Firefox Mobile 18.0.2 für Android veröffentlicht

Kurz nach dem Update für die Desktop-Version legt Mozilla auch für Android nach und veröffentlicht Firefox Mobile 18.0.2 für Googles Smartphone- und Tablet-Betriebssystem.

Wie auch das Update für die Desktop-Version behebt Firefox Mobile 18.0.2 ein Stabilitätsproblem der JavaScript-Engine, welches zu Abstürzen auf der Facebook-Webseite führen konnte. Desweiteren wird mit diesem Update eine mögliche Absturz-Ursache bei Programmstart behoben, welche dann auftreten konnte, wenn von Version 16 oder niedriger auf eine aktuelle Version von Firefox Mobile aktualisiert wurde.

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WebRTC: Mozilla und Google demonstrieren Interoperabilität zwischen Firefox und Chrome

Mozilla und Google haben einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung von WebRTC erreicht: Video-Telefonate auf Basis von WebRTC können nun ganz ohne Plugin zwischen Firefox und Chrome durchgeführt werden.

WebRTC steht für Web Real-Time Communication und hat das Potential, zukünftig eine wichtige Rolle im Web zu spielen. WebRTC soll Voice over IP, Chat und auch Videotelefonie über den Browser ermöglichen und das ganz ohne Plugin. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg wurde nun erreicht. Mozilla und Google zeigen in einem Video, dass Firefox und Chrome mittlerweile dazu in der Lage sind, miteinander ohne Plugin Video-Telefonate zu führen.

Voraussetzung hierfür ist derzeit eine aktuelle Beta-Version von Chrome 25 sowie eine aktuelle Nightly-Version von Firefox 21, bei welcher über about:config der Schalter media.peerconnection.enabled zunächst noch auf true gesetzt werden muss. Webentwickler müssen bei der Umsetzung momentan außerdem noch mit den verschiedenen Vendor-Präfixen (mozRTCPeerConnection respektive webkitRTCPeerConnection) umgehen, bis die Standardisierung von WebRTC durch das W3C und die IETF abgeschlossen ist.

Mozilla behebt mit Firefox 18.0.2 Facebook-Absturz

Mozilla hat mit Firefox 18.0.2 die zweite außerplanmäßige Aktualisierung für Firefox 18 veröffentlicht. Das Update behebt eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit der Facebook-Webseite.

In den Veröffentlichungsnotizen zu Version 18.0.2 nennt Mozilla einen Fix, welcher Stabilitätsprobleme in Zusammenhang mit JavaScript behebt. Wie bereits berichtet trat in Firefox 18 insbesondere für Nutzer des Sozialen Netzwerkes Facebook ein Absturz-Problem auf. So soll dieses Problem ursächlich für rund 20% aller Abstürze von Firefox 18 gewesen sein.

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Frühjahrsputz II: Mozilla möchte Möglichkeit entfernen, Text in Symbolleisten zu verwenden

Frühjahrsputz bei Mozilla: Bei Mozilla plant man im Zuge des Australis-Redesigns von Firefox, die beiden Darstellungsmöglichkeiten für Nur Text und Text + Icons zu entfernen. Auch die mögliche Verwendung kleiner Icons könnte bald der Vergangenheit angehören.

Mozilla arbeitet derzeit an der Umsetzung eines neuen visuellen Erscheinungsbildes von Firefox, was unter der Bezeichnung Australis läuft. In diesem Zusammenhang plant man die Entfernung der Möglichkeit, die Symbole in der Symbolleiste des Browsers durch Text zu ersetzen respektive mit Text zu ergänzen.

Die Symbole selber können bislang auch in einer kleineren Version angezeigt werden. Die Abschaffung dieser Möglichkeit wird dabei ebenso diskutiert. Auch an anderer Stelle plant man eine Reduzierung. So soll Firefox bald ohne das ohnehin von nur wenigen genutzte Tab-Gruppen-Feature auskommen.

Frühjahrsputz I: Mozillla möchte Firefox Tab-Gruppen als Add-on auslagern

Frühjahrsputz bei Mozilla: Mozilla möchte seinen Browser schlanker machen und das Tab-Gruppen-Feature aus Firefox entfernen und als Add-on auslagern.

