Voraussetzungen für Firefox OS-Zertifizierung

Damit Smartphone-Hersteller ihr Smartphone mit dem Powered by Firefox OS-Label zieren dürfen, müssen bestimmte Systemvoraussetzungen erfüllt sein – sowohl hardware- als auch softwareseitig.

Die hardwareseitigen Systemvoraussetzungen für Firefox OS befinden sich auf einem sehr tiefen Niveau – wenig überraschend, da Mozilla mit Firefox OS vor allem preisgünstige Geräte im Visier hat. Konkret reicht eine Single-Core-CPU mit 800 MHz und gerade einmal 256 MB RAM. Als Display-Auflösung wird mindestens QVGA verlangt, was 320×240 Pixeln entspricht.

Softwareseitig verlangt eine Firefox OS-Zertifizierung, dass mindestens Firefox als Browser und der Firefox Marketplace als Appstore auf dem Gerät installiert sind. Mozilla besteht aber nicht darauf, dass es keinen weiteren Appstore auf dem Gerät gibt, ganz im Gegenteil, zusätzliche Marktplätze und gegebenfalls andere Zahlungsmethoden werden anders als bei Android ausdrücklich begrüßt.

Wie theverge.com berichtet, gibt es noch zusätzliche Anforderungen, welche mit den jeweiligen Partnern vereinbart, deren Konditionen allerdings vertraulich sind.

 

Ubuntu Phone OS kommt mit Firefox und Chromium

Nicht nur Mozilla arbeitet mit Firefox OS an einem neuen Betriebssystem für Smartphones, sondern auch Canonical. Für Ende des Jahres werden die ersten Geräte mit Ubuntu Phone OS erwartet. Auf diesen wird Firefox als Browser bereits vorinstalliert sein.

Die Ankündigung zu Ubuntu Phone OS ist nicht mehr ganz aktuell, doch interessiert hier natürlich die Frage, mit welchem Browser Ubuntu Phone OS ausgeliefert werden wird. Auf diese Frage liefert das Ubuntu Press Pack eine Antwort. In aller Kürze: Dieses beantwortet die Frage damit, dass sowohl Chromium als auch Mozilla Firefox als Teil von Ubuntu Phone OS ausgeliefert werden.

“Ubuntu will include both the Chromium and Firefox browsers, ensuring a first-class and competitive web browser experience as well as first class web and HTML5 applications.”

 

net-m OS: White-Label-Betriebssystem auf Basis von Firefox OS

Die net-mobile AG hat auf dem Mobile World Congress 2013 in Barcelona mit dem net-m OS ein White-Label-Betriebssystem auf Basis von Firefox OS vorgestellt. Dieses kann von Handyherstellern oder Mobilfunkanbietern individuell angepasst werden.

Die Lösung erlaubt die weitreichende Anpassung der Benutzeroberfläche und des Funktionsumfangs, wie es in einer Pressemitteilung der Düsseldorfer net-mobile AG heißt. Mobilfunkanbieter, Handyhersteller und Mobilefunk-Discounter bekommen damit eine Möglichkeit, baukastenartig ein an die eigenen Bedürfnisse angepasstes Smartphone-Betriebssystem bereitzustellen. Diese könnten das auf Firefox OS basierende System um eigene Dienste ergänzen und auch beispielsweise einen eigenen Marketplace anbieten. Auch die Bezahlung von Apps über die Mobilfunkrechnung nennt net-media bei den Leistungen.

Bildquelle: net-m.de

Mozilla veröffentlicht Firefox 19.0.1 für Windows 8 und behebt Absturz

Mozilla hat heute exklusiv für Nutzer von Windows 8 ein Update auf Firefox 19.0.1 veröffentlicht und behebt damit ein Stabilitätsproblem.

Nur Nutzer von Windows 8 erhalten von Mozilla eine Aktualisierung für Firefox auf Version 19.0.1. Die neue Version behebt eine häufige Absturzursache unter Windows 8 in Zusammenhang mit bestimmten AMD Radeon HD-Grafikkarten.

Firefox Marketplace: Informationen zur App-Bezahlung

Firefox OS bietet mit dem Firefox Marketplace einen eigenen App-Store. Und in diesem wird es nicht nur kostenlose, sondern auch kostenpflichtige Apps geben. Die Abrechnung findet dabei über die Telefonrechnung statt.

Dass Firefox OS ein kostenloses Betriebssystem für Smartphones ist, schließt selbstverständlich nicht aus, dass Entwickler mit Apps für Firefox OS auch Geld verdienen können. Aus diesem Grund wird man im Firefox Marketplace neben kostenlosen auch kostenpflichtige Apps finden können. Dabei soll der Firefox Marketplace unterschiedliche Payment-Modelle unterstützen; zum einen bezahlte und sogenannte Freemium-Apps, welche der Nutzer vor der Installation bezahlen muss, aber auch In-App-Payments werden möglich sein. In-App-Payments erlauben die nachträgliche Bereitstellung zusätzlicher Inhalte gegen Geld, aber auch die Umsetzung einer in der Zeit begrenzten Trial-Version einer App.

