Details zu zwei neuen Alcatel-Smartphones mit Firefox OS

Nach dem Alcatel One Touch Fire ist vor dem Alcatel One Touch Fire C und Alcatel One Touch Fire E. Auf diese Namen könnten zwei neue Smartphones von TCL Alcatel hören, welche im Rahmen des Mobile World Congress in der kommenden Woche vorgestellt werden sollen. Zu beiden Geräten gibt es erste Informationen.

TCL Alcatel hat kürzlich versprochen, auf dem Mobile World Congress in Barcelona (24. bis 27. Februar 2014) gleich mehrere neue Geräte mit Firefox OS anzukündigen. Zu einem der beiden Geräte wurden vor zwei Tagen die ersten Informationen enthüllt. Nun gibt es weitere Informationen, auch zu einem zweiten neuen Smartphone mit Firefox OS.

Wie areamobile.de unter Berufung auf eine nach eigenen Angaben vertrauenswürdige Quelle schreibt, handelt es sich bei den beiden neuen Geräten um das Alcatel One Touch Fire C und das Alcatel One Touch Fire E – letzteres wird wohl der offizielle Verkaufsname für das Gerät werden, welches hier als Alcatel One Touch Pop (D1 Fire) vorgestellt worden war.

Die genannten Spezifikationen des Alcatel One Touch Fire E entsprechen den hier bereits vorgestellten Spezifikationen, so soll eine Snapdragon 200 CPU (Modell MSM8610) von Qualcomm zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um einen ARMv7 Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz Taktfrequenz sowie Adreno 302 GPU. Auch die Größe des Displays von 4.5 Zoll wird im Artikel bestätigt. Das Gerät soll außerdem eine Fünf-Megapixel-Kamera besitzen. Die Seite lffl.org schreibt von 1 GB RAM sowie 4 GB internem Speicher, welcher via SD-Karte erweitert werden kann.

Das Alcatel One Touch Fire C wird der kleinere Bruder dieses Smartphones werden. Auch dieser soll mit einer 1.2 GHz Dual Core-CPU kommen, allerdings mit nur 3.5 Zoll Display-Größe und Zwei-Megapixel-Kamera.

Die Seite areamobile.de hat auch schon Informationen zur Verarbeitung der beiden Geräte. So soll das Alcatel One Touch Fire C in einem Kunststoffgehäuse daherkommen, das Alcatel One Touch Fire in einem höherwertiger wirkenden 7.9 mm dicken Gehäuse im gebürsteten Metall-Look.

Firefox 29: HTTP/2.0 (Draft) in Firefox aktivieren

Der aktuelle HTTP-Standard 1.1 ist schon ziemlich in die Tage gekommen, dieser datiert nämlich aus dem Jahr 1999. Ein neuer Standard HTTP/2.0 befindet sich allerdings in Entwicklung und Mozilla ist erwartungsgemäß ganz vorne mit dabei, wenn es um die Implementierung geht. In Firefox 29 kann die Unterstützung für einen aktuellen Entwurf des Standards per Konfiguration aktiviert werden.

HTTP/1.1 stammt aus dem Jahr 1999 und hat sich seit dem nicht verändert. Seit einiger Zeit arbeitet die Hypertext Transfer Protocol Bis-Arbeitsgruppe (HTTPbis) der IETF unter Mitwirkung aller großen Browserhersteller an einem Nachfolge-Protokoll auf Grundlage von Googles SPDY-Protokoll. Während sich HTTP/2.0 noch in Entwicklung befindet, haben die Browserhersteller bereits mit der Implementierung begonnen. So unterstützt Google Chrome beispielsweise Draft 5 und Firefox in Version 29 Draft 9 des kommenden HTTP-Standards (und Draft 5 des dazugehörigen Kompressionsstandards). Mozilla wird in Firefox ausschließlich HTTP/2.0 über TLS, nach aktuellem Stand der Dinge also nur URLs mit https://, implementieren.

Zum Testen benötigt es eine Nightly-Version von Firefox 30 oder Aurora-Version von Firefox 29. Die beiden Schalter network.http.spdy.enabled.http2draft sowie security.ssl.enable_alpn müssen über about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Builds, welche ausdrücklich als experimenteller zu sehen sind und HTTP/2.0 über TLS für URLs mit http:// aktivieren. Der finale Entwurf des Protokolls wird für November 2014 erwartet. (via)

Leak: Spezifikationen des Firefox OS Smartphones Alcatel One Touch Pop

In wenigen Tagen beginnt der Mobile World Congress 2014 (MWC) in Barcelona. Pünktlich dazu sind die ersten Informationen zum Nachfolger des Alcatel One Touch Fire geleakt.

