Die nächsten zwei: Firefox OS startet in Ungarn und Griechenland

Smartphones mit Firefox OS sind bereits in einigen Ländern erhältlich. In dieser Woche kamen wieder zwei dazu: Ab sofort kann das Alcatel One Touch Fire auch in Ungarn und Griechenland gekauft werden.

Ungarn und Griechenland sind die Länder Zehn und Elf, in denen Smartphones mit Firefox OS erworben werden können. Die Deutsche Telekom vertreibt in beiden Ländern das Alcatel One Touch Fire: Seit Montag in Ungarn über T-Mobile und seit heute in Griechenland über COSMOTE.

Starttermine in weiteren Ländern sind noch in diesem Jahr zu erwarten.

Mozilla startet einen eigenen Geolokalisierungs-Dienst

Mit dem Mozilla Location Service startet Mozilla einen offenen Geolokalisierungs-Dienst. Für die Erfassung von Positionsdaten wird um Mithilfe gebeten. Hierfür gibt es eine entsprechende Android-App.

Geolokalisierungs-Dienste gibt es bereits einige, vor allem kommerzielle. Und auch Mozilla arbeitet mit dem Mozilla Location Service an einem Geolokalisierungs-Dienst. Dieser soll sich vor allem durch Offenheit und einen besonderen Schwerpunkt auf der Privatsphäre auszeichnen.

Ähnlich wie andere Geolokalisierungs-Dienste nutzt auch der Mozilla Location Service Mobilfunkmasten und WiFi-Signale zur Standortermittlung. Später soll die Erkennung gegebenenfalls noch durch IP-Adressen und Bluetooth-Geräte verbessert werden. Das Ganze ist ein Crowdsourcing-Projekt: Die Daten kommen von den Nutzern und die Daten sind hinterher im Gegensatz zu denen der diversen kommerziellen Anbieter frei nutzbar. Für die Sammlung der Positionsdaten von Mobilfunknetzen werden Android-Nutzer gebeten, die App MozStumbler zu installieren, mit aktiviertem MozStumbler herumzulaufen und die Daten schließlich an Mozilla zu übermitteln.

Das Ziel dieses Geolokalisierungs-Dienstes ist es vor allem, Geräten mit schwachem GPS-Signal oder gar keiner GPS-Hardware einen Dienst bereitzustellen, um die aktuelle Position abzufragen, und dabei eine offene Alternative zu den bereits bestehenden Angeboten darzustellen. Das Projekt befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium und ist ausdrücklich noch experimentell.

Mozilla startet einen eigenen Geolokalisierungs-Dienst

Mit dem Mozilla Location Service startet Mozilla einen offenen Geolokalisierungs-Dienst. Für die Erfassung von Positionsdaten wird um Mithilfe gebeten. Hierfür gibt es eine entsprechende Android-App.

Geolokalisierungs-Dienste gibt es bereits einige, vor allem kommerzielle. Und auch Mozilla arbeitet mit dem Mozilla Location Service an einem Geolokalisierungs-Dienst. Dieser soll sich vor allem durch Offenheit und einen besonderen Schwerpunkt auf der Privatsphäre auszeichnen.

Ähnlich wie andere Geolokalisierungs-Dienste nutzt auch der Mozilla Location Service Mobilfunkmasten und WiFi-Signale zur Standortermittlung. Später soll die Erkennung gegebenenfalls noch durch IP-Adressen und Bluetooth-Geräte verbessert werden. Das Ganze ist ein Crowdsourcing-Projekt: Die Daten kommen von den Nutzern und die Daten sind hinterher im Gegensatz zu denen der diversen kommerziellen Anbieter frei nutzbar. Für die Sammlung der Positionsdaten von Mobilfunknetzen werden Android-Nutzer gebeten, die App MozStumbler zu installieren, mit aktiviertem MozStumbler herumzulaufen und die Daten schließlich an Mozilla zu übermitteln.

Das Ziel dieses Geolokalisierungs-Dienstes ist es vor allem, Geräten mit schwachem GPS-Signal oder gar keiner GPS-Hardware einen Dienst bereitzustellen, um die aktuelle Position abzufragen, und dabei eine offene Alternative zu den bereits bestehenden Angeboten darzustellen. Das Projekt befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium und ist ausdrücklich noch experimentell.

Amazon Web Services unterstützen ORBX.js von OTOY, Mozilla und Autodesk

OTOY, eine Firma für cloud-basiertes Rendering, entwickelt gemeinsam mit Mozilla und Autodesk ein JavaScript-Framework, welches es erlaubt, HD-Videos sowie Software-Anwendungen in den Browser zu streamen. Amazon integriert ORBX.js nun in die Amazon Web Services (AWS).

