MediaMarkt nimmt weiteres Firefox OS-Smartphone ins Angebot auf

Nach dem Alcatel One Touch Fire C nimmt MediaMarkt Deutschland nun auch das Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS ins Angebot auf.

Vor fast genau einem Monat habe ich darüber berichtet, dass MediaMarkt Smartphones mit Firefox OS ins Angebot aufgenommen hat. Seit dem verkauft MediaMarkt in Österreich das Alcatel One Touch Fire E und MediaMarkt in Deutschland das Alcatel One Touch Fire C. In Deutschland hat man sein Angebot mittlerweile erweitert und verkauft auch hier das Alcatel One Touch Fire E. Das in der Farbe Orange erhältliche Gerät ist für einen Preis von 199 Euro vertragsfrei zu haben (159,99 Euro in Österreich).

Mozilla aktiviert Multiprozess-Architektur in Firefox Nightly

Mozilla arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer Multiprozess-Architektur für Firefox. In der Nightly-Version von Firefox ist der neue Modus ab sofort standardmäßig aktiviert.

Mozilla macht große Fortschritte bei der Entwicklung der Multiprozess-Architektur von Firefox (Electrolysis, e10s). Zwar liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor Mozilla, doch ist man mittlerweile so weit, dass Firefox ab dem heute erscheinenden Nightly-Build des kommenden Firefox 36 standardmäßig in diesem Modus laufen wird.

Die standardmäßige Aktivierung betrifft jedoch lediglich die Nightly-Version. Sobald Firefox 36 in die Aurora-Phase übertritt, wird e10s dort nicht mehr standardmäßig aktiviert sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden zwar viele Fortschritte erzielt, nichtsdestominder müssen Nightly-Nutzer noch damit rechnen, dass einige Dinge noch nicht funktionieren, insbesondere was die Kompatibilität mit Add-ons betrifft. Wer genug getestet hat und e10s wieder deaktivieren möchte, kann dies über die Einstellungen tun, dort ist direkt die erste Einstellung für das Aktivieren respektive Deaktivieren von e10s verantwortlich.

Firefox 33.0.3 behebt Grafikfehler

Mozilla hat das dritte außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht und behebt damit weitere schwarze Firefox-Fenster der Versionsreihe 33.x.

Mit Firefox 33 hat Mozilla das sogenannte Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer standardmäßig aktiviert. Bei bestimmten Kombinationen von Grafikkarte und -treiber kann dieses ein schwarzes Firefox-Fenster verursachen. Mozilla justiert nun zum dritten Mal nach und blockiert mit Firefox 33.0.3 weitere fehlerhafte Treiber.

Grundsätzlich ist es allen Nutzen empfohlen, seinen Grafikkartentreiber aktuell zu halten. In den meisten Fällen gibt es aktuellere Treiber, mit denen man von diesen Problemen oder anderen Darstellungsfehlern gar nicht erst betroffen ist.

Firefox OS expandiert nach Afrika

Mozilla hat heute die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern und den baldigen Marktstart von Firefox OS in Afrika bekanntgegeben.
Firefox OS expandiert weiter und wird bald auch auf Smartphones in Afrika zu finden sein. Das hat Mozilla heute bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang hat man die Zusammenarbeit mit drei weiteren Partnern angekündigt, welche Smartphones mit Firefox OS vertreiben werden: Airtel, MTN South Africa sowie Tigo, einer Marke von Millicom.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.soeren-hentzschel.at - Nachrichten aus der Welt von und um Mozilla.

Mozilla kündigt Firefox für Entwickler an

Firefox wird zehn. In diesem Zusammenhang hat Mozilla nun offiziell eine Version von Firefox speziell für Entwickler angekündigt.

In wenigen Tagen, am 9. November, feiert Firefox seinen zehnten Geburtstag seit dem Erscheinen von Firefox 1.0. Geschenke verteilt aber Mozilla. Heute hat Mozilla den ersten Browser angekündigt, welcher speziell auf Webentwickler zugeschnitten ist. Mozilla verrät nicht viel, sondern weckt zunächst Interesse. Am 10. November soll Firefox für Entwickler veröffentlicht werden – dann gibt es natürlich hier auf dem Blog einen ausführlichen Artikel, welcher die neue Firefox-Version vorstellen wird. Was Mozilla bereits verrät: die Entwickler-Version besitzt ein anderes Design als der reguläre Firefox, außerdem ist der Firefox Tools Adapter integriert – darüber stehen die Entwickler-Werkzeuge von Firefox auch in anderen Browsern zur Verfügung.