TCL Alcatel möchte auf dem Mobile World Congress 2014 neue Geräte mit Firefox OS vorstellen. Eines davon hört auf den internen Namen Alcatel One Touch Pop, wobei dieser sich vom offiziellen Verkaufsnamen noch unterscheiden kann. Zu diesem sind erste Informationen aufgetaucht. Das Gerät, welches mit Firefox OS 1.3 ausgeliefert werden soll, setzt eine Snapdragon 200 CPU (Modell MSM8610) von Qualcomm mit Adreno 302 GPU ein. Dabei handelt es sich um einen ARMv7 Cortex A7 Dual Core-Prozessor mit 1.2 GHz Taktfrequenz. Das Display hat eine Größe von 4,5 Zoll und löst mit WXGA (768×1280) auf.

Aufmerksamen Lesern werden diese Spezifikationen bekannt vorkommen. Vergangenen Monat sind die ersten Spezifikationen des ZTE Open C ans Licht gekommen. Die nun bekannt gewordenen Details zum Alcatel One Touch Pop sind mit denen des ZTE Open C identisch – nur die Größe des Displays vom ZTE Open C ist noch unbekannt.

Der MWC 2014 findet vom 24. bis zum 27. Februar statt. Spätestens dann sollten weitere Details zu beiden Geräten bekannt werden. (via)

Update 18.02.2014: Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Es gibt weitere Informationen zu diesem soweit einem weiteren neuen Smartphone von TCL Alcatel mit Firefox OS. Näheres in diesem Artikel.

Firefox 27 ignoriert eingestelltes Downloadverzeichnis? Lösung.

Einige Nutzer von Firefox 27 beklagen das Problem, dass sich Firefox ihr eingestelltes Downloadverzeichnis nicht merkt. Konkret handelt es sich dabei um Windows-Nutzer, die das Root-Verzeichnis einer ihrer Partitionen als Downloadverzeichnis einstellen wollen.

Einige Windows-Nutzer, welche die Downloads ihres Firefox gerne im Root-Verzeichnis einer ihrer Partitionen abspeichern würden, stellen derzeit fest, dass dies in Firefox 27 nicht länger funktioniert. Grund hierfür ist ein Fehler in Firefox, welchen Mozilla nach Möglichkeit noch in Firefox 28 beheben möchte. Bislang gibt es allerdings noch keinen funktionierenden Bugfix in der aktuellen Betaversion von Firefox 28.

So können Windows-Nutzer derzeit keine Downloads beispielsweise unter D:\ abspeichern, die Downloads landen stattdessen an anderer Stelle (zum Beispiel dem Download-Verzeichnis oder Desktop), während ein Verzeichnis wie D:\Downloads auch mit Firefox 27 funktioniert. Die Lösung für betroffene Nutzer lautet also entweder ein Verzeichnis auszuwählen oder auf das nächste Firefox-Update zu warten.

Intellego – Maschinelle Übersetzungen powered by Mozilla

Mozilla hat damit begonnen, die Möglichkeiten maschineller Übersetzungen zu erforschen, ähnlich wie man es von Google Translate kennt. Das Projekt läuft unter dem Codenamen Intellego.

Google bietet mit Translate einen Übersetzungsdienst für Texte und Webseiten an. Bevor Google seinen Chrome-Browser um eine automatisierte Übersetzungsmöglichkeit für Webseiten erweitert hat, hatte Google eine offene API für maschinelle Übersetzungen angeboten. Ungefähr mit dem Einbau in Chrome vor drei Jahren hat Google seine API dann allerdings geschlossen und damit eine Lücke hinterlassen. Eine Situation, mit der man bei Mozilla nicht zufrieden ist. Mozillas Vision ist eine Welt, in der Sprache nicht länger eine Barriere für die Kommunikation im Internet ist und sich alle Menschen mühelos untereinander verstehen können, ungeachtet ihres sprachlichen Ursprungs. Darum sieht es Mozilla als seine Mission, Nutzer mit automatischen Übersetzungen von jeder Sprache in jede andere Sprache in Echtzeit versorgen zu können. Dieser Aufgabe hat man sich unter dem Projektnamen Intellego angenommen.