ORBX.js wurde erstmals im Mai vorgestellt, nun integriert Amazon ORBX.js in die Amazon Web Services (AWS). ORBX.js ist Teil von Mozillas Bestrebungen, umfangreiche Desktop-Anwendungen aber auch Spiele so vielen Menschen wie möglich verfügbar zu machen – indem diese über den Browser zugänglich gemacht werden.

Mit ORBX.js soll es theoretisch möglich sein, High-End-Desktop-Anwendungen wie Adobe Photoshop oder Autodesk 3DS Max per Virtualisierung in der Cloud auf einem Kindle oder dem iPad auszuführen, ohne dass eine weitere Software oder ein Plugin dafür notwendig ist. ORBX.js soll Full HD-Videos (1080p) mit 60 Frames pro Sekunde im Browser ausliefern können und das nur mit Web-Technologien. ORBX.js erlaubt Inhaltseigentümern außerdem das Einbetten eines eindeutigen Wasserzeichens in jeden Videostream und eliminiert damit die Notwendigkeit, den Inhalt mittels umstrittenem Digital Rights Management (DRM) zu schützen. ORBX.js soll in jedem modernen Browser, auch auf mobilen Geräten, funktionieren, welcher schnelles JavaScript und Unterstützung für WebGL anbietet.

Kunden der Amazon Web Services (AWS) können die Möglichkeiten der ORBX-Streaming-Technologie nun nutzen, um hochperformante Spiele und Desktop-Anwendungen ins Web zu bringen.

Das folgende Video zeigt die Adobe Creative Cloud sowie die Unreal Engine 4 über ORBX.js in den Browser gebracht, das zweite Video die Autodesk Octane Cloud Workstation in Firefox gestreamt:

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Mozilla bereitet Australis-Integration in Nightly-Branch vor

Was lange währt, wird endlich gut. Australis steht die Integration in die regulären Nightly-Builds bevor, so dass der aktuelle Plan mit Australis in Firefox 28 im Bereich des Möglichen liegt.

Kürzlich wurde erst darüber berichtet, Australis verschiebt sich ein weiteres Mal, neues Ziel ist Firefox 28. Bei Australis handelt es sich um ein Projekt, welches die Oberfläche von Firefox moderner und konsistenter zwischen den Plattformen macht, aber auch Auswirkungen auf die Anpassbarkeit von Firefox hat. So wird es unter anderem keine Add-on-Leiste mehr geben, dafür aber ein neues Menü, welches individuell angepasst werden kann.

Hauptgrund für die Verzögerungen waren Performance-Gründe, insbesondere auf Windows XP und Mac OS X. Die Arbeiten hieran konnten nun erfolgreich abgeschlossen werden, so dass es nur noch einen Blocker-Bug gab, welcher behoben werden musste, um die Integration von Australis in die Nightly-Builds von Firefox zu ermöglichen. Dieser Absturz unter Mac OS X 10.6 wurde mittlerweile aber auch behoben.

Aufgrund des Umfang des Projektes ist es nicht möglich, Australis per Einstellung umschaltbar zu machen. Auch macht es das aufgrund der Abhängigkeiten schwierig, einzelne Teile zu deaktivieren welche noch Probleme machen. Aus diesem Grund benötigt die Integration in den Hauptentwicklungszweig gesonderten Aufwand, um darauf reagieren zu können, wenn Australis weitere Zeit benötigt, bevor Firefox damit ausgeliefert werden kann.

Der nächste Schritt ist darum, dass mozilla-central, das Repository der Nightly-Builds, in einen neuen Branch geklont wird, in den sogenannten Holly-Branch. Dieser Branch entspricht mozilla-central ohne Australis. Sollte sich während der nächsten Wochen dann herausstellen, dass Australis weitere Zeit benötigt, dann wird der Merge für die Aurora-Version nicht von mozilla-central, sondern von Holly ausgehen. Auf diese Weise gefährden Australis-Probleme nicht die Veröffentlichung von Neuerungen, welche nicht mit Australis in Zusammenhang stehen.

Ein genaues Datum für die Integration von Australis in mozilla-central und die Verfügbarkeit der Holly-Builds existiert noch nicht, kann aber nicht mehr all zu lange dauern.

 

Firefox Mobile künftig auch auf Android-Geräten vorinstalliert

Firefox Mobile für Android wird es künftig auch bereits auf neuen Geräten vorinstalliert geben. Hierfür hat Mozilla Vereinbarungen mit zwei Geräteherstellern getroffen.

Bislang musste Firefox Mobile für Android immer zunächst aus dem Google Play Store oder einem anderen Marktplatz für Android-Apps heruntergeladen werden. In Zukunft werden aber auch Geräte in den Handel kommen, auf welchen Firefox bereits vorinstalliert ist. Konkret handelt es sich bei den ersten Herstellern um Kobo und GIGABYTE.