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Nightly-Version von Firefox für Android erhält Reporter für Kompatibilitätsprobleme mit Webseiten

Die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android erhält einen Reporter für Kompatibilitätsprobleme mit Webseiten. Damit können Webseiten, welche in Firefox für Android nicht wie erwartet funktionieren, im Bugtracker von webcompat.com gemeldet werden.

Nicht jede Webseite funktioniert in jedem Browser gleich gut. Auf Smartphone-Browsern ist die Wahrscheinlichkeit für eine unterschiedliche Darstellung in unterschiedlichen Browsern tendenziell höher als bei Desktop-Browsern. Um solche Probleme künftig melden zu können, hat Mozilla in Firefox Mobile für Android – allerdings nur in der Nightly-Version – einen Menüeintrag hinzugefügt, um solche Kompatibilitätsprobleme auf webcompat.com zu melden, einem Bugtracker für das Web, welcher vom Mozilla Web Compatibility Team ins Leben gerufen wurde. Ein Klick auf diesen Menüeintrag öffnet die Webseite mit dem Formular zum Melden eines Fehlers, auf welchem die Felder bereits vorausgefüllt sind, welche automatisch ausgefüllt werden können, wie die URL der aufgerufenen Webseite oder die verwendete Firefox-Version. Fragt man auf einer Webseite die Desktop-Version an, wird man gefragt, ob man ein Problem mit der Mobil-Version der jeweiligen Webseite melden möchte.

Mozilla hat dieses Feature zwar nur in die Nightly-Version von Firefox Mobile für Android integriert, aber es lässt sich auch in alle anderen Versionen des Mozilla-Browsers integrieren, denn es handelt sich dabei um die Integration eines Add-ons, welches von der Mozilla Add-on-Seite heruntergeladen werden kann. Das Add-on gibt es außerdem auch für den Desktop-Firefox.

Mozilla arbeitet an App zur App-Erstellung für Firefox OS, Android & iOS

Im Rahmen von Mozilla Webmaker arbeitet Mozilla an einer App für Firefox OS, Android und iOS, um Web-Apps für das Smartphone direkt auf dem Smartphone zu erstellen.

Mozilla Webmaker ist eine Gemeinschaft, welche sich der Aufgabe widmet, digitale Fähigkeit und Netzkunde zu lehren, wie Mozilla auf seiner Webseite schreibt. In diesem Zusammenhang steht, Nutzer nicht nur zu Konsumenten des Webs zu machen, sondern darüber hinaus Nutzer mit dem Erstellen eigener Inhalte für das Web vertraut zu machen, also eine neue Generation von Webmakern zu fördern.

Mozilla arbeitet in diesem Zusammenhang an einer Webmaker-App, welche das einfache Erstellen von Smartphone-Apps auf dem Smartphone ermöglicht. Wie TNW berichtet, sollen die Apps für Firefox OS und Android gemeinsam nicht vor Anfang 2015 veröffentlicht werden, eine iOS-Version soll später folgen.

Die Webmaker-App soll dabei eine besonders einfache Oberfläche bereitstellen, um mobile Applikationen direkt auf dem Smartphone zu erstellen und zu veröffentlichen und damit letztlich Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Das dürfte besonders interessant für die neuen Smartphone-Märkte sein. In der Beschreibung auf der dazugehörigen GitHub-Seite werden Bangladesch, Indien und Kenia als Beispiele für Länder genannt, in denen Geräte mit Firefox OS erscheinen und in denen man das Entwickeln und das Teilen von Anwendungen fördern möchte.

Der Nutzer wählt sich dabei eine Vorlage aus oder startet von null und platziert darauf Blöcke für Texte, Bilder, Formulare, Geolocation oder mehr. Details wie Farben lassen sich simpel ändern, der Anwender kommt dabei mit keiner einzigen Zeile Code in Berührung. Hier steht wirklich der Inhalt im Vordergrund. Die grundsätzliche Idee erinnert sehr stark an den Mozilla Appmaker, aber noch weiter vereinfacht und für die Benutzung auf dem Smartphone optimiert.