Mit den Tab-Gruppen, auch bekannt als Panorama, bietet Firefox ein interessantes Feature, um die eigenen Tabs zu organisieren. Das Feature erlaubt es, beliebige Tabs in Gruppen abzulegen und schnell zwischen den verschiedenen Gruppen zu wechseln, so dass Firefox immer nur die Tabs der jeweiligen Gruppe in der primären Oberfläche zeigt. Damit sind die Tab-Gruppen für diejenigen eine gute Lösung, welche viele Seiten gleichzeitig offen haben und dabei nicht den Überblick verlieren möchten. Allerdings werden Tab-Gruppen von nur relativ wenigen Firefox-Nutzern überhaupt genutzt.

Firefox besitzt dieses Feature seit Firefox 4 nach Integration der damals noch Tab Candy heißenden Erweiterung. Nachdem sich seit dem nicht mehr viel an diesem Feature getan hat und man auch keine weiteren Verbesserungen daran plant, möchte Mozilla nun den umgekehrten Weg gehen und die Tab-Gruppen wieder aus Firefox entfernen. Stattdessen soll das Feature wieder als Erweiterung verfügbar gemacht werden. Dabei soll die Erweiterung im Idealfall automatisch für alle Nutzer installiert werden, welche Tab-Gruppen nutzen. Inwiefern dieses Vorhaben realisierbar ist, wird sich zeigen, zumindest plant man diese Änderung erst durchzuführen, wenn eine Strategie für den Umgang mit aktuellen Nutzern dieser Funktionalität klar ist.

Auch an anderen Stellen plant man eine Reduzierung. So soll es in Zukunft nur noch eine Möglichkeit für die Darstellung der Symbolleisten geben, die Unterstützung für Text anstelle oder zusätzlich zu den Symbolen soll entfernt werden (via).

Mozilla bittet um Hilfe: Facebook mit Firefox 18.0.2-Kandidat testen

Mozilla steht kurz vor der möglichen Veröffentlichung einer Version 18.0.2 von Firefox. Man bittet derzeit aktive Facebook-Nutzer, die Facebook-Seite intensiv mit einem entsprechenden Veröffentlichungs-Kandidaten zu testen.

Einige Firefox-Nutzer beklagen derzeit Abstürze in Zusammenhang mit der Facebook-Webseite. Aus diesem Grund zieht Mozilla die Veröffentlichung einer Version 18.0.2 in Erwägung. Ein entsprechender Veröffentlichungskandidat steht bereits zur Verfügung. Über QMO bittet man nun Facebook-Nutzer, diese oder eine aktuelle Beta-Version herunterzuladen und das soziale Netzwerk über das Wochenende so intensiv wie möglich zu benutzen. Mögliche Stabilitätsprobleme sollen bis spätestens Dienstag, 02.00 Uhr unserer Zeitrechnung gemeldet werden. Bei Abstürzen wird darum gebeten, die URL zum Absturzbericht zur Verfügung zu stellen. Diese sind über about:crashes erreichbar.

ZTE wird auf MWC 2013 Smartphone mit Firefox OS vorstellen

Kurzmeldung aus dem Hause ZTE: Der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE wird auf dem MWC 2013 ein Smartphone mit vorinstalliertem Firefox OS ankündigen.

Vom 25. bis zum 28. Februar findet in Barcelona der alljährliche Mobile World Congress (MWC) statt. Für diesen hat Mozilla bereits Ankündigungen versprochen; eine davon dürfte sein, dass ZTE, von welchen bekannt ist, dass sie an Geräten mit Firefox OS arbeiten, bei diesem Event ein neues Gerät mit Firefox OS vorstellen wird. Konkret hat ZTE verlauten lassen, dass man auf dem MWC 2013 zwei neue Geräte ankündigen wird, und in diesem Zusammenhang zwei Twitter-Hashtags genannt: #ZTEGrandMemo sowie #ZTEMozilla.

Während es sich beim ZTE Grand Memo um ein Android-Smartlet handelt, deutet ZTE Mozilla ganz klar darauf hin, dass man das erste Endkundengerät mit Firefox OS präsentieren wird. Weitere Informationen zu diesem Smartphone sind bislang nicht bekannt, vorstellbar wäre aber, dass es sich leistungstechnisch in etwa bei den kürzlich vorgestellten Firefox OS Vorschau-Geräten von Geeksphone einreihen wird. Genaueres wird man spätestens in einem Monat wissen.

