutzer soll dabei stets die volle Kontrolle über seine Daten behalten, so soll sich pro Webseite einstellen lassen, welche Inhalte geteilt werden sollen.

Im Rahmen des Prospector-Projekts haben die Mozilla Labs im Laufe des vergangenen Jahres bereits ein paar Konzepte getestet, um beispielsweise die besuchten Webseiten Interessens-Kategorien zuzuordnen. Verschiedene Content-Anbieter, darunter neben Hearst Publications auch der deutsche Medienkonzern Hubert Burda Media (u.a. CHIP, Focus, Bunte, TV Spielfilm) signalisieren Interesse an Mozillas Ansatz. Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) zeigt hinsichtlich UP keine Bedenken. Von deren Seite heißt es, dass UP ein großer Schritt vorwärts für die Neugestaltung der Personalisierung im Web in einer Weise sei, welche die Privatsphäre der Nutzer bewahrt.

Firefox OS: Kontakte sichern & wiederherstellen

Mitunter kann es vorkommen, dass man die Kontakte auf seinem Smartphone sichern und später wiederherstellen will, beispielsweise weil man sein Telefon in den Werkszustand zurücksetzen möchte. Firefox OS bietet derzeit keinen direkten Weg zur Sicherung und Wiederherstellung der Kontakte. Mit ein wenig Aufwand ist dies aber kein Problem.

Alles, was zur Sicherung und Wiederherstellung der Kontakte benötigt wird, ist ein USB-Kabel und ein Computer. Auf diesem muss Android Debug Bridge (adb) installiert sein. Hierzu gibt es bereits zahlreiche Anleitungen im Internet, so dass an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen werden soll.

Zunächst einmal muss Remote Debugging auf dem Gerät mit Firefox OS aktiviert werden. Dazu navigieren wir nach Einstellungen → Geräteinformationen → Weitere Informationen → Entwickler und setzen hier den Haken bei Netzwerk-Debugging.

Anschließend stecken wir das Smartphone per USB-Kabel an den Computer an und starten die Kommandozeile. Mittels adb devices können wir sichergehen, dass adb funktioniert und unser Gerät erkannt wird.

Mit der Eingabe von adb pull /data/local/indexedDB/chrome/3406066227csotncta.sqlite . kann die IndexedDB-Datenbank mit den Kontakten auf den Computer geladen werden. Im umgekehrten Falle kann mittels adb push 3406066227csotncta.sqlite /data/local/indexedDB/chrome/3406066227csotncta.sqlite die Datenbank von der Festplatte wieder auf das Smartphone gebracht werden.

Auf diese Weise lässt sich ohne große Mühe ein Backup der Kontakte des Firefox OS-Smartphones herstellen und bei Bedarf wieder auf das Telefon spielen.

via: Jared Wein

Firefox OS: Geeksphone Peak+ kann ab sofort vorbestellt werden

Das spanische Startup Geeksphone hat nach dem Erfolg der beiden Firefox OS Entwickler-Vorschaugeräte Keon und Peak vor kurzem das Geeksphone Peak+ angekündigt. Dieses kann ab sofort vorbestellt werden.

Geeksphone startet wie angekündigt den Vorverkauf des Peak+. Dabei handelt es sich um ein leicht überarbeitetes Peak zum selben Preis. Die Auslieferung soll Mitte September erfolgen.

Das Peak+ besitzt eine Qualcomm Snapdragon S4 8225 CPU mit 2x 1.2 GHz Taktfrequenz. An Arbeitsspeicher sind 1 GB RAM (Peak: 512 MB) verbaut, außerdem besitzt das Gerät 4 GB internen Speicher, welcher via MicroSD erweitert werden kann. Die Diagonale des IPS-Displays beträgt 4.3”, die Bildschirmauflösung 960 x 540 Pixel (qHD). Die Kamera des Peak hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und bietet einen Blitz, zusätzlich gibt es noch eine Front-Kamera mit 2 Megapixeln. Das Smartphone unterstützt die UMTS-Frequenzen 850/1900/2100 MHz (3G HSPA) sowie die GSM-Frequenzen 850/900/1800/1900 MHz (2G EDGE). Und auch WLAN-n, GPS, MicroUSB sowie Sensoren für Helligkeit, Abstand und Beschleunigung gehören hier zur Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 1800 mAh. Der Preis beträgt 149 € zzgl. MwSt. und Versand.