 

Geolokalisierung: Mozilla veröffentlicht Stumbler 1.0

Mit dem Mozilla Location Service gibt es einen eigenen Geolokalisierungs-Dienst von Mozilla. Ein solcher Dienst ist natürlich von Standortdaten abhängig und zum Zweck der gemeinsamen Datensammlung gibt es den Mozilla Stumbler, dessen Version 1.0 nun fertiggestellt wurde und über den Google Play Store für Smartphones und Tablets mit Android heruntergeladen werden kann.

Den Mozilla Stumbler sollten sich alle herunterladen, welche ein Smartphone oder Tablet mit Android besitzen und zu einem freien Geolokalisierungsdienst als Alternative zu den Diensten kommerzieller Anbieter beitragen wollen. So nutzt Firefox beispielsweise standardmäßig die Google Geolocation API, man kann aber auf Mozillas eigenen Mozilla Location Service umstellen, auch für Geräte mit Firefox OS spielt der Mozilla Location Service eine wichtige Rolle. Natürlich können hiervon auch andere Projekte profitieren, welche nicht direkt mit Mozilla zu tun haben, aber den Mozilla Location Service nutzen.

Der Mozilla Stumbler ist ein Open Source-Scanner, welcher GPS-Daten für den Mozilla Location Service sammelt. Dabei stolpert der Stumbler – daher auch der Name – im Hintergrund über WLAN-Netzwerke und Mobilfunkmasten, anhand derer Positionsdaten ermittelt werden. Hierfür muss man nichts weiter tun als sein Smartphone eingeschaltet zu haben, es kann wie gewohnt genutzt werden. Auf einer Karte zeigt Mozilla die bisherige Abdeckung. Durch das Besuchen bislang nicht blau dargestellter Gebiete kann man zu einer besseren Abdeckung beitragen, aber auch das Besuchen bereits erfasster Gebiete ist hilfreich, um die Genauigkeit zu verbessern. Die erfassten Daten sollen bereits am jeweils nächsten Tag berücksichtigt werden.

Ein gewisser Gamification-Faktor kann enorm zur Motivation beitragen, einen solchen Dienst ganz bewusst und aktiv zu nutzen, das weiß auch Mozilla, darum gibt es ein Leaderboard, welches die aktivsten Stumbler-Nutzer zeigt. Bewusst und aktiv nutzen kann in diesem Zusammenhang beispielsweise bedeuten, seine tägliche Strecke zur Arbeit zu variieren oder immer neue und unbekannte Wege zu suchen, bereits genannte Karte kann Anregungen bieten, wo es sich lohnt.

Bei geringem Akkustand stellt der Mozilla Stumbler von alleine seine Aktivität ein. Aktuelle Statistiken gibt es hier. Übrigens besitzt Firefox Mobile für Android ab Version 35 eine abgespeckte Stumbler-Version direkt in den Browser integriert. Diese sammelt, wenn in den Einstellungen aktiviert, lediglich Standortinformationen, ohne eine zusätzliche Oberfläche dazu bereitzustellen.

Firefox OS 1.3T – Firefox OS für Low-Budget-Smartphones

In Indien werden mittlerweile vier verschiedene Smartphones mit Firefox OS verkauft. Diese haben viele Gemeinsamkeiten, eines ist das Betriebssystem. Auf diesen Geräten ist nicht etwa Firefox OS 1.3 installiert, sondern Firefox OS 1.3T. Was es damit auf sich hat, erklärt dieser Artikel.

Nach dem Start des neuen Firefox OS-Portals haben mich Fragen erreicht, was es bei den neueren Smartphones mit Firefox OS 1.3T auf sich hat und ob es sich dabei eventuell um einen Fehler handle und eigentlich einfach nur Firefox OS 1.3 heißen sollte. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine spezielle Version von Firefox OS 1.3.

Konkret handelt es sich bei den vier Smartphones mit Firefox OS 1.3T um das Intex Cloud FX, Spice Fire One Mi-FX 1, Alcatel One Touch Fire C 2G sowie das Zen 105 Fire. Alle diese nur in Indien erhältlichen Geräte werden vom Spreadtrum SC6821 als SoC angetrieben und besitzen lediglich 128 MB RAM. Firefox OS 1.3T ist für eben jene Hardware optimiert, das T steht dabei für Tarako. Unter dem internen Projektnamen Tarako hat Mozilla für diese Plattform entwickelt.