Firefox: In Zukunft standardmäßig keine automatische Ausführung von Plugins mehr

Firefox beherrscht bereits seit ein paar Versionen ein sogenanntes Click-to-Play. Dies bedeutet, dass Plugins wie Adobe Flash, Adobe Acrobat, Oracle Java oder Microsoft Silverlight nicht generell aktiv sind, sondern erst bei Bedarf vom Benutzer geladen werden. Mozilla plant nun eine standardmäßige Aktivierung dieses Features.

Bislang ist dieses Feature optional und kann aktiviert werden, indem über about:config der Schalter plugins.click_to_play per Doppelklick auf true gesetzt wird. Außerdem kann Mozilla die Sicherheit oder Stabilität des Browsers gefährendende Versionen solcher Plugins per Blockliste für alle Nutzer auf Click-to-Play setzen, wenn die Situation dies erfordert.

Mozilla plant nun, Click-to-Play standardmäßig für alle Plugins zu aktivieren – mit Ausnahme der zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Version des Flash-Plugins. Flash gehört zu den Plugins, welche noch relativ viel im Web eingesetzt werden, weswegen diese Ausnahme nachvollziehbar ist. Nicht aktuelle Flash-Versionen werden aber genauso auf Click-to-Play geschaltet wie andere Plugins.

Vor allem Java macht in den letzten Monaten mit vielen Negativ-Schlagzeilen hinsichtlich der Sicherheit auf sich aufmerksam. Dies macht einmal mehr deutlich, dass Plugins ein hohes potentielles Sicherheits-Risiko darstellen können. Durch die standardmäßige Aktivierung von Click-to-Play wird die Sicherheit signifikant verbessert, gleichzeitig behält der Benutzer im Gegensatz zur vollständigen Deaktivierung dabei aber die volle Kontrolle, indem er bei Besuch einer Seite, welche ein entsprechendes Plugin erfordert, dieses einfach für die jeweilige Situation erlauben kann. Auch ist es möglich, Plugins für bestimmte Webseiten generell zu erlauben oder zu verbieten. Aber nicht nur die Sicherheit wird durch diese Maßnahme verbessert. Plugins können ebenso einen bedeutenden Einfluss auf die Stabilität des Browsers haben und sind als häufige Ursache für Browser-Abstürze zu nennen. Schließlich kann auch die Geschwindigkeit von Firefox davon profitieren, wenn nicht permanent alle Plugins geladen sind.

Derzeit strebt Mozilla Version 22 von Firefox für diese Änderung an. Die Veröffentlichung dieser Version ist für den 25. Juni 2013 geplant. Unabhängig davon sollten Plugins immer aktuell gehalten werden. Der Plugin-Check von Mozilla hilft hierbei.

Mozilla überarbeitet Do-not-Track-Einstellung in Firefox

Gerade erst hat Mozilla anlässlich des Europäischen Tages des Datenschutzes angekündigt, zu dem Internet-Unternehmen im Jahr 2012 ernannt worden zu sein, welchem die Verbraucher in Bezug auf die Privatphäre nach einer Studie des Ponemon-Instituts in den USA am meisten vertrauen, schon verbessert man Firefox in dieser Hinsicht weiter und überarbeitet die Einstellung zum Do-not-Track-Header.

Bei Do-not-Track (DNT) handelt es sich um ein HTTP-Headerfeld, welches Webseiten signalisieren soll, ob der Benutzer zu Werbe- oder Analyse-Zwecken getrackt werden möchte oder nicht. Auch wenn es sich bei DNT nur um einen Wunsch und damit um eine nicht verbindliche Empfehlung für Webseitenbetreiber handelt, gibt dies dem Benutzer doch zumindest für manche Webseiten ein wenig Kontrolle über die eigene Privatsphäre.