Zur Bezahlung einer kostenpflichten App benötigt der Smartphone-Nutzer keine Kreditkarte, stattdessen soll die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung stattfinden, wofür man mit dem Abrechnungsdienstleister Bango kooperiert, welche die Abrechnung über die Telefonrechnung unter anderem bereits für Facebook, Google Play, Blackberry oder auch Opera übernehmen. Zunächst wird man nur diese Möglichkeit zur Bezahlung anbieten, später sollen weitere Bezahlmöglichkeiten wie PayPal dazukommen.

Für Entwickler interessant ist die Frage, wieviel sie vom eingstellten Preis überhaupt bekommen. Entwickler von Apps erhalten den aktuellen Informationen zufolge 70% des Betrages ohne Mehrwertsteuer, die restlichen 30% teilen sich Mozilla, der Mobilfunkanbieter und der Bezahldienstleister, um den Betrieb des Marketplace aufrecht zu erhalten und die Apps-Plattform zu verbessern. Aus diesen 30% wird außerdem die gegebenfalls notwendige Transaktionsgebühr für den Bezahldienstleister bezahlt. Beispiel-Rechnung: Ausgehend von einem App-Preis von 0.89 Euro und 20 Prozent Mehrwertsteuer in UK bleiben beträgt der Preis ohne Mehrwertsteuer noch 0.74 Euro, wovon 70 Prozent dann 0.52 Euro für den Entwickler sind.

Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr und können sich bis zum offiziellen Start des Firefox Marketplace noch ändern.

Twitter kündigt App für Firefox OS an, Sony mit Firefox OS-ROM für Xperia E

Im Rahmen des Mobile World Congress 2013 in Barcelona hat Mozilla Partnerschaften mit vier Geräteherstellern, 18 Netzbetreibern sowie zahlreichen App-Entwicklern ankündigen können. Während es von Alcatel und ZTE schon erste Geräte zu sehen gab, hat Twitter nun seine Twitter-App offiziell angekündigt und Sony ein erstes experimentelles ROM mit Firefox OS für eines seiner Smartphones veröffentlicht.

Twitter für Firefox OS

Wie bereits bekannt ist, gehört auch Twitter zu den Unterstützern von Firefox OS. Auf dem eigenen Blog hat man die eigene Twitter-App nun selber offiziell angekündigt. Diese soll pünktlich zum Markstart der ersten Firefox OS-Geräte im Firefox Marketplace bereitstehen.

Die Twitter-App für Firefox OS wird genauso wie für alle anderen Plattformen aufgebaut sein und die Tabs Startseite, Verbinden, Entdecken sowie Ich beinhalten und oberhalb hiervon einen Button zum Suchen sowie einen zum Schreiben von Tweets besitzen. Auch die sogenannten Web Activities von Firefox OS werden unterstützt. Dieses Feature erlaubt es, direkt aus jeder Anwendung heraus, welche dies unterstützt, Bilder beim Microblogging-Dienst Twitter zu posten, zum Beispiel aus der bereits mit Firefox OS vorhandenen Photo-App.

Bildquelle: blog.twitter.com

Firefox OS-ROM für Sony Xperia E

Sony hatte auf dem MWC 2013 angekündigt, im kommenden Jahr ebenso wie die vier von Mozilla bereits angekündigten Hersteller Alcatel, ZTE, LG und Huawei ein Smartphone mit Firefox OS auf den Markt bringen zu wollen. Bereits jetzt hat Sony Taten folgen lassen und präsentiert die ersten Arbeitsfortschritte in Form eines ersten experimentellen ROMs für das Sony Xperia E. Damit richtet man sich allerdings ausdrücklich an Entwickler, von welchen man sich Feedback erhofft. Anweisungen, wie man sein Sony Experia E mit dem Firefox OS-ROM flasht, finden sich in der Ankündigung von Sony.

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MWC: Auch Sony bringt 2014 Smartphone mit Firefox OS

Mit Sony hat heute auf dem Mobile World Congress 2013 ein weiterer Smartphone-Hersteller angekündigt, ein Gerät mit Firefox OS auf den Markt bringen zu wollen.

Auf der gestrigen Pressekonferenz hat Mozilla erste Geräte mit Firefox OS von ZTE, Alcatel, LG sowie Huawei angekündigt. Heute wurde im Rahmen einer gemeinsamen Ankündigung bezüglich einer Partnerschaft zwischen Telefónica und Sony verkündet, dass Sony die Mozilla-Plattform ebenso unterstützen und 2014 ein Gerät mit Firefox OS veröffentlichen will. Damit ist Sony der fünfte Smartphone-Hersteller, welcher Smartphones mit Firefox OS auf den Markt bringen wird.