Damit Firefox OS auf Geräten dieser Leistungsklasse laufen kann, musste der Fuchs vor allem abnehmen. So ist Firefox OS 1.3T grundsätzlich identisch mit Firefox OS 1.3, aber um einige Features reduziert. Es gibt keine Tastentöne, Autokorrektur oder Wortvorschläge, der PDF-Betrachter wurde gestrichen und es gibt keine WebRTC-Unterstützung. Der Firefox Marketplace in Firefox OS 1.3T besitzt keine Login- und auch keine Bezahlmöglichkeit, entsprechend gibt es ausschließlich kostenlose Apps und das Bewerten von Apps ist nicht möglich. USB-Zugriff auf den internen Speicher besteht in Firefox OS 1.3T nicht. Der Download von E-Mail-Anhängen ist auf 1 MB begrenzt. Bilder, welche in der Galerie-App angezeigt werden sollen, sind im Falle von GIF-Bildern auf 1 MB begrenzt, JPEG-Bilder müssen kleiner als 2 MB sein. Das Maximum für MMS liegt bei 300 KB. MMS und SMS werden automatisch als Entwurf gespeichert, wenn die Nachrichten-App geschlossen wird (was aufgrund des geringen Speichers sicher auch mal unfreiwillig passieren kann), Apps können auf der SD-Karte gespeichert werden, außerdem besteht die Möglichkeit, FOTA-Updates für Firefox OS vorher herunterzuladen und dann von der SD-Karte aus zu installieren.

Bei Firefox OS 1.3T handelt es sich also in erster Linie um eine abgespeckte Variante von Firefox OS 1.3 für Low-Budget-Smartphones, welche hierzulande aus Ermangelung solcher Smartphones uninteressant sein dürfte. Für genannte Geräte ist diese Version allerdings Voraussetzung, um überhaupt vernünftig zu funktionieren.

Neues HTTPS-Scanning von Avast behindert Firefox

Einige Avast-Nutzer beklagten zuletzt Probleme in Firefox. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuen HTTPS-Scanning von Avast, welches mehr Probleme bereitet als es nützt.

Avast hat mit der neusten Version seiner Sicherheitssoftware ein neues HTTPS-Scanning an seine Nutzer ausgeliefert, welches von der Natur fast schon an Schadsoftware erinnert, agiert Avast hierbei in “allerbester” MITM-Manier. Das neue Feature soll die Sicherheit erhöhen, macht de facto aber mehr Probleme als Sinnvolles und wird damit zu einem ganz eigenen Sicherheitsrisiko. Probleme macht diese Neuerung nicht nur in Firefox, sondern auch in anderen Anwendungen wie beispielsweise Spotify. Die Top #1-Absturzursache von Firefox 33.0.x ist eine direkte Folge des HTTPS-Scannings, konkret handelt es sich um Abstürze der Natur, dass Firefox unter Umständen nicht mehr korrekt beendet und ein Schließen erzwungen werden muss. Erscheint im Add-on Manager beim OpenH264-Plugin nur die Meldung “Wird in Kürze installiert” ohne installiert zu werden, dann ist dies eine folge des HTTPS-Scannings. Auch die Updates von Firefox Add-ons weiß das HTTPS-Scanning von Avast zu verhindern. Natürlich können auch Webseiten von der Tatsache betroffen sein, dass sich Avast in die SSL-Kommunikation von Firefox einmischt. Die Folge ist dann, dass Ausnahmen für Webseiten hinzugefügt werden müssen, die normalerweise problemlos funktionieren.

Wer eines der beschriebenen Probleme mit Firefox hat oder sich fragt, wieso sich eines seiner anderen Programe nicht mehr wie gewünscht verhält, sollte das HTTPS-Scanning von Avast deaktivieren.

Update 31.10.2014: Nach Angaben von Avast sollten die Probleme sowohl mit dem neusten Update der Virus-Datenbank von Avast sowie mit dem kommenden Update auf Firefox 33.1 behoben sein.

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