Kobo ist ein international agierender Hersteller von Tablets und E-Book-Readern, welcher auch E-Books verkauft. Außerdem bietet das Unternehmen E-Book-Reader-Apps für Android, iOS, Blackberry, Mac und PC an. Kobo verkauft ab sofort die Tablets Kobo Arc 7, Kobo Arc 7HD sowie Kobo Arc 10HD mit vorinstalliertem Firefox Mobile in den USA sowie Kanada und bald auch in weiteren Märkten. Firefox Mobile ist dank seines integrierten Lesemodus besonders gut zum Lesen von Webinhalten geeignet, womit Firefox Mobile sehr gut zum Angebot von Kobo passt.

GIGABYTE ist der zweite Hersteller, welcher Firefox Mobile auf Geräten vorinstallieren wird. GIGABYTE dürfte hierzulande vor allem für seine Motherboards und Grafikkarten bekannt sein. Der taiwanische Hersteller produziert eine Vielzahl von technischen Geräten, darunter auch Tablets und Smartphones. Firefox Mobile wird auf dem Smartphone GSmart Simba SX1 vorinstalliert sein, welches ab diesem Monat in Taiwan, Russland, Ukraine, Weißrussland und Osteuropa erhältlich sein wird und ab Dezember weltweit.

Zwar handelt es sich hierbei erst um zwei Hersteller und eine Hand voll Geräte, aber zumindest ist es ein erster Schritt in Sachen vorinstalliertem Firefox. Viele Nutzer von Mobilgeräten nutzen den bereits vorinstallierten Standardbrowser für den alltäglichen Gebrauch, daher erscheinen Partnerschaften mit Geräteherstellern als eine geeignete Maßnahme zur größeren Verbreitung von Firefox Mobile.

Firefox OS startet in Mexiko, Peru und Uruguay

Marktstart für Firefox OS in weiteren Ländern: Ab sofort ist Mozillas Betriebssystem für Mobilgeräte in drei weiteren Ländern verfügbar, nämlich in Mexiko, Peru sowie Uruguay.

Vor wenigen Tagen ist Firefox OS in Brasilien gestartet. bei dieser Gelegenheit kündigte Telefónica außerdem den zeitnahen Marktstart für Mexiko, Peru und Uruguay an. Mittlerweile ist es soweit und damit ist Firefox OS nun in neun Ländern verfügbar. Weitere Länder werden bereits in Kürze folgen, unter anderem wird der Launch in Griechenland und Ungarn durch die Deutsche Telekom noch in diesem Herbst erwartet.

In Peru wird das ZTE Open verkauft, in Uruguay gibt es das Alcatel One Touch Fire zu kaufen. Die Menschen in Mexiko können zwischen beiden Geräten wählen. In allen drei Ländern werden die Smartphones mit Firefox OS Version 1.1 durch die Telefónica-Marke movistar vertrieben.

Mozilla unterstützt Windows XP auch über 2014 hinaus

Die Tage von Windows XP sind gezählt – im April 2014 endet der offizielle Endkunden-Support von Windows XP durch Microsoft. Auswirkungen auf Firefox-Nutzer hat dies aber erst einmal nicht.

Wenn Microsoft im April 2014 den Support für Windows XP einstellen wird, ist das Ende einer Ära erreicht. Im Jahr 2001 hat Microsoft Windows veröffentlicht und trotz der Nachfolger Windows Vista, Windows 7 sowie Windows 8 und Windows 8.1 hält sich Windows XP nach wie vor hartnäckig bei über 30 Prozent Marktanteil. Wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen wird Mozilla Windows XP auch über April 2014 hinaus unterstützen. Johnathan Nightingale, Mozillas Vice President of Firefox Engineering, hat Neowin auf Anfrage erklärt, dass man derzeit keine Pläne habe, die Unterstützung von Windows XP einzustellen. Kurz zuvor hatte bereits Google angekündigt, Windows XP auch mit Chrome noch nach dem offiziellen Support-Ende durch Microsoft zu unterstützen.

Allen Nutzern von Windows XP sei dennoch nahegelegt, ein Upgrade des Betriebssystems (oder einen Wechsel auf ein anderes Betriebssystem) zu vollziehen, denn mit der Einstellung des Supports wird es auch keine Sicherheitsupdates für dieses veraltete Betriebssystem mehr geben. Und es darf davon ausgegangen werden, dass das dann ungeschützte Betriebssystem zu einem besonders beliebten Ziel für Angreifer werden wird. Windows 7 wird noch bis mindestens 2020 Updates erhalten, Windows 8.x bis 2023, wobei Windows 8.0-Nutzer innerhalb der nächsten zwei Jahre auf Windows 8.1 upgraden müssen, um weiter Sicherheitsupdates zu erhalten.