Parallel dazu arbeitet Mozilla an einem Projekt, um ähnlich wie man es von Chrome her schon kennt, automatische Übersetzungen für Webseiten in anderen Sprachen als denen der Nutzer zu übersetzen. Beide Projekte sind nicht notwendigerweise abhängig voneinander, wobei klar ist, dass sich beide Projekte sehr gut ergänzen und die Resultate des Intellego-Projekts als Grundlage für die Webseiten-Übersetzung dienen können, so dass es auch im Mozilla Wiki als ein Anwendungsfall für Intellego genannt wird. Aber es wäre kein Projekt unter dem Namen Mozillas, würde man die Technologie nur für die eigenen Produkte entwickeln wollen. Stattdessen wünscht man sich eine offene API, welche frei nutzbar sein und Übersetzungen per Knopfdruck ermöglichen soll.

Einen Zeitplan für konkrete Ergebnisse gibt es noch nicht. Seit etwa einem Monat finden wöchentliche Meetings statt, in denen der Fortschritt des Projektes besprochen wird. Passend dazu wurden Anfang des Monats Mockups für eine Übersetzungsfunktion des Desktop-Firefox veröffentlicht:

Update 20.02.2014: Der vorletzte Absatz des Artikels wurde komplett überarbeitet, da er missverständlich war. Danke Jeff/Michael.

Neuer Tab-Modus zum Testen der Multi-Prozess-Architektur in Firefox

Electrolysis, kurz: e10s, ist der Name des Mozilla-Projektes, welches Firefox um eine Multi-Prozess-Architektur erweitern soll. Für Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox ist es durch einen neuen Tab-Modus ab sofort leichter, Firefox mit und ohne Multi-Prozess-Architektur parallel zu testen.

Electrolysis (e10s) bringt eine Multi-Prozess-Architektur in Firefox, um die Browseroberfläche, Plugins sowie Tabs in jeweils eigenen Prozessen auszuführen. In aller Kürze zusammengefasst soll Firefox damit in erster Linie reaktionsfreudiger, in zweiter Linie stabiler sowie durch Sandboxing sicherer werden. Seit Anfang 2013 arbeitet Mozilla wieder an e10s, nachdem das Thema erstmals 2009 aufkam und das Projekt dann 2011 wieder zurückgestellt worden war.

Seit einiger Zeit kann e10s durch Setzen des about:config-Schalters browser.tabs.remote auf true getestet werden. Um weitere Tester zu erreichen, aber e10s nicht standardmäßig für alle Nutzer der Nightly-Versionen von Firefox aktivieren zu müssen, hat Mozilla folgende Änderung vorgenommen: browser.tabs.remote steht in der Nightly-Version von Firefox nun standardmäßig auf true. Zusätzlich muss der neu eingeführte Schalter browser.tabs.remote.autostart (standardmäßig auf false) ebenfalls auf true gesetzt werden, um Firefox immer im e10s-Modus zu betreiben. In diesem Fall erscheint im Datei-Menü zusätzlich der Eintrag “New In-process Window”, um ein Fenster zu öffnen, welches nicht Gebrauch von separaten Prozessen macht.

Ändert der Nutzer keinen Schalter über about:config und belässt die Standard-Einstellungen, dann ist e10s deaktiviert, kann über das Datei-Menü aber für einzelne Fenster aktiviert werden, indem der neue Eintrag “New OOP Window” ausgewählt wird (OOP = out of process). Dies erinnert vom Prinzip her an die Privaten Fenster, welche ebenfalls einen speziellen Modus für alle Tabs in entsprechendem Fenster aktivieren; in diesem Fall um keine Chronik oder sonstigen Daten dauerhaft zu speichern. Unterstrichene Seitentitel in den Tabs kennzeichnen die OOP-Fenster.

Update 15.02.2014: Mozilla hat den Eintrag “New OOP Window” umbenannt in “New e10s Window”.

Wichtiger Hinweis: Nicht grundlos wird e10s zu diesem Zeitpunkt noch nicht standardmäßig für alle Nutzer der Nightly-Versionen aktiviert. Noch immer funktionieren damit grundlegende Dinge wie die Druckfunktion nicht. Außerdem wird dringend empfohlen, eine Sicherung des Firefox-Profils anzulegen, bevor e10s getestet wird, um möglichen Datenverlusten durch Beschädigungen des Profils vorzubeugen. Dies sollte beim Umgang mit Nightly-Versionen grundsätzlich beachtet werden.

Firefox 27.0.1 behebt Sicherheitslücke und mögliche Absturzursache

Mozilla wird voraussichtlich diesen Freitag Firefox 27.0.1 veröffentlichen. Das außerplanmäßige Update schließt eine Sicherheitslücke, behebt eine häufige Absturzursache und außerdem einen Berechnungsfehler in der JavaScript-Engine.