MWC: Mozilla, Ericsson und AT&T demonstrieren Videotelefonie zwischen Desktop & Smartphone

Wenn sich in diesen Tagen vieles um Mozilla und das Thema Mobile dreht, dann geht es nicht ausschließlich um Firefox OS. Gemeinsam mit Ericsson und AT&T zeigt man auf dem Mobile World Congress 2013 Videotelefonie zwischen Desktop und Smartphone mittels WebRTC.

WebRTC ist derzeit in aller Munde. Dabei handelt es sich um eine Webtechnologie, welche Echtzeitkommunikation zwischen verschiedenen Clients beispielsweise in Form von Videotelefonie oder File-Sharing erlauben soll – plattformübergreifend und vollkommen ohne Plugin. Derzeit arbeiten die verschiedenen Browserhersteller intensiv daran, ihre Browser um WebRTC-Fähigkeiten zu erweitern.

Auf dem MWC 2013 präsentiert Mozilla nun gemeinsam mit dem US-amerikanischen Telekommunikatonsunternehmen AT&T sowie dem schwedischen Ericsson ein Modell-Projekt, welches das Zusammenspiel zwischen den WebRTC-Fähigkeiten und dem SocialAPI von Firefox sowie dem Ericsson’s Web Communications Gateway demonstriert. Dabei werden reale Telefonnummern eines Nutzers mit Firefox synchronisiert und ein Videotelefonat durchgeführt, bei welchen außerdem während des Telefonates ein Bild an die angerufene Person gesendet wird. Auch SMS und Chat sind auf diese Weise denkbar.

MWC: Firefox OS Branding: “Lässt den Fuchs frei”

Im Rahmen der Pressekonferenz zum Mobile World Congress 2013 in Barcelona hat Mozilla sein offizielles Branding für Firefox OS eingeführt. Da dieses in Zukunft öfter zu sehen sein wird, soll es ganz kurz vorgestellt werden.

Mozilla beschreibt die Qualitäten von Firefox OS wie folgt: lustig und freundlich, unterstützend und beschützend, schnell und stark. Diese Eigenschaften sollen im Firefox OS-Fuchs wie auch dem Slogan “Unleashes the fox”, zu Deutsch: “Lässt den Fuchs frei”, zum Ausdruck kommen. Während das offizielle Logo von Mozillas Betriebssystem das bekannte Firefox-Logo ist, welches auch den Browser ziert, führt Mozilla hier eine besondere Figur ein, welche exklusiv für Firefox OS zu Kampagnenzwecken eingesetzt wird.

 

MWC: Mozilla mit Unterstützung von Facebook, Twitter, EA, Disney & Co.

Mozilla hat im Rahmen des Mobile World Congress 2013 in Barcelona auf seiner Pressekonferenz nicht nur erste Geräte für Endkunden mit Firefox OS gezeigt, auch Apps und der Firefox Marketplace waren ein Thema. Hierfür konnten bereits namhafte Partner angekündigt werden.

Der Erfolg von Firefox OS wird mit Sicherheit auch wesentlich von der Verfügbarkeit attraktiver Apps abhängen. In diesem Zusammenhang erfreulich ist, dass bereits namhafte Unternehmen ihre Unterstützung zugesagt haben, so wird die soziale Plattform Facebook integriert sein und auch von Twitter gibt es bereits eine App. Das gezeigte Kartenmaterial der Karten-App auf Firefox OS stammt von Nokia, welche ihren Kartendienst Here auf Mozillas Smartphone-Betriebssystem gebracht haben. Die Spieleanbieter Electronic Arts und Disney gehören zu den weiteren Unterstützern, so dass man sich auf Spieletitel wie Where’s My Water freuen darf, oder das ebenfalls bereits angekündigte Cut the Rope.  Weitere bekannte Unterstützer sind unter anderem der Cloud-Dienstleister Box, SoundCloud oder auch eBay.

Ein Highlight ist auch die Integration von everything.me, eine Suche, welche gleichzeitig Apps wie auch das Web durchsucht. Die Suche nach einem Musik-Interpreten erlaubt beispielsweise direkt YouTube anzusteuern und dort Videos anzusehen, auf Amazon die Musik zu kaufen, dem Künstler auf Twitter zu folgen oder dessen Webseite zu besuchen. Interessantes Detail: Die jeweilige App muss hierfür auf dem Smartphone gar nicht installiert sein, sondern kann on-demand aufgerufen werden – zweifelsohne ein großer Vorteil einer webbasierten App.

Auch wenn Firefox OS als Betriebssystem kostenlos ist, gibt es Entwicklern die Möglichkeit, kostenpflichtige Apps anzubieten. Die Bezahlung soll dabei unkompliziert über die Telefonrechnung stattfinden.

 

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