Ogg-Erfinder Montgomery wechselt von Red Hat zu Mozilla

Christopher „Monty“ Montgomery verlässt Red Hat und wechselt zu Mozilla, um an einem Video-Codec der nächsten Generation zu arbeiten. Montgomery ist der Erfinder des Ogg-Containerformates und des Audio-Codecs Vorbis.

Christopher Montgomery hat sich als Entwickler von Multimedia-Software einen Namen gemacht. Er ist unter anderem der Erfinder des freien Audio-Codecs Vorbis und des Containerformats Ogg. Er ist der Gründer der Xiph.Org Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, welche sich mit der Entwicklung freier Codecs beschäftigt. Mozilla und Xiph.org haben bereits im letzten Jahr zusammengearbeitet und gemeinsam den freien Audio-Codec Opus entwickelt, welcher von der Internet Engineering Task Force (IETF) als Standard für das Web anerkannt worden ist. Im Juni dieses Jahres haben Mozilla und Xiph.org angekündigt, mit Daala gemeinsam an einem freien Video-Codec arbeiten zu wollen, welcher H.265 qualitativ überlegen sein soll.

Christopher Montgomery bezeichnet Daala als Codec der nächsten Generation und erklärt, dass aktuelle Codecs, auch Googles VP9, lediglich inkrementelle Verbesserungen des 25 Jahre alten H.261 seien. Dabei würden zwar noch Verbesserungen mit relativ geringem Risiko erzielt werden können, allerdings steige die für die Verbesserungen benötigte Rechenleistung exponentiell. Mit Daala wagt man ein neues Codec-Design und setzt zahlreiche neuartige Techniken ein. Dazu ist Daala frei von Patenten.

Bisher arbeitet Montgomery für Red Hat. Nun wechselt er direkt zu Mozilla, wo bereits die meisten Daala-Entwickler unter Vertrag stehen. Montgomery sieht durch diesen Wechsel die Möglichkeit, näher mit den anderen Entwicklern zusammenzuarbeiten und die Dinge besser koordinieren zu können.

addons.mozilla.org: Keine Zukunft für Thunderbird und SeaMonkey?

Die Seite addons.mozilla.org ist der zentrale Anlaufpunkt für Erweiterungen und Themes für Firefox, Firefox Mobile, Thunderbird und SeaMonkey. Doch könnte sich das ändern. So müssen sich Thunderbird und SeaMonkey mittelfristig möglicherweise ein neues Zuhause suchen.

Wer eine Erweiterung oder ein Thema für Firefox, Firefox Mobile, Thunderbird oder SeaMonkey sucht, dessen erster Weg führt wahrscheinlich zu addons.mozilla.org, kurz AMO. Dass Mozilla auf lange Sicht AMO und den Firefox Marketplace zusammenführen möchte, das ist kein Geheimnis. Einige wie ein Schlag ins Gesicht treffen dürften allerdings die möglichen Konsequenzen daraus. So könnte dies das Aus für Thunderbird und SeaMonkey auf Mozillas Erweiterungs-Plattform bedeuten.

Das geht aus einem Dialog im IRC zwischen Ratty (Philip Chee, SeaMonkey) und mconley (Mike Conley, Thunderbird) hervor. In diesem macht Ratty darauf aufmerksam, dass sobald AMO mit dem Firefox Marketplace zusammengeführt werden wird, Thunderbird- sowie SeaMonkey-Erweiterungen wahrscheinlich nicht übernommen werden, und verweist dabei auf einen weiteren IRC-Dialog zwischen ihm und jorgev (Jorge Villalobos, Mozilla Add-ons Developer Relations Lead). Dieser erklärt auch in einem Bug auf Bugzilla, dass SeaMonkey nicht länger aktiv von AMO unterstützt wird.

Villalobos erklärt über IRC auch, dass es ihn überraschen würde, wenn diese Umstellung bereits im nächsten Jahr erfolge. Nichtsdestominder hieße das, dass es über kurz oder lang eine Lösung für Thunderbird und SeaMonkey geben muss, am wahrscheinlichsten also eine eigene Erweiterungs-Plattform für Thunderbird und SeaMonkey. Einen konkreten Plan, was mit den zahlreichen Erweiterungen für Thunderbird und SeaMonkey bei der Migration passieren würde, gibt es nach Aussage von Villalobos noch nicht. Möglicherweise könnte das alte AMO unter einer anderen Domain für Thunderbird und SeaMonkey weiterlaufen.

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