Eigentlich kennt DNT dabei drei Status: Der Benutzer möchte getrackt werden, Der Benutzer möchte nicht getrackt werden oder Der Benutzer hat keine Entscheidung darüber getroffen. Firefox unterstützt DNT bereits seit Version 4.0, bietet hier dem Benutzer via Checkbox in den Einstellungen allerdings nur zwei Möglichkeiten, nämlich Der Benutzer möchte nicht getrackt werden oder Der Benutzer hat keine Entscheidung darüber getroffen.

Im aktuellen Nightly-Build von Firefox 21 ist nun eine Änderung bezüglich des Einstellungs-Dialogs gelandet. Hier hat der Benutzer ab sofort eine klare Möglichkeit, jederzeit zwischen allen drei Status zu wechseln. Denn es ist auch durchaus möglich, dass der Benutzer die Webseite ausdrücklich darum bitten möchte, getrackt zu werden, um beispielsweise personalisierte Werbung zu erhalten. Die Standard-Einstellung ist übrigens, dass weder eine Zustimmung noch eine Ablehnung mitgeteilt wird, denn Mozilla glaubt nicht zu wissen, was der Benutzer möchte. Desweiteren findet sich an entsprechender Stelle im Einstellungsdialog nun ein Link mit weiterführenden Informationen, welcher im Detail erklärt, was DNT eigentlich ist und welche Möglichkeiten der Anwender hat. Diese Seite steht bislang leider erst in englischer Sprache zur Verfügung, auch wenn es die Seite selber schon eine ganze Weile gibt.

Mozilla vertrauenswürdigstes Internet-Unternehmen in Bezug auf Privatsphäre 2012

In Bezug auf die Privatsphäre ist Mozilla das Internet-Unternehmen im Jahr 2012, welchem die Verbraucher am meisten vertrauen. Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie des Ponemon-Instituts in den USA, in dessen Zusammenhang mehr als 100.000 Menschen befragt worden sind.

Der 28. Januar war der Europäische Tag des Datenschutzes. Anlässlich dieses Tages gab es nicht nur Tipps von Mozilla, um die Privatsphäre im Internet zu schützen, auch gab man bekannt, zum vertrauenswürdigsten Unternehmen für Privatsphäre im Jahr 2012 in der Internet & Social Media-Branche ernannt worden zu sein. Die befragten Personen wurden darum gebeten, bis zu fünf Unternehmen aus 25 Branchen zu nennen, welche sie am vertrauenswürdigsten halten, die Privatsphäre der persönlichen Informationen zu schützen. In die Wertung aller Unternehmen schaffte es Mozilla neben Namen wie Amercian Express, Amazon und IBM in die Top 20. Von den Browserherstellern haben es Mozilla und Microsoft zum ersten mal in die Top 20 geschafft, Google und Apple sind hier im Gegensatz zum vergangenen Jahr nicht mehr vertreten.

Wie Mozilla im offiziellen Blog schreibt, sei dies das Ergebnis einer Benutzer-zentrierten Philosophie, welche über das vergangene Jahrzehnt durch Beitragende am Mozilla-Projekt umgesetzt wurde. Ingenieure, UX-Designer, Leute aus den Bereichen Sicherheit, Engagement, IT sowie Privatsphäre hätten tausende kleiner Entscheidungen über die Jahre getroffen, welche gemeinsam das Nutzer-Vertrauen geschaffen haben, welches diese Studie widerspiegelt. Weiter äußert man sich, dass man als Branche noch eine Menge mehr zu tun habe. Es sei beklagenswert, dass Benutzer dem Ökosystem von Online-Dienstleistungen und Anwendungs-Anbietern größtenteils misstrauen. Was man wirklich wolle, sei ein Umfeld, in welchem diejenigen, welche Internet- und Social Media-Dienste entwickeln, das Vertrauen auf eine Art vertiefen, welche Benutzer ermächtigt und schützt sowie Vertrauen erzeugt. Man habe daher sowohl die großen als auch die kleinen Bemühungen fortzuführen, die eine vertrauenswürdigere Umgebung für Online-Produkte erzeuge, welche nahtlos die Anwenderfreundlichkeit, Transparenz und die Nutzerauswahl einbezieht.

Passend hierzu verbessert Mozilla mit Firefox 21 im Übrigen den Einstellungs-Dialog zu Do-not-Track (DNT), um dem Benutzer mehr Kontrolle über seine Privatsphäre zu geben.

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