Voraussichtlich am Freitag wird Mozilla ein außerplanmäßiges Update für die Desktop-Version von Firefox 27 veröffentlichen. Anlass hierfür ist eine mögliche Absturz-Ursache, welche sich in den ersten Tagen nach Veröffentlichung von Firefox 27 als Top-Crasher herauskristallisiert hat und entgegen erster Annahmen nicht nur in Zusammenhang mit GreaseMonkey, sondern auch ohne jenes Add-on auf Webseiten ausgelöst werden kann.

Das Update behebt weiter eine Sicherheitslücke in der verwendeten libpng-Version 1.6.8, welche DoS-Attacken über manipulierte PNG-Dateien möglich machte. Des Weiteren wurde ein in Firefox 27 eingeführter Fehler in der JavaScript-Engine behoben, welcher zu falschen Ergebnissen der asin()-Funktion führen konnte (der Quelltext des verlinkten Testcases dokumentiert den Fehler).

Mozilla denkt über gesponserte Kacheln auf Neuer Tab-Seite in Firefox nach

Mozilla zeigt beim Öffnen eines neuen leeren Tabs standardmäßig eine Seite mit Vorschaubildern der am meisten genutzten Seiten an. Für neue Nutzer erscheint diese Seite überwiegend mit leeren Kacheln. Mozilla plant, diese Seite mit teilweise gesponserten Kacheln vorzubelegen.

Wer zum ersten Mal Firefox startet oder Firefox mit einem frischen Profil benutzt, dem wird auffallen, dass auf der Seite, welche beim Öffnen eines neuen leeren Tabs erscheint, eine Kachel vordefiniert ist und die übrigen acht leer sind. Im Laufe der Zeit erscheinen hier Vorschaubilder zu den Webseiten, welche der Benutzer am häufigsten benutzt.

Mozilla plant, diese Kacheln mit Seiten vorzubelegen, welche teilweise gesponsert sind. Konkret soll es drei Kacheln von Webseiten aus dem Mozilla-Ökosystem geben, drei populäre Webseiten abhängig vom geographischen Standort und drei Webseiten, welche dafür bezahlen und von Mozilla ausgesucht werden. Die Partner in folgendem Mockup repräsentieren nicht die tatsächlichen Partner, sondern sind lediglich ein Beispiel dafür, wie das Vorhaben aussehen kann. Die Gespräche mit möglichen Partnern beginnen erst jetzt.

Stop! Werbung in Firefox – wie kann Mozilla nur?

Einige werden jetzt etwas denken wie: Werbung in Firefox? Wie kann Mozilla das tun? Wie ist das mit der Mission von Mozilla vereinbar? Tatsächlich ist das alles gar nicht mal im Ansatz so furchtbar wie es für den einen oder anderen klingen mag. Immerhin betrifft das lediglich neue Nutzer, die Vorschaubilder in vorhandenen Profilen werden nicht überschrieben. Wie das erste Bild in diesem Artikel zeigt, ist die First Run Experience für neue Firefox-Nutzer derzeit ziemlich bescheiden, eine Seite mit acht leeren Kacheln und der Nutzer hat zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich eine Vorstellung davon, wofür diese Seite gut sein soll. Durch die Vorbelegung mit Seiten bekommt der Nutzer eine Idee von der Funktion dieser Seite und gleichzeitig ein paar Anhaltspunkte für Webseiten, die er möglicherweise nutzen möchte. Und wer Firefox nutzt, weil er Mozilla vertraut, der sollte Mozilla auch vertrauen, dass die Partner sehr sorgfältig ausgewählt werden. Ein Nachteil für die Nutzer entsteht dadurch keinesfalls.

Der Nutzer ist selbstverständlich in der Lage, diese Kacheln zu entfernen bzw. diese mit anderen Seiten zu überschreiben, so dass es sich dabei wirklich nur um Vorschläge für neue Firefox-Nutzer handelt. Ähnliches kennen übrigens auch Opera-Nutzer. Und wenn man einmal überlegt, dass längst auch Lesezeichen und Suchmaschinen vordefiniert werden, dann ist das Vordefinieren von Vorschaukacheln nicht wirklich etwas anderes.

