Bemerkung: die ersten beiden funktionieren nicht mit der Firefox Beta 2.
Das ist auch mein Wissensstand und ansonsten unterscheidet sich das "Monstercookie" (Buuuuh! Halloween ist doch vorbei, oder?) von einem normalen nur in den Funktionen mit denen man es bearbeiten kann und halt der Grösse. Und die Grösse ist dabei auch nur trivial, da man heutzutage beliebig viele Cookies setzen könnte. Das heisst man könnte auch jetzt schon eine Vielzahl von normalen Cookies zu einem Monstercookie vereinen. Unterm Strich also nix anderes.
Aber nööööö. Was der Bauer nicht kennt (und die Meisten kennen Cookies nicht mal) das frisst er nicht. Und wenn man ihm sagt, dass seine ganze Bude mit Hausstaubmilben übersät ist, dann bekommt er erstmal die Panik, holt den Kammerjäger und verklagt den Vermieter. Dabei ist das mit den Hausstaubmilben das normalste von der Welt.
Ist schön dass man sich auf Meinungsmacher verlässt (vor allem wenn man nur einem vertraut, statt auf eine breite Basis zu bauen), aber selbst bei Fachzeitschriften findet man selten wirklich gute Berichte (zeigen die Firefox-Berichte immer wieder). Bei vielen ist die Berichterstattung auch nur aus 3. Hand. Und wir kennen das Spiel ja schon. Das ist wie mit dem Referer oder dem Ping-Feature. Panikmache erzeugt Auflage.
Gerade die die gar nicht wissen was und worum es eigentlich geht, schreien dabei am lautesten.
Albern. Einfach nur albern. Anstatt sich wegen jedem Feature, das man nicht mal wirklich kennt oder versteht, dauernd aufzuregen und wie vom Affen gebissen rum zu rennen, sollten die Leute sich vielleicht mal mit der Thematik befassen und versuchen zu verstehen. Wenn man das hat, kann man immer noch nach Änderungen, Verboten und Verbrennungen schreien.
Jedes mal das selbe. Wirklich JEDES MAL! Und JEDES MAL hat sich am Schluss rausgestellt das Mozilla.org sehr wohl auf die Privatsphäre und Sicherheit des Benutzers geachtet hat. Aber nööööö. Erstmal vom schlimmsten Fall ausgehen und am besten noch gleich Böswilligkeit unterstellen. Eigentlich warte ich wieder nur darauf, dass die Käuflichkeit von Mozilla.org oder deren Selbstbereicherung, vorzugsweise natürlich über den Verkauf von Benutzerdaten, unterstellt wird.
Dieser Mangel an Grundvertrauen ist jämmerlich. Nichts gehen Vorsicht und kritische Betrachtung. Aber Verurteilen sollte man erst bei Nachweis der Schuld, nicht bei irgendwelchen aufkommenden Verdächtigungen.
nightrat hat geschrieben:Also einfach eine Einstellung in den Einstellungen einrichten. So kann jeder entscheiden ob er das Feature nutzen möchte oder nicht.
Deine Meinung ist nicht unbedeutend. Allerdings, wenn das für Monstercookies gemacht werden soll, dann muss das ganze auch mit allen anderen ähnliche relevanten Einstellungen gemacht werden.
Das führt dann dazu das wir die about:config-Oberfläche dann ja doch komplett in eine UI packen müssen, denn der eine will z.B. nicht dass die Adresszeile in Popups abschaltbar ist. Und ernsthaft: 99% der Leute wissen selbst mit den Einstellungen dann nicht mehr, was deren Änderungen eigentlich wirklich bedeuten.
Wenn ich nur an so Einstellungen denke wie "Webseiten erlauben Software zu installieren" oder "Grafiken laden - Nur von Orginalseite". Immer wieder Gründe für Problemreporte, weil die Leute schlicht nicht verstehen wie das Web funktioniert und damit die Funktion der Option nicht beurteilen können. Kontraproduktiv. Absolut kontraproduktiv. Und auch wenn einige mir jetzt widersprechen werden: das MozOrg einige Optionen aus dem Einstellungsdialog genommen hat finde ich gut, wirklich gut.
Die die wissen was die Option bedeutet, können immer noch dran. Der Rest würde sich bloß den Browser so verstellen, dass am Schluss keine Seite mehr geht.
Was ich begrüssen würde, wäre einen Schalter, der eine Profi-UI aktiviert, also eine Standard-UI für Normaluser und auf Wunsch eine erweiterte UI für die Profis. Was aber nichts daran ändert, dass Anfänger dadurch immer noch nicht verstehen, was die Optionen bewirken.
Und es ist nicht die Aufgabe des Browers dem Benutzer das Internet zu erklären. Zumindest nicht die Aufgabe von Firefox (Siehe Missionstatment). Wenn man das erwartet sollte man sich einen Browser suchen, der genau das möchte. Firefox möchte es den Benutzer ermöglichen problemlos das Web zu besuchen und das auf Basis eines gesunden Verhältnisses zwischen Komfort und Sicherheit. Und da Firefox eigentlich nicht anfällig ist (sofern aktuell gehalten, was über Autoupdate ja so bequem ist wie sonst nichts) und auch keine persönlichen Daten verbreitet werden, ist die Sicherheit gewährleistet und der Komfort dadurch gegeben, dass Firefox "out of the Box" mit den meisten Seiten des Internet klar kommt.