Geeksphone kündigte außerdem 25 GB Cloud-Speicher für Kunden an.

Firefox: Speicherverbrauch der aktiven Erweiterungen anzeigen

Wenn sich Firefox besonders speicherhungrig zeigt, kann es unter Umständen interessant sein, sich den Arbeitsspeicher-Verbrauch der aktiven Erweiterungen anzusehen. Hierfür gibt es eine Erweiterung, ab Firefox 24 geht es auch ohne.

Die Erweiterung about:addons-memory kann bei der Identifizierung speicherhungriger Erweiterungen helfen. Hierfür muss lediglich about:addons-memory in die Adressleiste des Browsers eingegeben werden, anschließend folgt eine übersichtliche Auflistung der aktiven Erweiterungen und deren Speicherverbrauch.

Ganz ohne Erweiterung geht das ab Firefox 24. Mit about:memory bietet Firefox bereits seit einiger Zeit eine Oberfläche mit detaillierten Informationen zum Speicherverbrauch an. Ab Version 24 finden sich hier nun auch endlich Informationen zum Speicherverbrauch der aktiven Add-ons. Als Teil der Seite about:memory ist die in Firefox integrierte Lösung erwartungsgemäß auf den ersten Blick etwas weniger übersichtlich, bietet dafür aber noch etwas detailliertere Informationen. Der Name der Erweiterungen wird in der Firefox-Lösung leider nicht ausgelesen, so dass bei kryptischen Bezeichnern wie jid0-t3eeRQgGANLCH9c50lPqcTDuNng@jetpack unter Umständen ein Blick auf die Seite about:support notwendig ist, um den Namen des Add-ons zu erhalten.

Ob about:memory von Firefox oder die Erweiterung about:addons-memory, in beiden Fällen sind die Angaben mit Vorsicht zu genießen. Zum einen kann der tatsächlich durch Erweiterungen veranlasste Speicherverbrauch höher liegen als angegeben. Die Zahlen geben lediglich an, was an Speicherverbrauch eindeutig der jeweiligen Erweiterung zugeordnet werden kann. Zum anderen ist eine Erweiterung nicht grundsätzlich schlecht programmiert, weil sie laut Angabe eventuell deutlich mehr als die anderen installierten Erweiterungen beansprucht. Viel mehr sollten die beiden Wege als Diagnosewerkzeuge gesehen werden, falls der Speicherverbrauch zu einem Problem wird. So könnte auf diese Weise beispielsweise eine Erweiterung identifiziert werden, deren Speicherverbrauch mit der Zeit immer weiter ansteigt.

Add-on: Bestimmte Lesezeichen-Ordner durchsuchen und Suchen speichern

Mit Firefox 19 hat Mozilla die Möglichkeit aus der Bibliothek entfernt, Suchen auf einen bestimmten Ordner zu beschränken und ebenso die Möglichkeit, Suchen zu speichern. Ein Add-on bringt diese Funktionalität wieder zurück.

Mozilla hat mit Firefox 19 die Möglichkeit aus der Bibliothek entfernt, Suchen auf bestimmte Ordner zu beschränken oder zu speichern. Als Begründung wurde eine Vereinfachung des Designs genannt, um die Bibliothek künftig in einem Tab anzuzeigen. Man plane laut Entwickler Marco Bonardo eine bessere Suchfunktion für die Zukunft, diese Zukunft sei aber weit weg, wenn der Wartungsaufwand des Codes zu groß ist. Darum wurde die Funktionalität zunächst entfernt. Sobald die Bibliothek den Plänen entsprechend umgebaut worden ist, sei auch Raum für die Neugestaltung der Suche.

Wer auf diese Funktionen nicht länger verzichten möchte, kann sich die Erweiterung SavedSearchButton herunterladen. Diese bringt die verloren gegangene Funktionalität wieder zurück in den Mozilla-Browser.

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