Mehr Unabhängigkeit von Google

Dazu kommt, dass Mozilla derzeit 90 Prozent seiner Einnahmen von Google erhält. Gerade diejenigen Nutzer, welche mehr Unabhängigkeit von Google fordern, sollten diesen Schritt begrüßen, denn wer nach mehr Unabhängigkeit verlangt, der muss Mozilla auch die Möglichkeit zugestehen, neue Einnahmequellen zu erschließen. Man kann nicht auf der einen Seite sagen, dass ein so großer Anteil Googles am Sponsoring bedenklich sei, auf der anderen Seite aber kritisieren, wenn Mozilla versucht, anderen Partnern lukrative Möglichkeiten einer Partnerschaft zu geben. Hier gilt: Wer A sagt, der muss auch B sagen. Fest steht: Mozilla benötigt nun einmal viel Geld für die Entwicklung großartiger Produkte und die Umsetzung der Mozilla-Mission, ein offenes Web für alle zu schaffen und zu erhalten.

Im Übrigen läuft der Suchmaschinen-Vertrag mit Google am Ende dieses Jahres aus und muss neu verhandelt werden. Man kann also nicht automatisch davon ausgehen, dass Mozilla auch in Zukunft Einnahmen in dieser Höhe erhalten wird, das wird die Zukunft erst zeigen. Wenn man Mozillas Finanzbericht gründlich liest, dann wird man außerdem feststellen, dass Mozilla im Jahr 2012 Ausgaben von über 200 Millionen Dollar hatte. Ausgaben, die 2013 und in Zukunft nur unwahrscheinlich geringer ausfallen werden. Das dürfte unterstreichen, wieso auch ein Open Source-Projekt wie Firefox Einnahmen generieren muss.

Geeksphone Revolution ab 20. Februar für 289 Euro (269 Euro)

Geeksphone bringt mit dem Revolution ein neues Mittelklasse-Smartphone auf den Markt. Dieses kann ab dem 20. Februar zu einem Preis von 289 Euro bestellt werden. Ein kleines Kontingent geht für 269 Euro in den Verkauf.

Das Geeksphone Revolution ist ohne Zweifel ein ganz besonderes Smartphone, denn dieses kommt von Haus aus mit Unterstützung sowohl für Android als auch für Firefox OS. Und auch als Firefox OS-Smartphone ist es etwas Besonderes, hat es von allen bislang auf dem Markt erhältlichen Geräten mit Firefox OS die beste Ausstattung und ist zudem das erste Gerät, welches mit Firefox OS 1.3 in den Verkauf geht.

Nachdem Geeksphone vor zwei Wochen die finalen Spezifikationen angekündigt hat, gibt es nun auch Informationen zur Verfügbarkeit und zum Preis. Das Geeksphone Revolution wird ab dem 20. Februar zu einem Preis von 289 Euro inklusive Mehrwertsteuer verkauft werden. Ganz schnelle Käufer haben die Chance, das Gerät mit einem Rabatt zu erhalten und nur 269 Euro inklusive Mehrwertsteuer zahlen zu müssen.

Neues Entwicklungsmodell für Firefox

Mozilla plant die Einführung eines neuen Entwicklungsmodells für Firefox. Ziel ist eine bessere Priorisierung, Kommunikation sowie Fokussierung der Bemühungen, um Firefox weiterzuentwickeln. Am Releasemodell selbst wird sich nichts ändern.

Mozilla ändert sein Entwicklungsmodell für Firefox, hält am Releasemodell allerdings fest. Konkret bedeutet dies, dass es weiter alle sechs Wochen neue Versionen von Firefox geben wird, die sechs Wochen aktiver Entwicklung in mozilla-central, also den Nightly-Builds von Firefox, werden dabei in dreimal zwei Wochen für das Core-Desktop-Team aufgeteilt. Es gibt, wie man es von agilen Entwicklungsmethoden her kennt, einen Product-Backlog, welcher alle mit Prioritäten versehenen Bugs beinhaltet, an denen das Core-Team und die Community in dieser Zeit potentiell arbeiten soll. Die Verwaltung und Priorisierung des Backlogs erfolgt durch das Desktop Firefox Leadership Team. In jedem dieser Zwei-Wochen-Zyklen wählen die Teammitglieder die Bugs aus, von denen sie erwarten, in diesem Entwicklungszyklus zu arbeiten. Regelmäßige Planungs- und Status-Meetings begleiten den Prozess. Beginnen wird Mozilla mit dem neuen Entwicklungsmodell in der Woche des 17. Februar mit einem Teil der Teammitglieder und es dann möglicherweise auf das gesamte Core-Team ausweiten.

 

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